| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.820 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- leicht und wendig
- lässige Sitzposition
- Leistung überschaubar, herrlich entschleunigend
- sehr einfache Bedienung
- eignet sich auch für kleinere und ältere Piloten
- Schaltwippe gewöhnungsbedürftig
- Bedienungselemente und Tankdeckel vom Material her etwas lieblos
- Leistung überschaubar, nix für Raser
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 191 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 765 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 570 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 140/70 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - was bleibt hängen
Wie eingangs schon gesagt, dieses Motorrad muss man einfach mögen, selbst wenn schon eine 1290er SuperDuke in der Garage steht. Die Meteor 350 ist einfach ein sympathisches Bike, an das man keine besonderen Erwartungen hat. Sie ist günstig, solide gemacht, fährt sich einfach, lässig und sicher. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass dieses Bike niemals kaputt gehen wird. Was sollte auch kaputt gehen, ist ja nichts dran!Wir finden, dass die Meteor ein hervorragendes Bike ist - und zwar z.B. auch für ältere Personen, die nicht mehr ein 300 kg Gefährt durch die Gegend schleppen wollen und auch beim Auf- und Absitzen nicht mehr ganz so gelenk sind. Aber bitte nicht missverstehen: Es handelt sich nicht um ein Seniorenfahrzeug, die Meteor wird auch viele junge Freunde finden. Vielleicht und gerade auch wegen des Preises. Welches Bike über 125 ccm bekommt man neu heute noch für unter 4.000 Euro? Unsere Datenbank sagt: Genau drei.
Testbike von 2Radstadie/Pinneberg. Dort stehen alle aktuellen Royal Enfields als Vorführer. Besuch lohnt sich.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Royal Enfield Meteor 350 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Retro mit Charakter“ wirken, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Triumph Speed Twin 1200 RS steht für moderne Performance im klassischen Roadster-Gewand. Die Royal Enfield Meteor 350 dagegen setzt auf entspanntes Cruisen, einfache Bedienbarkeit und ein Fahrgefühl, das sich eher nach Alltag als nach Sport anfühlt. Genau zwischen diesen Polen bewegt sich der Vergleich: Wie viel Power braucht man wirklich – und wie viel Komfort im Alltag?
Erster Eindruck: Roadster-Anspruch vs. entspanntes Cruisen
Der Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das die Straße aktiv „mitmacht“. Die RS-Version ist dabei nicht nur optisch sportlicher, sondern vermittelt auch ein dynamischeres Setup. Die Meteor 350 wirkt hingegen wie ein Motorrad, das man gern startet, um einfach loszufahren – ohne großes Nachdenken. Das zeigt sich besonders im Gesamteindruck: Während der Triumph eher nach „Fahren mit Anspruch“ ruft, steht bei der Royal Enfield das „Fahren mit Ruhe“ im Vordergrund.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Alltag
Triumph Speed Twin 1200 RS: mehr Drehmoment, mehr Reserven
Der 1200er Motor des Triumph spielt seine Stärken vor allem dann aus, wenn es zügiger werden soll. Im Vergleich zur Meteor 350 fühlt sich der Speed Twin deutlich „durchzugsstärker“ an: Beschleunigungen wirken souveräner, und auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt das Motorrad gelassener. Das macht den Triumph besonders interessant, wenn Strecken nicht nur aus Stadtverkehr bestehen, sondern auch Landstraße und zügigere Fahrten beinhalten.
Royal Enfield Meteor 350: entspannter Rhythmus, angenehme Leichtigkeit
Die Meteor 350 setzt auf einen Motor, der eher nach gleichmäßigem Vortrieb als nach maximaler Dynamik klingt und sich auch so anfühlt. Das ist kein Nachteil, sondern ein Konzept: Die Maschine lässt sich sehr natürlich bewegen, wirkt in niedrigen bis mittleren Geschwindigkeitsbereichen besonders stimmig und lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder einfach ein Motorrad sucht, das unkompliziert läuft, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Getriebe, Schalten und Ansprechverhalten
Im Vergleich zeigt sich: Der Triumph belohnt sportlicheres Fahren. Das Ansprechverhalten wirkt direkter, und das Motorrad fühlt sich an, als würde es schneller „mitziehen“, sobald Gas gegeben wird. Die Meteor 350 ist dagegen stärker auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt. Das Schalten ist dabei nicht „langweilig“, sondern eher auf Harmonie getrimmt: Man fährt flüssig, statt ständig zu arbeiten. Wer viel stop-and-go hat, wird die entspannte Abstimmung besonders schätzen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Triumph: mehr Sportlichkeit, mehr Kontrolle
Der Speed Twin 1200 RS vermittelt im Vergleich ein spürbar sportlicheres Fahrgefühl. Kurven lassen sich aktiver anfahren, und das Motorrad wirkt insgesamt „auf Linie“. Gerade wenn die Straße unruhiger wird oder man zügiger unterwegs ist, zeigt der Triumph seine Stärke: Er bleibt stabil und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass Reserven vorhanden sind.
