| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Suzuki V-Strom 1050 XT vs Yamaha Tracer 7 GT – Vergleich für Touren, Alltag und mehr
Wenn zwei moderne Tourenmaschinen gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Su zuki V-Strom 1050 XT und der Yamaha Tracer 7 GT steht vor allem die Frage im Raum, wie sich die Charaktere im Alltag anfühlen: Wie souverän geht es über lange Strecken, wie entspannt bleibt das Handling im Stadtverkehr und wie gut trägt die Elektronik dazu bei, dass sich das Motorrad einfach „richtig“ fährt? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf Stärken, Schwächen und die typischen Einsatzprofile.
Grundidee: Reiseenduro vs. sportlicher Tourer
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist klar als Reiseenduro gedacht. Sie setzt auf einen robusten, alltagstauglichen Ansatz: viel Komfort, solide Fahrwerksbasis und ein Motor, der auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kraftvoll arbeitet. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen wirkt wie ein sportlicher Tourer mit Adventure-Touch. Sie zielt darauf ab, dass sich Touren dynamisch anfühlen, ohne den Komfort für längere Fahrten zu verlieren.
Beide Motorräder sind damit für Reisen geeignet – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten: Die V-Strom wirkt wie die „ich kann alles“-Maschine, während die Tracer 7 GT stärker auf Agilität und Fahrspaß im Alltag setzt.
Motor und Antrieb: Charakter im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist eher auf gleichmäßige Kraftentfaltung ausgelegt. Der Motor liefert spürbar Ruhe und lässt sich in vielen Situationen entspannt fahren – vom zügigen Überholen bis zum konstanten Dahingleiten auf der Landstraße. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig mit Gepäck gefahren wird oder wenn lange Etappen ohne ständiges „Nachdenken“ geplant sind.
Die Yamaha Tracer 7 GT spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Dynamik. Der Motor reagiert oft unmittelbarer auf Gasbefehle und unterstützt ein sportlicheres Fahrtempo. Das ist ein Vorteil, wenn Kurvenfahrten, zügige Landstraßenabschnitte oder häufiges Beschleunigen im Alltag im Vordergrund stehen.
Stärken und Schwächen im Motorgefühl
- Suzuki V-Strom 1050 XT: Stärken liegen in der souveränen, gleichmäßigen Leistungsabgabe und dem entspannten Langstrecken-Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „spürbarer Sportlichkeit“ liegt, sondern mehr auf Alltagstauglichkeit und Reise-Komfort.
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken liegen in der agilen Reaktion und dem dynamischen Charakter. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, schweren Beladungs-Szenarien der Fokus stärker auf Fahrspaß als auf maximaler „Last-Ruhe“ liegt.
Fahrwerk und Handling: Wie leicht fühlt sich das Motorrad an?
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei wechselndem Untergrund oder wenn die Strecke nicht perfekt ist, wirkt sie oft wie ein ruhiger Begleiter. Das hilft besonders auf Reisen, wenn die Bedingungen unterwegs variieren.
Die Yamaha Tracer 7 GT vermittelt dagegen häufig das Gefühl, schneller „in die Linie“ zu kommen. Das Motorrad wirkt handlicher und unterstützt ein zügiges Kurvenfahren. Wer gern dynamisch fährt oder häufig zwischen Stadt, Landstraße und Feierabendrunde wechselt, profitiert von dieser Agilität.
Kurven, Tempo und Alltag
In der Praxis bedeutet das: Die V-Strom spielt ihre Stärken aus, wenn es um ruhiges Durchrollen, Stabilität und ein sicheres Gefühl bei längeren Etappen geht. Die Tracer 7 GT punktet, wenn das Motorrad öfter „aktiv“ bewegt wird – etwa in kurvigen Abschnitten oder wenn das Handling im Alltag eine große Rolle spielt.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Modelle sind auf moderne Touren ausgelegt und bieten eine solide Bremsperformance. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied: Die Suzuki V-Strom 1050 XT wirkt oft besonders dann überzeugend, wenn es um kontrolliertes Verzögern aus höheren Reisegeschwindigkeiten geht und wenn das Motorrad auch mit Gepäck souverän bleiben soll. Die Yamaha Tracer 7 GT kann im Alltag durch ein direktes Ansprechverhalten punkten, was das Gefühl von Kontrolle in der Stadt und auf der Landstraße verbessert.
Wichtig ist: Beide Motorräder sind für Touren gemacht. Wer aber häufig in Situationen fährt, in denen viel „Stop-and-go“ oder häufiges Anbremsen vorkommt, wird die Tracer 7 GT oft als besonders angenehm empfinden. Wer dagegen lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo bevorzugt, findet in der V-Strom häufig den entspannteren Reisecharakter.
Elektronik und Assistenz: Komfort vs. sportliche Unterstützung
Moderne Tourenmaschinen leben von Elektronik – und genau hier unterscheiden sich die beiden Ansätze. Die Suzuki V-Strom 1050 XT setzt stark auf die Idee, dass das Motorrad in vielen Situationen „einfach mitdenkt“. Das hilft besonders auf langen Fahrten, bei wechselnden Bedingungen oder wenn das Tempo nicht immer gleich bleibt.
Die Yamaha Tracer 7 GT bringt Elektronik so rüber, dass sie das dynamische Fahren unterstützt, ohne den Fahrer zu überfordern. Gerade bei zügiger Fahrt in Kurven oder beim Wechsel zwischen sportlicher und entspannter Gangart kann das den Unterschied machen.
Was das in der Praxis bedeutet
- Suzuki V-Strom 1050 XT: Elektronik wirkt wie ein Sicherheitsnetz für lange Strecken und wechselnde Bedingungen. Schwäche: Wer maximale „Sport-Feinheit“ erwartet, könnte sich weniger „direkt sportlich“ angesprochen fühlen.
- Yamaha Tracer 7 GT: Elektronik unterstützt ein agiles Fahrgefühl. Schwäche: Für sehr schwere Beladung und maximalen Reise-Fokus kann der Charakter stärker auf Fahrspaß als auf „maximale Reise-Ruhe“ ausgelegt sein.
Windschutz, Sitzkomfort und Ergonomie
Gerade bei Touren entscheidet der Komfort über die Zufriedenheit. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist in diesem Punkt oft ein starkes Argument: Der Windschutz und die Sitzposition zielen darauf ab, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Dazu kommt die typische Reiseenduro-Ergonomie, die auch mit Gepäck gut funktioniert.
Die Yamaha Tracer 7 GT bietet ebenfalls Tourenkomfort, wirkt aber in der Sitzhaltung oft etwas sportlicher. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad nicht nur für lange Autobahn- oder Landstraßenetappen genutzt wird, sondern auch für dynamische Feierabendrunden. Wer eher entspannt „durchrollt“, wird die V-Strom häufig als noch angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen bei Komfort
Die V-Strom punktet typischerweise mit Reise-Entspannung und einem Gefühl von „getragen werden“. Die Tracer 7 GT punktet mit einer Sitzposition, die sportlich genug ist, um Kurvenfreude zuzulassen, ohne den Tourenanspruch zu verlieren.
Gepäck, Alltag und Vielseitigkeit
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber die Nutzung im Alltag kann sich unterscheiden. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist besonders dann im Vorteil, wenn häufig Gepäck mitgeführt wird oder wenn die Maschine als „Allround-Reisegerät“ dienen soll. Der Reiseenduro-Ansatz macht sie dafür prädestiniert.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist ebenfalls vielseitig, wirkt aber oft wie die Wahl für Fahrer, die mehr Wert auf ein leichtes Handling und eine sportlichere Alltagsdynamik legen. Wer regelmäßig zwischen Stadtverkehr, Wochenendtour und längeren Ausfahrten wechselt, findet in der Tracer 7 GT häufig den passenden Mix.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das typische Fahrprofil entscheiden. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist besonders sinnvoll, wenn lange Strecken, wechselnde Bedingungen und ein Reisecharakter im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das auch mit Gepäck souverän bleibt und bei dem Komfort und Stabilität Priorität haben.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur als Reisemaschine gedacht ist, sondern auch als sportlicher Tourer für kurvige Strecken und dynamische Fahrten. Wer häufig „aktiv“ fährt und ein agiles Handling schätzt, wird die Tracer 7 GT oft als besonders stimmig empfinden.
Typische Einsatzszenarien
- V-Strom 1050 XT: Langstrecke, Reisen mit Gepäck, entspannte Autobahn- und Landstraßenetappen, wechselnde Untergründe.
- Tracer 7 GT: Kurvenfahrten, dynamische Feierabendrunden, gemischter Alltag mit Tourenanteil, sportlichere Fahrweise.
Fazit
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die passendere Wahl, wenn der Fokus klar auf Reise-Komfort, Stabilität und einem souveränen Langstreckencharakter liegt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die häufig mit Gepäck unterwegs sind, lange Etappen entspannt absolvieren möchten und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert bleibt. Die Yamaha Tracer 7 GT punktet dagegen dort, wo Agilität und dynamisches Fahrgefühl gefragt sind: in kurvigen Abschnitten, auf zügigen Landstraßen und im gemischten Alltag, in dem das Motorrad nicht nur „funktionieren“, sondern auch Spaß machen soll. Wer eher entspannt reisen will, findet in der V-Strom den stärkeren Begleiter. Wer Touren mit sportlicherem Anspruch verbindet, wird mit der Tracer 7 GT glücklicher. Beide sind starke Tourer – die Entscheidung fällt am leichtesten anhand des eigenen Fahrstils.