| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Triumph Tiger Sport 660 vs. KTM 1290 Super Adventure S – welcher Adventure-Typ passt?
Wer sich zwischen Triumph Tiger Sport 660 und KTM 1290 Super Adventure S entscheiden möchte, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite ein moderner, agiler Sport-Touring-Ansatz mit dem Fokus auf Alltag, Kurven und handliches Reisen. Auf der anderen Seite ein großes, souveränes Adventure-Paket, das vor allem dann glänzt, wenn lange Strecken, hohe Ansprüche und viel Reserven gefragt sind. Beide Motorräder tragen den Adventure-Gedanken im Namen – aber sie erzählen ihn auf sehr unterschiedliche Weise.
Grundcharakter: Agilität vs. große Bühne
Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt wie ein Motorrad, das man gern häufiger bewegt: Sie ist darauf ausgelegt, sich schnell in den Fahrfluss einzufügen. Das merkt man besonders beim Wechsel zwischen Stadtverkehr, Landstraße und zügigen Passagen. Der Motor und die Abstimmung zielen eher auf ein dynamisches, gut dosierbares Fahrgefühl – mit dem Anspruch, dass sich Touren leicht anfühlen.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt dagegen in einer anderen Liga: Hier steht weniger das „leichtfüßige“ Gefühl im Vordergrund, sondern die Leistungs- und Fahrkomfort-Bühne. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke lang wird oder das Tempo hoch ist. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei zügigem Überlandfahren zeigt sich die Stärke: viel Durchzug, ruhige Stabilität und ein Gesamtpaket, das auf Reichweite und Gelassenheit ausgelegt ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Maschinen vor allem in der Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Triumph Tiger Sport 660 setzt auf einen Charakter, der sich besonders harmonisch anfühlt, wenn man häufig beschleunigt, bremst und wieder in den Rhythmus findet. Die Kraft wirkt dabei „nah am Fahrer“, was das Motorrad für Touren mit vielen Kurven und wechselnden Geschwindigkeiten attraktiv macht.
Die KTM 1290 Super Adventure S bringt dagegen mehr „Biss“ in Situationen, in denen man Reserven braucht: Überholen, zügiges Einfädeln in den Verkehr oder das schnelle Aufbauen von Tempo. Der Motor unterstützt dabei nicht nur mit Leistung, sondern auch mit einer Art Selbstverständlichkeit. Während die Triumph eher zum aktiven Fahren einlädt, wirkt die KTM wie ein Motorrad, das Tempo auch dann trägt, wenn man es nicht ständig neu aufbauen möchte.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Langstreckenstabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle deutlich. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt im Vergleich besonders dort stark, wo es um Wendigkeit und ein präzises Gefühl geht. Das Motorrad lässt sich in Kurven gut einordnen und vermittelt Vertrauen, wenn die Straße unruhiger wird oder wenn man häufiger die Linie wechselt. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind, ist das ein echter Pluspunkt.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Stabilität und Komfort über längere Zeit ausgelegt. Auf schlechten Straßen, bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn das Motorrad voll beladen ist, spielt die KTM ihre Stärken aus. Das Fahrwerk wirkt dann wie ein „Puffer“, der die Reise entspannter macht. Der Preis dafür ist, dass das Handling weniger „leicht“ wirkt als bei der Triumph – dafür aber sehr souverän bleibt.
Bremsen und Fahrdynamik: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder bieten im Vergleich ein bremsstarkes Gesamtbild, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Triumph Tiger Sport 660 punktet mit einem Gefühl, das sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn man häufig in den Kurven bremst oder auf Landstraßen mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist.
Die KTM 1290 Super Adventure S zeigt ihre Stärke vor allem dann, wenn es um hohe Geschwindigkeiten und wiederholtes Verzögern geht. Das System wirkt darauf ausgelegt, auch bei anspruchsvollen Bedingungen konstant zu bleiben. Wer viel Autobahn fährt oder häufig zügig unterwegs ist, wird das als Vorteil wahrnehmen.
Elektronik und Assistenz: Welche Maschine „entspannt“?
Im Bereich Elektronik unterscheiden sich die beiden Konzepte. Die Triumph Tiger Sport 660 richtet sich auf ein modernes, alltagstaugliches Setup aus. Das Motorrad unterstützt beim Fahren, ohne das Gefühl zu nehmen, dass man selbst die Kontrolle hat. Gerade für Touren, bei denen man nicht ständig an Einstellungen drehen möchte, ist das angenehm.
