| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten repräsentieren, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für sportlich-eleganten Fahrspaß im Alltag – kompakt, direkt und mit dem Charakter eines modernen Roadsters. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin dagegen ist die klassische Antwort auf die Frage nach Reichweite, Komfort und Abenteuer: ein Motorrad, das für lange Strecken und wechselnde Untergründe gemacht ist. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nachdem, wie und wo gefahren wird, kippt die Entscheidung schnell.
Grundidee: Roadster-Fokus vs. Adventure-Anspruch
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist auf ein agiles, straßenorientiertes Fahrgefühl ausgelegt. Das Konzept wirkt wie gemacht für kurvige Strecken, zügiges Vorankommen und ein Motorrad, das sich nicht in Details verliert, sondern die Fahrdynamik in den Vordergrund stellt. Die Honda Africa Twin verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie will nicht nur schnell sein, sondern vor allem viel können – von Autobahn und Landstraße bis zu Schotterpassagen und Touren, die über mehrere Tage gehen.
Stärken und Schwächen im Gesamtkonzept
Die Triumph punktet mit einem klaren Roadster-Charakter: weniger „Reisebüro“, mehr Fahrspaß. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze bis mittlere Strecken bevorzugt, bekommt ein Motorrad, das sich unkompliziert anfühlt. Gleichzeitig ist die Africa Twin in ihrem Element, wenn es um Vielseitigkeit geht. Wer regelmäßig längere Touren plant oder auch mal abseits der perfekten Asphaltdecke unterwegs ist, findet in der Honda die passendere Basis.
Motor und Fahrgefühl: Direktheit vs. Touren-Temperament
Beim Motorcharakter zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten besonders deutlich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS zielt auf ein lebendiges, straßenorientiertes Ansprechverhalten. Der Motor wirkt darauf abgestimmt, dass man in typischen Fahrbereichen schnell das richtige Gefühl findet – also dort, wo man im Alltag und auf Landstraßen tatsächlich unterwegs ist. Das macht sie attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen stärker auf gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Durchzugskraft ausgelegt. Auf langen Strecken spielt das ihre Vorteile aus: Man fährt entspannt, hält das Tempo stabil und profitiert davon, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert bleibt. In Situationen, in denen man „einfach weiterfahren“ will, ohne ständig den Fahrstil neu zu justieren, wirkt die Honda im Vorteil.
Vergleich der Fahrbarkeit im Alltag
Vergleicht man die Art, wie beide Maschinen im Alltag „arbeiten“, zeigt sich: Die Triumph belohnt einen aktiveren Fahrstil und macht Spaß, wenn man die Gänge nutzt und Kurven bewusst ansteuert. Die Africa Twin ist dagegen die Maschine, die auch dann noch angenehm bleibt, wenn der Tag lang wird oder die Strecke unvorhersehbar ist. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Etappen pendelt, wird die Honda oft als stressärmer empfinden – während die Triumph eher als „Spaßmaschine“ wahrgenommen wird.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist auf ein sportliches, straßenbetontes Setup ausgelegt. Das sorgt für ein präzises Gefühl in Kurven und ein Handling, das sich schnell anfühlt. Gerade auf gutem Asphalt kann das sehr direkt wirken: Man hat das Gefühl, das Motorrad „mitzulenken“ statt nur zu fahren.
Die Honda Africa Twin setzt stärker auf Stabilität und Kontrolle – ein Vorteil, wenn der Untergrund nicht planbar ist. Das Fahrwerk ist so gedacht, dass es Unebenheiten abfedert und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Auf langen Strecken und bei moderatem bis zügigem Tempo ist das ein echter Pluspunkt.