Royal Enfield: angenehm leicht zu bewegen
Die Meteor 350 punktet mit einem Handling, das sich im Alltag sehr unkompliziert anfühlt. Sie ist nicht darauf getrimmt, sportliche Schräglagen um jeden Preis auszureizen, sondern eher darauf, sicher und entspannt durch den Tag zu kommen. In engen Straßen, bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim Rangieren ist das ein echter Vorteil. Die Maschine wirkt dabei „zugänglich“ – auch für Fahrer, die nicht ständig auf Performance aus sind.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Bremsen sind ein Bereich, in dem sich die Konzepte deutlich unterscheiden. Der Triumph bietet im Vergleich ein stärkeres Sicherheitsgefühl, wenn es zügiger wird: Die Verzögerung wirkt kräftiger und kontrollierter, was besonders bei dynamischerem Fahren hilft. Die Meteor 350 bremst ebenfalls zuverlässig, aber sie ist eher auf den typischen Einsatzbereich abgestimmt – also auf ruhigeres Tempo und entspannte Fahrten. Wer häufig schnell unterwegs ist oder viel Landstraße mit flotteren Passagen fährt, wird den Triumph hier klar im Vorteil sehen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition beider Motorräder ist nicht identisch. Der Speed Twin 1200 RS wirkt eher „aufrecht-sportlich“: Man sitzt so, dass man die Straße aktiv im Blick hat und das Motorrad gut kontrollieren kann. Die Meteor 350 ist dagegen deutlich mehr auf Komfort und entspanntes Sitzen ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für längere Fahrten im gemütlichen Tempo oder für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nach „Sportmodus“ verlangt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Im Alltag zeigt sich ein klares Bild: Die Meteor 350 ist prädestiniert für kurze Wege, Stadtverkehr und entspannte Feierabendrunden. Sie ist leicht zu handhaben, wirkt unkompliziert und passt gut zu einem Fahrstil, bei dem das Motorrad vor allem Spaß macht, ohne ständig Leistung abrufen zu müssen.
Der Triumph ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber er fühlt sich stärker nach „mehr Motorrad“ an. Wer Pendeln mit gelegentlichen zügigen Abschnitten kombiniert oder einfach gern Reserven hat, wird den Speed Twin 1200 RS deutlich zufriedener erleben. Allerdings ist der Triumph auch eher die Wahl für Fahrer, die das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sehen, sondern als Teil des Fahrspaßes.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS – Stärken
- Mehr Dynamik und Reserven für zügigere Fahrten und Überholmanöver.
- Sportlicheres Fahrgefühl mit guter Kontrolle in Kurven und bei wechselndem Tempo.
- Stärkeres Sicherheitsgefühl durch kräftigere Bremsleistung im Vergleich.
Triumph Speed Twin 1200 RS – Schwächen
- Wer vor allem gemütlich fährt, empfindet die „Sportlichkeit“ eventuell als überdimensioniert.
- Der Anspruch an Fahrstil und Aufmerksamkeit ist tendenziell höher, wenn man das Potenzial wirklich nutzen will.
Royal Enfield Meteor 350 – Stärken
- Entspanntes, leichtes Fahrgefühl für Stadt und kurze bis mittlere Touren.
- Natürliches Motorverhalten, das zu ruhigem Cruisen einlädt.
- Komfortorientierte Ergonomie für entspannte Fahrten.
Royal Enfield Meteor 350 – Schwächen
- Bei sportlicher Fahrweise fehlt im Vergleich die Dynamik des Triumph.
- Wer häufig hohe Geschwindigkeiten oder zügige Landstraßenpassagen fährt, wird den Triumph eher bevorzugen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den gewünschten Fahrstil entscheiden. Der Triumph Speed Twin 1200 RS ist die Wahl, wenn mehr Leistung, mehr Reserven und ein sportlicheres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Er eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig Landstraße fahren, gern zügiger unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das auch bei dynamischerem Tempo souverän bleibt.
Die Royal Enfield Meteor 350 ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, entspanntes Cruisen und unkompliziertes Handling wichtiger sind. Sie passt sehr gut zu Fahrern, die vor allem in der Stadt unterwegs sind, kurze Touren mögen oder ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt und nicht nach „Leistungsabruf“ verlangt.
Typische Einsatzszenarien
- Viel Stadt + gemütliche Feierabendrunden: Meteor 350.
- Pendeln mit gelegentlichen flotteren Abschnitten: Speed Twin 1200 RS.
- Landstraße mit dem Wunsch nach Dynamik: Speed Twin 1200 RS.
- Genussfahrten, entspanntes Tempo, unkomplizierte Bedienung: Meteor 350.
Fazit:
Der Triumph Speed Twin 1200 RS gewinnt den Vergleich, wenn es um Dynamik, Reserven und ein sportlicheres Gesamtgefühl geht. Wer regelmäßig zügiger fährt, Kurven aktiver angeht und ein Motorrad möchte, das auch bei höherem Tempo souverän bleibt, findet im Triumph die passendere Basis. Die Bremsen und das Fahrwerk unterstützen diesen Anspruch spürbar.
Die Royal Enfield Meteor 350 ist dagegen die bessere Wahl für alle, die vor allem entspannt unterwegs sind: Stadt, kurze Touren und ein Fahrstil, der Harmonie statt Tempo in den Mittelpunkt stellt. Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen, die Motorcharakteristik passt zu gemütlichem Cruisen und die Ergonomie unterstützt längere Fahrten ohne Stress.
Kurz gesagt: Mehr Fahrspaß durch Leistung und Sportlichkeit bietet der Triumph. Mehr Alltagserlebnis durch Leichtigkeit und entspanntes Cruisen bietet die Meteor 350. So lässt sich die Entscheidung schnell und passend treffen.