| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Honda NTV 650 Revere – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz eines Vergleichs. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für moderne Retro-Ästhetik mit sportlicher Ausrichtung, während die Honda NTV 650 Revere eher für entspanntes Cruisen, Alltagstauglichkeit und eine unkomplizierte Art zu fahren bekannt ist. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Im folgenden Vergleich schauen wir darauf, wie sich die typischen Eigenschaften aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Ausstattung im Alltag gegeneinander schlagen.
Grundcharakter: sportlicher Retro-Roadster vs. entspannter Allrounder
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist als Roadster mit Retro-Design gedacht, aber mit dem Anspruch, auch zügig zu fahren. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, spürbarer Leistungsentfaltung und einem Fahrgefühl, das eher „aktiv“ als „gemütlich“ wirkt. Die Honda NTV 650 Revere dagegen spielt ihre Stärken dort aus, wo man lange Strecken entspannt genießen möchte: ruhigerer Charakter, gutmütige Handhabung und ein Fahrstil, der nicht ständig nach sportlicher Konzentration verlangt.
Das bedeutet: Wer vor allem Kurven dynamisch angehen oder sich an einem lebendigen Motorcharakter erfreuen möchte, wird bei der Triumph schneller das Gefühl bekommen, dass das Motorrad „mitarbeitet“. Wer hingegen ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und auch bei längeren Fahrten entspannt wirkt, findet in der Honda häufig den passenderen Ansatz.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. Gelassenheit
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied in der Philosophie. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist auf kräftige, spürbare Beschleunigung und eine sportlichere Gangart ausgelegt. Das Zusammenspiel aus Hubraum, Abstimmung und dem typischen Twin-Charakter sorgt dafür, dass man häufig ohne großes „Planen“ zügig vorankommt. Besonders im Stadtverkehr und auf Landstraßen fühlt sich das an wie ein Motor, der jederzeit bereit ist, wenn man Gas gibt.
Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen eher wie ein Motor, der gleichmäßig zieht und dabei nicht auf maximale Dynamik getrimmt ist. Das ist kein Nachteil, sondern eine andere Art von Fahrspaß: Die Honda lässt sich oft sehr harmonisch dosieren, wodurch sich auch längere Strecken weniger anstrengend anfühlen können. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, profitiert von dieser gleichmäßigen Charakteristik, weil das Motorrad nicht „fordert“, sondern einfach mitfährt.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
Im Alltag zeigt sich die Triumph oft als „schneller wach“: Anfahren, Beschleunigen und Überholen fühlen sich direkter an. Die Honda punktet dafür mit einem ruhigen Rhythmus, der Stress reduziert – besonders, wenn man nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse erst in die richtige Stimmung gebracht werden.
Fahrwerk und Handling: präzise Führung vs. souveräne Ruhe
Das Fahrwerk entscheidet im Vergleich oft darüber, wie sich ein Motorrad „anfühlt“, selbst wenn man die technischen Daten nicht im Detail betrachtet. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist tendenziell auf sportlichere Rückmeldung ausgelegt. Das bedeutet: Kurven lassen sich meist zügiger anfahren, das Motorrad wirkt stabil und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade auf Landstraßen kann das dazu führen, dass man schneller „im Flow“ ist.
Die Honda NTV 650 Revere setzt eher auf souveräne Alltagstauglichkeit. Das Handling ist meist gutmütig, die Maschine lässt sich leicht bewegen und bleibt dabei angenehm berechenbar. Wer häufig über wechselnde Straßenqualitäten fährt – Stadt, Landstraße, gelegentlich auch längere Autobahnabschnitte – schätzt oft genau diese Art von Fahrwerkseindruck.
Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich
- Triumph: Stärken liegen in der sportlichen Rückmeldung und der dynamischen Kurvenwirkung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad je nach Fahrstil und Streckenprofil etwas „anspruchsvoller“ wirkt, wenn man es eher gemütlich angehen möchte.
- Honda: Stärken liegen in der entspannten, gutmütigen Art und der souveränen Alltagsruhe. Schwäche kann sein, dass die sportliche Dynamik im Vergleich zur Triumph weniger im Vordergrund steht.
Bremsen und Sicherheit: sportliche Verzögerung vs. kontrollierte Dosierbarkeit
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt in der Regel so, als wäre sie auf zügige Verzögerung und sportliche Situationen ausgelegt. Das kann in Kurven oder beim dynamischen Fahren ein Vorteil sein, weil man Bremsdruck oft sehr direkt in Verzögerung übersetzen kann.
Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken eher in der kontrollierten, alltagstauglichen Bremscharakteristik aus. Das ist besonders dann angenehm, wenn man häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder wenn man nicht ständig „sportlich“ bremst, sondern einfach sicher und entspannt anhalten möchte.
Ergonomie und Sitzposition: aktiver Roadster vs. entspannter Cruiser-Ansatz
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bringt typischerweise eine eher aktive Haltung mit. Das unterstützt dynamisches Fahren und vermittelt ein sportliches Gefühl. Gleichzeitig kann diese Haltung auf sehr langen Strecken oder bei häufigem Stop-and-Go als etwas „präsenter“ empfunden werden.
Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das für entspannte Fahrten gemacht ist. Die Ergonomie zielt eher auf Komfort und eine natürliche Sitzhaltung ab. Dadurch kann sie sich für viele Fahrerinnen und Fahrer als „einfach passend“ anfühlen – vor allem, wenn der Fokus auf Alltag und längeren Touren liegt.
Für wen passt welche Haltung?
Wer gerne sportlich fährt und sich in einer aktiven Position wohlfühlt, wird mit der Triumph meist schneller glücklich. Wer dagegen Wert auf entspannte Fahrten legt und die Sitzhaltung als Grundlage für lange Strecken betrachtet, findet in der Honda oft die stimmigere Wahl.
Ausstattung und Praxis: moderne Akzente vs. bewährte Zweckmäßigkeit
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich häufig ein typischer Unterschied: Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das bewusst mit modernen Akzenten und einem „RS“-Anspruch auftritt. Das kann sich in Details bemerkbar machen, die das Fahrerlebnis im Alltag aufwerten – etwa durch eine sportlichere Gesamtanmutung oder durch Komponenten, die auf Performance und Stil setzen.
Die Honda NTV 650 Revere steht dagegen für bewährte Praxis. Das Motorrad ist oft so gedacht, dass es unkompliziert bleibt und sich im Alltag gut nutzen lässt. Gerade wenn man ein Motorrad sucht, das nicht ständig „Sonderwünsche“ erfüllt, sondern einfach funktioniert, kann die Honda punkten.
Wartung, Service und Kaufentscheidung: worauf es wirklich ankommt
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch Faktoren wie Wartungsaufwand, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die allgemeine Alltagstauglichkeit eine Rolle. Beide Marken haben einen etablierten Ruf, aber die praktische Erfahrung hängt stark davon ab, wie und wo das Motorrad genutzt wird.
Die Triumph ist oft die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich im Fahrbetrieb „besonders“ anfühlt und sportliche Ansprüche mit Retro-Charme verbindet. Die Honda ist häufig die Wahl für Menschen, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig mitmacht, sich leicht handhaben lässt und für viele Einsatzbereiche passt – ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse das Motorrad „ausfahren“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS – Stärken
- Sportlicher, lebendiger Charakter mit direktem Ansprechverhalten
- Kurven- und Fahrwerksgefühl, das dynamisches Fahren unterstützt
- Bremsgefühl, das zu zügigerem Fahren einlädt
Triumph Speed Twin 1200 RS – Schwächen
- Je nach Fahrstil kann die sportliche Ausrichtung auf Dauer weniger „entspannt“ wirken
- Wer vor allem gemütlich cruisen möchte, könnte die Triumph als „zu aktiv“ empfinden
Honda NTV 650 Revere – Stärken
- Gutmütiges, entspanntes Fahrgefühl für Alltag und längere Strecken
- Gute Dosierbarkeit und ruhiger Charakter
- Praxisorientierte Ausrichtung, die unkompliziert wirkt
Honda NTV 650 Revere – Schwächen
- Sportliche Dynamik und „Performance-Feeling“ liegen im Vergleich eher weniger im Fokus
- Wer maximale Agilität und sportliche Rückmeldung sucht, könnte schneller zur Triumph tendieren
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf dynamischem Fahren, direktem Motoransprechen und einem Fahrwerk liegt, das Kurven aktiv unterstützt. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag zwar nutzen lässt, aber vor allem dann begeistert, wenn die Strecke etwas „mehr“ hergibt, wird mit der Triumph häufig schneller das passende Gefühl finden.
Die Honda NTV 650 Revere passt dagegen besonders gut, wenn Komfort, Gelassenheit und eine unkomplizierte Art zu fahren im Vordergrund stehen. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist die Honda dann ideal, wenn das Motorrad vor allem zuverlässig im Alltag funktionieren soll und längere Touren ohne ständige sportliche Anspannung ermöglichen sollen.
Kurz gesagt: Triumph für sportlich orientierten Retro-Roadster-Genuss, Honda für entspanntes Cruisen und alltagstaugliche Souveränität.