| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Kawasaki Versys 650 – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll das Bike vor allem Fahrspaß im Alltag liefern – oder lieber als vielseitiges Reise- und Tourenwerkzeug dienen? Der Vergleich zwischen der Triumph Speed Twin 1200 RS und der Kawasaki Versys 650 zeigt sehr schön, wie unterschiedlich sich „Allround“ anfühlen kann. Beide Modelle sind für viele Einsatzzwecke gedacht, aber sie setzen ihre Schwerpunkte an unterschiedlichen Stellen.
Grundcharakter: Roadster-Vibes vs. Touren-Allrounder
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist vom Konzept her klar straighter Roadster: kompakt, direkt und mit einem Fokus auf dynamisches Fahren. Die Maschine wirkt wie gemacht für kurze bis mittlere Strecken, für Kurven und für das Gefühl, dass man das Motorrad „spürt“. Die RS-Version bringt dabei einen sportlicheren Anspruch mit, ohne den Charakter eines klassischen Roadsters komplett zu verlieren.
Die Kawasaki Versys 650 dagegen ist stärker auf Alltagstauglichkeit und Touren ausgelegt. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man einfach nimmt, wenn der Plan noch nicht ganz feststeht: Stadt, Landstraße, längere Ausfahrten – und auch dann, wenn es nicht nur um „schnell“ geht, sondern um entspanntes Durchkommen. Das zeigt sich besonders in der Sitzposition und im Gesamtpaket aus Komfort und Fahrbarkeit.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS zielt auf einen kräftigen, spürbaren Antritt und ein sportliches Ansprechverhalten. Gerade im Bereich zwischen niedrigen und mittleren Drehzahlen macht das Motorrad Spaß, weil es nicht nur „läuft“, sondern sich lebendig anfühlt. Das ist besonders dann attraktiv, wenn häufig beschleunigt, verzögert und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo viele Fahrten im echten Leben stattfinden.
Die Kawasaki Versys 650 setzt dagegen auf souveräne Alltagstauglichkeit. Der Motor wirkt weniger wie ein reines Spaßgerät und mehr wie ein verlässlicher Begleiter, der gleichmäßig vorwärts geht. In der Praxis bedeutet das: entspanntes Gleiten auf der Landstraße, gut nutzbare Reserven für Überholmanöver und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken nicht unnötig fordert.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken liegen im direkten Ansprechverhalten und im „sportlichen“ Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche bzw. Grenze: Wer vor allem lange Autobahnabschnitte oder maximalen Reisekomfort sucht, wird eher bei der Kawasaki fündig.
- Kawasaki Versys 650: Stärken liegen in der gleichmäßigen Fahrbarkeit und dem tourentauglichen Charakter. Schwäche bzw. Grenze: Wer sehr stark auf Roadster-Feeling und „Aggressivität“ im Antritt steht, empfindet die Triumph oft als emotionaler.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort entscheidet über die Kilometer
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Alltag. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt sportlicher und näher am Roadster-Konzept: Man sitzt aktiv, die Haltung ist auf Fahrspaß ausgelegt. Das ist ideal, wenn die Tour aus vielen Kurven besteht oder wenn die Fahrt eher „kurz und knackig“ geplant ist. Auf längeren Strecken kann diese aktivere Position aber je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit stärker ins Gewicht fallen.
Die Kawasaki Versys 650 bietet eine entspanntere Grundhaltung. Dadurch wird der Fokus automatisch stärker auf Strecke statt auf „Position halten“ gelegt. Gerade bei wechselndem Tempo, bei längeren Fahrten oder wenn die Tour auch mal etwas länger dauert, spielt das seine Vorteile aus. Die Ergonomie unterstützt den Charakter als vielseitiges Reise- und Alltagsmotorrad.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, profitiert von der Übersicht und dem aktiven Handling der Triumph. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal ohne festen Plan loszieht, wird die Kawasaki als entspannter erleben. Beide sind alltagstauglich – aber sie „lösen“ den Alltag unterschiedlich.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt darauf ausgelegt, Kurvenfahrten dynamisch zu unterstützen. Das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback und lädt dazu ein, die Linie zügig zu fahren. In flotten Passagen macht das besonders Spaß, weil das Bike schnell „mitdenkt“.
