UVP 16.195 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Bulliger Retro-Roadster mit Stil.
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • tolle Optik
  • starker Motor
  • emotinaler Sound
  • edle Verarbeitung
  • angenehmes Fahrverhalten
Kontra:
  • ruckeliger QuickShifter
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.414mm
Länge2.080mm
Radstand1.414mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.127mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment112 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite300km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartZentrahlrohrrahmen mit Unterzügen
Federung vorne43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMarzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten160/60 ZR17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...
 
Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das  dürfte bei der Entscheidung helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.195€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Kawasaki W 800 – der Vergleich für Neoklassik-Fans

Wenn es um moderne Neoklassiker geht, treffen beim Vergleich Triumph Speed Twin 1200 RS und Kawasaki W 800 zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick vertraut: runde Formen, ein klassischer Look und das Gefühl, dass man mit ihnen nicht nur von A nach B fährt, sondern auch gern Zeit auf dem Sattel verbringt. Doch sobald es um Motorcharakter, Fahrdynamik und den passenden Einsatzzweck geht, zeigen sich klare Unterschiede.

Design und Ausstrahlung: Neoklassik mit unterschiedlicher Handschrift

Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt deutlich sportlicher und „kompakter“ in der Gesamtanmutung. Die RS-Version bringt dabei eine optische und technische Ausrichtung mit, die eher in Richtung dynamisches Fahren geht. Die Kawasaki W 800 dagegen steht stärker für die klassische, ruhige Seite der Neoklassik: Sie wirkt entspannter, bodenständiger und strahlt genau diese „Oldschool“-Wärme aus, die viele Fahrer an der W-Serie lieben.

Beide Designs funktionieren im Alltag und beim Blickfang auf der Straße. Wer jedoch eher das Gefühl sucht, ein Motorrad mit sportlicherem Anspruch zu fahren, landet schneller bei der Triumph. Wer dagegen Wert auf eine zeitlose, gelassene Optik legt, fühlt sich auf der Kawasaki besonders wohl.

Motor und Charakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motor sind die Unterschiede besonders spannend. Die Triumph Speed Twin 1200 RS setzt auf einen 1200-ccm-Zweizylinder mit spürbarer Durchzugskraft und einem Charakter, der sich sowohl für zügige Landstraßenfahrten als auch für flotte Stadtpassagen eignet. Die Abstimmung zielt darauf ab, dass der Motor nicht nur „läuft“, sondern aktiv mitarbeitet: Gasannahme, Drehmomentverlauf und die Art, wie der Motor aus dem mittleren Drehzahlbereich heraus zieht, machen die Triumph zu einem Motorrad, das gern gefordert wird.

Die Kawasaki W 800 ist ebenfalls ein Zweizylinder, aber mit einer anderen Ausrichtung. Der 800-ccm-Motor wirkt im Vergleich eher kultiviert und gleichmäßig. Das bedeutet: weniger „Sport-Impuls“, mehr kontrollierte Kraftentfaltung. Gerade bei entspanntem Fahren und bei Touren mit Fokus auf Rhythmus und Sound spielt die Kawasaki ihre Stärken aus.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken liegen im dynamischen Ansprechverhalten und im souveränen Vortrieb bei höheren Lasten. Schwäche: Wer ausschließlich gemütlich unterwegs ist, nutzt die sportlichere Auslegung möglicherweise nicht voll aus.
  • Kawasaki W 800: Stärken liegen in der entspannten, gleichmäßigen Art des Motors und dem „klassischen“ Fahrgefühl. Schwäche: Bei sehr ambitioniertem Tempo oder häufigen Überholmanövern wirkt die Triumph im Vergleich oft präsenter.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Im Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist so ausgelegt, dass sie Kurvenfahrten aktiv unterstützt. Das Zusammenspiel aus Rahmengefühl, Federung und Lenkansprache wirkt darauf abgestimmt, dass man zügig fahren kann, ohne dass das Motorrad „aus dem Konzept“ gerät. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Belag macht sich das positiv bemerkbar: Die Triumph bleibt stabil, vermittelt Vertrauen und lässt sich kontrolliert bewegen.

