UVP 11.795 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Der neue Cross-Over aus Hinckley im Test: Würdiger Nachfolger der 1050 Sport?
Weiter zum Testbericht
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Toller Motor!
  • Überragender QuickShifter
  • Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
  • Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
  • Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
  • Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
Kontra:
  • Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
  • Bei Regen Schmutz von hinten.

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.422mm
Länge2.073mm
Radstand1.422mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.386mm
Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC
Hubraum798ccm
Hub56mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment84 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.219km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite396km
Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenFeste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)

Fazit

Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.
 
Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
 
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.345€ (inkl. Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 04/2025
  • Farben: gelb, grau, blau, schwarz

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

MotorradTest.de auf YouTube

Triumph Tiger Sport 800 vs. BMW R 12 GS – Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Tiger Sport 800 steht für sportlich orientiertes Fahren mit Touring-Anspruch, während die BMW R 12 GS klar in Richtung Adventure und Langstrecke denkt. Genau hier liegt der Reiz: Beide Modelle wollen vielseitig sein, aber sie setzen ihre Schwerpunkte an anderer Stelle. Der folgende Vergleich hilft dabei, die Unterschiede zwischen den aufgelisteten Eckdaten und den daraus entstehenden Fahrgefühlen einzuordnen – damit die Entscheidung leichter fällt.

Grundidee: Sport-Touring trifft Adventure-Philosophie

Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell in den Vordergrund schiebt: dynamisch, agil und mit einer Sitzposition, die sportliches Fahren nicht ausbremst. Gleichzeitig soll sie auf längeren Strecken nicht nur „irgendwie“ funktionieren, sondern Komfort und Alltagstauglichkeit mitbringen.

Die BMW R 12 GS ist dagegen stärker auf das große Ganze ausgelegt. Die GS-typische Ausrichtung zielt auf souveränes Reisen, ruhiges Handling und ein Motorrad, das auch dann noch überzeugt, wenn die Route nicht mehr nur aus Autobahn und Landstraße besteht. In der Praxis bedeutet das: mehr Fokus auf Stabilität, Elektronik und ein Fahrgefühl, das lange Distanzen entspannt macht.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Bei den aufgelisteten Motor- und Leistungsdaten zeigt sich: Beide Motorräder sind für zügiges Fahren gemacht, aber sie liefern den Antrieb unterschiedlich. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt im Vergleich oft „direkter“ im Ansprechverhalten. Das passt zu einer Fahrweise, bei der Kurven, Beschleunigung aus dem Stand und ein lebendiges Gefühl im Vordergrund stehen.

Die BMW R 12 GS setzt dagegen stärker auf einen gleichmäßigen Vortrieb und ein souveränes Durchziehen. Gerade auf längeren Etappen oder bei wechselndem Tempo wirkt diese Art von Motorcharakter häufig entspannter. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder sich nicht ständig auf das „richtige“ Drehzahlfenster konzentrieren möchte, findet hier Vorteile.

Getriebe, Kraftentfaltung und Fahrbarkeit

Auch wenn die Eckdaten nicht alles verraten, lässt sich aus den Vergleichswerten ableiten, wie die Motorräder typischerweise genutzt werden: Die Triumph eignet sich besonders für Fahrer, die gern aktiv fahren, früh beschleunigen und das Motorrad spüren möchten. Die BMW passt besser zu einer Fahrweise, bei der der Fokus auf Konstanz liegt – etwa beim Cruisen, beim Überholen mit Reserve oder bei Touren, bei denen die Route erst unterwegs feststeht.

Fahrwerk und Fahrverhalten: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigen die aufgelisteten Werte einen klaren Unterschied in der Zielrichtung. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das auf Straßenperformance optimiert ist: präzises Einlenken, ein sportlicheres Gefühl in schnellen Passagen und eine Linie, die sich zügig aufbauen lässt.

Die BMW R 12 GS steht dagegen für Stabilität und Ruhe. Gerade wenn die Straße schlechter wird oder wenn die Geschwindigkeit nicht mehr nur „sportlich“, sondern eher „tourig“ ist, spielt diese Ausrichtung ihre Stärken aus. Das Motorrad bleibt dabei oft gelassen, was auf langen Strecken einen spürbaren Unterschied macht.

Reifen, Bremsen und Alltagstauglichkeit

Aus den Vergleichsdaten zu Bremsen und Fahrwerksauslegung lässt sich ableiten, wie die Motorräder im Alltag reagieren. Die Triumph punktet tendenziell dort, wo häufiges Beschleunigen und zügiges Kurvenfahren gefragt ist. Die BMW punktet eher dort, wo gleichmäßiges Tempo, sicheres Ansprechen und ein „Tour-Workflow“ wichtig sind – also entspanntes Fahren, ohne dass man ständig nachregeln muss.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?

Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Unterschied. Die Triumph Tiger Sport 800 ist im Vergleich eher auf eine sportlichere Haltung ausgelegt. Das hilft dabei, das Motorrad dynamisch zu bewegen und Kurven aktiv zu fahren. Gleichzeitig bleibt sie so gestaltet, dass längere Strecken nicht automatisch zur Belastung werden.

Die BMW R 12 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Komfort und Übersicht priorisiert. Die Ergonomie ist typischerweise so abgestimmt, dass man auch über viele Stunden eine ruhige Haltung findet. Das ist besonders relevant, wenn Touren mit wechselndem Tempo, Pausenplanung und gegebenenfalls Gepäck ins Spiel kommen.

