| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Speed Twin 1200 RS und die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU, geht es im Kern selten nur um Zahlen. Es geht um das, was sich beim Losfahren sofort bemerkbar macht: Charakter, Sitzgefühl, Antriebserlebnis und der Umgang mit Alltag und Langstrecke. Genau diese Unterschiede stehen im Mittelpunkt dieses Vergleichs – mit Blick auf Stärken, Schwächen und die Frage, welches Bike für welchen Einsatz wirklich besser passt.
Grundcharakter: sportlich-elegant vs. großes Touring-Gefühl
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist als moderne Interpretation eines klassischen Roadster-Konzepts gedacht: kompakt, agil und mit einem Antrieb, der sich dynamisch anfühlt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen ist ein ausgewachsenes Touring-Motorrad. Hier steht nicht das schnelle Um-die-Ecke-Fahren im Vordergrund, sondern das entspannte Gleiten über lange Strecken – unterstützt durch eine umfangreiche Ausstattung.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf Kurven und zügiges Fahren macht. Die Harley wirkt wie ein Motorrad, das Komfort, Ruhe und „Ankommen“ priorisiert – auch wenn die Strecke länger wird.
Antrieb und Fahrgefühl: wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beide Maschinen bringen genug Kraft mit, aber sie liefern sie auf unterschiedliche Weise. Die Triumph Speed Twin 1200 RS setzt auf einen modernen Twin-Charakter: Der Motor reagiert spürbar direkt, lässt sich fein dosieren und unterstützt ein sportliches Fahrtempo. Gerade beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen fühlt sich die Triumph oft „handlicher“ an, weil sie dem Fahrer das Gefühl gibt, jederzeit eingreifen zu können.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU spielt dagegen ihre Stärken im Bereich des souveränen Drehmoments aus. Das Ansprechverhalten ist weniger „sportlich-zackig“, sondern eher „kraftvoll-gleichmäßig“. Dadurch entsteht ein anderes Fahrgefühl: weniger hektisch, mehr konturiert. Für lange Autobahnabschnitte und gleichmäßiges Tempo ist das besonders angenehm, weil der Motor die Arbeit übernimmt und der Fahrer entspannter bleibt.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken liegen in der direkten Gasannahme und dem dynamischen Charakter. Schwäche: Wer ein rein touringorientiertes, „immer gleichmäßig“ wirkendes Drehmoment sucht, muss sich an den sportlicheren Fokus gewöhnen.
- Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Stärken liegen in der souveränen Kraftentfaltung und dem entspannten Langstrecken-Feeling. Schwäche: Wer häufig enge Stadtpassagen oder kurvige Strecken mit viel Richtungswechsel fährt, empfindet die Harley im Vergleich oft weniger agil.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling trennen sich die Wege beider Konzepte deutlich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist auf ein lebendiges Fahrverhalten ausgelegt. Das Motorrad wirkt leichter zu bewegen, unterstützt flüssige Linien und macht es einfacher, Tempo und Kurvenradius schnell anzupassen. Gerade auf Landstraßen, bei denen es öfter mal zügig zur Sache geht, spielt die Triumph ihre Stärken aus.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption zielen darauf, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten ruhig bleibt. Auf Autobahn und bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten fühlt sich die Harley oft wie „auf Schienen“ an. In engen Bereichen kann das Handling jedoch weniger spontan wirken.
Was bedeutet das für den Alltag?
Wer überwiegend kurze bis mittlere Strecken fährt, häufig abbiegt, öfter beschleunigt und bremst, profitiert meist von der Agilität der Triumph. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken plant, mit Gepäck unterwegs ist oder auch mal mehrere Stunden am Stück fährt, wird die Stabilität und den Komfort der Harley deutlich stärker wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Art des Bremsens passt zum jeweiligen Konzept. Die Triumph Speed Twin 1200 RS vermittelt typischerweise ein sportliches Gefühl: Bremsmanöver wirken direkt, und das Motorrad lässt sich kontrolliert in die gewünschte Linie bringen. Das ist besonders hilfreich, wenn es im Alltag oder auf Landstraßen häufiger zu spontanen Brems- und Ausweichsituationen kommt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU punktet vor allem mit dem Gefühl von Ruhe und Kontrolle. Gerade bei längeren Fahrten und höheren Streckenanteilen ist das wichtig: Die Bremsleistung soll zuverlässig bleiben, ohne dass der Fahrer ständig „arbeiten“ muss. Das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Sitzposition und Bremsgefühl sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Touring-Fokus
Elektronik ist bei beiden Maschinen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das moderne Assistenzsysteme mit einem sportlichen Anspruch kombiniert. Das hilft vor allem dabei, das Fahrgefühl konsistent zu halten – etwa beim Wechsel zwischen zügigem Fahren und ruhigerem Cruisen.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU setzt Elektronik und Ausstattung stark in Richtung Touring ein. Das bedeutet: Unterstützung soll vor allem das entspannte Fahren erleichtern, die Bedienung vereinfachen und das Motorrad für lange Strecken „alltagstauglich“ machen. Dazu gehören häufig auch Komfort- und Informationsfunktionen, die auf Touren besonders wertvoll sind.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Triumph: Stärken in der sportlich orientierten Abstimmung und der Unterstützung für dynamisches Fahren. Schwäche: Wer vor allem Komfortfeatures für lange Touren erwartet, muss genauer hinschauen, welche Ausstattungsdetails im eigenen Setup wirklich relevant sind.
