| UVP | 14.095 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Kräftiger Motor
- Schöne Details
- Verarbeitung
- Soziuskomfort
- Bremsen
- Fummeliger Seitenständer
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Triumph Speed Twin 1200 vs. Yamaha Tracer 7 GT: Welches Motorrad passt besser?
Wer zwischen der Triumph Speed Twin 1200 und der Yamaha Tracer 7 GT schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei klaren Konzepten: Die Triumph steht für kompakte, direkte Fahrfreude mit klassischem Roadster-Feeling. Die Yamaha dagegen ist als sportlich orientierter Tourer gedacht – mit mehr Schutz, mehr Komfort und einer Portion „Langstrecken-Logik“ im Alltag. Beide Motorräder machen Spaß, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundidee und Charakter: Roadster-Feeling vs. Tourer-Alltag
Triumph Speed Twin 1200: kompakt, kraftvoll, nah am Fahrer
Die Triumph Speed Twin 1200 wirkt wie ein Motorrad, das für kurze Wege und dynamische Landstraßen gebaut ist. Der Fokus liegt auf einem unmittelbaren Ansprechverhalten: Gas auf, Reaktion da. Das Fahrgefühl ist dabei eher „hands-on“ – man sitzt aktiv, spürt den Untergrund und bekommt ein Motorrad, das sich gut kontrollieren lässt, ohne dass ständig nach „Tourer-Komfort“ gesucht werden muss.
Yamaha Tracer 7 GT: sportlich, aber mit Reise-Setup
Die Yamaha Tracer 7 GT verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Strecken entspannt zu bleiben, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren. Der Windschutz und die ergonomische Auslegung helfen dabei, dass die Maschine nicht nur auf dem Papier „tourentauglich“ ist, sondern sich auch im Alltag so anfühlt. Wer häufig pendelt, aber auch Wochenendtouren macht, findet hier eine stimmige Balance.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter: Die Triumph wirkt stärker wie ein Roadster, der seine Stärke aus dem direkten Zugriff auf Drehmoment und Antrieb zieht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also dort, wo man auf der Landstraße oder in der Stadt ständig im „Flow“ ist.
Die Tracer 7 GT spielt ihre Stärken eher über gleichmäßiges Tempo und souveräne Durchzugskraft aus. Gerade auf längeren Strecken ist das angenehm: Man kann zügig fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad „neu aufladen“ zu müssen. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der weniger hektisch wirkt und mehr auf Rhythmus setzt.
Sitzposition und Ergonomie: Aktiv vs. komfortorientiert
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Triumph Speed Twin 1200 ist tendenziell näher am klassischen Roadster-Konzept: aufrechter, aber mit spürbarer Aktivität im Oberkörper und einer Haltung, die das Motorrad „mitfahren“ lässt. Das ist ideal, wenn kurze Stopps, enge Kurven und häufiges Rangieren im Alltag eine Rolle spielen.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen stärker auf Komfort über Distanz ausgelegt. Der Windschutz und die ergonomische Abstimmung sorgen dafür, dass der Körper weniger „gegen“ den Fahrtwind arbeiten muss. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Strecke länger wird oder wenn Autobahn- und Landstraßenanteile gemischt sind.
Windschutz und Alltag: Wer profitiert von welcher Bauart?
Im Alltag ist der Unterschied zwischen Roadster und sportlichem Tourer schnell spürbar. Die Triumph bietet ein offeneres Fahrgefühl – das ist für viele genau der Reiz. Wer aber regelmäßig bei wechselnden Wetterbedingungen unterwegs ist oder längere Strecken fährt, wird den Mehrwert der Tracer 7 GT eher zu schätzen wissen. Der Windschutz reduziert spürbar den Luftzug, und das Motorrad wirkt dadurch „ruhiger“ im Gesamteindruck.
