UVP 11.795 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Der neue Cross-Over aus Hinckley im Test: Würdiger Nachfolger der 1050 Sport?
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Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Toller Motor!
  • Überragender QuickShifter
  • Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
  • Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
  • Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
  • Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
Kontra:
  • Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
  • Bei Regen Schmutz von hinten.
Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.422mm
Länge2.073mm
Radstand1.422mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.386mm
Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC
Hubraum798ccm
Hub56mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment84 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.219km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite396km
Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenFeste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)

Fazit

Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.
 
Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
 
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.345€ (inkl. Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 04/2025
  • Farben: gelb, grau, blau, schwarz

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

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Triumph Tiger Sport 800 vs Harley-Davidson Low Rider S – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und charakterlich kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Tiger Sport 800 steht für sportlich-elegante Fahrdynamik mit einem gewissen Alltagsfokus. Die Harley-Davidson Low Rider S dagegen ist ein Vertreter der Cruiser-Welt, der mit markantem Auftritt, kräftigem Durchzug und einem ganz eigenen Fahrgefühl überzeugt. Doch wie schlagen sich die beiden Modelle im direkten Vergleich – und für wen passt welches Motorrad besser?

Grundidee und Charakter: Sportlichkeit vs. Cruiser-Feeling

Triumph Tiger Sport 800: sportlich, aber alltagstauglich

Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt wie ein Motorrad, das die Landstraße liebt, ohne dabei den Alltag zu vergessen. Der Fokus liegt auf einer agilen Fahrweise, einer klaren Linienführung und einem Motor, der sich sowohl dynamisch als auch kontrolliert bewegen lässt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für die „große Runde“ taugt, sondern auch für den täglichen Weg zur Arbeit oder spontane Ausfahrten, findet hier eine stimmige Basis.

Harley-Davidson Low Rider S: kraftvoll, direkt, unverwechselbar

Die Harley-Davidson Low Rider S setzt auf den klassischen Cruiser-Ansatz, kombiniert mit einem deutlich sportlicheren Anspruch. Das Fahrgefühl ist weniger „leichtfüßig“ im Sinne eines sportlichen Kurvenwerkzeugs, sondern eher „kraftvoll und präsent“. Der Motor liefert spürbaren Schub, das Motorrad steht stabil da und vermittelt ein souveränes Gefühl – besonders dann, wenn es um zügiges Beschleunigen und entspanntes Dahingleiten geht.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der beiden Konzepte zeigt sich: Die Triumph Tiger Sport 800 zielt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Drehfreude und kontrollierbarer Leistung. Das macht sie stark, wenn der Fokus auf gleichmäßiger Beschleunigung, sauberen Übergängen und einem sportlichen Rhythmus liegt. Die Harley-Davidson Low Rider S hingegen spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo kräftiger Vortrieb aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen gefragt ist. Das Ergebnis ist ein anderes „Tempo-Gefühl“: weniger Drehzahl-Charakter, mehr Schub und Druck.

Stärken der Triumph: dynamische Fahrbarkeit, sportliche Dosierbarkeit, ein Motor, der sich gut in Kurven und beim zügigen Fahren einfügt.
Schwächen der Triumph: wer ausschließlich auf Cruiser-typischen Druck und „Big-Bike“-Präsenz setzt, könnte den Charakter weniger emotional finden als bei Harley.

Stärken der Harley: spürbarer Durchzug, souveränes Beschleunigen, ein sehr eigenständiger Motorcharakter.
Schwächen der Harley: wer ein besonders agiles Handling wie bei sportlichen Maschinen erwartet, muss sich auf den Cruiser-Fokus einstellen.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen sportlicher Auslegung und Cruiser-Philosophie. Die Triumph Tiger Sport 800 ist darauf ausgelegt, Kurven schnell und präzise anzunehmen. Das Motorrad wirkt dabei „kompakt“ in der Bewegung: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Fahrgefühl bleibt auch bei dynamischer Fahrweise gut nachvollziehbar.

Die Harley-Davidson Low Rider S setzt stärker auf Stabilität und ein ruhiges, souveränes Auftreten. Das Motorrad liegt spürbar „im Fahrzustand“, statt ständig nach sportlicher Leichtigkeit zu wirken. Das ist ein Vorteil, wenn lange Strecken, zügiges Cruisen und ein selbstbewusstes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. In engen Passagen kann die sportliche Agilität dann aber weniger im Fokus stehen als bei der Triumph.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Die Triumph Tiger Sport 800 spielt ihre Stärken typischerweise dort aus, wo sportliches Fahren saubere Übergänge braucht: kontrolliertes Anbremsen, ein sicheres Gefühl beim Einlenken und ein Bremsverhalten, das sich gut an die eigene Fahrweise anpassen lässt.

