| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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Triumph Tiger Sport 660 vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Alltag, Tour und Reise
Wer zwischen Triumph Tiger Sport 660 und BMW R 1250 GS Adventure schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite ein modernes, agiles Adventure-Bike mit Fokus auf Alltag und sportliche Landstraßen, auf der anderen Seite eine große, luxuriös ausgestattete Reiseenduro, die für lange Strecken und anspruchsvolle Touren gebaut ist. Beide Motorräder tragen den Adventure-Gedanken im Namen – aber sie übersetzen ihn auf sehr unterschiedliche Weise.
Im Folgenden geht es um einen praxisnahen Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle bei den typischen Kaufkriterien wie Motor und Fahrgefühl, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik, Komfort und Alltagstauglichkeit? Dabei werden die im Vergleich genannten Eckdaten gegeneinander abgewogen, um herauszuarbeiten, welches Bike eher zu welchem Fahrprofil passt.
Grundidee und Charakter: Agilität vs. Reise-Setup
Triumph Tiger Sport 660: sportlich, leichtfüßig, nah am Alltag
Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt: Die Auslegung zielt auf ein dynamisches Handling, eine direkte Rückmeldung und eine Sitzposition, die auch auf kürzeren Touren nicht ermüdet. Im Vergleich wird schnell klar, dass dieses Bike vor allem dort glänzt, wo Tempo, Kurven und spontane Ausfahrten zählen. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht „zu groß“ anfühlt, sondern eher wie ein vielseitiger Begleiter, findet hier eine stimmige Basis.
BMW R 1250 GS Adventure: souverän, komfortorientiert, für große Distanzen
Die BMW R 1250 GS Adventure steht dagegen für das klassische GS-Reisegefühl: viel Reserven, ein ruhigerer, souveräner Charakter und ein Setup, das auf Langstrecke ausgelegt ist. Im Vergleich zeigt sich, dass die Adventure-Variante deutlich stärker auf Komfort, Stabilität und Langstrecken-Eignung optimiert ist. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein „Reise-Werkzeug“ an – weniger wie ein reines Spaßgerät für enge Kurven.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Stärken im Alltag
Beim Vergleich der Motorwerte wird der Charakterunterschied besonders deutlich: Die Triumph Tiger Sport 660 liefert ein sportlich geprägtes Ansprechverhalten, das sich gut für zügiges Fahren im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken eignet. Die BMW R 1250 GS Adventure setzt dagegen auf die typische GS-Philosophie: mehr Durchzug und ein entspannterer Umgang mit dem Gas, wodurch sich auch lange Etappen leichter „wegrollen“ lassen.
Wichtig ist dabei weniger, wer „auf dem Papier“ stärker wirkt, sondern wie sich die Werte im Fahrbetrieb auswirken: Die Triumph wirkt lebendiger und unmittelbarer, während die BMW eher mit Souveränität und Reserven überzeugt. Wer häufig zwischen Ampelstopps, Kreisverkehren und Landstraßen pendelt, wird die direkte Art der Triumph oft als Vorteil empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder mit Gepäck unterwegs ist, profitiert eher von der BMW-typischen Gelassenheit.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Unterschiede in der Praxis anfühlen
Triumph: leichtes Einlenken und agiles Tempo
Im Vergleich wird die Triumph Tiger Sport 660 als Motorrad eingeordnet, das sich im Alltag schnell „in die richtige Position“ bringt. Die Kombination aus kompakterem Gefühl und sportlicher Abstimmung macht das Handling besonders auf kurvigen Strecken angenehm. Auch bei wechselndem Tempo bleibt das Bike gut kontrollierbar, was gerade bei häufigem Richtungswechsel ein Plus ist.
BMW: Stabilität und Ruhe bei höheren Lasten
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um Stabilität geht: Die im Vergleich genannten Werte und die typische Adventure-Auslegung sorgen dafür, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Das Handling ist weniger „leicht und verspielt“, dafür aber sehr berechenbar. Gerade mit Gepäck oder auf Autobahnabschnitten wirkt die BMW wie gemacht für entspannte Reiseetappen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Abstimmung
Bei den Bremsen zeigt der Vergleich vor allem eines: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Triumph wirkt im sportlichen Einsatz oft als direkterer Partner, während die BMW durch ihre Reiseausrichtung und die Gesamtbalance besonders bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abfahrten überzeugt. Entscheidend ist, wie gut sich die Bremsleistung dosieren lässt und wie stabil das Gefühl beim wiederholten Verzögern bleibt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer, unterschiedliche Prioritäten
Im Bereich Elektronik unterscheiden sich die beiden Konzepte: Die Triumph Tiger Sport 660 setzt auf ein modernes, alltagstaugliches Paket, das sich intuitiv bedienen lässt und den Fahrer unterstützt, ohne das Motorrad „zu kompliziert“ wirken zu lassen. Die BMW R 1250 GS Adventure geht stärker in Richtung umfassender Assistenz und fein abgestimmter Fahrmodi, was besonders auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen spürbar wird.
