| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2016 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Extrem wendig
- Sportlicher Motor
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Autobahntauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 860 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | Pirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | Pirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - gelingt der Kompromiss?
Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt.
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.
Danke. Würde mir sehr helfen.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Ducati Hyperstrada 939 – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für modernen Roadster-Charakter mit kräftigem Antritt und einem klaren Fokus auf Fahrspaß. Die Ducati Hyperstrada 939 dagegen verbindet sportliche Gene mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie fühlt sich der Motor an, wie arbeitet das Fahrwerk, und wo zeigen sich Stärken und Schwächen im Alltag?
Grundcharakter: Roadster-Fokus vs. sportliche Allround-Orientierung
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf ein direktes, agiles Fahrgefühl ausgelegt ist. Der Schwerpunkt liegt auf einem dynamischen Ansprechverhalten und einer Haltung, die Kurven und Stadtverkehr gleichermaßen ernst nimmt. Die Ducati Hyperstrada 939 ist dagegen stärker auf den Mix aus sportlicher Performance und „mehr Reichweite“ im Kopf gebaut. Das zeigt sich weniger in der reinen Optik, sondern vor allem in der Art, wie das Motorrad mit wechselnden Situationen umgeht – von zügigen Landstraßen bis zu längeren Fahrten.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, dass beide Maschinen ihren eigenen Rhythmus haben. Die Triumph Speed Twin 1200 RS setzt auf einen kräftigen, spürbaren Schub, der sich besonders gut für flüssiges Beschleunigen eignet. Das macht sie attraktiv, wenn häufig aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen heraus gefahren wird – etwa im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken, auf denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.
Die Ducati Hyperstrada 939 spielt ihre Stärken eher in einem sportlicheren Drehzahlbereich aus. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das mehr „Motorrad-Action“ vermittelt: Wer gern zügig beschleunigt, die Gänge ausreizt und das Motorrad spürbar arbeiten lässt, bekommt hier ein sehr lebendiges Setup. Im Vergleich zur Triumph wirkt die Ducati dadurch manchmal etwas „zielgerichteter“ – während die Triumph eher für entspanntes, souveränes Vorankommen steht.
Stärken und Schwächen im Antrieb
Triumph Speed Twin 1200 RS: punktet mit einem gut nutzbaren Drehmomentgefühl und einem Antrieb, der sich im Alltag leicht dosieren lässt. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit im Sinne von „immer obenrum“ sucht, könnte die Ducati als emotionaler empfinden.
Ducati Hyperstrada 939: bietet ein deutlich sportliches Ansprechverhalten und macht Spaß, wenn das Motorrad gefordert wird. Schwäche: Im sehr entspannten Fahrmodus kann das Gefühl entstehen, dass die Triumph noch einen Tick „einfacher“ zu fahren ist, weil sie sich stärker auf Alltagsgängigkeit ausrichtet.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist im Vergleich besonders auf Agilität ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sie in Kurven „einlenkt“ und wie schnell sich ein Rhythmus aufbauen lässt. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt das Motorrad dadurch sehr harmonisch: Man kann zügig fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad müsse erst „in Stimmung“ gebracht werden.
Die Ducati Hyperstrada 939 wirkt dagegen oft stabiler und souveräner, wenn die Geschwindigkeit steigt oder die Strecke unruhiger wird. Das ist besonders interessant, wenn nicht nur die perfekte Landstraße im Fokus steht, sondern auch längere Strecken mit wechselndem Belag. Im Vergleich zur Triumph kann die Ducati dadurch etwas weniger „leichtfüßig“ wirken, dafür aber sehr kontrolliert.
Bremsen und Fahrstabilität
Bei den Bremsen zeigt sich ein ähnliches Muster: Die Triumph vermittelt ein direktes, gut dosierbares Gefühl, das beim sportlichen Fahren hilft, weil man Verzögerung fein steuern kann. Die Ducati punktet ebenfalls mit guter Bremsleistung, wirkt aber im Gesamtpaket häufig „touring-orientierter“: Man spürt, dass das Motorrad nicht nur für den kurzen Kick gebaut ist, sondern auch für wiederholte Belastung auf längeren Fahrten.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie – und wie lange?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auch nach Stunden noch Spaß“ ausmacht. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bietet eine sportlich aufrechte Haltung, die sich gut für dynamisches Fahren eignet. Gleichzeitig bleibt sie im Alltag meist angenehm, weil die Ergonomie nicht zu kompromisslos wirkt.
Die Ducati Hyperstrada 939 zielt stärker auf Allround-Komfort. Die Sitzposition wirkt oft etwas entspannter im Vergleich zu sehr reinen Sportmotorrädern, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Für längere Strecken kann das ein Vorteil sein, weil weniger „Fahrermüdigkeit“ entsteht. Wer häufig pendelt oder Touren fährt, wird diesen Unterschied schnell merken.
