| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Speed Twin 1200 RS vs Kawasaki ER-6n: Vergleich der Naked-Bikes
Wenn zwei Naked Bikes gegensätzliche Philosophien verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für kräftigen Charakter, moderne Performance und einen sportlich abgestimmten Anspruch. Die Kawasaki ER-6n wirkt dagegen wie der pragmatische Alltagsbegleiter: leicht zugänglich, unkompliziert zu fahren und mit einem Fokus auf Alltagstauglichkeit. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nach Fahrstil und Anspruch kann das eine Motorrad deutlich besser passen als das andere.
Grundidee: Charakter und Zielgruppe
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist als RS-Variante klar auf mehr Dynamik ausgelegt. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad nicht nur bewegt, sondern auch „arbeitet“: spürbarer Schub, ein direkteres Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügigere Ausfahrten macht. Die Kawasaki ER-6n verfolgt hingegen einen anderen Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, dass das Motorrad schnell verständlich ist, sich im Alltag angenehm bewegt und auch auf längeren Strecken nicht überfordert.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph Speed Twin 1200 RS liefert mehr „Punch“ und wirkt dadurch besonders bei Beschleunigungen aus dem mittleren Drehzahlbereich souverän. Das macht sie attraktiv, wenn häufig zügig aus dem Verkehr heraus beschleunigt wird oder wenn Landstraßenabschnitte mit wechselnden Geschwindigkeiten anstehen. Die RS-Charakteristik sorgt dafür, dass der Motor nicht nur Leistung bereitstellt, sondern auch ein stimmiges Gefühl vermittelt.
Die Kawasaki ER-6n spielt dagegen ihre Stärken im gleichmäßigen Vortrieb aus. Sie ist weniger darauf getrimmt, maximal zu drücken, sondern eher darauf, kontrolliert und harmonisch zu laufen. Dadurch wirkt sie besonders dann passend, wenn entspannt gefahren wird oder wenn das Motorrad vor allem als verlässliches Transportmittel dienen soll. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht dosieren lässt, findet hier einen klaren Vorteil.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärke ist das kräftige, dynamische Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Anspruch an Fahrstil und Drehzahlgefühl höher ist, wenn man das Potenzial wirklich nutzen möchte.
Kawasaki ER-6n: Stärke ist die gutmütige, alltagstaugliche Art. Schwäche ist, dass bei sehr sportlicher Fahrweise die Reserven schneller „aufgebraucht“ wirken als bei der Triumph.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist spürbar auf sportlichere Dynamik ausgelegt. Das Motorrad liegt in Kurven stabiler an, vermittelt mehr Rückmeldung und unterstützt ein zügigeres Tempo. Gerade auf kurvigen Strecken macht sich das positiv bemerkbar: Richtungswechsel wirken präziser, und das Motorrad fühlt sich „zusammenhängender“ an, wenn es dynamisch bewegt wird.
Die Kawasaki ER-6n ist im Handling eher auf Alltag und Leichtigkeit ausgelegt. Sie lässt sich angenehm bewegen, wirkt in der Stadt unkompliziert und bleibt auch bei moderatem Tempo gut kontrollierbar. Auf längeren Strecken ist das ein Plus, weil das Motorrad nicht ständig nach „sportlicher“ Haltung verlangt. Wer vor allem entspannt fährt, wird die unkomplizierte Charakteristik schätzen.
Kurvengefühl im Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken liegen in der sportlichen Rückmeldung und der Kurvenstabilität. Schwäche: Wer sehr entspannt fährt, könnte den sportlichen Charakter als „zu präsent“ empfinden.
Kawasaki ER-6n: Stärken liegen in der einfachen Handhabung und dem gutmütigen Fahrgefühl. Schwäche: Bei ambitionierter Fahrweise fehlt etwas von der sportlichen Präzision, die die Triumph ausspielt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich: Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt insgesamt darauf ausgelegt, auch bei zügigerem Fahren souverän zu verzögern. Das gibt gerade in Situationen mit häufigen Geschwindigkeitswechseln mehr Sicherheit im Gefühl. Die Dosierbarkeit und die Stabilität beim Bremsen sind entscheidend, und hier spielt die Triumph ihre sportliche Ausrichtung aus.
Die Kawasaki ER-6n bremst ebenfalls zuverlässig und passt gut zu ihrem Einsatzprofil. Für den Alltag und für moderates Tempo ist das Setup stimmig. Wer jedoch sehr sportlich fährt oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten stark verzögert, wird bei der Triumph eher das Gefühl haben, dass Reserven länger verfügbar bleiben.
Ergonomie und Alltag: Wie bequem sind beide im echten Leben?
Im Alltag zählt nicht nur die Sitzposition, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im Alltag „tragen“ lässt: beim Rangieren, im Stop-and-Go-Verkehr und auf längeren Strecken. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bietet eine sportlichere Ausrichtung, die sich vor allem dann auszahlt, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B führt, sondern auch Spaß machen soll. Das kann bedeuten, dass die Haltung etwas aktiver ist.
Die Kawasaki ER-6n ist in dieser Hinsicht oft die entspanntere Wahl. Sie wirkt zugänglich, leicht zu beherrschen und eignet sich besonders, wenn das Motorrad regelmäßig für Pendeln, Stadtfahrten oder entspannte Touren genutzt wird. Wer Wert auf unkomplizierte Bedienbarkeit legt, findet hier einen klaren Vorteil.
Komfort vs. sportlicher Anspruch
Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken sind sportliche Unterstützung und ein dynamisches Fahrgefühl. Schwächen können sich zeigen, wenn häufig sehr entspannte Fahrten mit wenig „Aktivität“ gewünscht sind.
Kawasaki ER-6n: Stärken sind Alltagstauglichkeit und eine unkomplizierte Ergonomie. Schwächen: Wer eine deutlich sportlichere Ausrichtung sucht, wird die Triumph eher als „passender“ empfinden.
Wartung, Betrieb und Kosten: Praxisrelevanter Blick
Auch wenn der Fahrspaß im Vordergrund steht, spielt die Praxis eine große Rolle. Bei beiden Modellen ist wichtig, wie gut sie sich im Alltag betreiben lassen: Verfügbarkeit von Teilen, Werkstattfreundlichkeit und die typische Wartungsroutine. Die Kawasaki ER-6n wird häufig als unkompliziert wahrgenommen, was sie für viele Käufer attraktiv macht, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig funktioniert und nicht ständig „Sonderaufmerksamkeit“ verlangt.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist ebenfalls ein modernes Motorrad, das sich im Betrieb gut handhaben lässt. Gleichzeitig ist bei sportlicheren Ausstattungen und Abstimmungen oft der Anspruch an Pflege und Fahrweise etwas höher, damit das Motorrad dauerhaft so performt, wie es gedacht ist.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn dynamisches Fahren im Vordergrund steht: zügige Landstraßenfahrten, mehr Reserven beim Beschleunigen und ein Fahrgefühl, das sportliche Ambitionen unterstützt. Wer ein Naked Bike sucht, das nicht nur „funktioniert“, sondern auch spürbar mehr Emotion und Performance liefert, wird mit der Triumph sehr glücklich.
Die Kawasaki ER-6n ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: Stadt, Pendeln, entspannte Touren und ein Fahrstil, der auf Harmonie statt auf maximale Dynamik setzt. Wer ein Motorrad möchte, das leicht zugänglich ist und sich gut dosieren lässt, findet in der Kawasaki eine sehr stimmige Option.
Typische Entscheidungsszenarien
- Triumph Speed Twin 1200 RS passt, wenn häufig sportlich gefahren wird und das Motorrad auch bei höheren Ansprüchen souverän bleiben soll.
- Kawasaki ER-6n passt, wenn Alltagstauglichkeit, unkompliziertes Handling und ein harmonisches Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Performance.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike mit spürbar mehr Dynamik suchen. Im Vergleich wirkt sie beim Beschleunigen kraftvoller und unterstützt sportliches Fahren durch ein präziseres, stabileres Fahrgefühl. Wer Kurven mit mehr Tempo angeht und das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird hier klar mehr bekommen. Die Kawasaki ER-6n ist dagegen die sinnvollere Option, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: leicht zu beherrschen, angenehm zu fahren und gut dosierbar. Gerade für entspannte Touren, Pendeln und eine unkomplizierte Nutzung im Alltag punktet sie deutlich. Kurz gesagt: Triumph für mehr Performance und sportlichen Anspruch, Kawasaki für Alltag, Harmonie und unkomplizierten Fahrspaß.