Auch bei der täglichen Nutzung zählt: Die Tracer 7 GT wirkt wie die Maschine, die man eher „einfach nimmt“, wenn der Plan nicht nur aus einer Runde um die Ecke besteht. Die Triumph ist dagegen die Wahl, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht und man die Maschine bewusst bewegt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Roadster-Intuition
Beide Motorräder sind modern, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Tracer 7 GT setzt stärker auf elektronische Unterstützung, die das Fahren über verschiedene Bedingungen hinweg erleichtert. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke nicht immer ideal ist – etwa bei wechselndem Grip, Regen oder wenn man zügig unterwegs ist, aber nicht jedes Mal „alles manuell“ feinjustieren möchte.
Die Triumph Speed Twin 1200 bleibt in der Wahrnehmung näher an einem direkten Fahrerlebnis. Elektronik ist vorhanden, aber der Charakter wirkt weniger „tourer-lastig“. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad eher als Werkzeug für Kurven, Beschleunigung und spontane Fahrten gesehen wird.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität in Kurven und Kontrolle
Beim Vergleich von Fahrwerk und Bremsen zeigt sich: Die Yamaha Tracer 7 GT ist darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen stabil zu bleiben. Das Fahrgefühl wirkt oft „geplant“ – die Maschine unterstützt den Fahrer dabei, die Linie zu halten und das Tempo kontrolliert aufzubauen.
Die Triumph Speed Twin 1200 ist dagegen stärker auf agiles Handling ausgelegt. In der Praxis bedeutet das: Sie fühlt sich in vielen Situationen leichter an, reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht Kurvenfahrten besonders direkt. Die Schwäche liegt weniger in der Technik als im Einsatzprofil: Wer sehr lange Autobahnabschnitte oder dauerhaft hohe Reisegeschwindigkeiten fährt, wird die Tourer-Logik der Yamaha eher als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 – Stärken
- Direktes, roadstertypisches Fahrgefühl mit spürbarer Nähe zum Antrieb
- Agiles Handling für Stadtverkehr und kurvige Landstraßen
- Charaktervoller Auftritt: Motorradgefühl statt „Reise-Tool“
Triumph Speed Twin 1200 – Schwächen
- Weniger Fokus auf Windschutz und Langstreckenkomfort im Vergleich zur Tracer 7 GT
- Für sehr lange Strecken kann die Yamaha insgesamt entspannter wirken
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Tourer-Komfort durch Windschutz und ergonomische Auslegung
- Elektronik-Unterstützung für souveränes Fahren in unterschiedlichen Situationen
- Gute Basis für gemischte Einsätze aus Alltag, Landstraße und längeren Touren
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Weniger „offen“ im Fahrgefühl als ein klassischer Roadster
- Wenn der Fokus ausschließlich auf maximaler Agilität und purer Direktheit liegt, wirkt die Triumph oft passender
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Triumph Speed Twin 1200 ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein Roadster anfühlt: kompakt, direkt, mit Fokus auf Fahrspaß. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern Kurven nutzt und das Motorrad als „Begleiter für die Fahrt“ sieht, wird mit der Triumph sehr glücklich.
Die Yamaha Tracer 7 GT passt besser zu Menschen, die mehr Kilometer planen oder regelmäßig längere Strecken abspulen. Der Komfort, der Windschutz und die tourerorientierte Abstimmung machen sie zur stimmigen Wahl, wenn Alltag und Reisen zusammenkommen. Auch wer gern zügig unterwegs ist, aber dabei weniger „arbeiten“ möchte, findet in der Tracer 7 GT eine sehr ausgewogene Option.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf direktem Roadster-Feeling, agilerem Handling und einer eher puristischen Art zu fahren liegt. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, spontane Ausfahrten und kurvige Landstraßen, bei denen das Motorrad spürbar „mitdenkt“ – aber vor allem den Fahrer in den Mittelpunkt stellt.
Die Yamaha Tracer 7 GT gewinnt, wenn Komfort über Distanz, Windschutz und eine tourerorientierte Gesamtwirkung wichtiger sind. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, gemischte Bedingungen hat oder einfach entspannter ankommen möchte, bekommt mit der Tracer 7 GT die passendere Basis. Kurz gesagt: Triumph für das direkte Fahrvergnügen, Yamaha für die entspannte Reise – beides mit eigenem Charakter und klaren Stärken.