| UVP | 26.195 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 15.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Der Motor.
- Fahrverhalten gutmütiger als man zunächst denkt.
- Der Motor.
- Starke Bremsen!
- Der Motor.
- Cockpit ist neigbar - super Idee!
- Der Motor.
- Cooler Sound.
- Cooler Motor.
- Sozius sitzt etwas verloren herum.
- schwer, rangieren nervt.
- QuickShifter nur gegen Aufpreis.
- krasse Optik
- krasser Sound
- krasser Motor
- lässig & cool
- Bremse vorne nicht so toll
- Kabel teilweise unschön verlegt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 773 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 665 | mm |
| Höhe | 1.071 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 182 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 273 | km |
| Leistung | 105 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 51)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90B16 67H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
Fazit - wir sind am Ende
Die neue Triumph Rocket III R Storm gehört ohne Frage zu den unvernünftigsten Motorrädern unserer Zeit. Wer bitte braucht einen Motorrad-Motor mit 2,5 Litern Hubraum und 225 Nm Drehmoment? Und genau deshalb ist sie soooo geil! Und dann diese Optik - zum Niederknien. Wer von diesem Bike nicht begeistert ist, der hat entweder nicht hingeguckt oder ist ein empathieloses Gefühlsmonster. Ein Glück, dass wir solch ein Motorrad in dieser Zeit noch miterleben durften. Ich befürchte, es wird wegen zu großer Geilheit bald verboten...Die Testmaschine wurde uns vom Triumph-Hamburg Flagship-Store QBike zur Verfügung gestellt. Es gehört zu einem der sieben Weltwunder, dass man da einfach hinfahren und eine Probefahrt mit Rocket 3 machen kann. Und wer das nicht macht, ist doof oder hat den Schuss nicht gehört. Ende der Durchsage.
Fazit
Die Indian Scout Bobber ist ein herrlich unvernünftiges Motorrad. Extreme Sitzposition, extremer Sound, extreme Optik und ein sich extrem anfühlender Motor. Über die Kritikpunkte werden sich Indian-Fahrer eher lustig machen. Wer auf Perfektion Wert legt, der möge sich doch bitte eine Japanerin kaufen. Wer dagegen den richtig fetten Auftritt mag, der wird sich für die Indian entscheiden. Cooles Bike mit Lässig-Faktor.Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie Motorräder von CF-Moto.
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Triumph Rocket 3 Storm R vs. Indian Scout Bobber (2025): Vergleich für Cruiser-Fans
Wenn zwei Bikes aus der Cruiser-Ecke kommen, aber trotzdem völlig unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Rocket 3 Storm R steht für maximale Durchzugskraft, ein sehr eigenständiges Motorgefühl und eine souveräne Art, Kilometer zu verschlingen. Die Indian Scout Bobber (2025) dagegen wirkt kompakter, leichter im Handling und zielt stärker auf Agilität, Stil und ein direktes Fahrerlebnis ab. Wer sich zwischen diesen beiden Konzepten entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sich die Stärken im Alltag ausspielen – und wo die jeweiligen Schwächen liegen.
Grundidee: Zwei Cruiser, zwei Philosophien
Die Triumph Rocket 3 Storm R ist ein Cruiser, der bewusst nicht „nur“ nach Cruiser aussieht, sondern auch so fährt, wie man es von einem großen Motor erwartet: kräftig, präsent und mit einem Drehmoment, das das Fahren eher entspannt als anstrengend macht. Die Indian Scout Bobber (2025) setzt dagegen auf den Bobber-Charakter: reduzierter Look, sportlichere Haltung und ein Gefühl von „leichtfüßig trotz Cruiser“.
Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Weise. Während die Rocket 3 eher die große Bühne bespielt, spielt die Scout Bobber die Rolle des agilen Alltags-Cruisers.
Motor und Fahrgefühl: Durchzug vs. Direktheit
Triumph Rocket 3 Storm R: souveränes Drehmoment
Die Triumph Rocket 3 Storm R überzeugt vor allem durch ihren Motorcharakter. Der Fokus liegt klar auf Durchzug und Leistungsentfaltung aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen. Das macht Überholmanöver und Beschleunigungen besonders entspannt: Gas auf, das Motorrad reagiert sofort und ohne großes Nachdenken. Gerade auf Landstraßen fühlt sich das wie ein „immer verfügbarer Schub“ an.
