| UVP | 16.395 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- elastischer und kräftiger Motor
- fauchender Triple-Sound
- präzises Fahrwerk und kräftige Bremsen
- trotz Leistung einfach zu fahren
- entspannte, aufrechte Sitzposition
- komplette technische Ausstattung
- sehr geringer Lenkeinschlag
- Soziusfahrten kaum zumutbar
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.089 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 277 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins 43 mm NIX30 Upside-Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung, Druck- und Zugstufe (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Doppelrohr-Federbein mit einstellbarer Vorspannung, Zug- und Druckstufe (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Motorrad fahren macht Spaß! Wer das noch nicht weiß, sollte mal kurz eine Runde mit der neuen Speed Triple RS 1200 machen. Egal ob auch Landstraße, Autobahn oder gar Rennstrecke: Dieses Bike lässt einen stets mit einem breiten Grinsen unter dem Helm durch die Gegend kacheln.Sie ist trotz der vielen technischen Schmankerl ein zugängliches Bikes - obwohl man natürlich ob der brachialen Leistung jede Fahrt mit Respekt angehen sollte. Dennoch versprüht das präzise Fahrwerk und das entsprechend skalpellhafte Handling jede Menge Vertrauen. Triumph ist mit der 1200 RS wirklich ein extrem gutes Naked-Bike gelungen, dass aufgrund des gebotenen auch im Wettbewerbsumfeld preislich sehr gut dasteht. Unbedingt mal Probefahren, aber vorher sicherheitshalber den Kontostand checken. Sonst lieber zu Hause bleiben ...
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Triumph Speed Triple 1200 RS vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Supernaked-Klasse
Wenn zwei Motorräder aus der Supernaked-Ecke gegeneinander antreten, geht es selten um „ob“ – sondern um „wie“. Genau das macht den Vergleich zwischen der Triumph Speed Triple 1200 RS und der KTM 1290 Super Duke R so spannend: Beide stehen für Power, Temperament und einen Auftritt, der nicht nach „zahm“ aussieht. Trotzdem unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Während die Triumph den Fokus stärker auf präzises, sportlich-elegantes Handling und einen sehr kontrollierten Alltagsmix legt, wirkt die KTM noch einen Tick kompromissloser und roh-dynamischer – mit dem Anspruch, auch bei sportlicher Gangart jederzeit Druck zu machen.
Im Folgenden geht es nicht um isolierte Zahlen, sondern darum, wie sich die typischen Eigenschaften beider Motorräder im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen und Elektronik anfühlen. So wird klar, welches Bike eher zu welchem Fahrstil passt – und wo die jeweiligen Stärken gleichzeitig auch die Grenzen definieren.
Charakter und Motorgefühl: Triumph vs. KTM
Beide Motorräder liefern ordentlich Schub, aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die Triumph Speed Triple 1200 RS wirkt in der Abstimmung oft „runder“: Der Motor zieht kraftvoll an, lässt sich dabei aber vergleichsweise fein dosieren. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei wechselnden Geschwindigkeiten fühlt sich das Ansprechverhalten harmonisch an. Das unterstützt ein Fahrgefühl, das eher auf saubere Linien und kontrollierte Dynamik setzt.
Die KTM 1290 Super Duke R geht dagegen häufig einen direkteren Weg. Das Motorrad wirkt im Gesamtkonzept aggressiver und „unmittelbarer“ – als würde es schneller auf jede Aktion reagieren. Das kann ein riesiger Vorteil sein, wenn dynamisches Fahren mit klaren Impulsen gefragt ist. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit für Fahrten, bei denen es besonders fein und entspannt zugehen soll, manchmal weniger „komfortabel“ wirken als die Triumph-Interpretation.
Fahrwerk und Handling: Wer liegt in der Kurve vorn?
