| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs Kawasaki Z 650 – Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wenn zwei Roadster aufeinandertreffen, die sich auf den ersten Blick ähnlich anfühlen, aber in der Praxis deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich spannend. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für kräftigen Charakter, britisches Design und ein Setup, das auf Dynamik und Stil ausgelegt ist. Die Kawasaki Z 650 wirkt dagegen wie der pragmatische Alltagsheld: leicht zu bewegen, unkompliziert im Handling und mit einem Motor, der sich für viele Situationen sofort richtig anfühlt. Beide Bikes machen Spaß – nur auf unterschiedliche Art.
Grundidee: Charakter statt Kompromiss
Die Speed Twin 1200 RS ist ein Roadster, der den Fokus klar auf Fahrgefühl und Durchzug legt. Der größere Hubraum und die Abstimmung sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch jenseits der „Showroom-Drehzahl“ souverän anfühlt. Die Z 650 verfolgt eine andere Philosophie: Sie bleibt agil, lässt sich leicht dosieren und ist besonders dann stark, wenn kurze Wege, enge Straßen und häufiges Beschleunigen und Verzögern zum Alltag gehören.
Im direkten Vergleich wird schnell klar: Die Triumph spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es flüssig vorangehen soll und der Motor mit Kraft und Wärme arbeitet. Die Kawasaki punktet, wenn es um Übersicht, einfache Bedienbarkeit und ein Handling geht, das man gern „mitnimmt“ – egal ob in der Stadt oder auf der Feierabendrunde.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Antrieb unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bringt mehr Hubraum und damit einen Motorcharakter, der sich wie ein solides Fundament anfühlt. Der Schub wirkt oft weniger „spitz“, dafür aber gleichmäßiger und kräftig. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Gas spielen möchte, sondern lieber aus dem Drehzahlbereich heraus arbeitet.
Die Kawasaki Z 650 setzt dagegen auf ein lebendiges Ansprechverhalten. Der Motor lässt sich fein dosieren und reagiert direkt, was in der Stadt und bei wechselnden Geschwindigkeiten Vorteile bringt. Wer gern zügig beschleunigt, ohne gleich „zu viel“ zu wollen, findet hier eine sehr stimmige Balance. Im Vergleich zur Triumph wirkt die Kawasaki weniger „massiv“, dafür aber oft leichter zu kontrollieren – gerade beim dynamischen Fahren auf kurzen Strecken.
Zwischenfazit Motor
Die Triumph ist die Wahl, wenn der Wunsch nach kräftigem Durchzug und einem souveränen Gefühl im Vordergrund steht. Die Kawasaki ist die Wahl, wenn ein direkter, unkomplizierter Motorcharakter wichtiger ist als maximale Kraftentfaltung.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Ansätzen. Die Kawasaki Z 650 wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt. Das Fahrwerk unterstützt ein agiles Einlenken, und das Bike bleibt dabei gut kontrollierbar. Gerade auf Straßen mit wechselndem Belag oder in Situationen, in denen man häufig die Linie korrigiert, spielt die Kawasaki ihre Leichtigkeit aus.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS fühlt sich dagegen oft stabiler und „erwachsener“ an, sobald das Tempo steigt oder die Strecke flüssiger wird. Das Motorrad vermittelt mehr Ruhe, wenn man zügig unterwegs ist. Gleichzeitig kann die Triumph durch ihre stärkere Kraft und das größere Gesamtgefühl dazu verleiten, etwas selbstbewusster zu fahren – was dann besonders belohnend ist, wenn die Straße mitspielt.
Kurvengefühl im Vergleich
Die Kawasaki macht Kurven zu einem Spiel, weil sie schnell auf Richtungswechsel reagiert. Die Triumph macht Kurven zu einem Erlebnis, weil sie den Vortrieb und die Stabilität stärker zusammenbringt. Wer gern „leichtfüßig“ fährt, wird sich bei der Z 650 wohler fühlen. Wer lieber dynamisch und mit mehr Reserven unterwegs ist, findet in der Speed Twin 1200 RS den passenden Charakter.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie konstant das Gefühl bleibt. Die Kawasaki Z 650 wirkt dabei sehr alltagstauglich: Das Ansprechverhalten ist meist gut kontrollierbar, und das Motorrad lässt sich auch in hektischen Situationen sauber in den Griff bekommen. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig im Stadtverkehr bremst oder auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS zielt stärker auf sportlichere Ansprüche. Das Bremsgefühl wirkt oft kräftiger und „direkter“, was besonders dann Spaß macht, wenn man bewusst in Kurven hinein bremst oder bei flotteren Ausfahrten mehr Tempo aufbauen möchte. Gleichzeitig bleibt die Triumph dadurch nicht automatisch unkomfortabel – sie bietet vielmehr das Gefühl, dass Reserven vorhanden sind.
