| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. KTM 1090 Adventure – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedliche Welten repräsentieren, wird der Vergleich besonders spannend: Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für dynamischen Roadster-Charakter, klare Linien und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Die KTM 1090 Adventure dagegen ist auf Abenteuer ausgelegt – mit Fokus auf Reichweite, souveräne Kontrolle und einem Setup, das auch abseits der reinen Asphalt-Logik Spaß macht. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis gegeneinander schlagen: beim Motor, beim Handling, bei Komfort und bei der Frage, wofür welches Motorrad wirklich die bessere Wahl ist.
Grundcharakter: Roadster-Drive vs. Adventure-Anspruch
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht unbequem, und das Gesamtpaket zielt auf agiles Fahren ab. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass sie nicht nur von A nach B will, sondern dass der Weg selbst das Ziel ist.
Die KTM 1090 Adventure ist dagegen deutlich stärker auf Vielseitigkeit getrimmt. Sie fühlt sich wie ein Werkzeug an, das für unterschiedliche Streckenbedingungen gemacht ist: Stadtverkehr, Landstraße und längere Touren sind ihr Terrain. Das Adventure-Konzept zeigt sich vor allem in der Art, wie die KTM Stabilität aufbaut und wie sie mit wechselnden Anforderungen umgeht.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Triumph Speed Twin 1200 RS und der KTM 1090 Adventure geht es nicht nur um Zahlen, sondern um die Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Triumph spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es um spontanes Ansprechen und einen „direkten Draht“ zwischen Gasgriff und Vortrieb geht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also im Alltag und auf kurvigen Strecken.
Die KTM setzt stärker auf einen Charakter, der auch bei längeren Abschnitten gleichmäßig trägt. Das Fahrgefühl ist weniger „zackig“ im Sinne von sofortigem Kick, sondern eher „durchziehend“: Man kann das Tempo stabil halten, ohne ständig das Motorrad neu zu sortieren. Dadurch wirkt die KTM auf Touren oft entspannter, während die Triumph eher den sportlichen Rhythmus unterstützt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich die Philosophie beider Motorräder sehr klar. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist auf agiles Einlenken und ein präzises Kurvenverhalten ausgelegt. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das gerade auf Landstraßen Spaß macht. Wer gern dynamisch fährt, wird die Triumph als „leicht zu bewegen“ wahrnehmen.
Die KTM 1090 Adventure steht dagegen für Stabilität und souveräne Rückmeldung. Gerade bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit oder längeren Strecken spielt das Adventure-Setup seine Vorteile aus. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Kurvenwerkzeug, sondern mehr wie ein Begleiter, der auch dann ruhig bleibt, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.
Kurvenfahrt im Vergleich
In schnellen Passagen zeigt die Triumph ihre Stärke: Sie wirkt handlich, unterstützt den Fahrer beim Setzen der Linie und belohnt flüssiges Fahren. Die KTM ist ebenfalls kurvenfähig, aber sie fühlt sich eher so an, dass man mit ihr „arbeitet“ – also bewusst fährt, statt nur zu reagieren. Das kann ein Vorteil sein, wenn Ruhe und Stabilität wichtiger sind als maximaler Kurvenspaß.
Geradeaus und Touren
Auf längeren Strecken wirkt die KTM oft entspannter, weil sie Stabilität und eine gleichmäßige Fahrweise unterstützt. Die Triumph kann natürlich auch Touren, aber sie bleibt stärker auf den sportlichen Modus fokussiert. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die KTM häufig als „komfortabler im Ablauf“ empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Bei der Bremsleistung zählt nicht nur die reine Verzögerung, sondern auch das Gefühl beim Dosieren. Die Triumph Speed Twin 1200 RS punktet typischerweise mit einem direkten Bremsansprechen, das das Vertrauen in die Linie stärkt. Das ist besonders hilfreich, wenn in Kurven oder vor Ampeln häufig präzise gebremst werden muss.
