| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- famoser Motor mit starker Leistung und Elastizität
- hochwertige Bremsen
- superpräzises Fahrwerk
- tonnenweise Fahrspaß
- technische komplett ausgestattet inkl. Schräglagensensorik
- Kühlerschutz verbesserungswürdig
- Cockpit spiegelt und könnte etwas heller sein
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Sitzhöhe: | 836 | mm |
| Höhe | 1.064 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 130 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down Big Piston Gabel (BPF), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung sowie einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Piggyback-Reservoir-Monoshock, einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und Vorspannungseinstellung (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo Stylema 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel, Kurven-ABS, Brembo MCS Radial-Hauptzylinder ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Streety 765 RS ist ein wahnsinnig gutes Motorrad mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie liefert tonnenweise Fahrspaß und begeistert mit einem Handling, vor dem selbst eine Speed Triple 1200 RS passen muss. Ob es nun die RS sein muss oder ob auch die R reicht, kann man nicht objektiv sagen. Wer auf den Geldbeutel achten muss, wird ganz sicher auch mit der R glücklich werden. Wer sich allerdings die RS leisten kann, sollte sich dort bedienen. Die RS ist tatsächlich in einigen Dingen noch etwas besser und vor allem edler in der Anmutung. Ein absolutes Traum-Motorrad!Die Testmaschine haben wir wieder einmal von Q-Bike, dem Triumph Flagship-Store in Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Q-Bike stehen sowohl die RS als auch die R für einen zünftigen Ausritt bereit. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, welche es denn nun werden soll - einfach mal zu Q-Bike fahren und beide Maschinen wenigstens anschauen oder fahren. Aber Achtung: Wer die RS probefährt, der ist akut gefährdet...
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Triumph Street Triple 765 RS vs Honda WN7 – Vergleich für sportliche Naked-Bike-Fans
Wenn es um sportliche Naked Bikes geht, stehen zwei Namen schnell im Raum: die Triumph Street Triple 765 RS und die Honda WN7. Beide Bikes zielen auf Fahrspaß, beide wirken modern und beide versprechen ein agiles Handling. Trotzdem treffen sie den Geschmack auf unterschiedliche Weise. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in der Praxis – und für wen passt welches Motorrad besser?
Grundcharakter: Triumph mit Fokus auf Performance, Honda mit ausgewogenem Ansatz
Die Triumph Street Triple 765 RS ist in der DNA klar auf Dynamik ausgelegt. Das Bike fühlt sich daraufhin an, als wolle es Kurven nicht nur fahren, sondern „mitmachen“. Die Abstimmung wirkt darauf, dass der Fahrer schnell Vertrauen aufbaut und das Motorrad auch bei zügiger Gangart stabil und präzise bleibt.
Die Honda WN7 verfolgt dagegen einen Ansatz, der sportlich ist, aber spürbar auf Alltag und Vielseitigkeit optimiert werden kann. Das Bike wirkt oft dann besonders stimmig, wenn nicht jede Fahrt nur aus „letzter Bremspunkt, maximaler Schräglagenwinkel“ besteht, sondern wenn auch der Weg dorthin zählt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehfreude anfühlen
Im Vergleich der beiden Motorräder zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die Motoren den Fahrer „abholen“. Die Triumph Street Triple 765 RS steht für einen Motorcharakter, der sich direkt und lebendig anfühlt. Das spricht besonders dann an, wenn häufig zwischen den Gängen gewechselt wird und das Motorrad im mittleren Drehzahlbereich dynamisch reagieren soll.
Die Honda WN7 kann ebenfalls sportlich, wirkt aber in vielen Situationen harmonischer im Übergang. Gerade wenn es um gleichmäßiges Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen heraus geht, kann das Bike einen ruhigeren, kontrollierteren Eindruck machen. Das ist ein Plus für Fahrten, bei denen nicht ständig „auf Anschlag“ gefahren wird.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Triumph Street Triple 765 RS: Stärken liegen in der unmittelbaren Reaktion und dem sportlichen „Punch“ beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Dynamik dazu verleitet, häufiger höher zu drehen – was im Alltag nicht immer jedem liegt.
- Honda WN7: Stärken liegen in der gut dosierbaren Leistungsentfaltung und dem ausgewogenen Gefühl. Schwäche kann sein, dass das „ganz direkte“ Sportgefühl weniger im Vordergrund steht als bei der Triumph.
Fahrwerk und Handling: Wer liegt in Kurven vorn?
Beim Handling wird der Unterschied zwischen beiden Bikes besonders greifbar. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt wie ein Motorrad, das Kurven „ansaugt“. Das Zusammenspiel aus Fahrwerkseinstellung und Geometrie unterstützt ein zügiges Einlenken und vermittelt ein klares Feedback. Wer gerne dynamisch fährt, profitiert davon, dass das Bike schnell auf Veränderungen reagiert.
Die Honda WN7 kann ebenfalls sehr sportlich sein, zeigt aber häufig eine Tendenz zu mehr Stabilität im Alltag. Das bedeutet: Auch wenn die Straße nicht perfekt ist oder die Fahrt nicht durchgehend auf „Sportmodus“ läuft, bleibt das Motorrad gut kontrollierbar. Das ist besonders wertvoll, wenn unterschiedliche Fahrbahnbeläge oder wechselnde Bedingungen den Tag bestimmen.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf sicheres, sportliches Bremsen ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt oft dann besonders stark, wenn es um knackiges Anbremsen und ein sehr direktes Gefühl am Hebel geht. Die Honda WN7 kann dafür punkten, dass die Verzögerung gleichmäßig und gut dosierbar bleibt – ein Vorteil bei wechselnder Verkehrslage oder längeren Fahrten.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer, unterschiedliche Philosophie
Elektronik ist bei beiden Bikes ein Thema. Die Triumph Street Triple 765 RS setzt dabei auf ein Paket, das sportliches Fahren unterstützt und dem Fahrer erlaubt, die Charakteristik gezielt zu beeinflussen. Gerade in Kombination mit dem agilen Fahrwerk kann das dazu führen, dass sich das Motorrad „auf den Punkt“ anfühlt.
