| UVP | 10.395 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor
- Sound
- Fahrwerk
- technische Ausstattung
- Fahrverhalten und Bremserei
- Kupplungshebel könnte schicker sein
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Sitzhöhe: | 826 | mm |
| Höhe | 1.047 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 120 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-down Big Piston Gabel mit getrennter Funktion (SFF-BP), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit Ausgleichsbehälter, einstellbare Druckstufe, Zugstufe und Vorspannung (Federweg 133)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Junge, Junge, was für ein Brett! Die neue Street Triple 765 R hält, was sie verspricht. Viele kleine Updates machen aus dem eh schon sehr guten Nakedbike ein verdammt gutes Nakedbike. Die Streety fährt sich famos und präzise, der Motor macht süchtig und die technische Ausstattung ist nun fast schon auf dem Niveau der Speed Triple. Der Preis für die R geht mehr als in Ordnung und wer es noch etwas edler mag, der greift zur RS - mit beiden Bikes kann man nichts falsch machen.Das Testbike haben wir freundlicherweise vom Triumph Flagship-Store in Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Probefahrt machen möchte, ist dort herzlich gerne eingeladen. Neben der R hat Q-Bike auch einen Vorführer der RS vor Ort - ihr könnt also beide Bikes direkt vergleichen. Viel Spaß dabei und viele Grüße von uns...
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Triumph Street Triple 765 R vs Yamaha Tracer 7 GT: Der Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Street Triple 765 R steht für kompromisslose Agilität, präzises Handling und ein sportliches Naked-Feeling. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen ist auf Komfort und Tourentauglichkeit ausgelegt: mehr Windschutz, mehr Alltagstauglichkeit und ein Paket, das auch längere Strecken entspannt macht. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen fallen auf – und für wen lohnt sich welches Motorrad?
Grundidee: Naked-Sportlichkeit vs. sportliches Touring
Die Triumph Street Triple 765 R ist als sportliche Naked-Bike-Interpretation gedacht. Das Konzept zielt auf direkte Rückmeldung, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Ohne großen Verkleidungsaufwand bleibt die Maschine leicht im Kopf und im Handling: Man fährt sie, statt sie „zu ertragen“.
Die Yamaha Tracer 7 GT verfolgt dagegen einen klaren Touring-Ansatz. Auch wenn sie sportlich wirkt, ist sie für den Alltag und längere Fahrten gebaut. Der Fokus liegt auf Komfort, Windschutz und einer Ausstattung, die das Motorrad im Alltag „runder“ macht. Wer häufig pendelt, Touren plant oder einfach weniger Stress auf langen Strecken möchte, findet hier eine andere Philosophie.
Motor und Charakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Antrieb, um zügig voranzukommen – aber der Charakter ist unterschiedlich. Die Street Triple 765 R wirkt tendenziell dynamischer im direkten Zugriff. Das bedeutet: Gasbefehle werden schnell beantwortet, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge zügig zu wechseln und die Drehzahl zu nutzen.
Die Tracer 7 GT spielt stärker die Karte „Allround“. Der Motor fühlt sich so an, dass er auch bei moderater Fahrweise souverän bleibt und lange Strecken angenehm unterstützt. Das ist kein Widerspruch zur Sportlichkeit, aber die Priorität liegt eher auf gleichmäßigem Vorankommen statt auf maximalem Kurven-„Kick“.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Triumph Street Triple 765 R: Stärke ist die unmittelbare Reaktion und das sportliche Temperament. Schwäche kann sein, dass der Naked-Charakter bei längeren Autobahnabschnitten weniger entspannend wirkt als bei volleren Verkleidungen.
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärke ist die entspannte, tourentaugliche Art, die auch auf längeren Strecken trägt. Schwäche kann sein, dass das „letzte Quäntchen“ Naked-Agilität nicht ganz so kompromisslos wirkt wie bei der Street Triple.
Fahrwerk und Handling: Kurven oder Strecke?
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell vom Weizen. Die Street Triple 765 R ist dafür gemacht, schnell in Schräglage zu kommen und die Linie sauber zu halten. Das Motorrad vermittelt ein sehr direktes Feedback. Gerade in kurvigen Regionen ist das ein echter Vorteil: Man kann zügig fahren, ohne dass das Motorrad „zu viel“ verlangt.
Die Tracer 7 GT ist ebenfalls agil, aber mit einem anderen Ziel. Sie soll nicht nur in Kurven Spaß machen, sondern auch auf wechselnden Streckenbedingungen stabil bleiben. Das macht sie besonders interessant, wenn die Route nicht nur aus perfekten Landstraßen besteht, sondern auch aus Alltag, Baustellen, wechselndem Belag oder längeren Autobahnanteilen.
Wie sich das im Vergleich bemerkbar macht
Im direkten Vergleich wirkt die Triumph wie ein Motorrad, das man für „Kurvenfahrten“ optimiert. Die Yamaha wirkt wie ein Motorrad, das „Kurven und Strecke“ zusammenbringen will. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei sportlich unterwegs ist, wird die Triumph oft als unmittelbarer empfinden. Wer regelmäßig längere Strecken plant oder mehr Komfort priorisiert, wird die Yamaha als stimmiger erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie auch bei zügiger Fahrweise sicher abbremsen. Entscheidend ist weniger, ob sie „bremsen können“, sondern wie gut sich das Gefühl aufbauen lässt. Die Street Triple 765 R spielt hier ihre sportliche Stärke aus: Die Bremsperformance passt zur dynamischen Fahrweise, und das Motorrad lässt sich kontrolliert dosieren.