Die KTM 1090 Adventure spielt ihre Stärken eher im Bereich Konstanz und Kontrolle aus. Gerade auf längeren Touren oder bei wechselnden Bedingungen ist es angenehm, wenn das Bremssystem gleichmäßig arbeitet und sich das Motorrad auch bei wiederholtem Bremsen stabil anfühlt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltag und längere Strecken
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Triumph bietet eine sportliche, aber alltagstaugliche Ergonomie. Sie wirkt so, als wäre sie für Fahrer gemacht, die gern „aktiv“ sitzen und das Motorrad spüren möchten.
Die KTM ist stärker auf Reise- und Langstreckenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung sind darauf getrimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig unterwegs ist, wird die KTM oft als entspannter wahrnehmen.
Für wen ist welche Sitzhaltung besser?
Wer kurze Wege, Stadtfahrten und kurvige Landstraßen bevorzugt, findet in der Triumph häufig die passendere Mischung aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder unterschiedliche Streckenarten einplant, wird die KTM als sinnvollere Basis erleben.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag entscheidet die Praxis: Wie gut lässt sich das Motorrad nutzen, wie sinnvoll ist die Ausstattung und wie unkompliziert bleibt der Betrieb. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das auf Fahrspaß und ein stimmiges Gesamtpaket setzt. Die Ausstattung ist dabei eher „roadster-orientiert“ – also mit Fokus auf das, was man beim Fahren spürt und nutzt.
Die KTM 1090 Adventure ist stärker auf Tourenlogik ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für längere Fahrten und variable Anforderungen vorbereitet ist. Wer plant, Ausrüstung mitzunehmen oder häufiger auf unebenere Strecken trifft, wird die KTM als deutlich passender empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS
Stärken: sehr lebendiges Fahrgefühl, agiles Handling, sportlicher Rhythmus auf Landstraßen, ein Brems- und Ansprechverhalten, das präzises Fahren unterstützt.
Schwächen: weniger „Adventure“-Fokus bei der Vielseitigkeit für längere Touren und wechselnde Bedingungen; wer vor allem auf Reisekomfort und robuste Allround-Eigenschaften setzt, könnte die KTM als stimmiger empfinden.
KTM 1090 Adventure
Stärken: souveräne Stabilität, tourentaugliche Ausrichtung, gleichmäßiger Fahrcharakter für längere Strecken, gutes Gefühl für Kontrolle bei wechselnden Bedingungen.
Schwächen: im maximal sportlichen Kurvenmodus wirkt die Triumph oft unmittelbarer; wer primär „leicht und zackig“ fahren möchte, wird die KTM möglicherweise als etwas weniger direkt erleben.
Welches Motorrad passt besser? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Wahl zwischen Triumph Speed Twin 1200 RS und KTM 1090 Adventure hängt stark davon ab, wie die eigenen Fahrten aussehen. Beide Motorräder sind keine Kompromissmaschinen – sie sind jeweils für ein bestimmtes Fahrgefühl gebaut.
Triumph für…
… Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Stadt, Landstraße und kurvige Strecken genießen. Wer ein Motorrad sucht, das schnell reagiert, Spaß beim dynamischen Fahren macht und sich wie ein sportlicher Begleiter anfühlt, trifft mit der Triumph häufig die richtige Wahl.
KTM für…
… Fahrerinnen und Fahrer, die Touren planen, unterschiedliche Streckenbedingungen erwarten und ein Motorrad bevorzugen, das auf Stabilität und Vielseitigkeit setzt. Wer gern länger unterwegs ist und dabei ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl schätzt, wird mit der KTM sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf agilem Fahrgefühl, direktem Ansprechen und sportlicher Kurvenfreude liegt. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen der Spaßfaktor im Vordergrund steht – von der Feierabendrunde bis zur dynamischen Landstraßenetappe. Die KTM 1090 Adventure gewinnt dagegen dort, wo Reisetauglichkeit, Stabilität und ein gleichmäßiger Charakter wichtiger sind. Wer häufig längere Strecken fährt oder mit wechselnden Bedingungen rechnet, bekommt mit der KTM ein Motorrad, das souverän bleibt und den Alltagstouren-Flow unterstützt.
Kurz gesagt: Triumph für den sportlichen Roadster-Fokus, KTM für den vielseitigen Adventure-Allrounder. Wer das eigene Fahrprofil kennt, trifft mit dem passenden Modell deutlich entspannter die richtige Entscheidung.