Die Kawasaki Versys 650 ist eher auf Stabilität und ruhiges Vorankommen ausgelegt. Das Handling ist nicht träge, aber es fühlt sich stärker nach „kontrolliert und sicher“ an. Auf welligen Straßen, bei wechselndem Belag oder wenn die Fahrt länger dauert, ist diese Art von Fahrwerksabstimmung oft ein echter Vorteil.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken: agiles Kurvengefühl, sportliche Dynamik. Schwäche: weniger „Reise-Ruhe“ als die Kawasaki, wenn es um lange, gleichmäßige Strecken geht.
- Kawasaki Versys 650: Stärken: Stabilität, entspannteres Fahrgefühl über Distanz. Schwäche: weniger Roadster-„Spontanität“ im direkten Kurvenangriff.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei der Bremsleistung geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Triumph Speed Twin 1200 RS passt vom Gesamtkonzept her gut zu sportlicherem Fahren: Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen fein dosieren, was gerade beim zügigen Einlenken und beim häufigen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern hilft.
Die Kawasaki Versys 650 punktet mit einem tourentauglichen Sicherheitsgefühl. Gerade wenn man nicht ständig „auf Kante“ fährt, sondern eher konstant unterwegs ist, wirkt das Bremssystem zuverlässig und berechenbar. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Fahrt auch mal stressfreier ablaufen soll.
Ausstattung und Elektronik: Wie viel „Hilfe“ man möchte
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil der Kaufentscheidung. Beide Modelle bringen moderne Assistenz- und Fahrmodi-Ansätze mit, aber der Nutzen zeigt sich unterschiedlich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt dabei stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt: Elektronik unterstützt das dynamische Fahren, ohne den Charakter komplett zu „glätten“.
Die Kawasaki Versys 650 setzt stärker auf alltagstaugliche Unterstützung. Das hilft besonders dann, wenn Wetter, Straßenbelag oder Tagesform variieren. Die Elektronik wirkt dann weniger wie ein „Sport-Feature“ und mehr wie ein Sicherheitsnetz für den Alltag.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „einfach los“
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders dann stark, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Fahrspaßes. Sie eignet sich gut für kurze Wege, für spontane Ausfahrten und für Fahrten, bei denen das Motorrad emotional im Vordergrund steht.
Die Kawasaki Versys 650 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr „Wechsel“ mitbringt: unterschiedliche Streckenprofile, längere Fahrten, vielleicht auch mal eine Tour am Wochenende, bei der man nicht genau weiß, wie weit es am Ende wird. Das Motorrad fühlt sich dafür gemacht, Kilometer zu sammeln.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS – typische Vorteile
- Sportlicher Roadster-Charakter mit direktem Fahrgefühl
- Lebendiges Ansprechverhalten, das Kurvenfahrten und Beschleunigungsphasen betont
- Emotionaler Fokus: macht Lust auf dynamische Fahrweise
Kawasaki Versys 650 – typische Vorteile
- Touren- und alltagstauglicher Gesamteindruck
- Entspanntere Ergonomie für längere Strecken
- Stabilität und berechenbares Fahrverhalten über Distanz
Wo die Grenzen liegen
- Triumph: weniger „Reise-Ruhe“ als die Kawasaki, wenn der Fokus klar auf langen Strecken liegt.
- Kawasaki: weniger Roadster-Emotion und Direktheit, wenn man vor allem sportliches Kurven- und Beschleunigungsgefühl sucht.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Fahrspaß, direktem Ansprechverhalten und Roadster-Feeling liegt. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als emotionalen Begleiter im Alltag sieht, wird mit der Triumph deutlich mehr „Gänsehaut“ erleben. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen die Strecke nicht nur abgearbeitet, sondern genossen wird.
Die Kawasaki Versys 650 empfiehlt sich, wenn ein vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Einsätze gesucht wird: Stadt, Landstraße und längere Touren sollen sich ohne großen Aufwand anfühlen. Die entspanntere Ergonomie und der tourentaugliche Charakter machen die Versys zur stimmigen Option für alle, die regelmäßig Kilometer sammeln und dabei möglichst komfortabel unterwegs sein möchten.
Kurz gesagt: Triumph für dynamische Roadster-Fahrer, Kawasaki für entspannte Allround- und Tourenorientierung.