| UVP | 11.795 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- Toller Motor!
- Überragender QuickShifter
- Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
- Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
- Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
- Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
- Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
- Bei Regen Schmutz von hinten.
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Länge | 2.073 | mm |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.386 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 396 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Feste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Triumph Tiger Sport 800 vs. BMW R 1200 GS Adventure – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Tiger Sport 800 steht für sportlichere Dynamik, klare Linien und ein Konzept, das sich auch auf der Straße sehr direkt anfühlt. Die BMW R 1200 GS Adventure dagegen ist die große Reiseenduro: Fokus auf Komfort, Reichweite, Stabilität und ein Gesamtpaket, das lange Strecken souverän abspulen soll. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn die Stärken beider Modelle zeigen sich vor allem dann, wenn die Anforderungen klar sind.
Grundkonzept: sportliche Straße vs. große Adventure-Reise
Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf zügiges Fahren macht. Das Konzept zielt auf ein agiles Handling, eine sportlichere Sitzposition und ein Fahrgefühl, das sich schnell anfühlt – besonders dann, wenn die Strecke kurvig wird oder wenn der Alltag nicht nur aus Autobahn besteht.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen auf das ausgelegt, was viele Tourenfahrer wirklich brauchen: ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, viel Komfort bietet und mit Touring-Ausstattung sowie Reichweite punktet. Das Gesamtgefühl ist weniger „leichtfüßig“, dafür aber sehr stabil und langstreckentauglich.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Philosophien. Die Triumph Tiger Sport 800 setzt auf ein agiles Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich gut dosieren lässt. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen man häufig beschleunigt, bremst und die Linie in Kurven sucht. Wer gern zügig unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich dynamisch anfühlt und nicht „schwer“ wirkt.
Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, entspannten Fahrt aus. Der Motor unterstützt das Konzept „einfach weiterrollen“ – mit einem Charakter, der für lange Etappen gemacht ist. In der Praxis bedeutet das: weniger hektische Eingriffe, mehr Ruhe im Fahrstil. Für Touren, bei denen man viele Kilometer am Stück fährt, ist das ein klarer Vorteil.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Triumph Tiger Sport 800: Stärke ist die sportliche Dynamik und das direkte Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „Reise-Ruhe“ vermittelt, wenn man sehr lange, gleichförmige Strecken bevorzugt.
BMW R 1200 GS Adventure: Stärke ist die souveräne Langstreckenwirkung und das entspannte Vorankommen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur Triumph weniger agil wirkt, wenn es darum geht, sehr spontan und leichtfüßig durch enge Passagen zu fahren.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle deutlich. Die Triumph Tiger Sport 800 ist so abgestimmt, dass sie sich im Alltag und auf kurvigen Strecken gut kontrollieren lässt. Das Handling wirkt „nah am Fahrer“, wodurch sich das Motorrad schnell in eine gewünschte Linie bringen lässt. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn häufiger gewechselt wird zwischen zügigem Fahren und entspanntem Cruisen.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, auch wenn die Strecke uneben wird oder wenn Gepäck und Touring-Setup das Motorrad stärker fordern. Dadurch entsteht ein Gefühl von Sicherheit, das auf langen Strecken besonders wertvoll ist.
Wie sich das in der Praxis anfühlt
Wer häufig kurvig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das schnell „mitgeht“, findet in der Triumph Tiger Sport 800 einen klaren Vorteil. Wer dagegen lange Etappen plant, viel Gepäck mitnimmt oder auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchte, profitiert von der BMW R 1200 GS Adventure, weil das Konzept auf Stabilität und Touring ausgelegt ist.
Ergonomie und Sitzposition
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Tour „noch Spaß macht“ oder ob man sich danach erst einmal erholen muss. Die Triumph Tiger Sport 800 bietet eine Sitzposition, die eher sportlich orientiert ist. Das unterstützt eine aktive Fahrweise und passt gut zu Fahrern, die gern etwas mehr Gewicht in die Kurvenarbeit verlagern.
Die BMW R 1200 GS Adventure setzt auf eine ergonomische Auslegung für lange Strecken. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch bei mehreren Stunden Fahrt nicht sofort „aus dem Konzept“ gerät. Gerade bei Touring-Fahrten mit längeren Pausenabständen ist das ein Pluspunkt.