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie gut ein Motorrad die eigene Leistung in Fahrspaß übersetzt. Die Triumph Speed Triple 1200 RS spielt hier häufig ihre Stärken aus, indem sie Stabilität mit einem sehr sportlichen, aber nicht nervösen Gefühl verbindet. In schnellen Passagen bleibt sie kontrolliert, und beim Wechsel zwischen Kurvenabschnitten wirkt das Motorrad oft bereitwillig, ohne dabei hektisch zu werden.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls sehr kurventauglich, aber der Charakter ist anders: Sie vermittelt mehr „Biss“ im Antrieb und kann dadurch in flotten Situationen besonders lebendig wirken. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt schnell das Gefühl, dass die KTM „mitarbeitet“. Wer dagegen eher gleichmäßig und ruhig unterwegs ist, kann die KTM als etwas fordernder erleben – nicht unbedingt schlechter, aber stärker abhängig vom eigenen Fahrstil.
Stabilität bei Tempo vs. Agilität im Alltag
Beide Maschinen sind für zügige Fahrten gemacht. Die Triumph wirkt dabei oft wie die Wahl, wenn Stabilität und ein souveränes Gefühl bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten wichtiger sind. Die KTM punktet eher dann, wenn Agilität und ein spürbar direkteres Feedback gefragt sind. In der Praxis bedeutet das: Auf kurvigen Strecken kann die KTM sehr schnell „Spaß machen“, während die Triumph häufig das Gefühl vermittelt, dass sie auch auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen konstant bleibt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind bei Supernaked-Maschinen mehr als nur ein Bauteil – sie sind das Bindeglied zwischen Motorleistung und Kontrolle. In der Gegenüberstellung zeigt sich: Die Triumph Speed Triple 1200 RS bietet ein Bremsgefühl, das sich oft gut dosieren lässt. Das hilft besonders in Situationen, in denen nicht nur „hart“ gebremst wird, sondern präzise dosiert werden muss, um die Linie zu halten.
Die KTM 1290 Super Duke R bringt ebenfalls starke Verzögerung mit, wirkt aber in der Gesamtanmutung oft etwas „sportlicher“ im Sinne von: Sie reagiert spürbar auf den Bremsimpuls. Das kann beim zügigen Fahren ein Vorteil sein, weil das Motorrad schnell auf das Kommando reagiert. Gleichzeitig verlangt es mehr Aufmerksamkeit, wenn die Fahrweise weniger aggressiv ist oder wenn die Strecke unruhiger wird.
Elektronik und Fahrmodi: Wie viel Unterstützung braucht man?
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, die den Charakter nicht nur absichert, sondern auch formt. Die Triumph Speed Triple 1200 RS wirkt dabei häufig wie ein System, das sportliche Performance mit einer gut abgestimmten Abstufung kombiniert. Fahrmodi und Regelungen lassen sich in der Regel so nutzen, dass das Motorrad je nach Situation „passend“ wirkt – vom sportlichen Einsatz bis hin zu Fahrten, bei denen man einfach entspannt unterwegs sein möchte.
Die KTM 1290 Super Duke R zeigt sich in der Elektronik oft als sehr leistungsorientiert. Die Unterstützung ist da, aber der Grundton bleibt: Das Motorrad will dynamisch bewegt werden. Wer die Fahrmodi bewusst nutzt und das Motorrad aktiv fährt, bekommt schnell das Gefühl, dass die KTM die eigene Fahrweise unterstützt, statt sie zu „glätten“.
Traktion und Kontrolle
Im Vergleich zeigt sich: Beide Maschinen bieten genug Eingriff, um auch bei sportlicher Gangart sicher zu bleiben. Die Triumph wirkt dabei oft etwas „harmonischer“ in der Abstimmung, während die KTM eher das Gefühl vermittelt, dass sie die Dynamik stärker nach vorn schiebt. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – es ist eine Frage, ob man lieber ein fein abgestimmtes, kontrolliertes Gesamtpaket möchte oder ob man den direkten, sportlichen Charakter stärker auskosten will.
