| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Speed Twin 1200 RS vs Honda CBF 1000 – Vergleich & Kaufberatung
Wer zwischen der Triumph Speed Twin 1200 RS und der Honda CBF 1000 schwankt, entscheidet sich im Grunde für zwei unterschiedliche Philosophien: Die Triumph steht für agiles, direktes Fahren mit sportlichem Anspruch und einem Charakter, der Lust auf Kurven macht. Die Honda dagegen ist stärker auf Alltag, Komfort und entspannte Reichweite ausgelegt – ein Motorrad, das auch längere Strecken souverän wegsteckt. In diesem Vergleich schauen wir uns an, wie sich die beiden Modelle in den typischen Kriterien unterscheiden: Motorgefühl, Fahrwerk und Bremsen, Ergonomie, Alltagstauglichkeit sowie die Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad für unterschiedliche Fahrprofile eignet.
Grundidee: Roadster-Feeling vs. Touren-Allround
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist als Roadster gedacht: kompakt im Auftritt, mit einer Sitzposition, die eher nach vorn orientiert und damit sportlich wirkt. Die Honda CBF 1000 ist dagegen ein klassischer Allrounder mit Touring-Genen. Das zeigt sich bereits im Gesamtkonzept: mehr Fokus auf entspannte Haltung, praktische Ausstattung und ein Fahrstil, der auch bei längeren Fahrten ruhig und berechenbar bleibt.
Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise. Während die Triumph eher über Dynamik und Antritt überzeugt, punktet die Honda über Gelassenheit, Komfort und die Fähigkeit, Kilometer zu sammeln, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt im Alltag oft „präsenter“. Der Motoransatz ist spürbar auf ein lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sich besonders beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller und beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven bemerkbar. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird die Triumph als sehr stimmig empfinden.
Die Honda CBF 1000 spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo und ruhige Leistungsentfaltung geht. Der Motor fühlt sich weniger wie ein „Kick“ an, sondern eher wie ein verlässlicher Antrieb, der konstant zieht. Das ist angenehm, wenn Strecken länger werden oder wenn man nicht ständig den Fokus auf Drehzahl und Timing legen möchte.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Triumph bietet mehr unmittelbare Fahrfreude und ein sportlicheres Gefühl, kann aber je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangen. Die Honda ist entspannter und berechenbarer, wirkt dafür weniger „auf Kante“ – dafür ist sie in vielen Situationen einfach stressfreier.
Fahrwerk, Handling und Bremsen: Wie sich die Motorräder anfühlen
Beim Handling unterscheiden sich die Ansätze deutlich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS vermittelt ein agiles, direktes Fahrgefühl. Das Motorrad lässt sich spürbar zügig umsetzen, unterstützt dynamische Linien und wirkt wie gemacht für kurvige Strecken. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv führt, wird die Triumph als besonders passend empfinden.
Die Honda CBF 1000 ist weniger auf „spitze“ Reaktionen ausgelegt, sondern auf Stabilität und Ruhe. In der Praxis bedeutet das: Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten bleibt die Honda gelassen, und das Fahrwerk arbeitet so, dass man nicht ständig gegen die Situation ankämpfen muss. In der Stadt ist sie ebenfalls handlich genug, aber sie spielt ihre beste Rolle eher dort, wo man gleichmäßig vorankommt.
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Triumph wirkt im sportlichen Einsatz oft „griffig“ und unterstützt eine dynamische Fahrweise. Die Honda bremst ebenfalls zuverlässig, legt aber den Schwerpunkt stärker auf Dosierbarkeit und kontrolliertes Verzögern über längere Zeit. Wer häufig sportlich unterwegs ist, wird die Triumph als unmittelbarer erleben. Wer vor allem Alltag und Touren im Blick hat, wird die Honda als angenehm berechenbar wahrnehmen.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Ein großer Unterschied zwischen der Triumph Speed Twin 1200 RS und der Honda CBF 1000 liegt in der Ergonomie. Die Triumph bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt und den Fahrer näher an die Kontrolle über das Motorrad bringt. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen oder wenn man gerne „mit dem Bike“ fährt.
Die Honda ist dagegen deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt entspannter, und das Motorrad ist so konzipiert, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Gerade wenn man häufig pendelt, längere Touren plant oder einfach weniger „Fahrarbeit“ möchte, ist die Honda im Vorteil.