Wer viel im Alltag unterwegs ist und die Elektronik als praktische Unterstützung möchte, findet in der Triumph eine angenehme Balance. Wer dagegen regelmäßig Touren plant, bei denen Wetter, Beladung und Streckenprofil variieren, wird die BMW-typische Elektronik-Philosophie oft als Vorteil empfinden.
Komfort, Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange gut?
Beim Komfort ist der Vergleich relativ eindeutig: Die BMW R 1250 GS Adventure ist klar auf lange Fahrten ausgelegt. Das zeigt sich in der Gesamtanmutung, in der Ruhe im Fahrbetrieb und in der Art, wie das Motorrad auch über längere Zeit „entspannt“ bleibt. Die Triumph Tiger Sport 660 bietet ebenfalls guten Komfort, aber eher im Sinne von „sportlich genug für Touren“, nicht im Sinne von „große Reiseenduro für viele Stunden“.
Auch die Sitzposition spielt eine Rolle: Die Triumph wirkt tendenziell sportlicher und näher an der Landstraßenidee, während die BMW die ergonomische Auslegung stärker auf Distanz und Belastbarkeit optimiert. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gern dynamisch unterwegs ist, wird die Triumph oft als angenehmer empfinden. Wer regelmäßig lange Etappen fährt, profitiert eher von der BMW.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Stadtgefühl
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt im Vergleich als leichter zu handhaben, besonders beim Rangieren und beim schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Situationen. Die BMW R 1250 GS Adventure ist zwar ebenfalls alltagstauglich, bringt aber durch ihre Reiseausrichtung und das größere Gesamtkonzept mehr „Motorradgewicht“ im Gefühl mit.
Wer also vor allem in der Stadt unterwegs ist oder häufig kurze Strecken fährt, wird die Triumph als unkomplizierter erleben. Wer dagegen auch im Alltag gern „groß“ unterwegs ist und das Motorrad als Reisegerät betrachtet, wird die BMW trotz ihres Formats schätzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger Sport 660 – Stärken
- Agiles Handling und sportlich-direktes Fahrgefühl
- Alltagstauglichkeit durch kompakteres Auftreten
- Elektronik als Unterstützung ohne Überfrachtung
- Kurven- und Landstraßenfokus mit viel Fahrspaß
Triumph Tiger Sport 660 – Schwächen
- Für sehr lange Reiseetappen wirkt die Ausrichtung weniger „komfortmaximiert“ als bei der BMW
- Bei starkem Gepäck- oder Reise-Fokus kann die BMW-Philosophie im Vorteil sein
BMW R 1250 GS Adventure – Stärken
- Reise-Souveränität und ruhiges, stabiles Fahrverhalten
- Komfort für lange Strecken
- Elektronik und Fahrmodi für wechselnde Bedingungen
- Durchzug und Reserven für entspannte Etappen
BMW R 1250 GS Adventure – Schwächen
- Im Stadt- und Kurzstreckenbetrieb wirkt das Gesamtkonzept weniger „leichtfüßig“
- Wer vor allem sportlich-agil fahren möchte, könnte die BMW als weniger direkt empfinden
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Die Triumph Tiger Sport 660 ist die Wahl, wenn häufig kurvige Strecken, dynamisches Fahren und ein unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht und auf Touren nicht „zu groß“ wirkt.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort, Reserven und ein umfassendes Elektronik-Setup wichtiger sind. Wer regelmäßig reist, mit Gepäck unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 660 gewinnt vor allem dort, wo Agilität, Direktheit und Alltagstauglichkeit zählen: auf kurvigen Landstraßen, bei spontanen Ausfahrten und bei häufigen Stop-and-go-Situationen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell Freude macht und sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen die klare Empfehlung für Fahrer, die lange Strecken priorisieren und ein Maximum an Reise-Komfort sowie souveränem Fahrgefühl möchten. Die BMW spielt ihre Stärken besonders bei hoher Gesamtbelastung, wechselnden Bedingungen und dem Wunsch nach entspannter, sicherer Kilometerleistung aus. Kurz gesagt: Wer ein sportlich-agiles Allround-Motorrad sucht, findet in der Triumph den passenden Charakter. Wer dagegen das „große“ Reiseenduro-Gefühl mit Reserven, Stabilität und umfassender Unterstützung bevorzugt, liegt mit der BMW richtig.