Stärken und Schwächen bei Komfort und Ergonomie
Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärke ist die sportlich-kompakte Ergonomie, die sich schnell anfühlt. Schwäche: Bei sehr langen Fahrten kann die sportliche Ausrichtung je nach Körperbau weniger „entspannt“ wirken als bei der Ducati.
Ducati Hyperstrada 939: Stärke ist der alltagstaugliche Komfort für längere Strecken. Schwäche: Wer maximales „Roadster-Feeling“ sucht, könnte die Ducati als einen Tick weniger direkt empfinden.
Ausstattung und Praxis: Alltag, Licht, Wind und Nutzung
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus kleinen Dingen. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das auf klare Bedienbarkeit und ein stimmiges Gesamtpaket setzt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird – vom kurzen Weg bis zur spontanen Runde. Die Ducati Hyperstrada 939 bringt dagegen mehr „Touring-DNA“ mit: Das zeigt sich in der Art, wie sie mit Wind und Strecke umgeht und wie sie sich für längere Fahrten anfühlt.
Im Vergleich fällt außerdem auf, dass beide Motorräder ihren Charakter über die Fahrdynamik definieren. Die Triumph ist dabei stärker auf Kurven und Agilität fokussiert, während die Ducati stärker auf Streckenkomfort und sportliche Vielseitigkeit setzt. Wer also vor allem kurze, intensive Fahrten plant, wird die Triumph oft als passender erleben. Wer häufiger längere Strecken fährt oder unterschiedliche Streckenprofile abdecken möchte, findet in der Ducati häufig den besseren Kompromiss.
Wartung, Service und Kostenfaktoren: Was im Vergleich zählt
Bei der Entscheidung spielen nicht nur die Fahrwerte eine Rolle, sondern auch die Praxis: Wartungsintervalle, Verfügbarkeit von Teilen, Werkstattnähe und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. Im Vergleich beider Modelle lohnt es sich, die eigene Region und die Service-Struktur im Blick zu behalten. Generell gilt: Ein Motorrad, das sich gut warten lässt und bei dem Teile unkompliziert verfügbar sind, reduziert Stress – besonders, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird.
Auch der Umgang mit Verschleißteilen ist relevant. Wer sportlich fährt, wird bei beiden Modellen früher oder später Reifen, Bremsbeläge und Antriebskomponenten im Blick haben. Der Unterschied liegt weniger in „besser oder schlechter“, sondern eher darin, wie stark der Fahrstil die Belastung beeinflusst: Die Triumph lädt durch ihr agiles Handling eher zu dynamischen Manövern ein, die Ducati durch ihren sportlichen Charakter ebenfalls. Entscheidend ist daher, wie häufig und wie intensiv gefahren wird.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil lösen. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu handeln ist, in Kurven schnell Rhythmus aufbaut und sich wie ein moderner Roadster anfühlt. Sie passt gut zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind, aber nicht ständig „arbeiten“ möchten – also ein Motorrad wollen, das spontan Spaß macht.
Die Ducati Hyperstrada 939 ist die bessere Wahl, wenn mehr Vielseitigkeit gefragt ist: sportliche Performance, aber mit einem Gesamtgefühl, das auch auf längeren Strecken überzeugt. Wer Touren plant, unterschiedliche Strecken fährt und dabei ein Motorrad möchte, das stabil bleibt und Komfort mit Sportlichkeit verbindet, wird mit der Ducati häufig zufriedener.
Typische Entscheidungsszenarien
- Stadt + Landstraße, oft spontan: Triumph wirkt oft „einfacher“ und direkter.
- Regelmäßig längere Strecken: Ducati bietet im Gesamtpaket häufig mehr entspannte Reise-Qualitäten.
- Fokus auf Agilität und Kurvenrhythmus: Triumph liegt näher am Wunschgefühl.
- Fokus auf sportliche Vielseitigkeit: Ducati spielt ihre Stärken stärker aus.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell überzeugt: agiles Handling, direktes Fahrgefühl und ein Antrieb, der sich gut dosieren lässt. Sie ist besonders passend für Fahrer, die Kurven lieben, spontan unterwegs sind und ein modernes Roadster-Konzept bevorzugen.
Die Ducati Hyperstrada 939 ist die bessere Wahl, wenn der Anspruch stärker Richtung sportliche Allround-Tour geht: stabileres Gesamtgefühl, mehr Komfort für längere Strecken und ein Charakter, der beim zügigen Fahren besonders Spaß macht. Wer häufig weitere Distanzen fährt oder unterschiedliche Streckenprofile abdecken möchte, findet in der Ducati oft den stimmigeren Kompromiss.
Kurz gesagt: Triumph für den direkten Roadster-Fokus und Kurvenrhythmus, Ducati für sportliche Vielseitigkeit und Reise-Feeling. Die Entscheidung hängt damit weniger von „besser“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht.