| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Triumph Tiger Sport 660 vs. Husqvarna 701 Supermoto – Motorradvergleich
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Es geht nicht nur um Daten, sondern um den Charakter. Der Triumph Tiger Sport 660 steht für einen modernen, alltagstauglichen Sport- und Reiseansatz – mit Fokus auf kontrollierbare Dynamik und angenehmes Handling. Die Husqvarna 701 Supermoto dagegen ist deutlich kompromissloser: ein Supermoto, das auf Agilität, Punch und das Gefühl von „mehr“ ausgelegt ist. Im direkten Vergleich zeigen sich Stärken und Schwächen dort, wo die Fahrpraxis entscheidet: beim Komfort, bei der Alltagstauglichkeit und vor allem beim Fahrspaß in unterschiedlichen Szenarien.
Grundidee und Einsatzprofil
Triumph Tiger Sport 660: sportlich, aber alltagstauglich
Der Triumph Tiger Sport 660 ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sich sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Touren wohlfühlt. Die Ausrichtung wirkt „rund“: sportliche Optik und Fahrgefühl, aber ohne den Alltag zu vernachlässigen. Gerade wer regelmäßig fährt und nicht nur am Wochenende, profitiert von der ausgewogenen Gesamtabstimmung.
Husqvarna 701 Supermoto: kompromisslos für Kurven und Tempo
Die Husqvarna 701 Supermoto ist stärker auf Fahrspaß und Reaktionsfreude getrimmt. Supermoto bedeutet: kurze Wege, direktes Feedback und ein Motorrad, das Kurven nicht nur „durchfährt“, sondern förmlich einfordert. Wer gern zügig unterwegs ist und sich an einem lebendigen Fahrwerk sowie einem markanten Motorcharakter erfreut, findet hier eine Maschine mit klarer Handschrift.
Motorcharakter und Ansprechverhalten
Im Vergleich zeigt sich: Der Triumph Tiger Sport 660 wirkt in der Nutzung eher „harmonisch“. Die Leistungsentfaltung ist so abgestimmt, dass sie sich gut dosieren lässt – besonders beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim entspannten Cruisen auf der Landstraße. Das macht den Tiger Sport 660 zu einem Motorrad, das auch dann Spaß macht, wenn die Fahrt nicht permanent auf maximale Drehzahl ausgelegt ist.
Die Husqvarna 701 Supermoto dagegen setzt stärker auf den direkten Kick. Das Ansprechverhalten wirkt unmittelbarer, und die Maschine lädt dazu ein, öfter zu beschleunigen und die Fahrweise dynamischer zu gestalten. Dadurch entsteht ein anderes Fahrgefühl: weniger „gleichmäßig“, mehr „reaktiv“. Das ist eine Stärke, kann aber im Alltag auch bedeuten, dass man den Fahrstil bewusster steuern muss, um den Komfort zu erhalten.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Triumph: kontrolliert und souverän
Der Triumph Tiger Sport 660 spielt seine Stärken vor allem in der Balance aus. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und das Motorrad lässt sich in Kurven gut auf der gewünschten Spur halten. Gerade bei wechselnden Straßenverhältnissen wirkt die Abstimmung angenehm: nicht zu nervös, aber dennoch sportlich genug, um zügig zu fahren.
Husqvarna: agil, direkt und „supermoto-typisch“
Die Husqvarna 701 Supermoto ist spürbar agiler. Das Handling ist sehr direkt, und das Motorrad vermittelt schnell, was an der Front passiert. In engen Kurven und auf kurvigen Strecken fühlt sich das besonders attraktiv an. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl stärker vom Untergrund abhängig: Wer häufig auf glatten, schnellen Strecken unterwegs ist, erlebt die Husqvarna als sehr lebendig. Auf schlechterem Belag kann das Fahrwerk jedoch mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Sitzposition, Komfort und Ergonomie
Beide Motorräder sind sportlich, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Der Triumph Tiger Sport 660 wirkt ergonomisch „tourentauglicher“. Die Sitzposition unterstützt eine entspanntere Haltung, wodurch längere Fahrten angenehmer werden. Das ist ein klarer Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist eher auf aktives Fahren ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, fördern eine dynamische Fahrweise. Das macht sie auf der richtigen Strecke sehr spaßig. Für lange, gleichmäßige Strecken kann der Fokus auf Agilität jedoch weniger komfortabel wirken als beim Triumph.
