| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. BMW G 650 GS – welcher Vergleich lohnt sich?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Speed Twin 1200 RS und die BMW G 650 GS, wird der Vergleich schnell spannend: Hier trifft ein moderner Roadster-Ansatz auf eine bewährte Reiseenduro-Philosophie. Beide Maschinen sind für den Alltag gedacht, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten – und genau das macht die Entscheidung leichter, wenn man die Stärken und Schwächen sauber gegeneinander abwägt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenwerte, sondern um das, was diese Werte im Fahralltag bedeuten: Wie fühlt sich die Leistung an? Wie gut lässt sich das Motorrad bewegen? Wo spielt Komfort eine Rolle – und wo zählt eher das Fahrgefühl? Dabei werden die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander verglichen, damit klar wird, welches Motorrad zu welchem Fahrstil passt.
Grundcharakter: Roadster-Vibe vs. Reiseenduro-Realität
Triumph Speed Twin 1200 RS: sportlich, direkt, straßennah
Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für einen dynamischen, straßennahen Charakter. Der Fokus liegt auf einem lebendigen Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das Lust auf zügiges Fahren macht. Die Maschine wirkt dabei wie gemacht für kurvige Strecken, spontane Ausfahrten und den Alltag, wenn die Wege nicht nur geradeaus führen.
BMW G 650 GS: alltagstauglich, unkompliziert, vielseitig
Die BMW G 650 GS ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Sie bringt die typische GS-Logik mit: aufsteigen, losfahren, sich wohlfühlen – und dabei auch auf weniger perfekten Straßen nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Das macht sie besonders interessant, wenn neben Asphalt auch Schotterwege, Feldwege oder längere Touren eine Rolle spielen.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Antriebscharaktere zeigt sich schnell: Die Triumph Speed Twin 1200 RS setzt auf einen Twin-Ansatz, der häufig als „kraftvoll und gleichmäßig“ wahrgenommen wird. Das sorgt für ein souveränes Gefühl beim Beschleunigen und beim Herausbeschleunigen aus Kurven. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen wirkt das oft wie ein Vorteil: Gas auf, Drehmoment da, Motorrad folgt der Linie.
Die BMW G 650 GS arbeitet mit einem Einzylinder-Charakter, der sich deutlich anders anfühlt. Einzylinder sind oft weniger „glatt“, dafür aber sehr direkt im Ansprechverhalten. Das kann im Alltag sogar Vorteile bringen: Das Motorrad wirkt agil, die Leistungsentfaltung ist spürbar und das Fahren bleibt lebendig. Wer jedoch sehr viel Wert auf gleichmäßige, seidenartige Kraftentwicklung legt, wird die Triumph-Charakteristik vermutlich als runder empfinden.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Geländetauglichkeit
Triumph: präzises Handling für die Straße
Die Triumph Speed Twin 1200 RS spielt ihre Stärken vor allem auf Asphalt aus. Das Handling wirkt sportlich und direkt, das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein klares Feedback. In schnellen Kurven oder bei dynamischer Fahrweise punktet die Maschine häufig mit einem „kontrollierten“ Gefühl: Man hat das Tempo schneller im Griff, als man es von einem eher alltagstauglichen Roadster erwarten würde.
BMW: souverän über Unebenheiten
Die BMW G 650 GS ist im Vergleich dazu stärker auf Komfort über Unebenheiten ausgelegt. Das Fahrwerk und die Sitzposition unterstützen eine entspannte Haltung, wodurch sich auch längere Strecken weniger anstrengend anfühlen können. Auf schlechten Straßen oder leichten Offroad-Passagen wirkt die GS oft „robuster im Kopf“: Man fährt nicht gegen das Motorrad, sondern mit ihm.
Ein wichtiger Punkt im Vergleich: Wer häufig auf sehr glatten Straßen unterwegs ist und sportlich fahren möchte, wird die Triumph als handlicher und „straßenfokussierter“ erleben. Wer dagegen öfter wechselnde Untergründe hat oder einfach entspannter reisen will, bekommt bei der BMW mehr Gelassenheit.
Bremsen & Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Im Vergleich zeigt sich aber ein typischer Unterschied: Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt beim sportlichen Fahren oft wie ein Motorrad, das man gerne „zieht“ – also zügig bremst, einlenkt und wieder beschleunigt. Das spricht für ein gutes Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Fahrwerksunterstützung.