Die Tracer 7 GT bringt zusätzlich den Touring-Fokus mit. Das bedeutet: Bremsen und Fahrstabilität sind so abgestimmt, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Gerade wenn das Tempo über längere Zeit konstant bleibt oder wenn man nicht immer „auf Anschlag“ fährt, ist das ein Plus.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. sportliche Direktheit
Im Elektronikbereich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Yamaha Tracer 7 GT ist stärker auf „komfortables Fahren mit Unterstützung“ ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man Assistenzsysteme nicht als Spielerei sieht, sondern als Entlastung im Alltag.
Die Triumph Street Triple 765 R setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber in der Gesamtanmutung stärker auf sportliche Kontrolle. Das Motorrad bleibt dabei nah am Fahrer: Man spürt die Abstimmung, ohne dass das Gefühl zu „digital“ oder zu sehr von Assistenz dominiert wird.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Triumph: Stärke ist die sportliche Abstimmung und das direkte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer maximale Assistenz im Alltag erwartet, bei der Yamaha mehr „Komfort-Mehrwert“ findet.
- Yamaha: Stärke ist die tourentaugliche Unterstützung und die Entlastung auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass die Maschine dadurch weniger „puristisch“ wirkt als die Street Triple.
Windschutz und Komfort: Naked-Feeling oder Tour-Entspannung
Ein großer Unterschied im Alltag ist der Wind. Die Triumph Street Triple 765 R ist als Naked-Bike gebaut – das heißt: mehr Luftgefühl, mehr „Direktheit“, aber auch mehr Einfluss durch Wind. Für kurze bis mittlere Fahrten ist das oft genau richtig. Wer jedoch häufig lange Strecken fährt, kann den Komfortvorteil einer Verkleidung schnell zu schätzen wissen.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist hier klar im Vorteil. Der Windschutz und die tourentaugliche Auslegung sorgen dafür, dass die Fahrt auch bei längeren Etappen weniger anstrengend wird. Das macht sie besonders für Reisen, Pendeln und Wochenendtouren interessant.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling im Stadtverkehr und Gepäck
Im Alltag zählt nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im täglichen Rhythmus bewegt. Die Street Triple 765 R ist durch ihre sportliche Bauweise oft leicht zu handeln und macht im Stadtverkehr Spaß, wenn man gerne zügig unterwegs ist. Allerdings ist das Naked-Konzept weniger „tourig“ – vor allem, wenn Gepäck und längere Autobahnphasen eine Rolle spielen.
Die Tracer 7 GT ist als Tourer-Allrounder gedacht. Das bedeutet: Sie ist prädestiniert für Fahrten, bei denen Gepäck, längere Strecken und Komfort zusammenkommen. Wer regelmäßig mit Ausrüstung unterwegs ist oder einfach mehr „Reise-Feeling“ möchte, wird die Yamaha als passender empfinden.
Typische Einsatzprofile im Vergleich
- Triumph Street Triple 765 R: Ideal, wenn Kurvenfahrten, sportliche Ausfahrten und ein direktes Naked-Erlebnis im Vordergrund stehen.
- Yamaha Tracer 7 GT: Ideal, wenn längere Strecken, Windschutz, Komfort und eine tourentaugliche Gesamtwirkung wichtiger sind.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zusammengefasst lässt sich der Unterschied so beschreiben: Die Triumph Street Triple 765 R ist ein Motorrad, das besonders stark ist, wenn es um Fahrspaß, Agilität und sportliche Kontrolle geht. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders stark, wenn es um Komfort, Unterstützung und entspannte Touren geht.
Die Schwächen ergeben sich dabei aus der jeweiligen Ausrichtung: Die Street Triple kann bei langen Autobahnabschnitten weniger komfortabel wirken, während die Tracer 7 GT im „reinen Sportnaked“-Gefühl nicht ganz so kompromisslos wirkt wie die Triumph. Beide sind jedoch keine schlechten Motorräder – sie sind einfach für unterschiedliche Prioritäten gebaut.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Fahrten anfühlt, wird mit der Triumph Street Triple 765 R sehr glücklich. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gerne kurvenorientiert unterwegs sind, die Dynamik spüren wollen und bei denen der Komfort auf langen Strecken nicht die höchste Priorität hat.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn der Alltag und längere Touren zusammenkommen. Wer häufig unterwegs ist, Wind und Komfort schätzt und ein Motorrad möchte, das auch bei längeren Etappen souverän bleibt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Triumph Street Triple 765 R ist die richtige Wahl, wenn sportliche Agilität, direktes Fahrgefühl und Kurvenfokus im Vordergrund stehen. Sie belohnt eine dynamische Fahrweise und vermittelt ein sehr unmittelbares, sportliches Motorrad-Erlebnis. Wer dagegen oft lange Strecken fährt, Windschutz und Komfort wichtiger findet und ein Motorrad sucht, das im Alltag sowie auf Touren entspannt funktioniert, liegt mit der Yamaha Tracer 7 GT näher am Ziel. Kurz gesagt: Triumph für den Kurvenspaß und die sportliche Direktheit, Yamaha für die tourentaugliche Allround-Komfortlösung. Beide Motorräder machen Spaß – die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob der Schwerpunkt eher auf „Fahren wie ein Naked-Sportler“ oder auf „Reisen mit Komfort“ liegt.