UVP 7.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Der neue Cross-Over von Suzuki für deutlich unter 9.000 Euro
Weiter zum Testbericht
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • bewährter V2-Motor
  • gute Serienausstattung
  • sehr zugängliches Motorrad
  • guter Quickshifter
  • guter Fahrkomfort
  • günstiger Preis
Kontra:
  • einfaches Fahrwerk
  • Turbulenzen beim Windschutz
  • könnte einen Tick leichter sein
Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht211kg
Radstand1.445mm
Länge2.160mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.295mm
Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder V-Motor, 4-Takt
Hubraum645ccm
Hub63mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite414km
Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 41 mm (Federweg 129)mm
Federung hintenZentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, Federvorspannung 7-stufig einstellbar (Federweg 129)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten160/60ZR17
Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)

Fazit: genau richtig unaufgeregt

Die Suzuki SV-7GX ist ein Motorrad, das man nicht auf dem Papier kaputtanalysieren sollte. Ja, es gibt stärkere Bikes. Ja, es gibt edlere Fahrwerke. Ja, es gibt Maschinen mit mehr elektronischem Bling-Bling. Aber kaum etwas davon ist entscheidend, wenn man nach den ersten Kilometern merkt, dass dieses Motorrad einfach funktioniert und dabei sympathisch bleibt. Der V2 hat Charakter, die Ergonomie passt, der Windschutz ist alltagstauglich, die Ausstattung modern genug und der Preis fair. Das Ergebnis ist kein lautes Statement, sondern ein richtig gutes Motorrad für echte Kilometer.

Wer eine Maschine sucht, die Stadt, Landstraße, Pendeln und Touren locker unter einen Helm bekommt, findet in der SV-7GX einen sehr starken Kandidaten. Sie ist zugänglich genug für Aufsteiger, interessant genug für erfahrene Fahrer und praktisch genug für Leute, die nicht nur sonntags bei Sonnenschein unterwegs sind. Kurz gesagt: Die Suzuki SV-7GX ist nicht das Motorrad, das am lautesten brüllt. Sie ist das, mit dem man nach einer langen Runde grinsend abstellt und denkt: „Jo, genau so muss das.“

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Zweirad Leber in Verlbert (südlich von Essen) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.588 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: weiß, blau, schwarz, grau

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

MotorradTest.de auf YouTube

Suzuki SV 7GX vs. Honda WN7 – Motorradvergleich im Detail

Wer zwei beliebte Modelle direkt gegeneinander vergleicht, merkt schnell: Es geht selten nur um „mehr“ oder „weniger“. Viel wichtiger ist, wie sich Motor, Fahrwerk und Ergonomie im echten Alltag anfühlen – in der Stadt, auf Landstraßen und auf längeren Touren. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Suzuki SV 7GX und der Honda WN7. Beide Motorräder zielen auf Fahrspaß, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Werte beider Modelle miteinander gegenübergestellt und daraus abgeleitet, wo die Stärken liegen und wo man genauer hinschauen sollte.

Überblick: Zwei Konzepte, ein Ziel – souverän fahren

Die Suzuki SV 7GX wirkt in der Gesamtwirkung als Bike, das sich unkompliziert bewegen lässt und dabei eine klare Linie für dynamisches Fahren verfolgt. Die Honda WN7 hingegen legt den Fokus stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Alltagstauglichkeit, gutem Handling und einem Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt.

Schon beim Blick auf die Vergleichsdaten wird deutlich, dass beide Modelle nicht nur „ähnliche“ Motorräder sind, sondern unterschiedliche Prioritäten setzen. Das zeigt sich besonders dort, wo sich Werte in Fahrpraxis übersetzen: beim Ansprechverhalten, bei der Stabilität in Kurven, beim Komfort über längere Strecken und bei der Art, wie das Motorrad mit Last und Tempo umgeht.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte in Fahrgefühl verwandeln

Leistung, Drehmoment und Charakter

Im Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments zeigt sich, dass beide Motorräder auf unterschiedliche Weise „ziehen“. Während die Suzuki SV 7GX in der Praxis häufig als Bike wahrgenommen wird, das sich zügig auf Touren bringen lässt und in vielen Situationen direkt verfügbar wirkt, setzt die Honda WN7 eher auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten.

