| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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Triumph Tiger Sport 660 vs. Suzuki DR-Z 4SM – Motorradvergleich für Straße und Spaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Kategorie“ wirken, aber am Ende ganz unterschiedliche Stärken ausspielen, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert beim Duell Triumph Tiger Sport 660 gegen Suzuki DR-Z 4SM. Beide Modelle stehen für Fahrspaß, beide lassen sich im Alltag nutzen – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die eine steht eher für sportliche Vielseitigkeit auf der Straße, die andere für agiles Handling und den besonderen Reiz, auch mal abseits des Gewohnten zu fahren.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern um das, was man beim Fahren spürt: Wie verändert sich der Charakter, wie passen die Motorräder zu verschiedenen Fahrstilen und wo liegen die typischen Stärken und Schwächen. So wird schneller klar, welches Bike besser zu den eigenen Plänen passt.
Grundcharakter: Sportliche Straße vs. supermoto-nahes Fahrgefühl
Die Triumph Tiger Sport 660 ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das sich auf der Straße wohlfühlt. Der Fokus liegt auf einem dynamischen, gut dosierbaren Fahrgefühl, das sich sowohl für flotte Landstraßen als auch für den täglichen Einsatz eignet. Wer ein Motorrad sucht, das „einfach mitmacht“, ohne ständig Kompromisse einzufordern, findet hier eine klare Richtung.
Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen wirkt wie ein Werkzeug für Kurven, Gasannahme und spontane Fahrfreude. Das Fahrgefühl ist direkter, das Handling oft unmittelbarer – und genau das macht den Reiz aus. Gleichzeitig ist das Motorrad stärker auf den Charakter „Spaßmaschine“ getrimmt. Wer vor allem auf Asphalt unterwegs ist, bekommt trotzdem ein sehr lebendiges Setup. Wer aber auch mal in Richtung Schotter, Feldweg oder leichtes Gelände denkt, merkt schnell, dass die DR-Z 4SM dafür gebaut ist, nicht nur dafür zu werben.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt im Alltag oft harmonischer und „tourentauglicher“. Die Kraftentfaltung ist so ausgelegt, dass man sie sowohl entspannt abrufen kann als auch bei Bedarf sportlich nutzt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur Kurven suchen, sondern auch längere Strecken oder gemischte Fahrten planen.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken eher in einem anderen Modus aus: Sie fühlt sich häufig dann besonders gut an, wenn man aktiver fährt. Das heißt nicht, dass sie unkomfortabel wäre – aber der Charakter lädt dazu ein, mehr mit dem Motorrad zu arbeiten. Wer gern beschleunigt, früh in den Rhythmus kommt und das Handling „mitnimmt“, wird den Unterschied schnell merken.
Stärken und Schwächen im Antriebskonzept
Triumph Tiger Sport 660 punktet vor allem mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Fahrbarkeit und Alltagstauglichkeit. Als Schwäche kann man – je nach Erwartung – nennen, dass der Fokus stärker auf Straße und flüssigem Tempo liegt. Wer das Motorrad „hart“ im Offroad-Stil nutzen will, stößt eher an Grenzen als die DR-Z.
Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen ein Motorrad, das eher nach „Fahrspaß durch Aktivität“ funktioniert. Als Schwäche kann sich das bemerkbar machen, wenn man vor allem Komfort, Ruhe und Langstrecken-Feeling erwartet. Für viele ist das genau der Grund, warum sie zur DR-Z greifen – aber wer ein eher entspanntes Setup sucht, sollte das im Hinterkopf behalten.
Fahrwerk und Handling: Wo die Motorräder ihre Linie finden
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie deutlich. Die Triumph Tiger Sport 660 ist auf ein ausgewogenes Fahrverhalten ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar stabil, lässt sich in Kurven kontrolliert bewegen und vermittelt ein Gefühl von „Sicherheit durch Abstimmung“. Gerade auf wechselndem Belag oder bei längeren Fahrten ist das ein Vorteil, weil man nicht ständig nachjustieren muss.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Vergleich oft noch „leichter“ im Handling. Das Motorrad reagiert zügig auf Lenkimpulse und macht Kurven zu einem aktiven Erlebnis. Auf der Straße kann das sehr viel Spaß bringen – besonders, wenn man gern dynamisch fährt. Gleichzeitig ist das Setup naturgemäß stärker auf den Charakter „agil und direkt“ getrimmt. Wer sehr viel Wert auf maximalen Komfort bei schlechten Straßen legt, sollte sich bewusst sein, dass der Fokus anders gesetzt ist.
Kurvengefühl: Triumph für flüssig, Suzuki für direkt
Die Triumph spielt ihre Stärke aus, wenn Kurven als Teil einer fließenden Tour gesehen werden. Das Motorrad unterstützt den Rhythmus, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Die Suzuki ist dagegen oft dann im Element, wenn man aktiv lenkt, Gas und Körperposition bewusst einsetzt und das Motorrad spüren möchte.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. sportliche Aktivität
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt in der Regel so, dass man auch nach längerer Fahrt noch entspannt ankommt. Das macht sie interessant für Pendler, für Wochenendtouren und für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am ersten Kilometer Spaß macht.
