UVP 16.195 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.599 €
Baujahr von 2002 bis 2019
Bulliger Retro-Roadster mit Stil.
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Gut und günstig
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Pro und Kontra

Pro:
  • tolle Optik
  • starker Motor
  • emotinaler Sound
  • edle Verarbeitung
  • angenehmes Fahrverhalten
Kontra:
  • ruckeliger QuickShifter
Pro:
  • Bedienung
  • Fahrkomfort
  • Fahrverhalten
  • Drehmoment
Kontra:
  • kein Sportmotor

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.414mm
Länge2.080mm
Radstand1.414mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.127mm
Gewicht232kg
Radstand1.555mm
Länge2.280mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum1.037ccm
Hub66mm
Bohrung100mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment112 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite300km
Leistung101 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment101 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

RahmenbauartZentrahlrohrrahmen mit Unterzügen
Federung vorne43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMarzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten160/60 ZR17
RahmenbauartBrücken
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 160)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 160)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V
Reifen hinten17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...
 
Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das  dürfte bei der Entscheidung helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.195€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen?

Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.

Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.

Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.599 Euro
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 7.000 Euro
  • Baujahre: seit 2014
  • Verfügbarkeit: große Auswahl
  • Farben: schwarz, weiß, gelb

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Triumph Speed Twin 1200 RS vs Suzuki V-Strom 1000 – Vergleich der beiden Charaktere

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für den modernen Roadster-Ansatz: kompakt, direkt und mit dem Fokus auf Fahrspaß. Die Suzuki V-Strom 1000 dagegen ist eher die Reise- und Tourenmaschine, die auch abseits des perfekten Asphalts souverän bleiben will. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie verändert sich das Fahrverhalten auf der Landstraße, und welche Stärken zeigen sich bei Komfort, Ausstattung und Einsatzbereich?

Grundcharakter: Roadster vs. Tourer

Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“ – für kurze Ausfahrten, für dynamische Landstraßenrunden und für Fahrten, bei denen die Kurve im Mittelpunkt steht. Der Roadster-Ansatz zeigt sich vor allem in der Art, wie das Bike auf Impulse reagiert: spürbar, agil und mit einem klaren Schwerpunkt auf dem Fahrerlebnis.

Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen stärker auf den Alltag mit wechselnden Bedingungen ausgelegt. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man auch nach vielen Stunden noch entspannt fahren kann. Der Tourer-Charakter zeigt sich in der Art, wie sie Stabilität und Ruhe vermittelt – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder die Umgebung weniger planbar ist.

Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Beim Motor unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Triumph setzt auf ein sportlich geprägtes Ansprechverhalten, das sich gut für zügiges Fahren eignet. Das bedeutet: Gasbefehle werden schnell in Vortrieb übersetzt, und das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu beschleunigen und die Fahrdynamik auszukosten.

Die Suzuki V-Strom 1000 zielt stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung und souveränes Gleiten. Das ist besonders angenehm, wenn nicht jede Ausfahrt aus „Maximaltempo“ besteht, sondern wenn man konstant unterwegs ist – etwa auf längeren Strecken oder bei wechselnder Fahrbahnqualität. Während die Triumph eher „sportlich“ wirkt, wirkt die V-Strom eher „tourentauglich“: weniger hektisch, mehr entspannt.

Fahrverhalten: Agilität auf der Landstraße vs. Stabilität auf Distanz

Im Fahrverhalten zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Triumph Speed Twin 1200 RS spielt ihre Stärken dort aus, wo man oft kurvenreich fährt. Das Motorrad wirkt handlich, lässt sich zügig umsetzen und unterstützt eine dynamische Linie. Gerade bei sportlicher Fahrweise macht das Bike Spaß, weil es die gewünschte Richtung schnell annimmt.

Die Suzuki V-Strom 1000 punktet vor allem mit Stabilität und einem ruhigen Fahrgefühl. Auf längeren Strecken, bei Wind oder wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt sie gelassen. Das ist ein klarer Vorteil für Tourenfahrer, die nicht ständig „arbeiten“ wollen, sondern lieber Kilometer sammeln.

Komfort und Sitzposition: Kurzstrecke vs. Langstrecke

Auch bei Komfort und Sitzposition trennen sich die Wege. Die Triumph ist eher auf eine sportlichere Haltung ausgelegt. Das sorgt für ein direkteres Fahrgefühl und passt gut zu Fahrten, bei denen der Oberkörper aktiv mitarbeitet. Der Nachteil: Wer sehr lange am Stück fährt oder häufig in aufrechter Haltung entspannen möchte, merkt schneller, dass der Fokus stärker auf Dynamik als auf „Dauerkomfort“ liegt.