Bremsen und Fahrstabilität
Im Vergleich profitieren beide von einer sportlichen Bremsauslegung, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Der Triumph Tiger Sport 660 wirkt dabei insgesamt „berechenbarer“: Das Zusammenspiel aus Verzögerung und Stabilität vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Fahrt nicht permanent am Limit stattfindet.
Die Husqvarna 701 Supermoto zeigt ihre Stärken, wenn es zügig und kurvig wird. Die Bremsleistung unterstützt eine aggressive Linie, und das Motorrad bleibt dabei kontrollierbar. Allerdings ist die Fahrweise stärker gefragt: Wer die Husqvarna souverän bewegen will, sollte sich an den direkten Rückmeldungen orientieren und den Fahrstil entsprechend anpassen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Parken
Im Stadtverkehr spielt der Triumph Tiger Sport 660 seine „Allround“-Stärken aus. Die Abstimmung wirkt auf Alltagssituationen ausgelegt: gut dosierbar, angenehm zu fahren und nicht unnötig fordernd. Auch wenn der Verkehr stop-and-go ist, bleibt das Fahrgefühl insgesamt ruhig.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist ebenfalls wendig, aber sie fordert mehr „Fahrerinput“. Das kann im Stadtverkehr Spaß machen, wenn die Fahrt lebendig sein darf. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs sein möchte, empfindet den Triumph als unkomplizierter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger Sport 660 – Stärken
- Ausgewogene Abstimmung für Alltag und sportliche Landstraßenfahrten
- Kontrollierbares Fahrgefühl mit guter Dosierbarkeit
- Ergonomie, die längere Fahrten angenehmer macht
- Vielseitigkeit: weniger „nur für eine Art Strecke“
Triumph Tiger Sport 660 – Schwächen
- Wer maximalen Supermoto-„Kick“ sucht, findet beim Triumph weniger kompromisslose Direktheit
- Bei sehr aggressiver Fahrweise wirkt die Ausrichtung weniger „radikal“ als bei der Husqvarna
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sehr direktes Handling und starkes Kurvengefühl
- Lebendiger Motorcharakter mit spürbarem Punch
- Sportlicher Anspruch macht Fahrten dynamisch und unterhaltsam
- Agilität besonders auf kurvigen Strecken
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Untergrundabhängigkeit: auf schlechtem Belag kann mehr Aufmerksamkeit nötig sein
- Komfortfokus ist weniger ausgeprägt als beim Triumph
- Für eher entspannte Nutzung kann die Charakteristik „zu viel“ sein
Welche Werte zählen in der Praxis?
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte wird schnell klar, warum sich beide Motorräder so unterschiedlich anfühlen. Der Triumph Tiger Sport 660 wirkt wie ein Motorrad, das die Stärken in Alltagstauglichkeit, Stabilität und gleichmäßiger Fahrbarkeit bündelt. Die Husqvarna 701 Supermoto dagegen setzt die Schwerpunkte stärker auf Agilität, Reaktionsfreude und sportliche Dynamik. Das bedeutet: Die „richtige“ Wahl hängt weniger davon ab, welche Zahl auf dem Papier beeindruckt, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird.
Wer häufig fährt, auch wenn die Tour nicht perfekt geplant ist, wird den Triumph oft als entspannter erleben. Wer dagegen gezielt Strecken auswählt, auf denen Kurven und Beschleunigung im Mittelpunkt stehen, wird mit der Husqvarna deutlich mehr „Motorrad-Action“ spüren.
Fazit:
Der Triumph Tiger Sport 660 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sportlich wirkt, aber im Alltag angenehm bleibt. Besonders wenn längere Fahrten, wechselnde Strecken und ein gutmütiges, gut dosierbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen, spielt der Triumph seine Stärken aus. Die Husqvarna 701 Supermoto passt dagegen am besten zu Fahrern, die Kurven lieben, ein sehr direktes Handling möchten und den Motorcharakter als Teil des Fahrspaßes sehen. Wer häufig dynamisch unterwegs ist und ein Motorrad bevorzugt, das spürbar fordert und belohnt, findet in der Husqvarna die passendere Maschine. Kurz gesagt: Triumph für ausgewogene Allround-Touren, Husqvarna für maximalen Supermoto-Flow auf kurvigen Strecken.