Stärken und Schwächen: Die Triumph belohnt eine aktive Fahrweise und macht Spaß beim Wechsel zwischen Stadt und Land. Die Honda ist die bessere Wahl, wenn Komfort, entspannte Haltung und Tourenroutine wichtiger sind als maximale Sportlichkeit.
Alltag, Ausstattung und Reisetauglichkeit
Im Alltag zählt oft mehr als nur die reine Fahrleistung. Die Honda CBF 1000 ist als Allrounder mit Touring-Ausrichtung besonders dann stark, wenn man das Motorrad vielseitig nutzt: für längere Strecken, für Fahrten mit Gepäck oder einfach als „immer einsatzbereit“-Motorrad. Die Triumph kann das ebenfalls, aber sie wirkt stärker wie ein Motorrad, das man bewusst für Fahrspaß auswählt.
Bei der Reisetauglichkeit spielt die Honda ihre Vorteile aus: Sie ist darauf ausgelegt, Kilometer angenehm zu überbrücken. Die Triumph ist nicht „schlecht“ auf Reisen, aber sie fühlt sich eher wie ein Roadster an, der auch Touren kann – während die Honda eher wie ein Tourer-Allrounder wirkt, der auch sportlich genug ist, um nicht langweilig zu werden.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kosten im Blick
Bei der Kaufentscheidung sind neben dem Fahrgefühl auch Wartung und Zuverlässigkeit relevant. Beide Marken stehen grundsätzlich für eine solide Praxis im Alltag. Entscheidend ist weniger die Theorie als die konkrete Nutzung: Wer viel in der Stadt fährt, legt andere Schwerpunkte auf Verschleißteile und Pflege als jemand, der überwiegend lange Strecken fährt.
Im Vergleich wirkt die Honda oft als „unkomplizierter“ Begleiter für regelmäßige Nutzung, während die Triumph durch ihren sportlicheren Charakter eher die Lust auf aktives Fahren weckt – was wiederum bedeutet, dass man Fahrweise und Verschleiß im Blick behalten sollte. Am Ende gilt: Beide Motorräder können zuverlässig sein, aber die Art, wie man sie fährt, beeinflusst die Kosten und den Pflegeaufwand spürbar.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich dynamisch anfühlt, schnell auf Eingaben reagiert und auf kurvigen Strecken richtig Freude macht. Wer gerne zügig unterwegs ist, das Motorrad aktiv bewegt und dabei ein sportliches Roadster-Gefühl priorisiert, wird mit der Triumph sehr wahrscheinlich glücklicher.
Die Honda CBF 1000 ist die bessere Wahl, wenn Komfort, entspannte Ergonomie und ein souveräner Langstrecken-Charakter wichtiger sind. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag zuverlässig funktioniert, auf Touren ruhig bleibt und auch nach vielen Kilometern noch angenehm zu fahren ist, findet in der Honda einen starken Partner.
Typische Entscheidungshilfe
- Triumph: wenn Fahrspaß, direktes Handling und sportliches Gefühl im Vordergrund stehen.
- Honda: wenn Komfort, Gelassenheit und Tourenroutine wichtiger sind.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS und die Honda CBF 1000 sind beide starke Motorräder – aber sie zielen auf unterschiedliche Bedürfnisse. Die Triumph überzeugt vor allem durch ihr unmittelbares, sportliches Fahrgefühl: Der Motor wirkt lebendig, das Handling ist agil und die Bremsen unterstützen eine dynamische Fahrweise. Wer Kurven mag, das Motorrad gerne aktiv steuert und ein Roadster-Feeling sucht, findet in der Speed Twin 1200 RS eine sehr passende Wahl.
Die Honda CBF 1000 ist dagegen die bessere Option für alle, die Komfort und Alltagstauglichkeit priorisieren. Die Sitzposition wirkt entspannter, das Fahrverhalten bleibt auch bei längeren Strecken ruhig und berechenbar. Wer viel unterwegs ist, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das Kilometer angenehm abspult, wird mit der CBF 1000 glücklicher.
Kurz gesagt: Triumph für sportliche Dynamik und kurvigen Fahrspaß, Honda für entspannte Vielseitigkeit und Tourenkomfort.