| UVP | 12.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wertige Verarbeitung
- Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
- lässige Sitzposition
- einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
- Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
- stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
- überschaubare Leistung
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 279 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Schwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Triumph Scrambler 900 vs. Honda GB 350 S: Vergleich für Alltag, Landstraße und Retro-Vibes
Wenn zwei Motorräder aus der Retro-Ecke kommen, aber sehr unterschiedliche Philosophien verfolgen, wird der Vergleich spannend. Die Triumph Scrambler 900 steht für kräftigen Auftritt, moderne Technik und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken Spaß macht. Die Honda GB 350 S setzt dagegen auf klassische Linien, eine entspannte Gangart und einen Charakter, der sich vor allem im Alltag und auf entspannten Touren richtig wohlfühlt. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick vertraut – doch sobald man sich mit Motor, Fahrwerk und Gesamteindruck beschäftigt, zeigen sich klare Unterschiede.
Design und Charakter: Scrambler-Optik vs. klassischer Honda-Look
Die Triumph Scrambler 900 wirkt deutlich „präsenter“. Der Scrambler-Stil ist nicht nur Deko, sondern wird durch Proportionen, Details und die insgesamt bulligere Anmutung unterstrichen. Das Motorrad sieht so aus, als würde es jederzeit bereitstehen, um zügig mitzumischen – auch wenn man eigentlich nur kurz in die Stadt fährt.
Die Honda GB 350 S spielt dagegen stärker die klassische Karte. Die Linienführung wirkt ruhiger, die Optik eher „zeitlos“ als „laut“. Das Motorrad wirkt wie ein angenehm unkomplizierter Begleiter, der nicht permanent nach Aufmerksamkeit sucht, sondern einfach gut aussieht und sich passend anfühlt.
Stärken und Schwächen beim Look
- Triumph Scrambler 900: Starker Auftritt, Scrambler-Details wirken stimmig. Schwäche: Wer es sehr dezent mag, empfindet die Präsenz der Triumph möglicherweise als zu dominant.
- Honda GB 350 S: Klassische, harmonische Optik. Schwäche: Wer ein „modernes“ Statement sucht, könnte die Honda optisch etwas zurückhaltender finden.
Motor und Fahrgefühl: mehr Punch bei der Triumph, mehr Ruhe bei der Honda
Der größte Unterschied zeigt sich im Charakter des Motors. Die Triumph Scrambler 900 liefert spürbar mehr Durchzug und wirkt insgesamt „erwachsener“ in der Art, wie sie Leistung in Bewegung umsetzt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungen, zügiges Fahren auf der Landstraße oder das Überholen im Alltag eine Rolle spielen.
Die Honda GB 350 S ist dagegen eher auf entspanntes Gleiten ausgelegt. Der Motor fühlt sich leichtfüßig an und unterstützt eine Fahrweise, bei der man nicht ständig „nachlegen“ muss, um zufrieden zu sein. Das ist nicht automatisch langsam – aber die Art, wie Leistung anliegt, ist weniger auf sportliche Dynamik getrimmt.
Wie sich das im Alltag auswirkt
- Triumph: Stärken liegen in der souveränen Beschleunigung und dem Gefühl, Reserven zu haben. Schwäche: Wer sehr bewusst sparsam und maximal entspannt fahren möchte, könnte die Triumph „zu verlockend“ finden – man fährt dann schneller, als man eigentlich geplant hatte.
- Honda: Stärken liegen in der unkomplizierten, ruhigen Bedienbarkeit und dem angenehmen Tempo für Stadt und Feierabend. Schwäche: Wer häufig hohe Geschwindigkeiten oder sportliche Fahrmanöver bevorzugt, wird die Triumph als klar flexibler empfinden.
Getriebe, Schaltgefühl und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Triumph Scrambler 900 wirkt in der Kombination aus Motor und Antrieb so, dass man Schaltvorgänge als Teil eines dynamischen Fahrstils wahrnimmt. Das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge passend zu wählen und den Motor im „richtigen Bereich“ zu halten.
Die Honda GB 350 S unterstützt eher eine gleichmäßige Fahrweise. Das Schalten fühlt sich dabei meist wie ein natürlicher Ablauf an, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Dadurch entsteht ein entspannteres Gesamtgefühl – besonders in Stop-and-Go-Situationen oder auf kurzen Strecken.
Komfort und Handling im Stadtverkehr
- Triumph: Stärken: mehr Reserven, wenn es im Verkehr doch mal schneller gehen soll. Schwäche: Durch die stärkere Dynamik kann die Triumph im dichten Stadtverkehr „mehr Aufmerksamkeit“ verlangen.
- Honda: Stärken: entspannte Bedienung, angenehmes Tempo. Schwäche: Bei Situationen, in denen schnelle Leistungsabrufe gefragt sind, wirkt die Honda weniger „druckvoll“.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Modelle ausgelegt sind. Die Triumph Scrambler 900 vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Kontrolle. Gerade auf wechselndem Asphalt oder bei zügigerem Fahren wirkt sie dadurch berechenbar. Das ist ein Plus, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern auch mal länger unterwegs ist.
Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken eher in der Leichtigkeit aus. Sie fühlt sich handlich an und macht das „Kurvenfahren im Alltag“ angenehm. Auf kleineren Landstraßen oder bei gemütlichen Ausfahrten kommt dieses Handling besonders gut zur Geltung.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Art, wie man das Vertrauen in die Bremsen aufbaut, unterscheidet sich. Die Triumph wirkt in der Bremsperformance oft so, dass man bei Bedarf zügig reagieren kann. Die Honda überzeugt eher durch ein gut dosierbares Gefühl, das zu einer ruhigen Fahrweise passt.
- Triumph: Stärken: mehr Reserven bei sportlicherer Gangart. Schwäche: Wer sehr „weich“ und entspannt bremst, nutzt die Möglichkeiten möglicherweise nicht aus.
- Honda: Stärken: gut dosierbar, passend zum Charakter. Schwäche: Bei sehr dynamischer Fahrweise kann die Triumph als „zielgenauer“ empfunden werden.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Die Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad wirklich zum eigenen Alltag passt. Die Triumph Scrambler 900 bietet eine Sitzposition, die sportlicher und aktiver wirken kann. Das ist angenehm, wenn man gern „mit dem Motorrad arbeitet“ und die Arme nicht komplett passiv lässt.
Die Honda GB 350 S wirkt in der Gesamthaltung eher auf entspannte Nutzung ausgelegt. Dadurch kann sie sich für viele Fahrerinnen und Fahrer besonders angenehm anfühlen, wenn der Fokus auf entspannten Fahrten liegt.
Für wen passt welche Haltung?
- Triumph: Ideal, wenn eine aktivere Sitzhaltung und mehr Fahrdynamik gewünscht sind.
- Honda: Ideal, wenn Komfort und entspannter Fahrfluss im Vordergrund stehen.
Ausstattung, Alltag und Wartung: zwei Ansätze, ein Ziel
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist immer besser“, sondern darum, was zum Fahrprofil passt. Die Triumph Scrambler 900 wirkt wie ein Motorrad, das auch technisch und konzeptionell auf vielseitige Nutzung ausgelegt ist. Dadurch kann sie sich besonders lohnen, wenn man das Motorrad nicht nur für kurze Runden nutzt, sondern auch für längere Strecken und abwechslungsreiche Fahrten.
Die Honda GB 350 S setzt auf einen unkomplizierten Ansatz. Das Motorrad wirkt so, als sei es darauf optimiert, im Alltag zuverlässig zu funktionieren und dabei den klassischen Stil zu bewahren. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig „erklären“ muss, wird hier schnell warm.
Stärken und Schwächen im Betrieb
- Triumph: Stärken: vielseitiger, dynamischer Charakter für unterschiedliche Strecken. Schwäche: Wer ausschließlich sehr kurze Strecken fährt und maximale Einfachheit sucht, könnte die Triumph als „zu viel Motorrad“ empfinden.
- Honda: Stärken: unkompliziertes Gesamtpaket, klassischer Look und entspannter Betrieb. Schwäche: Wer regelmäßig hohe Ansprüche an Beschleunigung und Reserven stellt, wird die Triumph bevorzugen.
Welches Motorrad passt besser? Vergleich der Zielgruppen
Wenn man die beiden Modelle als „zwei Wege zum Retro-Gefühl“ betrachtet, wird die Entscheidung leichter. Die Triumph Scrambler 900 ist besonders stark, wenn das Motorrad mehr als nur ein Lifestyle-Objekt sein soll: Sie ist ein Bike für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Reserven nutzen und auch auf längeren Strecken ein souveränes Gefühl möchten.
Die Honda GB 350 S ist dagegen eine sehr stimmige Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt: Stadt, Feierabend, kurze Landstraßen – und dabei das gute Gefühl, ein Motorrad zu bewegen, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt.
Typische Entscheidungssituationen
- Triumph Scrambler 900: Wenn häufige Beschleunigung, dynamischere Fahrweise und mehr Reserven wichtiger sind als maximale Zurückhaltung.
- Honda GB 350 S: Wenn ein klassisches Motorrad gesucht wird, das leicht zu fahren ist und vor allem im Alltag Spaß macht.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 900 ist die bessere Wahl, wenn ein Retro-Motorrad auch im Alltag dynamisch sein darf. Der stärkere, souveränere Motorcharakter und das insgesamt stabilere Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für alle, die öfter zügig fahren, Reserven nutzen wollen und auch längere Strecken nicht als „Ausnahme“ sehen. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als vielseitigen Begleiter versteht, wird mit der Triumph sehr wahrscheinlich zufriedener sein.
Die Honda GB 350 S punktet vor allem mit ihrem entspannten Gesamtkonzept: klassischer Look, unkomplizierte Bedienung und ein Fahrgefühl, das zu ruhigerem Tempo passt. Sie ist ideal für Stadtfahrten, Feierabendrunden und gemütliche Touren, bei denen der Spaß am Fahren im Vordergrund steht und nicht das ständige Suchen nach maximaler Dynamik. Wer ein leicht zugängliches Motorrad sucht, das sich natürlich anfühlt und den Alltag angenehm macht, trifft mit der Honda eine sehr stimmige Entscheidung.