| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Suzuki V-Strom 1050 XT vs. Suzuki GSX-8T: Vergleich für Touren, Alltag und den richtigen Charakter
Wer zwischen der Suzuki V-Strom 1050 XT und der Suzuki GSX-8T schwankt, entscheidet im Grunde über zwei unterschiedliche Motorradwelten. Die V-Strom 1050 XT steht für Reiseenduro-Feeling: stabil, komfortorientiert und auf längere Strecken ausgelegt. Die GSX-8T dagegen wirkt wie ein moderner Street-Allrounder, der sich schnell in den Alltag einfügt und auf der Landstraße lebendig bleibt. Beide Modelle sind von Suzuki, beide machen Spaß – aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus.
Grundidee im Vergleich: Reiseenduro vs. Street-Allround
Die V-Strom 1050 XT ist ein Motorrad, das man gerne „mitnimmt“: für Wochenendtouren, längere Urlaube und Strecken, bei denen man nicht genau weiß, was einen erwartet. Der Fokus liegt auf Stabilität, Komfort und souveräner Langstrecken-Tauglichkeit. Die GSX-8T ist hingegen stärker auf Alltag, kurze bis mittlere Strecken und dynamisches Fahren ausgelegt. Sie fühlt sich leichter an, reagiert direkter und wirkt dadurch besonders passend, wenn das Motorrad nicht nur für die große Reise gedacht ist.
Wie sich das im Fahrgefühl zeigt
Im direkten Vergleich fällt auf: Die V-Strom 1050 XT vermittelt mehr „Reise-Ruhe“. Das Motorrad bleibt auch bei wechselndem Tempo und längeren Autobahnabschnitten gelassen. Die GSX-8T ist dagegen spürbar „näher am Fahrer“: Sie wirkt agiler, lässt sich im Alltag leichter bewegen und macht Lust auf zügige Kurvenfahrten. Wer oft in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig spontan auf die Landstraße abbiegt, wird die GSX-8T als unkomplizierten Begleiter erleben. Wer dagegen Touren plant, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Agilität, findet in der V-Strom 1050 XT den passenderen Ansatz.
Motor und Antrieb: Leistungskonzept und Charakter
Beide Motorräder sind nicht nur „stark“, sondern haben einen unterschiedlichen Antriebsschwerpunkt. Die V-Strom 1050 XT ist auf Durchzug und entspannte Drehzahlbereiche ausgelegt. Dadurch eignet sie sich besonders gut für gleichmäßiges Fahren über längere Strecken. Die GSX-8T setzt stärker auf Spritzigkeit und ein direkteres Ansprechverhalten. Das macht sie attraktiv, wenn Beschleunigung und Fahrspaß im Vordergrund stehen – etwa beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Stärke der V-Strom 1050 XT liegt darin, dass sie auch bei längeren Etappen nicht „anstrengend“ wird. Sie trägt Lasten gut mit, bleibt dabei berechenbar und unterstützt den Reisecharakter. Eine mögliche Schwäche ist, dass das Motorrad durch seine Ausrichtung und den Reisefokus weniger „leichtfüßig“ wirkt als die GSX-8T. Die GSX-8T ist im Gegenzug sehr angenehm im Handling und wirkt im Alltag wendiger. Als Schwäche kann sich zeigen, dass sie für ganz lange Strecken oder sehr schwere Beladung weniger „komfortbetont“ rüberkommt als die V-Strom – einfach, weil das Gesamtkonzept stärker auf Street-Allround ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle besonders deutlich. Die V-Strom 1050 XT ist auf Stabilität ausgelegt: Sie soll auch dann souverän bleiben, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn das Tempo über längere Zeit hoch ist. Die GSX-8T setzt stärker auf Agilität und ein Handling, das sich schnell anfühlt – ideal für Kurven, enge Straßen und wechselnde Streckenprofile.
Kurven, Tempo und Fahrbahnunebenheiten
In schnellen Kurven und bei konstantem Tempo spielt die V-Strom 1050 XT ihre Stärke aus: Sie wirkt „aufgeräumt“, fährt ruhig und gibt dem Fahrer Sicherheit. Die GSX-8T ist ebenfalls sportlich, aber eben mit einem anderen Schwerpunkt: Sie lädt zum aktiven Fahren ein und belohnt flüssige Linienführung. Bei Unebenheiten kann die V-Strom durch den Reiseenduro-Ansatz entspannter wirken, während die GSX-8T eher den Charakter eines Straßenmotorrads beibehält.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag und auf Touren zuverlässig Verzögerung liefern. Die V-Strom 1050 XT wirkt dabei oft wie das „Sicherheitsnetz“ für längere Strecken – besonders, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Die GSX-8T bietet ebenfalls gutes Bremsgefühl, wirkt aber im Gesamtpaket stärker auf sportliche Nutzung abgestimmt.