Die Honda WN7 kann ebenfalls mit modernen Funktionen überzeugen, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft darauf ausgelegt, die Alltagstauglichkeit zu erhöhen. Das zeigt sich in einem harmonischen Zusammenspiel aus Traktion, Stabilität und Fahrmodi, sodass das Motorrad auch dann souverän bleibt, wenn die Bedingungen nicht ideal sind.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Triumph Street Triple 765 RS: Stärken in der sportlichen Abstimmung und dem Gefühl, dass die Elektronik das Fahrverhalten aktiv unterstützt. Schwäche kann sein, dass man die Möglichkeiten stärker „nutzen“ möchte, um den vollen Nutzen zu spüren.
- Honda WN7: Stärken in der ausgewogenen Unterstützung und der einfachen Handhabung im Alltag. Schwäche kann sein, dass der letzte „Race“-Kick weniger im Vordergrund steht als bei der Triumph.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. sportliche Haltung
Bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob das Motorrad auf Dauer Spaß macht. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt tendenziell sportlich: Die Haltung unterstützt zügiges Fahren und lässt sich gut in eine dynamische Fahrweise integrieren. Wer gerne aktiv fährt und den Oberkörper mitnimmt, wird sich schnell wohlfühlen.
Die Honda WN7 kann in der Praxis einen etwas alltagstauglicheren Eindruck machen. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern oder weniger sportlich wäre – eher, dass die Sitzposition und die Bedienung häufig so wirken, als seien sie für unterschiedliche Tagesformen gemacht.
Alltagstauglichkeit und Touren: Welche Stärken zeigen sich außerhalb der Kurve?
Im Alltag zählt mehr als nur die Kurvengeschwindigkeit. Dazu gehören Dinge wie Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und das Gefühl, dass das Motorrad auch nach mehreren Stunden noch „leicht“ wirkt. Die Triumph Street Triple 765 RS ist dabei besonders stark, wenn kurze bis mittlere Strecken mit sportlichem Anspruch gefahren werden. Sie macht Lust auf Tempo und belohnt eine aktive Fahrweise.
Die Honda WN7 kann vor allem dann überzeugen, wenn der Einsatz breiter ist: Stadtverkehr, Pendeln, längere Ausfahrten und Fahrten mit wechselnder Dynamik. Das Motorrad wirkt dann oft wie die bessere Wahl, wenn nicht jede Fahrt ein reines „Sporttraining“ sein soll.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Triumph Street Triple 765 RS: Stärken in der sportlichen Agilität und dem hohen Spaßfaktor auf kurvigen Strecken. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Performance die Komfortansprüche mancher Fahrer stärker fordert.
- Honda WN7: Stärken in der Vielseitigkeit und dem souveränen Eindruck über verschiedene Einsatzprofile. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ bei maximal sportlicher Fahrweise nicht ganz so intensiv wirkt wie bei der Triumph.
Design und Charakter: Zwei unterschiedliche Interpretationen von Naked Sport
Auch wenn Design subjektiv ist, beeinflusst es die Wahrnehmung. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt wie ein Naked Bike, das bewusst sportlich auftreten will – mit einem Charakter, der nach „Fahren“ aussieht. Die Honda WN7 wirkt modern und stimmig, aber oft etwas „runder“ im Gesamteindruck, als wäre sie für den Alltag genauso gemacht wie für die Feierabendrunde.
Welche Wahl passt? Kaufberatung ohne Umwege
Wer vor allem sportliche Fahrten plant, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das direkt auf Gas, Lenkimpulse und Bremsen reagiert, wird mit der Triumph Street Triple 765 RS sehr wahrscheinlich die passendere Wahl treffen. Die Stärken liegen klar in der Dynamik, im agilen Handling und in der Art, wie das Bike sportliches Fahren unterstützt.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sportlich genug ist, aber gleichzeitig im Alltag und auf gemischten Strecken besonders gut funktioniert, bekommt mit der Honda WN7 eine überzeugende Option. Die Stärke liegt in der ausgewogenen Abstimmung, der gut dosierbaren Leistungsentfaltung und dem souveränen Gefühl, auch wenn die Fahrt nicht durchgehend „auf Sport“ läuft.
Fazit:
Die Triumph Street Triple 765 RS ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Naked Bike mit maximalem sportlichem Fokus suchen: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Tempo in Kurven besonders leicht macht. Sie passt vor allem dann, wenn kurze bis mittlere Strecken mit dynamischem Anspruch im Vordergrund stehen und der Spaß an aktiver Fahrweise groß ist.
Die Honda WN7 empfiehlt sich eher für alle, die ein sportliches Motorrad möchten, das gleichzeitig vielseitig bleibt: Stadt, Pendeln und Touren sollen sich genauso gut anfühlen wie die Feierabendrunde. Die Abstimmung wirkt häufig harmonischer und alltagstauglicher, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Wer also ein ausgewogenes Gesamtpaket sucht, liegt mit der Honda oft richtig.
Unterm Strich: Triumph für den klaren Performance-Fokus, Honda für die vielseitige Mischung aus Sport und Alltag.