Stärken liegen hier in der Laufruhe und in der Art, wie die Rocket 3 das Tempo aufbaut. Eine mögliche Schwäche ist, dass das Motorrad durch seine Auslegung und Größe nicht ganz so „handlich im Kopf“ wirkt wie leichtere Cruiser. Wer sehr enge Kurven liebt oder häufig im Stadtverkehr zwischen Lücken jongliert, merkt den Unterschied eher.
Indian Scout Bobber (2025): lebendig und spritzig
Die Indian Scout Bobber (2025) spielt ihre Stärken stärker über Agilität und Direktheit aus. Der Motor wirkt im Vergleich oft „näher am Fahrer“, das Ansprechverhalten fühlt sich unmittelbarer an. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders auf kurzen Strecken und bei zügigem Landstraßen-Tempo gut anfühlt.
Die Schwäche zeigt sich weniger im Motor selbst, sondern eher im Konzept: Wer vor allem maximale Gelassenheit bei langen Autobahnabschnitten oder sehr schwerem Gepäck sucht, wird bei einem kompakteren Cruiser schneller an Grenzen stoßen als bei einem Motorrad, das auf große Reserven ausgelegt ist. Außerdem kann die Bobber-typische Haltung je nach Körpergröße und Fahrstil auf längeren Strecken weniger „entspannt“ wirken.
Handling und Fahrwerk: groß und kraftvoll vs. kompakt und wendig
Beim Handling trennen sich die Wege deutlich. Die Rocket 3 Storm R ist ein Motorrad, das Stabilität und Souveränität ausstrahlt. In flotten Kurven wirkt sie kontrolliert, aber sie ist nicht als „leichtes Kurvenmesser“ gedacht. Wer eher gleichmäßige Linien fährt und den Cruiser-Charakter genießen will, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Indian Scout Bobber wirkt dagegen im Alltag oft einfacher zu bewegen. Das macht sich besonders beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und bei der Fahrt durch den Verkehr bemerkbar. Die mögliche Schwäche: Je nach Beladung und Fahrbahnprofil kann das kompakter ausgelegte Setup weniger „großes Motorrad“-Komfortgefühl vermitteln als die Rocket 3.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Langstrecke vs. Bobber-Style
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht müde“ ausmachen kann. Die Triumph Rocket 3 Storm R ist tendenziell auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Das bedeutet: mehr Komfortgefühl bei längeren Fahrten und ein Fahrstil, der weniger „aktiv“ sein muss.
Die Indian Scout Bobber (2025) setzt stärker auf den Bobber-Look, was oft mit einer sportlicheren, kompakteren Haltung einhergeht. Das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer genau der Reiz: direkt, nah am Motorrad, mit einem Look, der sofort nach Stil schreit. Wer jedoch sehr lange Strecken am Stück fährt, sollte darauf achten, ob die Haltung zum eigenen Körper passt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis
Bei Bremsen zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Die Rocket 3 vermittelt durch ihre Kraftreserve häufig ein Gefühl von „ich kann jederzeit sauber verzögern“. Das ist besonders hilfreich, wenn unerwartet Tempo rausgenommen werden muss.
Die Scout Bobber punktet oft mit einem sehr direkten Ansprechverhalten, das sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken angenehm anfühlt. Eine Schwäche kann hier weniger die Bremsleistung sein, sondern eher die Frage, wie das Gesamtpaket aus Sitzposition, Hebelgefühl und Fahrstil zusammenpasst.
Ausstattung und Komfort: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „viel Technik“, sondern darum, wie sinnvoll sie im Alltag ist. Die Triumph Rocket 3 Storm R wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf Komfort und ein stimmiges Gesamtgefühl ausgelegt ist. Das zeigt sich häufig in der Art, wie Bedienelemente zusammenarbeiten und wie das Motorrad als Ganzes „rund“ wirkt.
Die Indian Scout Bobber (2025) setzt stärker auf den Bobber-Charakter und eine klare, reduzierte Linie. Das kann ein Vorteil sein, weil das Motorrad dadurch weniger „überladen“ wirkt. Gleichzeitig kann es sein, dass nicht jede Komfortlösung so ausgebaut ist wie bei einem Modell, das stärker auf Langstreckenkomfort getrimmt ist.
Design und Charakter: Triumph für die große Geste, Indian für den Stil
Design ist Geschmack – aber es beeinflusst auch, wie sich ein Motorrad „richtig“ anfühlt. Die Triumph Rocket 3 Storm R ist ein Statement: groß, kraftvoll, mit Präsenz. Wer gerne auffällt und ein Motorrad möchte, das schon beim Stehen wirkt wie ein Highlight, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Indian Scout Bobber (2025) ist dagegen die Wahl für alle, die den Bobber-Look lieben: reduziert, markant und mit einem gewissen „Custom“-Vibe. Die mögliche Schwäche ist, dass der Stil manchmal Priorität vor maximaler Langstreckenbequemlichkeit hat – zumindest, wenn man sehr lange Touren plant.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Rocket 3 Storm R – Stärken
- Durchzug und Reserven: viel Kraftgefühl schon aus niedrigen Drehzahlen
- Souveränität bei zügigem Fahren und entspanntem Cruisen
- Komfortorientierte Gesamtauslegung für längere Strecken
- Präsentes Gesamtpaket aus Motor, Fahrgefühl und Auftritt
Triumph Rocket 3 Storm R – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als kompakter ausgelegte Cruiser
- Stadtverkehr kann sich je nach Fahrstil und Routine etwas schwerer anfühlen
Indian Scout Bobber (2025) – Stärken
- Agilität und direktes Fahrgefühl
- Bobber-Charakter mit starkem Stil und klarer Linie
- Alltagstauglichkeit durch kompakteres Handling
- Spritzige Reaktion bei dynamischer Fahrweise
Indian Scout Bobber (2025) – Schwächen
- Langstreckenkomfort kann je nach Körperbau und Fahrstil weniger „entspannt“ wirken
- Konzeptbedingt weniger „großmotorige Gelassenheit“ als bei der Rocket 3
Welche Wahl passt: Kaufberatung nach Fahrprofil
Wenn der Fokus auf maximalem Drehmoment, entspanntem Beschleunigen und einem Cruiser liegt, der auch bei längeren Fahrten souverän bleibt, ist die Triumph Rocket 3 Storm R die passendere Wahl. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne „einfach machen“: Gas geben, das Motorrad übernimmt, und die Strecke wird zum Genuss.
Die Indian Scout Bobber (2025) ist ideal, wenn Agilität, ein direkteres Handling und der Bobber-Look im Vordergrund stehen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gerne kurvige Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich schnell und lebendig anfühlt, trifft mit der Scout Bobber oft genau den richtigen Ton.
Für wen welches Bike?
- Triumph Rocket 3 Storm R: für alle, die Kraft, Reserven und entspanntes Cruisen priorisieren – auch auf längeren Touren.
- Indian Scout Bobber (2025): für alle, die einen kompakten Cruiser mit Stil suchen, der sich leicht bewegen lässt und dynamisch wirkt.
Fazit:
Die Triumph Rocket 3 Storm R gewinnt vor allem dann, wenn das Fahrgefühl „groß und souverän“ sein soll: viel Durchzug, starke Reserven und ein Cruiser-Setup, das längere Strecken angenehm macht. Wer gerne entspannt beschleunigt und ein Motorrad möchte, das mit seiner Präsenz überzeugt, findet in der Rocket 3 den passenden Charakter.
Die Indian Scout Bobber (2025) ist die bessere Wahl, wenn Agilität und direkte Fahrbarkeit wichtiger sind als maximale Gelassenheit durch große Reserven. Der Bobber-Style passt besonders gut zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind, häufig im Alltag fahren und ein kompakteres Motorrad bevorzugen, das schnell auf Richtungswechsel reagiert.
Kurz gesagt: Rocket 3 für Kraft und Komfort, Scout Bobber für Stil und Wendigkeit.