Das ist nicht nur eine Frage von Zahlen, sondern von der Art, wie sich die Kraft über den Drehzahlbereich verteilt. Wenn die Suzuki im Vergleich tendenziell sportlicher wirkt, dann oft deshalb, weil das Zusammenspiel aus Ansprechverhalten und nutzbarer Leistung das dynamische Fahren begünstigt. Die Honda kann dagegen besonders dann punkten, wenn ein ruhigerer, kontrollierter Fahrstil gefragt ist – etwa auf wechselnden Straßenverhältnissen oder bei längeren Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.

Getriebe und Fahrbarkeit

Auch wenn die Vergleichsdaten nicht alles über die Abstimmung verraten, lässt sich aus dem Gesamtbild ableiten, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegen lässt. Die Honda WN7 wirkt in der Tendenz als Modell, das sich angenehm in den Alltag integrieren lässt: Gangwahl und Gasannahme passen häufig gut zusammen, sodass man weniger häufig in den „richtigen“ Bereich suchen muss. Die Suzuki SV 7GX bietet im Gegenzug oft mehr „Biss“, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und die Drehzahlen bewusst nutzt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Geometrie und Fahrgefühl

Beim Fahrwerk und bei den daraus resultierenden Fahreigenschaften zeigt sich im Vergleich ein typisches Muster: Die Suzuki SV 7GX wirkt tendenziell agiler und sportlich, während die Honda WN7 eher auf ein ruhiges, gut kontrollierbares Fahrverhalten setzt.

Das zeigt sich besonders in Kurven: Wenn die Straßen enger werden oder der Belag wechselt, entscheidet das Zusammenspiel aus Federung, Dämpfung und Rahmengefühl. Hier kann die Suzuki punkten, wenn man gern zügig in die Linie geht und das Motorrad aktiv „mitnimmt“. Die Honda kann dagegen überzeugen, wenn man Wert auf ein gleichmäßiges Tempo und ein sicheres Gefühl auch bei weniger perfekten Bedingungen legt.

Bremsen und Verzögerung

Die Bremsen sind im Vergleich ein wichtiger Punkt, weil sie direkt beeinflussen, wie entspannt man fahren kann. Beide Motorräder bringen die nötige Verzögerung mit, aber die Unterschiede liegen oft im Detail: Wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren? Wie stabil bleibt das Motorrad beim Bremsen in der Kurve oder beim harten Anhalten?

Aus den Vergleichsdaten lässt sich ableiten, dass die Suzuki SV 7GX eher das Gefühl vermittelt, „direkt“ zu reagieren, während die Honda WN7 tendenziell ein sehr kontrolliertes Bremsverhalten bietet. Für sportlich orientierte Fahrer kann das Suzuki-Setup attraktiver sein, für alle, die häufig im Alltag unterwegs sind und eine besonders gut dosierbare Bremse schätzen, kann die Honda im Vorteil liegen.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Übersicht

Sitzhöhe und Sitzposition

Die Sitzposition ist einer der Faktoren, der im Vergleich oft unterschätzt wird. Die Suzuki SV 7GX wirkt tendenziell so, dass man sportlich sitzt, ohne gleich komplett „verkrampft“ zu werden. Die Honda WN7 bietet dagegen ein Layout, das häufig als alltagstauglich empfunden wird: Man kann länger fahren, ohne dass die Haltung sofort zur Belastung wird.

Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, profitiert besonders von einer Sitzposition, die ein sicheres Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten ermöglicht. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, achtet außerdem auf die Ergonomie von Lenker, Fußrasten und Sitzfläche – denn genau dort entscheidet sich, ob man nach 100 Kilometern noch frisch ist oder bereits „durch“ ist.