Elektronik und Fahrmodi
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil des Fahrgefühls. Die V-Strom 1050 XT ist in ihrem Konzept eher auf kontrollierte Vielseitigkeit ausgelegt – passend für unterschiedliche Bedingungen. Die GSX-8T wirkt im Vergleich oft „direkter“ in der Abstimmung, was sie für Fahrer attraktiv macht, die gerne zügig unterwegs sind und die Reaktion des Motorrads klar spüren möchten.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Hier entscheidet sich vieles. Die V-Strom 1050 XT ist klar auf Komfort über Distanz getrimmt. Windschutz, Sitzgefühl und die generelle Ausrichtung sind darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Die GSX-8T bietet eine ergonomische Position, die eher „streettypisch“ wirkt: angenehm für Alltag und kürzere Touren, mit einem Gefühl von Leichtigkeit.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
Die Stärke der V-Strom 1050 XT ist, dass sie den Fahrer auf langen Strecken weniger ermüden lässt. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Landstraße und wechselnden Bedingungen, zeigt sich der Reiseansatz. Eine mögliche Schwäche: Durch die Reiseorientierung kann das Motorrad im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirken. Die GSX-8T ist dagegen im Alltag oft die bequemere Wahl, wenn häufig Stop-and-go oder kurze Wege anstehen. Für sehr lange Etappen kann sie jedoch weniger „tourig“ wirken als die V-Strom, weil das Gesamtkonzept stärker auf Street-Allround ausgelegt ist.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Beim Thema Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern um den Nutzen. Die V-Strom 1050 XT ist als Reiseenduro gedacht und bringt daher einen Charakter mit, der sich gut für Touren eignet: Zubehörfreundlichkeit, Reise-Feeling und eine Gesamtkonzeption, die auf längere Einsätze ausgelegt ist. Die GSX-8T ist eher die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell startklar ist, sich unkompliziert bewegt und im Alltag Spaß macht.
Gepäck, Alltag und Tourenplanung
Wenn Gepäck, längere Strecken und „einfach losfahren“ im Vordergrund stehen, wirkt die V-Strom 1050 XT stimmiger. Sie passt zu Menschen, die Touren planen oder spontan längere Runden drehen. Die GSX-8T ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für Pendeln, Wochenendfahrten und abwechslungsreiche Feierabendrouten genutzt wird. Wer häufig zwischen Stadt und Landstraße wechselt, wird die GSX-8T als besonders passend empfinden.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Neu oder gebraucht, welcher Typ passt?
Auch wenn der Kaufpreis nicht allein entscheidet, hilft der Vergleich beim Einordnen. Die V-Strom 1050 XT ist eher die Investition in ein „Langstreckenwerkzeug“: Sie lohnt sich besonders, wenn das Motorrad regelmäßig für Touren genutzt wird und Komfort sowie Stabilität Priorität haben. Die GSX-8T ist eher die Investition in einen vielseitigen Street-Allrounder: Sie kann sich besonders lohnen, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird und man ein agiles, leicht zu handhabendes Bike sucht.
Für wen lohnt sich welcher Ansatz?
Die V-Strom 1050 XT ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viele Kilometer am Stück gut abspult und dabei nicht „fordert“. Die GSX-8T ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag schnell verfügbar ist, auf der Landstraße lebendig bleibt und sich nicht nach „Reiseprojekt“ anfühlt.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstreckenkomfort, Stabilität und Reise-Feeling liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald Touren länger werden, das Tempo konstant bleibt und das Motorrad auch mit wechselnden Bedingungen souverän umgehen soll. Wer oft unterwegs ist, gerne entspannt fährt und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Stunden noch angenehm wirkt, findet in der V-Strom 1050 XT den passenden Begleiter.
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und spontaner Fahrspaß im Vordergrund stehen. Sie wirkt leichter im Handling, reagiert direkter und passt besonders gut zu Stadtfahrten, Feierabendrunden und abwechslungsreichen Strecken auf der Landstraße. Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und sich nicht wie ein reines Reisegerät anfühlt, trifft mit der GSX-8T eine stimmige Entscheidung.