Die KTM 1290 Super Adventure S setzt stärker auf ein umfangreiches Elektronikpaket. Das kann sich wie ein Sicherheitsnetz anfühlen – besonders auf langen Strecken, bei wechselndem Wetter oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Gleichzeitig gilt: Wer gern mit Assistenzsystemen arbeitet oder sie bewusst nutzt, bekommt hier mehr Möglichkeiten.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken
Beim Sitzkomfort und der Ergonomie zeigt sich ein klarer Unterschied. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt wie ein Motorrad, das für „regelmäßige“ Touren gemacht ist: Man sitzt sportlich genug, um aktiv zu fahren, aber komfortabel genug, um nicht nach kurzer Zeit unruhig zu werden. Das macht sie attraktiv für Wochenendfahrten, Feierabendrunden und Reisen, die nicht nur aus Autobahn bestehen.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist stärker auf Langstreckentauglichkeit ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig weite Strecken plant oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, wird den Komfortvorteil eher spüren.
Ausstattung und Alltag: Was sich im Gepäckraum entscheidet
Auch wenn beide Motorräder als Reise- und Tourenmaschinen gedacht sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie den Alltag erleichtern. Die Triumph Tiger Sport 660 ist im Vergleich besonders dann im Vorteil, wenn man das Motorrad flexibel nutzen möchte: kurze Wege, spontane Touren und ein Handling, das das Manövrieren erleichtert. Das macht sie auch für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die nicht jedes Wochenende „große Reise“ planen.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen die Maschine, die man eher als „Reiseprojekt“ betrachtet. Die Ausstattung und die Reiseorientierung passen besonders gut zu Touren, bei denen Gepäck, Wetterwechsel und lange Etappen dazugehören. Wer gern vorbereitet fährt und das Motorrad als vollwertigen Langstreckenbegleiter sieht, wird hier eher glücklich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger Sport 660 – Stärken
- Agiles Handling für Kurven und wechselnde Strecken
- Sportlich-komfortabler Charakter für regelmäßige Touren
- Gute Dosierbarkeit bei Beschleunigen und Verzögern
- Elektronik eher als Unterstützung statt als „Overload“
Triumph Tiger Sport 660 – mögliche Schwächen
- Wenn konsequent hohe Reserven und viel „Bühnenleistung“ gefragt sind, wirkt die KTM im Vergleich stärker
- Für sehr lange Autobahnphasen mit hohem Tempo kann die große Adventure-Philosophie der KTM entspannter wirken
KTM 1290 Super Adventure S – Stärken
- Leistungs- und Reservestärke für zügiges Fahren und Überholen
- Langstreckenstabilität und souveränes Fahrgefühl
- Umfangreiche Elektronik für Sicherheit und Komfort
- Reiseorientierte Gesamtabstimmung, auch mit Gepäck
KTM 1290 Super Adventure S – mögliche Schwächen
- Im Vergleich zur Triumph weniger „leichtfüßig“ im Alltag und in engen Situationen
- Wer vor allem kurze, kurvige Touren sucht, könnte den Fokus auf große Reserven als weniger passend empfinden
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Triumph Tiger Sport 660 ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: ein vielseitiger Begleiter für Kurven, spontane Touren und ein dynamisches Fahrgefühl. Wer gern aktiv fährt, häufig zwischen Alltag und Landstraße wechselt und dabei nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, ein „großes“ Motorrad bewegen zu müssen, findet in der Triumph eine stimmige Wahl.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist die bessere Wahl, wenn die Priorität klar auf Langstrecke, Reserven und Komfort bei hohen Ansprüchen liegt. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, gern schnell unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird die KTM im Vergleich deutlich stärker erleben.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 660 gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Agilität, Kurvengefühl und ein unkompliziertes Tourenleben zählen. Sie passt besonders gut zu Fahrenden, die ein modernes, sportlich orientiertes Adventure suchen und ihre Fahrten gern abwechslungsreich gestalten – von der Feierabendrunde bis zur kurvigen Wochenendtour. Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen die Maschine für alle, die mehr Reserven, mehr Langstreckenkomfort und ein deutlich stärkeres „Reise-Setup“ möchten. Wer häufig weite Strecken fährt, zügig unterwegs ist oder das Motorrad als vollwertigen Begleiter für große Touren mit Gepäck sieht, bekommt mit der KTM im Vergleich das passendere Gesamtpaket. Kurz gesagt: Triumph für dynamische Vielseitigkeit, KTM für große Abenteuer auf Distanz.