Sitzposition & Komfort: Wie lang darf die Runde sein?
Die Sitzposition ist bei beiden Bikes ein wichtiger Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie entspannt man unterwegs ist. Die Kawasaki Z 650 bietet meist eine Position, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer unkompliziert anfühlt: aufrecht genug für Übersicht, sportlich genug für aktives Fahren. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, die sich über mehrere Stunden ziehen können, ohne dass man ständig „gegen“ die Haltung arbeitet.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt insgesamt etwas „sportlicher“ im Gesamteindruck. Das kann je nach Körpergröße und Fahrstil sehr gut passen – vor allem, wenn man gern aktiv am Motorrad arbeitet. Wer lange Strecken entspannt fahren möchte, sollte darauf achten, wie die eigene Ergonomie zur Triumph passt. In der Praxis zeigt sich: Die Triumph belohnt Fahrten, bei denen man nicht nur sitzt, sondern auch lenkt, bremst und den Motor spürt.
Komfort-Check
Die Kawasaki ist häufig die entspanntere Wahl für den Alltag und längere Feierabendrunden. Die Triumph ist häufig die spannendere Wahl, wenn man den Roadster nicht nur bewegt, sondern auch „genießt“ – mit mehr Fokus auf Fahrgefühl und Dynamik.
Ausstattung & Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur die reine Technik, sondern auch die Frage, wie schnell man sich mit dem Motorrad wohlfühlt. Die Kawasaki Z 650 punktet typischerweise mit einer unkomplizierten Bedienung und einem Gesamtpaket, das sich schnell vertraut anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das man einfach nutzt – ohne sich ständig Gedanken über Feintuning oder „Fahrstil-Optimierung“ zu machen.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst auf einen bestimmten Stil und ein sportlicheres Fahrgefühl ausgelegt ist. Das merkt man im Gesamteindruck: Die Maschine wirkt „fertiger“ im Charakter, und viele Details unterstützen das dynamische Fahren. Wer gern ein Motorrad fährt, das sich nach mehr anfühlt, wird die Triumph oft als emotionaler erleben.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS
- Stärken: kräftiger Motorcharakter mit starkem Durchzug, stabileres Gefühl bei flotterem Fahren, sportlich ausgerichtetes Gesamtpaket.
- Schwächen: kann je nach Fahrstil und Ergonomie etwas weniger „entspannt“ wirken als die Kawasaki; wer vor allem kurze, stressige Strecken fährt, könnte den Fokus der Triumph weniger ausnutzen.
Kawasaki Z 650
- Stärken: agiles Handling, unkomplizierte Bedienung, sehr alltagstauglich für Stadt und Landstraße, direkter Motorzug im passenden Drehzahlbereich.
- Schwächen: wer vor allem maximale Kraftreserven und „großen“ Schub sucht, wird die Triumph als emotional stärkeren Gegenpol empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die einen Roadster wollen, der sich kräftig anfühlt, Reserven bietet und beim flotten Fahren Stabilität und Charakter liefert. Wer gern zügig unterwegs ist, den Motor als zentrales Erlebnis betrachtet und ein Motorrad sucht, das auch optisch und emotional überzeugt, trifft mit der Triumph häufig die richtige Wahl.
Die Kawasaki Z 650 ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist: für die Stadt, für spontane Ausfahrten und für Strecken, auf denen man häufig die Geschwindigkeit anpasst. Wer ein leicht zu fahrendes, agiles Bike möchte, das sich im Alltag nicht in den Vordergrund drängt, sondern einfach funktioniert, wird mit der Kawasaki sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf kräftigem Durchzug, sportlicherem Gesamtgefühl und einem Roadster liegt, der bei flotter Fahrt Stabilität und Reserven ausspielt. Sie passt besonders zu Fahrern, die den Motorcharakter spüren wollen und gern dynamisch unterwegs sind – auch wenn die Maschine dadurch etwas mehr „Fahrgefühl“ einfordert.
Die Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und unkomplizierte Kontrolle im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und für alle, die ein Motorrad suchen, das sich schnell vertraut anfühlt und bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Kurz gesagt: Triumph für mehr Charakter und Schub, Kawasaki für Leichtigkeit und Alltag – je nachdem, welche Art von Fahrspaß am meisten zählt.