Die BMW G 650 GS setzt eher auf Stabilität und Vorhersehbarkeit. Das ist besonders dann wertvoll, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn das Tempo nicht ständig maximal ausgereizt wird. Gerade bei längeren Touren oder wechselnden Bedingungen kann dieses Sicherheitsgefühl den Unterschied machen.
Sitzposition & Komfort: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bringt eine eher straßenorientierte Haltung mit: sportlicher, näher am Fahrgefühl, oft mit dem Wunsch nach aktiver Fahrweise. Das ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Fahrspaßes.
Die BMW G 650 GS bietet dagegen häufig eine entspanntere, aufrechte Ergonomie. Das kann besonders bei längeren Fahrten, im Stadtverkehr oder bei Touren mit wechselndem Tempo Vorteile bringen. Auch wenn man nicht „offroad“ fährt, sorgt die aufrechte Haltung oft dafür, dass man weniger schnell verkrampft.
Alltag & Tour: Wo die Stärken liegen
Triumph: kurze Wege, Kurven, spontane Fahrten
Die Triumph Speed Twin 1200 RS passt besonders gut zu Fahrern, die gerne auf der Straße unterwegs sind und das Motorrad häufig nutzen, um Strecken zu genießen. Sie ist ein starkes Argument für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegt, schnell „anspringt“ und beim Fahren ein klares, sportliches Feedback liefert.
Stärken zeigen sich vor allem dann, wenn das Tempo variiert: Anfahren, Beschleunigen, zügiges Einlenken – die Triumph wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gerne „arbeitet“. Schwächen liegen eher dort, wo man viel Wert auf Offroad-Feeling oder maximale Geländetoleranz legt. Dafür ist die Ausrichtung schlicht eine andere.
BMW: Touren, wechselnde Straßen, entspanntes Reisen
Die BMW G 650 GS ist im Vergleich die Maschine für alle, die mehr als nur Asphalt im Kopf haben. Sie eignet sich für längere Strecken, für Fahrten mit Gepäck oder für Routen, bei denen man nicht sicher ist, wie gut der Untergrund wird. Das Motorrad wirkt dabei wie ein zuverlässiger Begleiter, der nicht ständig nach „sportlicher“ Fahrweise verlangt.
Als Schwäche kann sich bei der BMW eher bemerkbar machen, dass der Fokus nicht auf maximaler Kurvenagilität im sportlichen Sinn liegt. Wer sehr dynamisch auf der Straße unterwegs ist und ein möglichst „roadsteriges“ Fahrgefühl sucht, wird die Triumph vermutlich als passender empfinden.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders attraktiv, wenn die Straße der Hauptspielplatz ist und das Motorrad vor allem für Fahrspaß, Kurven und eine aktive Fahrweise genutzt wird. Wer gerne spürt, wie das Motorrad reagiert, und ein direktes, sportliches Gesamtpaket sucht, findet in der Triumph häufig die passendere Antwort.
Die BMW G 650 GS ist dagegen die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist: Touren, wechselnde Straßenqualität, längere Strecken und ein entspannteres Fahrgefühl. Auch wenn der Fokus nicht zwingend auf Offroad liegt, bringt die GS-Philosophie oft genau die Art von Sicherheit und Komfort mit, die man auf Reisen schätzt.
Typische Entscheidungsszenarien
- Triumph passt eher: viel kurvige Landstraße, häufige kurze Ausfahrten, Fokus auf sportliches Fahrgefühl und straßenorientierte Dynamik.
- BMW passt eher: längere Touren, wechselnde Untergründe, entspannte Ergonomie und das Bedürfnis nach „unkompliziertem“ Reisen.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist im Vergleich die sportlichere, straßenfokussierte Wahl. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo Tempo, Kurven und ein direktes Fahrgefühl zählen. Wer ein Motorrad sucht, das sich aktiv fahren lässt und auf Asphalt besonders viel Spaß macht, wird mit der Triumph sehr wahrscheinlich glücklicher.
Die BMW G 650 GS ist dagegen die vielseitigere Option für alle, die mehr als nur glatten Asphalt erwarten. Sie wirkt im Alltag und auf Touren oft entspannter und souveräner, gerade wenn die Straßenbedingungen variieren oder wenn längere Strecken anstehen. Wer Komfort, Ergonomie und Reise-Feeling priorisiert, trifft mit der BMW meist die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Triumph für Fahrspaß auf der Straße, BMW für entspanntes, vielseitiges Reisen.