| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- famoser Motor mit starker Leistung und Elastizität
- hochwertige Bremsen
- superpräzises Fahrwerk
- tonnenweise Fahrspaß
- technische komplett ausgestattet inkl. Schräglagensensorik
- Kühlerschutz verbesserungswürdig
- Cockpit spiegelt und könnte etwas heller sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Sitzhöhe: | 836 | mm |
| Höhe | 1.064 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 130 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down Big Piston Gabel (BPF), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung sowie einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Piggyback-Reservoir-Monoshock, einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und Vorspannungseinstellung (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo Stylema 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel, Kurven-ABS, Brembo MCS Radial-Hauptzylinder ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Streety 765 RS ist ein wahnsinnig gutes Motorrad mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie liefert tonnenweise Fahrspaß und begeistert mit einem Handling, vor dem selbst eine Speed Triple 1200 RS passen muss. Ob es nun die RS sein muss oder ob auch die R reicht, kann man nicht objektiv sagen. Wer auf den Geldbeutel achten muss, wird ganz sicher auch mit der R glücklich werden. Wer sich allerdings die RS leisten kann, sollte sich dort bedienen. Die RS ist tatsächlich in einigen Dingen noch etwas besser und vor allem edler in der Anmutung. Ein absolutes Traum-Motorrad!Die Testmaschine haben wir wieder einmal von Q-Bike, dem Triumph Flagship-Store in Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Q-Bike stehen sowohl die RS als auch die R für einen zünftigen Ausritt bereit. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, welche es denn nun werden soll - einfach mal zu Q-Bike fahren und beide Maschinen wenigstens anschauen oder fahren. Aber Achtung: Wer die RS probefährt, der ist akut gefährdet...
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Street Triple 765 RS vs Benelli Tornado 550 – welcher Naked-Bike-Typ passt?
Wenn zwei Motorräder aus der Welt der modernen Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Losfahren, um das Verhalten in der Kurve und darum, wie gut ein Bike den Alltag mitmacht – oder ob es eher auf den nächsten Ausflug in die Berge wartet. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Triumph Street Triple 765 RS und der Benelli Tornado 550: Beide stehen für Fahrspaß, aber sie erzählen eine unterschiedliche Geschichte.
Grundidee: Sportliche Ausrichtung vs. frischer Einstieg
Die Triumph Street Triple 765 RS ist klar als sportlich orientiertes Naked Bike positioniert. Das merkt man an der Gesamtkonzeption: Motor und Fahrwerk sind darauf ausgelegt, zügig zu reagieren und die Linie in schnellen Passagen sauber zu halten. Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen wie ein Bike, das den Einstieg in die sportliche Naked-Welt attraktiv machen will – mit einem modernen Auftritt und dem Anspruch, im Alltag nicht zu kompliziert zu sein.
Beide Motorräder können Spaß machen, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an: Die Triumph eher für Fahrer, die konsequent Dynamik suchen, die Benelli eher für alle, die ein sportliches Gesamtpaket wollen, ohne sich sofort in die „High-End“-Schublade zu drängen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Triumph Street Triple 765 RS ist auf ein lebendiges, sportliches Ansprechverhalten ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn es um spontanes Beschleunigen aus Kurven geht: Der Motor wirkt „bereit“, zieht zügig durch und unterstützt das sportliche Fahren, ohne dass man ständig am Gas arbeiten muss.
Die Benelli Tornado 550 spielt dagegen stärker die Rolle eines ausgewogenen Alltagsmotors. Sie kann ebenfalls flott unterwegs sein, aber das Gefühl ist eher „harmonisch“ als „aggressiv“. Das ist ein Vorteil, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Stadtverkehr, Ampeln und wechselnden Situationen. Wer viel fährt, wird die gutmütige Portion Alltag schnell zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Triumph Street Triple 765 RS: Stärken liegen in der sportlichen Reaktion und dem dynamischen Durchzug. Schwäche kann sein, dass das Bike bei sehr entspanntem Fahrstil manchmal „zu viel“ will – also eher nach sportlicher Nutzung ruft.
- Benelli Tornado 550: Stärken liegen in der zugänglichen Art und dem alltagstauglichen Charakter. Schwäche kann sein, dass das letzte Quäntchen „Biss“ im Vergleich zur Triumph weniger präsent ist, wenn es richtig sportlich wird.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. unkomplizierte Kontrolle
Im Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt wie ein Motorrad, das Kurvenarbeit belohnt. Das Bike vermittelt ein direktes Feedback, unterstützt das Einlenken und bleibt auch bei zügigem Tempo stabil. Gerade auf Landstraßen, wo man häufig beschleunigt, bremst und wieder einlenkt, spielt die Triumph ihre Stärken aus: Sie fühlt sich „auf Linie“ an.