Windschutz und Handling im Alltag

Auch der Windschutz und die allgemeine „Alltagslogik“ unterscheiden sich. Die Triumph zielt stärker auf sportliches Fahren mit Touring-Elementen. Die BMW ist stärker darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert, nicht auf das ständige Nachjustieren von Haltung und Komfort.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Bei den Elektronikdaten zeigen sich die typischen Stärken der jeweiligen Philosophie. Die Triumph Tiger Sport 800 bietet moderne Features, die das Fahren im Alltag erleichtern und das Motorrad berechenbarer machen. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn nicht immer „maximal sportlich“ gefahren wird.

Die BMW R 12 GS geht in der Regel noch einen Schritt weiter in Richtung umfassende Assistenz und fein abgestimmte Fahrmodi. Gerade auf Touren mit wechselndem Untergrund oder bei längeren Fahrten kann das den Unterschied machen: weniger Stress, mehr Sicherheitsempfinden und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Situationen stabil bleibt.

Bedienung und Übersicht

Aus den Vergleichswerten lässt sich auch ableiten, wie die Motorräder im Alltag genutzt werden: Die Triumph wirkt oft wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt. Die BMW ist eher ein Motorrad, das man mit seinen Möglichkeiten kennenlernt – und dessen Elektronik dann besonders auf längeren Strecken ihre Vorteile ausspielt.

Reichweite, Verbrauch und Tourentauglichkeit

Bei den aufgelisteten Daten zu Verbrauch und Reichweite zeigt sich: Beide Motorräder können für Touren genutzt werden, aber sie passen zu unterschiedlichen Reisegewohnheiten. Die Triumph Tiger Sport 800 ist häufig dann die bessere Wahl, wenn Touren mit sportlicherem Tempo geplant sind und Pausen eher nach Fahrspaß als nach „Tankstrategie“ erfolgen.

Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken eher bei längeren Etappen aus. Wenn die Planung weniger „kurvig und schnell“ und mehr „weit und entspannt“ ist, wirkt die GS-typische Ausrichtung oft stimmiger. Das Motorrad unterstützt dabei, die Reise als Ganzes zu genießen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Tiger Sport 800 – Stärken

  • Sportlich-dynamisches Fahrgefühl durch die eher straßenorientierte Auslegung.
  • Agiles Handling für zügige Fahrten und Kurvenpassagen.
  • Touring-taugliche Balance: nicht nur „Sport“, sondern mit Blick auf längere Strecken.
  • Moderne Elektronik für mehr Sicherheit und Komfort im Alltag.

Triumph Tiger Sport 800 – Schwächen

  • Wenn der Fokus stark auf Adventure-Feeling und „alles-kann-ich“-Touren liegt, wirkt die Ausrichtung im Vergleich weniger kompromisslos.
  • Je nach Fahrstil kann die sportlichere Grundhaltung bei sehr langen Etappen spürbarer werden als bei stärker komfortorientierten Modellen.

BMW R 12 GS – Stärken

  • Reise- und Adventure-Charakter mit Fokus auf Stabilität und Ruhe.
  • Elektronik und Fahrmodi unterstützen besonders auf langen Touren und bei wechselnden Bedingungen.
  • Entspanntes Vorankommen durch gleichmäßige Kraftentfaltung.
  • Komfortorientierte Ergonomie für viele Stunden im Sattel.

BMW R 12 GS – Schwächen

  • Wer primär sportlich auf der Straße unterwegs ist, empfindet die Ausrichtung im Vergleich manchmal als weniger „leichtfüßig“.
  • Die Adventure-Philosophie kann bedeuten, dass man den Komfort und die Möglichkeiten bewusst nutzen möchte – sonst wirkt das Paket „zu groß“.

Für wen welches Motorrad besser passt

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zur eigenen Fahrweise passt. Die Triumph Tiger Sport 800 ist besonders attraktiv für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das sich auf der Straße dynamisch anfühlt. Gleichzeitig bleibt sie so alltagstauglich, dass sie nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist.

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Komfort, Stabilität und umfassende Elektronik legen und sich auch abseits der reinen Straßenroutine wohlfühlen möchten. Wer ein Motorrad sucht, das als Reisebegleiter funktioniert und dabei ein hohes Sicherheits- und Entspannungsniveau bietet, trifft hier häufig die passendere Wahl.

Fazit:

Die Triumph Tiger Sport 800 überzeugt im Vergleich vor allem durch ihre straßennahe, dynamische Ausrichtung. Wer Kurven liebt, gern zügig fährt und ein Motorrad sucht, das sportliches Handling mit Touring-Komfort kombiniert, findet in ihr eine sehr stimmige Option. Die Elektronik unterstützt dabei, ohne das Fahrgefühl zu überdecken. Als Gegenpol gilt: Wer stark auf Adventure-Anspruch und maximal „Reise-Alles“ setzt, könnte die Ausrichtung der Triumph als weniger kompromisslos empfinden.

Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo lange Strecken, Ruhe im Fahrgefühl und moderne Assistenz zählen. Die Kombination aus stabiler Fahrwerksauslegung, komfortorientierter Ergonomie und der eher reiseorientierten Motorcharakteristik macht sie zur passenden Wahl für Touren, bei denen der Weg das Ziel ist – und bei denen wechselnde Bedingungen dazugehören. Wer dagegen primär sportlich auf der Straße unterwegs ist und ein besonders leichtfüßiges Gefühl sucht, wird die BMW möglicherweise als weniger „agil“ wahrnehmen.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