Die Kawasaki W 800 fährt sich dagegen eher wie ein Motorrad, das man entspannt „laufen lässt“. Das Handling ist angenehm und gutmütig, aber die Priorität liegt weniger auf sportlicher Präzision, sondern auf Komfort und einem ruhigen Fahrrhythmus. Für Stadtfahrten, kurze Ausflüge und Touren, bei denen das Tempo bewusst moderat bleibt, passt das sehr gut.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Triumph wirkt im Vergleich oft als das Motorrad, das bei sportlicherer Gangart schneller „bereit“ ist. Die Kawasaki bremst ebenfalls zuverlässig, aber der Fokus liegt stärker auf kontrollierter Verzögerung statt auf maximaler sportlicher Performance. Wer häufig zügig fährt oder gern spät bremst, wird die Triumph als klarer empfundenen Partner erleben. Wer dagegen vorausschauend fährt und den Komfort schätzt, ist mit der Kawasaki sehr gut bedient.

Ergonomie und Alltag: Wer sitzt wie gut?

Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bietet eine Sitzposition, die eher „aktiv“ wirkt: Man sitzt so, dass man das Motorrad gut führen kann und sich nicht nur auf Komfort verlässt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Landstraße oder zügiges Fahren auf dem Programm steht.

Die Kawasaki W 800 legt den Schwerpunkt stärker auf entspanntes Sitzen. Die Haltung wirkt weniger fordernd, was gerade bei längeren Fahrten oder im Stadtverkehr angenehm ist. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder Touren plant, bei denen man nicht ständig „arbeitet“, wird die Kawasaki als entspannter wahrnehmen.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt

Bei der Praxis zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Triumph wirkt wie das Motorrad, das man gern auch mal „hart“ bewegt – sei es auf kurvigen Strecken oder wenn man im Verkehr zügig reagieren möchte. Die Kawasaki ist eher das Motorrad, das man mit Ruhe fährt und bei dem der Fahrspaß stark aus dem Motorgefühl, dem Sound und dem klassischen Look entsteht.

Auch bei der Frage nach dem „richtigen“ Einsatzgebiet unterscheiden sich die beiden Modelle: Die Triumph ist im Vergleich oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr als nur ein Hobbygerät sein soll. Die Kawasaki punktet stärker, wenn das Motorrad vor allem als Genussmaschine genutzt wird – für gemütliche Touren, Wochenendfahrten und das Gefühl, ein Stück Motorradkultur zu bewegen.

Für wen passt welches Motorrad?

Triumph Speed Twin 1200 RS – die Empfehlung für dynamische Fahrer

Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders passend für Fahrer, die Neoklassik mit spürbarer Fahrdynamik verbinden möchten. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv nutzt und beim Motor ein deutlich sportlicheres Ansprechverhalten erwartet, bekommt hier ein Motorrad, das im Vergleich sehr viel „Drive“ mitbringt. Auch wenn das Motorrad im Alltag bewegt wird, bleibt die Triumph ein starker Begleiter, weil sie nicht nur optisch, sondern auch technisch auf mehr Anspruch ausgelegt ist.

Kawasaki W 800 – die Empfehlung für entspannte Touren und Klassiker-Liebe

Die Kawasaki W 800 richtet sich an alle, die das klassische Fahrgefühl suchen: gleichmäßig, kultiviert und angenehm zu fahren. Wer Wert auf eine entspannte Ergonomie legt, gern im eigenen Rhythmus unterwegs ist und den Charakter eines 800-ccm-Zweizylinders mag, wird mit der Kawasaki sehr zufrieden sein. Für Stadtfahrten, kurze Ausflüge und Touren, bei denen Komfort und Stil im Vordergrund stehen, ist die W 800 im Vergleich die stimmigere Wahl.

Fazit:

Im direkten Vergleich wirkt die Triumph Speed Twin 1200 RS wie die sportlichere Neoklassik: Sie spielt ihre Stärken besonders bei dynamischer Fahrweise aus, zeigt ein aktiveres Ansprechverhalten und wirkt bei zügigem Fahren insgesamt präsenter. Wer Kurven gern dynamisch nimmt, häufig Landstraße fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei mehr Tempo souverän bleibt, trifft mit der Triumph die bessere Wahl.

Die Kawasaki W 800 ist dagegen die entspannte Alternative mit klassischem Charakter. Sie überzeugt im Vergleich durch ein ruhigeres Fahrgefühl, eine angenehmere „Genuss“-Auslegung und eine Ergonomie, die weniger fordert. Wer vor allem Wert auf Stil, Sound und entspanntes Gleiten legt – und nicht ständig das letzte Quäntchen Performance sucht – findet in der W 800 den passenderen Begleiter.

Kurz gesagt: Triumph für Dynamik, Kawasaki für Gelassenheit.

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