UVP 11.795 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 16.990 €
Baujahr von 2018 bis 2020
Der neue Cross-Over aus Hinckley im Test: Würdiger Nachfolger der 1050 Sport?
Weiter zum Testbericht
Abenteuer, aber mal so richtig
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Toller Motor!
  • Überragender QuickShifter
  • Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
  • Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
  • Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
  • Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
Kontra:
  • Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
  • Bei Regen Schmutz von hinten.
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Präzises Fahrwerk
  • Windschutz
  • Fahrkomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Niedertourig nichts zu holen
  • Geländetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.422mm
Länge2.073mm
Radstand1.422mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.386mm
Gewicht232kg
Radstand1.585mm
Länge2.190mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC
Hubraum798ccm
Hub56mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Motor-BauartV-Motor
Hubraum1.261ccm
Hub72mm
Bohrung106mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment84 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.219km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite396km
Leistung158 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment130 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.251km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite350km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel (Federweg 170)mm
Federung hintenEinstellbares Zentralfederbein (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorneBreite: 120 mm, 17 Zoll
Reifen hintenBreite:190 mm, 17 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenFeste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.
 
Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
 
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.345€ (inkl. Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 04/2025
  • Farben: gelb, grau, blau, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Triumph Tiger Sport 800 vs Ducati Multistrada 1260 – welcher Allrounder passt besser?

Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das mehr kann als nur geradeausfahren, landet schnell in der Welt der sportlichen Reise- und Allround-Konzepte. Genau hier treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Triumph Tiger Sport 800 steht für einen agilen, modernen Charakter mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und sportlicher Fahrbarkeit. Die Ducati Multistrada 1260 dagegen ist eher die große Bühne: deutlich mehr Anspruch an Ausstattung, Elektronik und Langstrecken-Komfort – und damit ein Motorrad, das sich wie ein Premium-Reisegerät anfühlt.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich die Modelle bei Motor und Fahrgefühl, bei Fahrwerk und Bremsen, bei Komfort und Ergonomie sowie bei Elektronik und Ausstattung? Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was im Alltag und auf Touren wirklich zählt.

Motorcharakter: agil und direkt vs. souverän und kraftvoll

Triumph Tiger Sport 800: sportlich, leichtfüßig, gut dosierbar

Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt im Vergleich besonders „handlich“: Der Motorcharakter ist spürbar auf Dynamik ausgelegt, ohne dabei übermäßig aggressiv zu sein. Das macht das Motorrad angenehm, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder neu angelegt wird – etwa auf kurvigen Landstraßen oder in wechselndem Stadt-/Landbetrieb. Die Kraft lässt sich meist fein dosieren, wodurch sich der Tiger Sport 800 sehr natürlich anfühlt, wenn das Tempo variiert.

Ducati Multistrada 1260: mehr Reserven, mehr Souveränität

Die Ducati Multistrada 1260 spielt dagegen in einer anderen Liga: Der Antrieb wirkt deutlich „erwachsener“ und bietet spürbar mehr Reserven. Das zeigt sich besonders beim Überholen, beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven und auf Autobahnabschnitten, wenn konstantes Tempo oder dynamische Schübe gefragt sind. Während der Tiger Sport 800 eher zum aktiven Fahren einlädt, fühlt sich die Multistrada 1260 oft wie ein Motorrad an, das auch mit weniger Aufwand schnell ans Ziel bringt.

Fahrwerk und Handling: leichtes Spiel vs. Premium-Setup

Triumph: spürbar agil, schnell im Rhythmus

Im direkten Vergleich zeigt die Triumph Tiger Sport 800 vor allem ihre Stärke im Handling: Das Motorrad lässt sich zügig in den Kurvenrhythmus bringen und wirkt dabei stabil, ohne träge zu werden. Gerade auf Straßen mit wechselndem Belag oder bei häufigen Richtungswechseln ist das ein Vorteil. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier ein Setup, das sich schnell anfühlt und Vertrauen aufbaut.

Ducati: Komfort und Kontrolle für lange Strecken

Die Ducati Multistrada 1260 punktet stärker in Richtung Komfort und Kontrolle. Das Fahrwerk ist auf ein breites Spektrum ausgelegt: von sportlicher Gangart bis zu entspanntem Gleiten auf langen Etappen. Im Vergleich wirkt die Multistrada 1260 besonders dann überlegen, wenn die Strecke länger wird oder wenn die Fahrbahn nicht durchgehend ideal ist. Das Motorrad bleibt dabei ruhig, die Linie lässt sich sauber halten, und die Abstimmung unterstützt den Fahrer spürbar.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Die Triumph Tiger Sport 800 vermittelt beim Verzögern ein eher direktes, sportliches Gefühl: Bremsimpulse wirken klar und lassen sich gut dosieren. Die Ducati Multistrada 1260 bietet im Vergleich häufig das Gefühl von „mehr System“: Die Bremsleistung ist stark, und die Stabilität beim harten Anbremsen oder bei wechselnden Bedingungen wirkt besonders souverän. Wer häufig mit Gepäck oder bei längeren Touren unterwegs ist, profitiert von dieser Ruhe.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Premium-Umfang

Triumph: klare Fahrmodi, nutzbar im Alltag

Bei der Triumph Tiger Sport 800 steht die Elektronik im Dienst des Fahrgefühls. Fahrmodi und Assistenzfunktionen sind so ausgelegt, dass sie sich schnell verstehen lassen und im Alltag helfen, ohne das Motorrad „zu kompliziert“ wirken zu lassen. Das ist besonders praktisch, wenn nicht jedes Wochenende mit maximalem Setup geplant ist, sondern wenn das Motorrad einfach funktionieren soll.

Ducati: umfangreich, fein abgestimmt, stark im Touring

Die Ducati Multistrada 1260 setzt im Vergleich deutlich stärker auf Elektronik als Teil des Gesamterlebnisses. Die Abstimmung wirkt wie ein Baukasten: Je nach Fahrmodus verändert sich das Motorrad spürbar in Richtung Sportlichkeit oder Komfort. Das hilft, wenn unterschiedliche Streckenprofile anstehen – etwa kurvige Landstraße am Vormittag und Autobahn am Nachmittag. Gleichzeitig gilt: Wer die Möglichkeiten wirklich nutzen möchte, bekommt hier mehr Tiefe.

Komfort und Ergonomie: sportlich aufgeräumt vs. Reisefokus

Triumph: sportliche Sitzposition, gute Beweglichkeit

Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das auch auf längeren Strecken nicht in eine reine „Touring-Liegeposition“ abdriftet. Die Sitzposition bleibt sportlich, die Beweglichkeit ist hoch, und das Motorrad lässt sich auch nach mehreren Stunden noch kontrolliert fahren. Das ist ein Plus für alle, die nicht nur Kilometer abspulen möchten, sondern unterwegs auch Kurven und Dynamik suchen.

Ducati: mehr Schutz, mehr Ruhe, mehr Langstreckenkomfort

Die Ducati Multistrada 1260 ist stärker auf Reisekomfort ausgelegt. Im Vergleich fällt auf, dass das Motorrad das Gefühl von „Ankommen“ unterstützt: Wind- und Fahrkomfort wirken auf langen Strecken oft angenehmer, und die Gesamtergonomie ist auf entspanntes Fahren ausgelegt. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt oder häufig mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist, wird die Reiseorientierung besonders schätzen.

Ausstattung und Alltag: vom schnellen Ausflug bis zur großen Tour

Bei der Triumph Tiger Sport 800 steht die Balance im Vordergrund: genug Ausstattung für modernes Fahren, aber ohne dass das Motorrad wie ein Technikprojekt wirkt. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad vor allem „funktionieren“ soll – vom Feierabend-Trip bis zur Wochenendrunde.

Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen stärker als Komplettpaket gedacht. Im Vergleich zeigt sich das besonders bei der Art, wie das Motorrad Touren unterstützt: Elektronik, Komfort und die generelle Premium-Anmutung greifen ineinander. Wer Wert auf eine umfangreiche Ausstattung legt und das Motorrad als Reisegerät betrachtet, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Tiger Sport 800 – Stärken

  • Agiles Handling: schnell im Kurvenrhythmus und leicht zu kontrollieren.
  • Sportlicher Charakter: macht Lust auf aktives Fahren.
  • Alltagstauglichkeit: Elektronik wirkt klar und nicht überfordernd.
  • Gute Balance zwischen Komfort und sportlicher Sitzhaltung.

Triumph Tiger Sport 800 – mögliche Schwächen

  • Weniger „Premium-Touring-Gefühl“ als bei der Multistrada, wenn es um maximalen Langstreckenkomfort geht.
  • Motorreserven wirken im Vergleich weniger üppig, wenn sehr dynamische Autobahn- oder Überholsituationen häufig sind.

Ducati Multistrada 1260 – Stärken

  • Mehr Souveränität: kräftiger Antrieb und souveränes Durchziehen.
  • Premium-Komfort für lange Strecken.
  • Umfangreiche Elektronik: Fahrmodi und Assistenz unterstützen gezielt.
  • Stabilität bei wechselnden Bedingungen und bei zügigem Fahren.

Ducati Multistrada 1260 – mögliche Schwächen

  • Anspruch an Setup: Wer die Möglichkeiten nutzen will, sollte sich mit den Systemen beschäftigen.
  • Charakter weniger „leichtfüßig“ als bei der Triumph – wer maximale Agilität sucht, könnte sich stärker sportliche Leichtigkeit wünschen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Triumph Tiger Sport 800 ist besonders passend, wenn häufig kurvige Strecken gefahren werden, wenn das Motorrad im Alltag unkompliziert bleiben soll und wenn eine sportliche, direkte Fahrweise im Vordergrund steht. Sie eignet sich gut für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell auf Touren geht, aber nicht zwingend als „Reiseprojekt“ verstanden werden muss.

Die Ducati Multistrada 1260 ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und ein sehr stimmiges Premium-Gesamtpaket wichtiger sind. Wer häufig größere Distanzen fährt, Wert auf umfangreiche Elektronik legt und ein Motorrad sucht, das auch bei hoher Geschwindigkeit und wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, wird mit der Multistrada deutlich zufriedener sein.

Fazit:

Die Triumph Tiger Sport 800 ist die Wahl für alle, die ein agiles, sportlich orientiertes Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu handeln ist und auf kurvigen Strecken besonders viel Fahrspaß liefert. Sie punktet mit direktem Handling, gut dosierbarer Dynamik und einer Balance aus Komfort und sportlicher Sitzhaltung. Wer häufig kürzere bis mittlere Touren fährt und dabei gerne aktiv unterwegs ist, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die Ducati Multistrada 1260 passt besser zu Fahrern, die Komfort, Souveränität und Premium-Ausstattung priorisieren. Im Vergleich wirkt sie stärker als Langstreckenmaschine: mehr Reserven im Antrieb, ruhigeres Fahrgefühl bei Tempo und eine Elektronik, die das Touring spürbar erleichtert. Wer regelmäßig große Distanzen fährt, Gepäck oder wechselnde Bedingungen gewohnt ist und die Möglichkeiten der Systeme nutzen möchte, findet in der Multistrada 1260 den passenderen Begleiter.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