UVP 11.795 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2015 bis 2016
Der neue Cross-Over aus Hinckley im Test: Würdiger Nachfolger der 1050 Sport?
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Dickschiff, Dampfhammer, Reisedampfer, Full-Dresser, Schlachtschiff etc.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Toller Motor!
  • Überragender QuickShifter
  • Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
  • Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
  • Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
  • Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
Kontra:
  • Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
  • Bei Regen Schmutz von hinten.
Pro:
  • gelassenes Dahingleiten
  • pures V2-Feeling
  • Platz ohne Ende
  • Soundsystem
  • Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
  • Koffersystem Serie
Kontra:
  • groß und schwer
  • nix für Einsteiger
  • nix für Warmduscher

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.422mm
Länge2.073mm
Radstand1.422mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.386mm
Gewicht386kg
Radstand1.625mm
Länge2.600mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.440mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC
Hubraum798ccm
Hub56mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Hubraum1.690ccm
Hub111mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment84 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.219km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite396km
Leistung87 PS bei 5.010 U/Min
Drehmoment138 NM bei 3.750 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartDoppelschleife

Bremsen

Bremsen vorneDoppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenFeste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.
 
Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
 
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.345€ (inkl. Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 04/2025
  • Farben: gelb, grau, blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike. 
 
Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.500 €
  • Erstzulassung: 05/2009
  • HU: 10/2024
  • km: 53.639 km
  • Verfügbarkeit: sofort
  • Farbe: Silber-Weiß ("White Gold / Pewter Silver")

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Triumph Tiger Sport 800 vs. Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – der Vergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus völlig unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Tiger Sport 800 steht für sportlich orientiertes Fahren mit einem gewissen Allround-Anspruch. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen ist ein klassisches Touring-Bike: groß, komfortabel, auf Langstrecke ausgelegt und mit dem typischen Harley-Charakter. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus – und helfen dabei, die richtige Wahl nach Fahrstil und Einsatzgebiet zu treffen.

Grundidee und Charakter: sportlich agil vs. touring-lastig

Triumph Tiger Sport 800: dynamisch und vielseitig

Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur „von A nach B“ will. Der Fokus liegt auf einer sportlichen Grundhaltung: zügiges Vorankommen, gutes Handling und ein Fahrgefühl, das auch auf kurvigen Strecken Spaß macht. Gleichzeitig bleibt sie so konzipiert, dass sie nicht nur für die Rennstrecke taugt, sondern auch im Alltag und auf längeren Touren eine gute Figur macht.

Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: souverän und komfortorientiert

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen klar auf Touring getrimmt. Hier steht nicht die maximale Agilität im Vordergrund, sondern das entspannte Reisen: viel Windschutz, eine komfortable Sitzposition und eine Ausstattung, die lange Strecken angenehm macht. Der Motorcharakter und die Art, wie sich das Bike auf Geschwindigkeit einpendelt, sind stark auf „cruisen“ ausgelegt.

Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Leistungsdaten und des Motorcharakters zeigt sich schnell: Beide Motorräder können zügig fahren, aber sie vermitteln das auf unterschiedliche Weise. Die Triumph setzt eher auf ein sportliches Ansprechverhalten und eine Fahrweise, bei der man Drehzahlen nutzen möchte, um dynamisch zu bleiben. Die Harley spielt ihre Stärken stärker über das Drehmoment und das gleichmäßige, entspannte Vorankommen aus.

In der Praxis bedeutet das: Wer gern beschleunigt, zügig aus Kurven herauskommt und das Motorrad „mitarbeitet“, findet in der Triumph meist den direkteren Draht. Wer dagegen Wert auf ruhiges Gleiten, gleichmäßige Fahrt und ein souveränes Gefühl bei Autobahn-Tempo legt, wird mit der Harley deutlich zufriedener sein.

Fahrwerk und Handling: Kurvenfreude vs. Stabilität

Triumph Tiger Sport 800: präzise Führung

Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt im Vergleich wie das Bike, das sich leichter „in die Linie“ bringen lässt. Das Handling ist darauf ausgelegt, dass man auch bei wechselnden Streckenprofilen schnell Vertrauen aufbaut. Gerade auf Landstraßen und bei sportlicher Fahrweise zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt kontrollierbar und vermittelt ein agiles Gefühl.

Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: ruhiger Geradeauslauf

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist weniger auf schnelle Richtungswechsel ausgelegt, dafür aber auf Stabilität und Komfort. Auf langen Strecken, bei konstantem Tempo oder bei Wind und wechselnden Bedingungen, spielt die Harley ihre Vorteile aus. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption sorgen dafür, dass man sich weniger „konzentrieren“ muss und mehr auf die Reise fokussieren kann.

Ergonomie und Sitzposition: wer sitzt wie – und wie lange?

Beim Thema Ergonomie unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Triumph bietet eine sportlichere Sitzhaltung, die eher zu aktiver Fahrweise passt. Das ist besonders dann angenehm, wenn häufig gewechselt wird zwischen Landstraße, Stadtverkehr und zügigen Abschnitten. Für längere Touren ist das grundsätzlich ebenfalls möglich, aber die Haltung lädt eher dazu ein, zwischendurch Pausen zu planen und die Fahrt „mitzulenken“.