Die Benelli Tornado 550 ist eher auf kontrollierbares, leicht zu handhabendes Fahren ausgelegt. Das Handling wirkt dadurch oft entspannter: Man kann zügig fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad „überreden“ zu müssen. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: sportlich genug, aber nicht so fordernd, dass jeder Ausflug zur Konzentrationsprüfung wird.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied im Charakter. Die Triumph wirkt tendenziell als „sportlicheres“ Gesamtpaket: Die Verzögerung lässt sich fein dosieren, und das Zusammenspiel aus Bremsen und Fahrwerk unterstützt zügige Manöver. Die Benelli ist ebenfalls solide, aber eher auf ein stimmiges, alltagstaugliches Niveau ausgerichtet. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig moderat fährt, wird das als angenehm empfinden.
Ausstattung und Alltag: Was man im täglichen Gebrauch merkt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr“ oder „weniger“, sondern um den Nutzen. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt wie ein Bike, das auf sportliche Nutzung und ein hochwertiges Gesamtgefühl setzt. Das zeigt sich in der Art, wie Bedienelemente, Fahrmodi und die generelle Abstimmung zusammenpassen. Die Triumph ist damit besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur „von A nach B“ sein soll, sondern auch auf Touren und bei sportlicheren Fahrten.
Die Benelli Tornado 550 punktet eher über das Gesamtpaket aus moderner Optik, einem stimmigen Setup und einer Nutzung, die sich schnell vertraut anfühlt. Das ist ein Plus, wenn das Motorrad regelmäßig bewegt wird und nicht nur an Wochenenden „ausgeführt“ wird. Gerade für Fahrer, die ein sportliches Bike suchen, aber nicht permanent auf maximale Performance aus sind, kann die Benelli sehr gut passen.
Preis-Leistungs-Gefühl: Welche Richtung ist sinnvoll?
Beim Preis-Leistungs-Gefühl spielt die Erwartungshaltung eine große Rolle. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt wie die Wahl für alle, die konsequent sportlich fahren möchten und bereit sind, für das Gesamtpaket mehr zu investieren. Die Stärken liegen in der sportlichen Abstimmung, der Präzision und dem dynamischen Charakter.
Die Benelli Tornado 550 ist dagegen oft die spannendere Option, wenn das Ziel lautet: sportlich unterwegs sein, aber mit einem Paket, das sich leichter in den Alltag integrieren lässt. Der Fokus liegt weniger auf „Track-Feeling“, sondern mehr auf einem runden, modernen Fahrspaß.
Vergleich der Kernpunkte im Überblick
- Triumph Street Triple 765 RS: Stärken in sportlicher Reaktion, präzisem Handling und dem „Performance-Gefühl“. Schwächen eher dort, wo man bewusst entspannt fahren möchte oder wenn das Budget stärker limitiert.
- Benelli Tornado 550: Stärken in unkomplizierter Kontrolle, alltagstauglicher Abstimmung und einem modernen, zugänglichen Charakter. Schwächen eher bei maximal sportlichen Ansprüchen, wenn es um das letzte Quäntchen Dynamik geht.
Für wen passt welches Bike?
Die Entscheidung wird leichter, wenn klar ist, wie das Motorrad genutzt wird. Die Triumph Street Triple 765 RS ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig zügig unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das auf sportliche Impulse schnell und präzise reagiert. Wer Freude daran hat, das Bike zu fordern und dabei ein sehr direktes Feedback schätzt, wird mit der Triumph sehr zufrieden sein.
Die Benelli Tornado 550 passt besonders gut zu Fahrern, die ein sportliches Naked Bike suchen, das sich im Alltag angenehm bewegt und nicht ständig nach „sportlicher Haltung“ verlangt. Wer viel pendelt, Touren plant, aber auch Wert auf unkomplizierte Kontrolle legt, bekommt mit der Benelli ein stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Triumph Street Triple 765 RS ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: präzises Handling, dynamischer Motorcharakter und ein Setup, das zügige Passagen besonders gut unterstützt. Sie eignet sich vor allem für Fahrer, die ihr Naked Bike nicht nur „fahren“, sondern aktiv gestalten möchten – mit klarer Rückmeldung und spürbarer Performance.
Die Benelli Tornado 550 ist hingegen die passende Option, wenn ein modernes, sportlich wirkendes Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt. Sie bietet ein stimmiges Fahrgefühl, lässt sich gut kontrollieren und macht auch dann Spaß, wenn die Tour nicht ausschließlich aus engen Kurven besteht. Wer ein Bike möchte, das regelmäßig genutzt wird und dabei sportlich genug ist, trifft mit der Benelli oft die pragmatischere Entscheidung.
Kurz gesagt: Triumph für maximale sportliche Dynamik, Benelli für alltagstauglichen Fahrspaß mit sportlichem Anspruch.