Komfort, Alltagstauglichkeit und Ergonomie
Supernaked heißt nicht automatisch „nur für die Rennstrecke“. Gerade im Alltag entscheidet sich, wie gut ein Motorrad im echten Leben funktioniert: Sitzposition, Übersicht, Wärmeentwicklung, Windgefühl und das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Die Triumph Speed Triple 1200 RS wirkt in vielen Situationen alltagstauglicher, ohne ihren sportlichen Anspruch zu verlieren. Die Bedienbarkeit und das Gesamtgefühl sind oft so abgestimmt, dass man auch nach längerer Fahrt noch entspannt ankommt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht nur am Wochenende „Gas geben“, sondern auch unter der Woche gerne unterwegs sind.
Die KTM 1290 Super Duke R kann ebenfalls alltagstauglich sein, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrspaß-Modus“ an. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder eher ruhig rollt, kann die KTM als etwas fordernder erleben – vor allem, wenn man das Temperament nicht ständig „mitnimmt“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Triple 1200 RS – Stärken
- Kontrolliertes, harmonisches Motorgefühl, das Dosierung und Linienführung unterstützt.
- Sportliche Stabilität mit einem Handling, das nicht unnötig nervös wirkt.
- Elektronik-Charakter, der Performance gut in verschiedene Situationen übersetzt.
- Alltagstauglichkeit, die den sportlichen Anspruch nicht ausbremst.
Triumph Speed Triple 1200 RS – Schwächen
- Wer maximale „Rohheit“ sucht, könnte den Triumph-Charakter als etwas zu rund empfinden.
- In sehr aggressiven Fahrstilen kann die KTM subjektiv noch unmittelbarer wirken.
KTM 1290 Super Duke R – Stärken
- Direktes, aggressives Ansprechverhalten für dynamisches Fahren.
- Lebendiges Fahrgefühl, das bei sportlicher Gangart viel Spaß macht.
- Elektronik als Performance-Werkzeug, das den Charakter betont.
- Starke Verzögerung mit sportlichem Bremsfeedback.
KTM 1290 Super Duke R – Schwächen
- Kann im Alltag etwas mehr „Fahraufmerksamkeit“ verlangen.
- Bei sehr ruhiger Fahrweise wirkt die KTM weniger „entspannt“ als die Triumph.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Triumph Speed Triple 1200 RS ist besonders passend für Fahrer, die ein sportliches, aber gut kontrollierbares Gesamtpaket suchen. Wer gerne zügig fährt, dabei aber Wert auf harmonisches Ansprechverhalten, souveräne Stabilität und eine insgesamt stimmige Abstimmung legt, wird mit der Triumph sehr glücklich. Auch für längere Touren und gemischte Strecken ist sie eine starke Wahl, weil sie Performance und Alltagstauglichkeit gut verbindet.
Die KTM 1290 Super Duke R passt eher zu Fahrern, die das Motorrad als direktes Werkzeug für Dynamik sehen. Wer gerne aktiv fährt, Impulse setzt und das Gefühl mag, dass das Bike sehr unmittelbar reagiert, bekommt mit der KTM eine Maschine, die genau dafür gemacht ist. Sie ist ideal, wenn sportliche Ausfahrten im Vordergrund stehen und man den Charakter bewusst ausleben möchte.
Fazit:
Die Triumph Speed Triple 1200 RS ist die bessere Wahl für alle, die eine Supernaked suchen, die sich harmonisch dosieren lässt, bei Tempo ruhig und stabil bleibt und auch im Alltag souverän funktioniert. Ihr Vorteil liegt im stimmigen Gesamtgefühl aus Motor, Fahrwerk und Elektronik – sportlich, aber nicht unnötig fordernd. Die KTM 1290 Super Duke R gewinnt dagegen dort, wo Direktheit und ein spürbar aggressiveres Fahrgefühl zählen. Sie macht besonders dann Spaß, wenn dynamisches Fahren im Fokus steht und das Motorrad aktiv bewegt wird. Wer ein „kontrolliertes Sportgerät“ bevorzugt, greift zur Triumph. Wer ein „unmittelbares Dynamikpaket“ sucht, findet in der KTM den passenden Charakter. Beide sind stark – die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob das eigene Fahrgefühl eher auf Harmonie oder auf Rohheit setzt.