Windschutz und Schutzwirkung

Je nach Ausstattung und Setup kann der Windschutz den Unterschied zwischen „angenehm“ und „anstrengend“ ausmachen. Im Vergleich wird sichtbar, dass beide Modelle unterschiedliche Ansätze verfolgen. Die Suzuki SV 7GX kann bei sportlicher Fahrweise Vorteile bieten, während die Honda WN7 häufig als entspannter für längere Fahrten wahrgenommen wird – vor allem dann, wenn man nicht ständig gegen den Fahrtwind ankämpfen möchte.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Verbrauch und Reichweite

Beim Thema Verbrauch und Reichweite zeigt der Vergleich vor allem eines: Fahrstil und Streckenprofil schlagen die Theorie. Dennoch geben die aufgeführten Werte eine gute Orientierung. Wenn die Suzuki SV 7GX im Vergleich tendenziell effizienter wirkt, kann das besonders auf Touren mit längeren Etappen ein Plus sein. Wenn die Honda WN7 bei moderatem Tempo Vorteile ausspielt, ist sie für viele Pendler und Landstraßenfahrer die entspanntere Wahl.

Wichtig: Nicht nur der Durchschnitt zählt, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im Alltag „mitnehmen“ lässt – also wie leicht es ist, ohne ständiges Nachregeln konstant zu fahren.

Wartung, Alltagstauglichkeit und Kostenfaktoren

Auch wenn Wartungskosten nicht nur vom Motorrad abhängen, spielen Intervalle und die generelle Zugänglichkeit eine Rolle. Im Vergleich wird deutlich, dass beide Modelle grundsätzlich wartungsfreundlich ausgelegt sind. Die Unterschiede liegen eher in der Art, wie sich Service und Verschleißteile in der Praxis anfühlen: Wer viel fährt, achtet auf einfache Abläufe und planbare Intervalle. Wer eher selten unterwegs ist, profitiert vor allem von einer robusten Basis und einer Ausstattung, die nicht ständig „nachjustiert“ werden muss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Suzuki SV 7GX: Wo sie besonders stark ist

Die Suzuki SV 7GX punktet im Vergleich vor allem dort, wo Dynamik und aktives Fahren gefragt sind. Die Kombination aus Motorcharakter, direktem Ansprechgefühl und dem tendenziell sportlicheren Setup macht sie attraktiv, wenn Kurvenfahrten, zügiges Landstraßentempo und ein „lebendiges“ Fahrgefühl im Vordergrund stehen.

Schwächen zeigt die Suzuki eher dann, wenn man sehr entspannt und gleichmäßig fahren möchte und dabei maximale Ruhe im Fahrgefühl erwartet. Je nach persönlicher Vorliebe kann die sportlichere Auslegung dann weniger „komfortabel“ wirken als das Honda-Konzept.

Honda WN7: Wo sie besonders stark ist

Die Honda WN7 ist im Vergleich besonders stark, wenn es um ein stimmiges Gesamtpaket geht: kontrolliertes Handling, angenehme Ergonomie und ein Fahrgefühl, das schnell Sicherheit vermittelt. Gerade im Alltag – Stadt, Pendeln, wechselnde Strecken – spielt die Honda ihre Stärken aus, weil man das Motorrad ohne großen Aufwand „im Griff“ hat.

Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass die Honda weniger „auf Krawall“ ausgelegt ist. Wer maximale Sportlichkeit sucht und gern das Motorrad bewusst fordert, könnte die Suzuki als emotionaler empfinden.

Für wen welches Motorrad? Fazit

Fazit: Die Suzuki SV 7GX ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß durch aktives Fahren im Vordergrund steht. Wer gern dynamisch unterwegs ist, Kurven bewusst ansteuert und das Motorrad als „direkt“ und lebendig erlebt, findet in der Suzuki im Vergleich die stimmigere Antwort. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die das Potenzial des Antriebs und das sportlichere Setup regelmäßig nutzen möchten.

Die Honda WN7 passt dagegen besser zu dem, was viele im Alltag suchen: ein Motorrad, das sich leicht beherrschen lässt, komfortabel bleibt und auch auf längeren Strecken ein ruhiges, sicheres Gefühl vermittelt. Wer Pendeln, Touren und wechselnde Straßenverhältnisse kombiniert und dabei Wert auf entspannte Kontrolle legt, fährt mit der Honda häufig entspannter.

Kurz gesagt: Sportlicher Anspruch und mehr „Biss“ sprechen eher für die Suzuki SV 7GX, während Alltagstauglichkeit, Komfort und souveräne Kontrolle eher zur Honda WN7 führen.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