Die Harley setzt auf eine entspannte, touringtypische Position. Gerade bei langen Etappen wirkt das wie ein Vorteil: weniger verkrampftes Gefühl, mehr Komfort und ein klarer Fokus auf Fahrspaß ohne ständiges Nachjustieren. Wer häufig mit Sozius unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt, wird die ergonomische Ausrichtung der Electra Glide besonders zu schätzen wissen.

Ausstattung und Reise-Feeling: was auf Tour wirklich zählt

Bei einem Vergleich zwischen Triumph Tiger Sport 800 und Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist die Ausstattung ein zentraler Punkt. Die Harley ist als Touring-Maschine gedacht und bringt typischerweise mehr „Reisegepäck“ im weiteren Sinne mit: Windschutz, Komfortdetails und eine Gesamtanmutung, die auf Langstrecke optimiert ist. Dadurch entsteht ein stimmiges Paket für Touren, bei denen man nicht ständig anhalten möchte, um sich um Kleinigkeiten zu kümmern.

Die Triumph punktet eher mit einem alltagstauglichen, sportlich orientierten Setup. Das Bike wirkt dadurch flexibler, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Stadtverkehr, kurzen Ausfahrten oder spontanen Umwegen. Die Ausstattung ist eher „fahrorientiert“, während die Harley stärker „reiseorientiert“ ist.

Komfort im Alltag: Stadt, Landstraße und Autobahn

Im Alltag zeigt sich ein klares Bild: Die Triumph ist leichter in den Tagesablauf integrierbar. Sie wirkt handlicher und passt gut zu Fahrten, bei denen man öfter stoppt, abbiegt oder die Strecke spontan anpasst. Auf der Landstraße kann sie ihre sportliche Seite ausspielen, ohne dass man sofort das Gefühl hat, ein „Tourenschiff“ zu bewegen.

Die Harley ist dagegen vor allem dann im Element, wenn die Strecke lang wird. Im Stadtverkehr kann das größere, touringtypische Konzept weniger „leichtfüßig“ wirken. Dafür wird die Electra Glide auf Autobahn und bei längeren Fahrten schnell zur Komfortmaschine: Windschutz, ruhiges Fahrgefühl und die Art, wie sie Geschwindigkeit aufnimmt, machen den Unterschied.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Tiger Sport 800 – Stärken

  • Sportliche Grundausrichtung mit gutem Gefühl für Kurven und zügiges Fahren.
  • Vielseitigkeit: passt sowohl zu kürzeren Fahrten als auch zu längeren Touren.
  • Aktives Handling, das Lust auf dynamische Strecken macht.

Triumph Tiger Sport 800 – mögliche Schwächen

  • Wer vor allem maximalen Langstreckenkomfort sucht, wird bei der Harley schneller fündig.
  • Das sportlichere Konzept kann bei sehr langen Etappen mehr Pausenplanung erfordern.

Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Stärken

  • Touring-Komfort und souveränes Reisegefühl.
  • Stabilität bei längeren Fahrten und bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Typischer Harley-Charakter: entspanntes Vorankommen statt „Sportbetrieb“.

Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – mögliche Schwächen

  • Im Stadtverkehr kann das größere Touring-Konzept weniger flexibel wirken.
  • Wer maximale Agilität sucht, wird die Triumph als direkter empfinden.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Wahl zwischen Triumph Tiger Sport 800 und Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gewünscht ist.

Triumph Tiger Sport 800: ideal für…

…Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sportlich bleibt, aber nicht nur auf kurze Strecken beschränkt ist. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven mag und das Bike auch im Alltag regelmäßig nutzt, trifft mit der Triumph häufig die passendere Wahl. Auch wenn Touren geplant sind, steht hier eher die Mischung aus Fahrspaß und Alltagstauglichkeit im Vordergrund.

Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: ideal für…

…Menschen, die lange Strecken genießen und dabei Komfort, Windschutz und ein entspanntes Fahrgefühl priorisieren. Wer häufig Autobahn fährt, große Touren plant oder mit Sozius unterwegs ist, wird die Electra Glide als besonders stimmig empfinden. Die Harley ist weniger „leicht zu bewegen“, dafür aber ein echtes Reisegerät, das die Fahrt zur angenehmen Routine macht.

Fazit:

Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß und ein sportlich-direktes Handling im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für abwechslungsreiche Strecken, für häufige Fahrten im Alltag und für alle, die Dynamik spüren möchten, ohne auf Touren zu verzichten. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU gewinnt dagegen dort, wo Komfort und souveränes Reisen zählen: lange Etappen, entspannte Geschwindigkeit und ein touringtypisches Gesamtpaket. Wer vor allem „genießen“ will, statt ständig aktiv zu arbeiten, wird mit der Harley glücklicher. Kurz gesagt: Triumph passt eher zu aktiven Fahrern mit Lust auf Kurven und Flexibilität, Harley eher zu Tourern, die Komfort, Stabilität und den klassischen Cruiser-Charakter suchen. Die Entscheidung wird damit weniger technisch als vielmehr emotional – und genau das ist bei einem Vergleich dieser beiden Konzepte der spannendste Teil.

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