Die V-Strom ist dagegen klar auf Tourenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Dazu kommt, dass die Maschine insgesamt darauf optimiert ist, dass man sich auf die Strecke konzentriert – nicht auf das ständige Nachjustieren von Haltung oder Körpergefühl.

Bremsen und Fahrassistenz: Sicherheit im Vergleich

Bei Bremsen und Elektronik geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Vertrauen. Die Triumph wirkt dabei wie ein Motorrad, das sportliche Bremsmomente unterstützt: Das Gefühl am Hebel und die Rückmeldung passen gut zu dynamischer Fahrweise. Wer gern zügig unterwegs ist, profitiert von diesem direkten Charakter.

Die Suzuki setzt stärker auf ein Gesamtpaket aus Stabilität und unterstützender Elektronik. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen variieren oder wenn man nicht jedes Mal „auf Kante“ fährt. Die Stärken liegen hier weniger im maximal sportlichen Gefühl, sondern mehr in der gleichmäßigen, kontrollierten Unterstützung.

Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt

Im Bereich Ausstattung und Alltagstauglichkeit zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppen gedacht sind. Die Triumph wirkt wie ein Motorrad, das man mit Stil und Fahrspaß verbindet – ideal für Fahrer, die gern ohne großen Aufwand losfahren und die Maschine als „Spaßgerät“ erleben.

Die V-Strom ist stärker auf Reisebetrieb ausgelegt. Dazu passen die typischen Bedürfnisse von Tourenfahrern: mehr Reserven für längere Etappen, ein Setup, das mit Gepäck und wechselnden Bedingungen harmoniert, und ein Gesamtgefühl, das auf „weiterfahren“ optimiert ist. Wer häufig unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur gut aussieht, sondern auch im Alltag praktisch bleibt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Speed Twin 1200 RS – Stärken

  • Direktes Fahrgefühl und sportliche Reaktion auf Gas und Lenkimpulse
  • Kurvenorientierter Charakter, der Landstraßenfahrten besonders attraktiv macht
  • Roadster-Vibe: wirkt kompakt, lebendig und „einfach fahrbar“

Triumph Speed Twin 1200 RS – Schwächen

  • Komfortfokus eher auf Fahrspaß als auf maximale Langstreckenentspannung
  • Für sehr lange Touren kann die sportlichere Haltung schneller als weniger ideal empfunden werden

Suzuki V-Strom 1000 – Stärken

  • Touren- und Langstreckenkomfort mit ruhigem, stabilem Fahrgefühl
  • Souveränität bei wechselnden Bedingungen und längeren Etappen
  • Reiseorientierte Gesamtwirkung – passend für Alltag mit mehr „Unterwegs“-Faktor

Suzuki V-Strom 1000 – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ im reinen Roadster-Gefühl als die Triumph
  • Wer vor allem sportliche Kurvenagilität sucht, könnte den Fokus stärker auf Tour als auf Sportdynamik spüren

Welche Werte sind entscheidend – und wie sie sich gegenseitig beeinflussen

Beim Vergleich der Leistungs- und Fahrcharakteristik ist weniger die einzelne Zahl entscheidend als das Zusammenspiel aus Motoransprechen, Fahrwerkseindruck und Sitzhaltung. Die Triumph wirkt in der Praxis dann „schneller“, wenn man häufig beschleunigt und Kurven dynamisch angeht. Die Suzuki wirkt dann „effektiver“, wenn man gleichmäßig unterwegs ist, lange Strecken fährt und dabei Komfort sowie Stabilität wichtiger sind als das letzte Quäntchen Sportgefühl.

Auch Reichweite und Reisetauglichkeit spielen zusammen: Ein Motorrad kann auf dem Papier stark wirken, aber im Alltag zählt, wie gut es sich über Stunden fahren lässt. Genau hier zeigt die V-Strom ihre Stärke, während die Triumph eher dort glänzt, wo die Ausfahrt kürzer ist und der Fokus auf Fahrspaß liegt.

Fazit: Welches Bike passt zu wem?

Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, wie sich ein Motorrad im Alltag und auf der Landstraße anfühlt: direkt, lebendig und kurvenorientiert. Wer gern zügig fährt, häufig beschleunigt und ein sportliches Roadster-Gefühl sucht, bekommt mit der Triumph genau diesen Charakter. Die Schwäche liegt weniger im Können, sondern im Fokus: Für sehr lange Etappen kann der sportlichere Komfort weniger entspannend wirken.

Die Suzuki V-Strom 1000 ist die passendere Option, wenn Touren, Langstrecke und ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Roadster-Agilität. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, Wert auf entspanntes Handling legt und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der V-Strom den klaren Vorteil. Kurz gesagt: Triumph für Fahrspaß und Dynamik, Suzuki für Reisekomfort und Gelassenheit.

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