- Harley: Stärken in der Touring-Ausrichtung und im „Alles dabei“-Ansatz. Schwäche: Wer ein möglichst leichtes, schlichtes Motorrad bevorzugt, empfindet die Harley im Vergleich als „mehr Motorrad“ als nötig.
Sitzposition und Ergonomie: wer fühlt sich wohler?
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bietet eine eher aufrechte, sportlich ausbalancierte Haltung. Dadurch wirkt die Maschine im Alltag oft „präsenter“: Der Fahrer sitzt so, dass er aktiv mit dem Motorrad arbeitet. Das ist angenehm, wenn es nicht nur um Kilometer geht, sondern auch um Fahrspaß.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU setzt auf eine entspanntere, touringtypische Ergonomie. Das bedeutet: längeres Sitzen soll leichter fallen, und der Körper wird weniger stark „gefordert“. Gerade bei langen Fahrten mit wechselndem Tempo ist das ein echter Vorteil.
Ergonomie im Vergleich
Für kurze bis mittlere Strecken und häufiges Manövrieren im Verkehr ist die Triumph oft angenehmer. Für lange Touren, bei denen man möglichst entspannt ankommen möchte, ist die Harley meist die passendere Wahl.
Komfort und Alltag: Gepäck, Windschutz und „Touring-Realität“
Touring ist mehr als nur „auf dem Motorrad sitzen“. Es geht um Windschutz, Stauraum, Bedienbarkeit und darum, wie gut sich das Motorrad für längere Abschnitte anfühlt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist hier klar im Vorteil, weil sie als Touring-Bike konzipiert ist und typischerweise genau diese Anforderungen erfüllt. Windschutz und Komfortdetails sorgen dafür, dass die Fahrt auch bei längeren Tagesetappen weniger anstrengend wird.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist im Alltag dafür oft flexibler. Sie eignet sich hervorragend, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch für spontane Ausfahrten, Stadtfahrten und Fahrten, bei denen man öfter mal das Tempo wechselt. Wer viel Gepäck mitnimmt, muss bei der Triumph stärker mit Zubehör und Planung arbeiten – während die Harley das Thema „von Haus aus“ stärker abdeckt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich dynamisch anfühlt, schnell auf Eingaben reagiert und auf Landstraßen sowie im Alltag viel Fahrspaß bietet. Sie ist die Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „Transport“ sein soll, sondern auch ein Stück Emotion und Agilität liefert.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist die richtige Option, wenn lange Strecken, Komfort und Touring-Ausstattung im Vordergrund stehen. Wer häufig Autobahn fährt, mit Gepäck unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das das Fahren über Stunden hinweg angenehm macht, wird mit der Harley deutlich zufriedener sein.
Typische Einsatzprofile im Vergleich
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Kurvenreiche Strecken, abwechslungsreiche Fahrten, Stadt & Landstraße, Fokus auf Agilität und sportliches Ansprechverhalten.
- Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Langstrecke, Touring mit Komfort, ruhiges Dahingleiten, hohe Bedeutung von Windschutz, Stauraum und entspannter Ergonomie.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit sportlichem Charakter suchen: Sie wirkt agiler, reagiert dynamischer und macht Fahrspaß auch auf kürzeren Strecken wahrscheinlicher. Wer häufig zwischen Alltag, Landstraße und zügigem Fahren wechselt, findet in der Triumph meist das stimmigere Gesamtgefühl.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU passt dagegen besser zu Fahrern, die Komfort und Touring priorisieren. Die Harley spielt ihre Stärken besonders auf langen Strecken aus: ruhiges Fahrverhalten, touringtypische Ergonomie und eine Ausstattung, die das Reisen leichter macht. Wer regelmäßig weite Strecken plant und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird mit der Harley klar im Vorteil sein.
Kurz gesagt: Triumph für Agilität und sportlichen Alltag, Harley für Touring-Komfort und Langstrecken-Genuss.