| UVP | 9.479 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Durchzugsstarker Motor
- Alltagstauglich
- Preis-Leistung
- Mischbereifung überflüssig
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.275 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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Motorradvergleich: Suzuki V-Strom 650 vs Yamaha Tracer 700 vs Kawasaki Versys 650 vs Triumph Tiger Sport 660
Wenn es um vielseitige Motorräder für Alltag und Tour geht, landen viele Fahrerinnen und Fahrer schnell bei der 650er-Klasse. Genau hier spielen Suzuki V-Strom 650, Yamaha Tracer 700, Kawasaki Versys 650 und Triumph Tiger Sport 660 ihre Stärken aus: Sie sind alltagstauglich, lassen sich auf Landstraße und Autobahn gut bewegen und bieten genug Reserven, um auch längere Strecken entspannt zu genießen. Doch so ähnlich die Kategorie wirkt, so unterschiedlich können sich die Bikes im Detail anfühlen.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Fahralltag zählt: Wie leicht wirkt das Motorrad im Handling? Wie gut passt es zur eigenen Sitzposition? Wo liefern Motor und Fahrwerk das stimmige Gesamtpaket – und wo zeigen sich Grenzen? So entsteht ein klareres Bild, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil und Einsatzzweck passt.
Grundidee der vier Motorräder: Allrounder mit unterschiedlichem Charakter
Alle vier Modelle zielen auf eine ähnliche Zielgruppe: Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke taugt. Trotzdem unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Suzuki V-Strom 650 wirkt oft wie der pragmatische Reisebegleiter, der auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Die Yamaha Tracer 700 steht häufig für ein agiles, leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl. Die Kawasaki Versys 650 verbindet einen eher „neutralen“ Charakter mit dem Anspruch, sowohl auf der Landstraße als auch auf weniger perfekten Straßen Spaß zu machen. Die Triumph Tiger Sport 660 bringt dagegen spürbar mehr Premium-Feeling und einen sportlicheren Ansatz in die Tourenformel.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Alltag entscheidet nicht nur, wie viel Leistung vorhanden ist, sondern wie sie nutzbar wird. Die Suzuki V-Strom 650 wird häufig als angenehm gleichmäßig beschrieben: Der Motor liefert Kraft so, dass man in vielen Situationen ohne hektisches Nachregeln auskommt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und längere Etappen gemischt werden.
Die Yamaha Tracer 700 wirkt im Vergleich oft „direkter“ im Ansprechverhalten. Dadurch fühlt sich das Motorrad beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem Kurvenausgang lebendiger an. Wer gern zügig beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt, findet hier ein stimmiges Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk.
Die Kawasaki Versys 650 liegt im Charakter häufig zwischen den Extremen: Sie ist nicht nur auf Komfort getrimmt, sondern lässt sich auch sportlicher fahren, ohne dass das Motorrad sofort unruhig wird. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Tempo ist das ein Vorteil, weil man nicht ständig „neu“ anfahren muss.
Die Triumph Tiger Sport 660 sticht vor allem durch ihren sportlicheren Charakter hervor. Das Motorrad wirkt oft so, als würde es mehr „Spaß“ aus der Drehzahl ziehen wollen. Für Fahrer, die gern Dynamik spüren und Kurven mit mehr Schwung angehen, kann das ein echter Pluspunkt sein. Gleichzeitig bleibt sie als Tourer grundsätzlich alltagstauglich – nur eben mit einer klaren sportlichen Ausrichtung.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die Philosophie der vier Modelle ist. Die Yamaha Tracer 700 und die Triumph Tiger Sport 660 wirken im Vergleich häufig besonders leicht zu bewegen. Das macht sie zu Kandidaten für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“: Ein bisschen verlagern, ein bisschen korrigieren, und schon fühlt sich die Linie stimmig an.
Die Kawasaki Versys 650 bietet dagegen oft ein ruhigeres Gesamtgefühl. Sie vermittelt Stabilität, ohne dabei komplett träge zu werden. Gerade wenn die Strecke länger wird oder die Straßenqualität schwankt, ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt berechenbar, und man kann sich stärker auf die Linie und den Verkehr konzentrieren.
Die Suzuki V-Strom 650 spielt ihre Stärke häufig in der Kombination aus Komfort und Gelassenheit aus. Auf längeren Strecken wirkt sie oft wie ein „verlässlicher Partner“, der nicht bei jedem kleinen Schlagloch oder jeder Bodenwelle sofort nach Aufmerksamkeit verlangt. Wer viel unterwegs ist und dabei nicht ständig nachjustieren möchte, findet hier einen klaren Vorteil.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie gut?
Komfort ist bei Tourenmotorrädern mehr als nur „bequem“. Entscheidend ist, wie gut die Sitzposition zur eigenen Körpergröße und zum Fahrstil passt. Die Suzuki V-Strom 650 wird häufig als entspannter beschrieben, weil sie eine aufrechte, alltagstaugliche Haltung unterstützt. Das hilft besonders auf Strecken, auf denen man nicht ständig sportlich „in die Front“ rutscht.
Die Yamaha Tracer 700 und die Kawasaki Versys 650 liegen im Komfort oft im Bereich „sportlich-tourig“. Das bedeutet: Man sitzt nicht komplett wie auf einem Sofa, aber auch nicht so, dass nach kurzer Zeit die Arme oder der Rücken streiken. Wer gern zügig fährt, profitiert davon, dass das Motorrad nicht zu sehr „bremst“.
Die Triumph Tiger Sport 660 bringt eine sportlichere Sitzhaltung mit. Das kann ein Plus sein, wenn Kurvenfahren im Fokus steht und man die Kontrolle aktiv spüren möchte. Für sehr lange, entspannte Autobahnphasen kann das je nach Körperbau weniger „entspannt“ wirken als bei den eher reiseorientierten Konzepten.
Windschutz und Alltagstauglichkeit: Kleine Details, große Wirkung
Gerade bei Touren entscheidet der Windschutz darüber, ob man nach 200 Kilometern noch frisch ist. In der Praxis zeigt sich: Die Suzuki V-Strom 650 wird oft als besonders angenehm empfunden, wenn es um das Reduzieren von Winddruck geht. Das macht sie zu einem guten Kandidaten für Fahrer, die häufig auf Landstraße und Autobahn unterwegs sind.
Die Yamaha Tracer 700 und die Kawasaki Versys 650 können ebenfalls gut funktionieren, brauchen aber je nach Größe und Einstellung manchmal etwas Feintuning. Wer das Motorrad passend einstellt, bekommt meist ein stimmiges Gesamtpaket. Ohne Anpassung kann der Windschutz jedoch unterschiedlich stark wahrgenommen werden.
Die Triumph Tiger Sport 660 setzt stärker auf sportliche Proportionen. Das kann sich beim zügigen Fahren positiv anfühlen, während bei sehr langen Autobahnabschnitten der Komfort stärker vom individuellen Setup abhängt.
Elektronik und Ausstattung: Was hilft wirklich?
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil der Motorrad-Realität. Im Vergleich ist vor allem relevant, wie gut die Systeme im Alltag „mitfahren“: Sie sollen Sicherheit geben, ohne das Fahrgefühl zu überdecken. Die Suzuki V-Strom 650 wirkt in der Gesamtsumme häufig wie ein Motorrad, das auf praktische Unterstützung setzt. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Bedingungen variieren oder man nicht ständig im „Sportmodus“ unterwegs ist.
Die Yamaha Tracer 700 und die Kawasaki Versys 650 stehen oft für ein ausgewogenes Paket aus Fahrbarkeit und moderner Unterstützung. Dadurch bleibt das Motorrad auch dann kontrollierbar, wenn man nicht jedes Detail aktiv „abstimmt“.
Die Triumph Tiger Sport 660 punktet häufig mit einem Premium-Anspruch und einer Ausstattung, die sich wertiger anfühlt. Wer gern mit modernen Features fährt und dabei das sportliche Gesamtbild betont, findet hier eine besonders stimmige Kombination.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki V-Strom 650: Stärke in der Reise-Logik
Die Suzuki V-Strom 650 ist besonders stark, wenn das Motorrad als langfristiger Begleiter gedacht ist: Alltag, Wochenendtour und längere Etappen lassen sich gut verbinden. Die Schwäche zeigt sich eher dort, wo maximaler „Sport-Drive“ erwartet wird. Wer das Motorrad wie ein reines Kurvenwerkzeug einsetzen möchte, könnte sich mehr „Biss“ wünschen.
Yamaha Tracer 700: Stärke in Agilität und Direktheit
Die Yamaha Tracer 700 spielt ihre Vorteile aus, wenn es um leichtes Handling und ein lebendiges Fahrgefühl geht. Das Motorrad macht Spaß, wenn man gern zügig unterwegs ist und Kurven aktiv fährt. Als Schwäche kann sich im Vergleich ergeben, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß liegt als auf maximaler Langstrecken-Entspannung – abhängig vom Setup und der eigenen Körpergröße.
Kawasaki Versys 650: Stärke in Ausgewogenheit
Die Kawasaki Versys 650 wirkt häufig wie der „Allround-Mittelweg“: Sie ist nicht nur komfortorientiert, sondern bleibt auch dann dynamisch, wenn man das Tempo anzieht. Die mögliche Schwäche liegt darin, dass sie nicht ganz so klar in eine Richtung „überzeugt“ wie die anderen. Wer ein sehr spezifisches Ziel hat, könnte sich stärker auf ein anderes Konzept festlegen wollen.
Triumph Tiger Sport 660: Stärke in sportlichem Premium-Charakter
Die Triumph Tiger Sport 660 ist besonders interessant, wenn sportliche Dynamik und ein hochwertiges Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Die Schwäche kann sich dort zeigen, wo maximaler Reise-Komfort über alles gestellt wird. Wer aber gern Kurven fährt und dabei ein wertiges Motorrad sucht, bekommt hier oft das rundeste „Spaßpaket“.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Für viele ist das wichtigste Kriterium: Wie oft wird gefahren, wie lange sind die Strecken und wie viel Wert wird auf Komfort gelegt?
Suzuki V-Strom 650 eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Touren entspannt „wegsteckt“ und im Alltag unkompliziert bleibt. Wer häufig längere Strecken fährt und dabei nicht ständig an der Einstellung drehen möchte, findet hier eine sehr passende Basis.
Yamaha Tracer 700 passt gut zu Fahrern, die ein leicht zu kontrollierendes Motorrad wollen, das auf Landstraßen und bei dynamischer Fahrweise Freude macht. Wer gern aktiv fährt und sich beim Handling schnell „zu Hause“ fühlt, wird hier oft glücklich.
Kawasaki Versys 650 ist eine gute Wahl für alle, die einen ausgewogenen Charakter suchen: nicht zu kompromisslos sportlich, aber auch nicht zu sehr auf Komfort reduziert. Ideal, wenn unterschiedliche Streckenarten regelmäßig vorkommen.
Triumph Tiger Sport 660 ist besonders spannend für Fahrer, die sportliche Akzente mögen und ein Motorrad möchten, das sich im Gesamtpaket hochwertig und dynamisch anfühlt. Wer Kurvenfahren priorisiert und dabei trotzdem Touren im Blick hat, bekommt ein stimmiges Motorrad.
Fazit:
Wer ein Motorrad für möglichst viele Situationen sucht – vom Alltag bis zur längeren Tour – findet in der Suzuki V-Strom 650 häufig den besten „Reise-Allrounder“. Sie wirkt gelassen, komfortorientiert und macht lange Strecken unkompliziert. Die Yamaha Tracer 700 ist die Wahl, wenn Agilität und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen und Kurven sowie zügige Landstraßen besonders oft gefahren werden. Die Kawasaki Versys 650 überzeugt vor allem durch ihre Ausgewogenheit: Sie bleibt vielseitig, ohne sich zu stark auf eine Richtung festzulegen, und eignet sich damit für gemischte Einsätze. Die Triumph Tiger Sport 660 ist schließlich die Option für alle, die sportlichen Charakter und Premium-Feeling stärker gewichten als maximalen Reise-Komfort. Kurz gesagt: Reise & Gelassenheit eher Suzuki, Agil & dynamisch eher Yamaha, ausgewogen eher Kawasaki und sportlich & hochwertig eher Triumph.