Stärken und Schwächen in der Praxis
Die Triumph wirkt dort überlegen, wo es um schnelle Richtungswechsel, sportliche Linien und ein direktes Feedback geht. Ihre Schwäche liegt eher in Situationen, in denen Komfort und „Durchhalten“ wichtiger sind als maximale Agilität. Die Africa Twin ist umgekehrt: Sie ist stark, wenn es holprig wird oder wenn man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist. Wer dagegen ausschließlich sportlich auf der Straße unterwegs ist und maximale Leichtigkeit sucht, wird die Triumph als passender empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Reserven im Vergleich
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen Roadster und Adventure. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bietet ein Bremsgefühl, das zu ihrem sportlichen Anspruch passt: Man kann dosieren, spürt die Rückmeldung und kann das Motorrad zügig in die gewünschte Linie bringen. Das ist besonders auf kurvigen Strecken relevant.
Die Honda Africa Twin ist auf kontrollierte Verzögerung ausgelegt, die auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt. In der Praxis bedeutet das: Wer viel tourt, profitiert von einem Setup, das auch bei wiederholtem Bremsen stabil wirkt und sich nicht „wegdrückt“.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung je nach Einsatz
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber sie wird unterschiedlich priorisiert. Die Triumph wirkt stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt, während die Honda die Assistenzsysteme eher als Sicherheits- und Komfortbaustein für wechselnde Bedingungen versteht. Wer häufig auf unterschiedlichen Untergründen unterwegs ist, wird die Honda-Philosophie oft als beruhigender erleben.
Ergonomie und Sitzposition: Roadster-Nähe vs. Touren-Komfort
Die Triumph Speed Twin 1200 RS bietet eine Sitzposition, die sportlich nah an der Fahrdynamik bleibt. Das unterstützt ein aktives Fahren und sorgt dafür, dass man sich schnell „im Motorrad“ fühlt. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das besonders angenehm.
Die Honda Africa Twin ist ergonomisch stärker auf lange Strecken ausgelegt. Das merkt man daran, dass das Motorrad auch dann noch gut zu fahren bleibt, wenn man nicht mehr nur „Spaß“, sondern auch Komfort sucht. Gerade auf Reisen spielt das eine große Rolle: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl.
Für wen fühlt sich was besser an?
Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als sportliches Werkzeug nutzt, wird mit der Triumph oft schneller glücklich. Wer dagegen regelmäßig lange Etappen plant oder auch mal abseits der perfekten Strecke fährt, findet in der Africa Twin meist die entspanntere Wahl.
Alltagstauglichkeit und Alltagspraxis: Stadt, Strecke, Reise
Im Alltag zählt nicht nur die Theorie, sondern wie sich ein Motorrad im echten Leben anfühlt. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie gemacht für den Alltag, wenn man gerne schnell von A nach B kommt und dabei Spaß haben möchte. Sie ist dabei eher „leichtfüßig“ im Denken: weniger Reiseplanung, mehr spontane Ausfahrt.
Die Honda Africa Twin ist die bessere Wahl, wenn der Alltag aus vielen Kilometern besteht oder wenn die Tourenplanung eine Rolle spielt. Sie ist prädestiniert für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig nachdenken möchte, ob das Motorrad für die nächste Etappe bereit ist.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Triumph: stark in direkter Straßenperformance, Schwäche eher dort, wo Komfort und Vielseitigkeit wichtiger werden. Honda: stark in Touren und wechselnden Bedingungen, Schwäche eher dort, wo maximale Leichtigkeit und reiner Roadster-Fokus gefragt sind.
Fazit: Welche Maschine ist die bessere Wahl?
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf straßenorientiertem Fahrspaß liegt: kurvige Strecken, aktives Fahren, ein direktes Gefühl und ein Motorrad, das sich wie ein sportlicher Begleiter anfühlt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gerne zügig unterwegs ist, bekommt mit der Triumph ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin passt besser, wenn Reisetauglichkeit, Komfort und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen: lange Etappen, wechselnde Untergründe und ein Motorrad, das auch dann souverän bleibt, wenn die Route nicht perfekt geplant ist. Wer regelmäßig tourt oder abseits des reinen Asphalts unterwegs ist, findet in der Africa Twin die passendere Basis.
Kurz gesagt: Triumph für den sportlichen Straßenfokus, Honda für Abenteuer, Distanz und Gelassenheit. Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrt im Alltag wirklich zählt.