Komfort vs. Aktivität
Triumph Tiger Sport 800: Stärke ist die aktive, sportliche Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass die Haltung weniger „tourig“ wirkt, wenn sehr lange Autobahn- oder Landstraßenetappen im Vordergrund stehen.
BMW R 1200 GS Adventure: Stärke ist der Langstreckenkomfort und die entspannte Ergonomie. Schwäche kann sein, dass die sportliche Aktivität im Vergleich zur Triumph weniger im Vordergrund steht.
Ausstattung und Touring-Fokus
Beim Thema Ausstattung unterscheiden sich die Motorräder ebenfalls spürbar. Die Triumph Tiger Sport 800 ist auf ein modernes, straßenorientiertes Touring-Erlebnis ausgerichtet. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man für Wochenendtouren oder längere Fahrten nutzt, ohne dass es sich wie „voll auf Adventure“ anfühlt.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen klar auf Reise ausgelegt. Das Motorrad ist dafür gemacht, mit Touring-Equipment zu funktionieren und auch dann noch souverän zu bleiben, wenn die Tour länger wird und die Bedingungen variieren. Gerade bei der Kombination aus Komfort, Reichweite und dem typischen Adventure-Setup spielt die BMW ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen der Ausstattung
Triumph Tiger Sport 800: Stärke ist die straßennahe, alltagstaugliche Touring-Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass das „große Reisepaket“ nicht so stark im Fokus steht wie bei der BMW.
BMW R 1200 GS Adventure: Stärke ist der klare Touring- und Adventure-Fokus. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für reine Stadt- oder kurze Landstraßenfahrten „zu viel“ sein kann, wenn man vor allem leichtes Handling sucht.
Bremsen, Fahrassistenz und Sicherheit
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt wie ein Motorrad, das sich auf sportliches Fahren und kontrollierte Verzögerung in dynamischen Situationen konzentriert. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man häufiger zügig beschleunigt und entsprechend präzise bremst.
Die BMW R 1200 GS Adventure setzt stärker auf das Gesamtpaket für lange Strecken: Stabilität, souveräne Bremswirkung und ein Sicherheitsgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen trägt. Gerade wenn man viel Autobahn fährt oder Touren plant, bei denen man nicht jede Situation vorhersehen kann, ist das ein Vorteil.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Triumph Tiger Sport 800 und BMW R 1200 GS Adventure ist am Ende vor allem eine Frage der Prioritäten. Wer ein Motorrad sucht, das sich auf der Straße dynamisch anfühlt, schnell in Schwung kommt und auch im Alltag Spaß macht, wird mit der Triumph sehr wahrscheinlich glücklicher.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das für lange Reisen gemacht ist, viel Komfort bietet, mit Touring-Setup funktioniert und auch bei längeren Etappen ruhig bleibt, findet in der BMW den passenden Charakter.
Typische Einsatzprofile
Triumph Tiger Sport 800 passt besonders gut zu: kurvigen Landstraßen, sportlicher Fahrweise, Wochenendtouren und Fahrten, bei denen Agilität wichtiger ist als „maximale Reiseausstattung“.
BMW R 1200 GS Adventure passt besonders gut zu: langen Touren, viel Autobahn oder Landstraße am Stück, Fahrten mit Gepäck und einem Fokus auf Komfort und Stabilität.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Dynamik, direktem Fahrgefühl und straßenorientiertem Handling liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell Freude macht – besonders auf kurvigen Strecken und bei Fahrten, bei denen man gern aktiv fährt und das Motorrad „mitarbeitet“. Wer weniger Wert auf ein großes Reise-Setup legt und stattdessen ein agiles, modernes Touring-Erlebnis sucht, findet hier einen stimmigen Partner.
Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken vor allem bei langen Strecken und einem klaren Touring-Fokus aus. Stabilität, Komfort und das souveräne Gesamtpaket machen sie zur passenden Wahl für Fahrer, die viele Kilometer planen, gern mit Gepäck unterwegs sind und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchten. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem als Reisebasis funktioniert und weniger als sportlicher Kurvenflitzer, liegt mit der BMW richtig.
Kurz gesagt: Triumph für straßennahes, dynamisches Fahren – BMW für große Touren, Komfort und Reise-Ruhe.