Die Suzuki DR-Z 4SM bietet eine ergonomische Auslegung, die eher zum aktiven Fahren passt. Das heißt: Man sitzt so, dass man schnell reagieren kann und das Motorrad „mitlenkt“. Für viele ist das genau richtig – für andere kann es auf langen Strecken weniger angenehm wirken, vor allem wenn man eine eher entspannte Haltung bevorzugt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im Tempo
Bei Bremsen und Fahrstabilität ist das Ziel bei beiden Motorrädern klar: kontrolliertes Verzögern und sicheres Handling. Die Triumph Tiger Sport 660 vermittelt dabei häufig ein sehr berechenbares Gefühl. Das ist besonders wertvoll, wenn man im Alltag häufiger bremsen muss oder wenn die Strecke nicht immer ideal ist.
Die Suzuki DR-Z 4SM kann ebenfalls mit gutem Feedback punkten, wirkt aber im Gesamtgefühl stärker „fahraktiv“. Das bedeutet: Wer das Motorrad dynamisch bewegt, bekommt ein direktes Gefühl. Wer dagegen eher ruhig und gleichmäßig fährt, kann den Unterschied im Charakter als „anders“ wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Was im echten Leben zählt
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern das Gesamtpaket: Wie gut lässt sich das Motorrad im Verkehr bewegen, wie unkompliziert ist es im Handling, und wie „stressfrei“ ist es bei wechselnden Bedingungen.
Die Triumph Tiger Sport 660 ist hier häufig im Vorteil, weil sie als sportlich-vielseitiges Motorrad konzipiert ist. Sie eignet sich für Pendeln, für kurze Erledigungen und für längere Touren. Die Schwäche liegt eher dort, wo man sehr spezielle Einsätze erwartet: Wer das Motorrad primär als Offroad-Tool sehen will, wird mit der DR-Z vermutlich glücklicher.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Alltag dann stark, wenn man das Motorrad als „Spaßgerät“ betrachtet. Sie macht Lust auf Bewegung und kann auch auf weniger perfekten Strecken Spaß bringen. Als mögliche Schwäche kann sich das bemerkbar machen, wenn man vor allem Komfort, Langstreckenruhe und ein möglichst „glattes“ Straßengefühl erwartet.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger Sport 660 – typische Pluspunkte
- Ausgewogenes Fahrgefühl für Straße und gemischte Touren
- Harmonische Abstimmung, die entspanntes Fahren unterstützt
- Guter Kompromiss aus Dynamik und Alltagstauglichkeit
Triumph Tiger Sport 660 – mögliche Grenzen
- Wenn der Fokus stark Richtung Offroad geht, ist die DR-Z im Charakter näher dran
- Wer maximal „direktes“ Handling im Supermoto-Stil sucht, fühlt sich bei der Triumph weniger „roh“
Suzuki DR-Z 4SM – typische Pluspunkte
- Sehr agiles, direktes Handling mit viel Fahrspaß
- Stärkerer Fokus auf aktives Fahren und Kurvengefühl
- Mehr „Abenteuer-Vibe“ für leichte Wege abseits der Straße
Suzuki DR-Z 4SM – mögliche Grenzen
- Für lange, entspannte Strecken kann der Charakter weniger „komfortorientiert“ wirken
- Wer ein möglichst ruhiges, tourentypisches Straßengefühl erwartet, könnte Unterschiede spüren
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigenen Prioritäten klar sind. Die Triumph Tiger Sport 660 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren suchen, ohne ständig umzudenken. Wer gern flüssig fährt, Kurven als Teil einer Strecke sieht und ein stimmiges Gesamtpaket möchte, trifft hier oft die richtige Wahl.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad wollen, das sich lebendig anfühlt und das Kurven und spontane Fahrten besonders belohnt. Wer auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs sein möchte und dabei ein direktes Handling bevorzugt, wird mit der DR-Z mehr „Biss“ erleben.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 660 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf der Straße ein ausgewogenes, harmonisches Fahrgefühl liefert. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gemischte Strecken fahren, längere Touren planen und ein stimmiges Gesamtpaket aus Dynamik und Komfort bevorzugen. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt und nicht nur bei idealen Bedingungen Spaß macht, liegt mit der Triumph häufig richtig.
Die Suzuki DR-Z 4SM empfiehlt sich, wenn Fahrspaß durch Agilität im Vordergrund steht. Das Motorrad wirkt direkter und lädt stärker zu aktivem Fahren ein – und es bringt zusätzlich den Vorteil, dass auch leichte Wege abseits des Asphalts eher zum Konzept gehören. Wer Kurven liebt, gern spontan unterwegs ist und ein lebendiges Handling sucht, findet in der DR-Z den passenderen Charakter.
Kurz gesagt: Triumph für vielseitige Straße und entspannte Touren, Suzuki für direktes Handling, Kurvenfokus und mehr „Spaß abseits der Norm“.