Die Harley-Davidson Low Rider S punktet ebenfalls mit einem starken Bremsgefühl, aber der Charakter ist eher „kraftvoll und direkt“. Das kann sich sehr angenehm anfühlen, wenn man das Motorrad ohnehin als souveränen Cruiser bewegt. Wer jedoch sehr feinfühliges sportliches Bremsen in kurzen Abständen sucht, wird die Triumph häufig als etwas „sportlicher“ wahrnehmen.

Sitzposition und Ergonomie: Alltagskomfort entscheidet

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede zwischen beiden Modellen. Die Triumph Tiger Sport 800 bietet eine Position, die sportliches Fahren unterstützt, ohne sofort unbequem zu werden. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur „auf dem Motorrad sitzen“, sondern auch aktiv fahren möchten.

Die Harley-Davidson Low Rider S setzt auf eine Cruiser-typische Haltung. Das sorgt für ein markantes Körpergefühl und häufig auch für eine entspannte Sitzposition bei längeren Fahrten. Gleichzeitig kann es bei sehr sportlicher Fahrweise oder in engen Kurven weniger „agil“ wirken als bei einer sportlicheren Ergonomie.

Triumph-Vorteil: sportliche Ergonomie für dynamische Fahrten.
Harley-Vorteil: Cruiser-Komfort und Präsenz, besonders auf längeren Strecken.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise

Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad im Alltag bewegt: Anfahren, Rangieren, Sicht, Windschutz und das Gefühl bei wechselnden Geschwindigkeiten. Die Triumph Tiger Sport 800 ist in dieser Hinsicht oft die „Allround“-Wahl: Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße schnell wieder in den passenden Rhythmus findet. Der sportliche Charakter hilft, wenn es um zügiges Vorankommen geht, ohne dass man ständig „auf Kante“ fahren muss.

Die Harley-Davidson Low Rider S ist im Stadtverkehr nicht automatisch die „einfachste“ Wahl, aber sie kann im Alltag sehr gut funktionieren, wenn man das Cruiser-Tempo mag. Auf der Landstraße und bei längeren Fahrten spielt sie ihre Stärken aus: ruhiges Dahingleiten, kräftiger Schub und ein Fahrgefühl, das man spürt. Für Reisen ist sie besonders dann passend, wenn man Komfort und Charakter höher gewichtet als maximale Sportlichkeit.

Design und Ausstrahlung: Zwei Welten, zwei Zielgruppen

Design ist mehr als nur Optik – es beeinflusst auch, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie man sich darauf fühlt. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt modern, sportlich und „technisch“ in der Anmutung. Die Harley-Davidson Low Rider S ist dagegen ein Statement: massiver Look, klare Linien, viel Präsenz. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das nicht nur fährt, sondern auch gesehen wird, findet in der Harley eine besonders starke Identität.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Tiger Sport 800 – besonders stark, wenn…

  • ein sportliches Fahrgefühl im Vordergrund steht
  • das Motorrad sowohl für kurze Ausfahrten als auch für längere Strecken genutzt wird
  • eine gut dosierbare Leistung und ein harmonisches Handling wichtig sind
  • man ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt

Triumph Tiger Sport 800 – mögliche Schwächen

  • wer primär Cruiser-Charakter und „Big-Bike“-Emotion erwartet, könnte den Stil weniger „ikonisch“ finden
  • bei sehr cruiser-typischem Fahrstil kann die sportliche Auslegung weniger „entspannt“ wirken als bei Harley

Harley-Davidson Low Rider S – besonders stark, wenn…

  • kräftiger Durchzug und ein direktes Ansprechverhalten gefragt sind
  • man das Motorrad als Cruiser mit sportlichem Anspruch versteht
  • Stabilität und Präsenz wichtiger sind als maximale Agilität
  • man ein unverwechselbares Design und Charakter sucht

Harley-Davidson Low Rider S – mögliche Schwächen

  • wer sehr enge, schnelle Kurven wie mit einem sportlichen Motorrad erwartet, muss sich auf den Cruiser-Fokus einstellen
  • im Alltag kann die Fahrweise stärker vom eigenen Stil abhängen, damit sich das Motorrad „richtig“ anfühlt

Kaufberatung: Welche Fragen helfen bei der Entscheidung?

Bevor die Entscheidung fällt, lohnt sich ein Blick auf die eigenen Prioritäten. Ein guter Vergleich entsteht nicht nur aus Daten, sondern aus dem, was man wirklich erleben möchte:

  • Wie soll sich Beschleunigung anfühlen? Eher drehzahlbetont und sportlich dosierbar (Triumph) oder kraftvoll und schiebend (Harley)?
  • Welche Strecken stehen im Vordergrund? Häufig Landstraße mit sportlichem Rhythmus (Triumph) oder längere Cruiser-Runden mit souveränem Tempo (Harley)?
  • Welche Sitzposition passt besser? Sportlich aktiv (Triumph) oder cruiser-typisch entspannt (Harley)?
  • Wie wichtig ist Agilität? Schnelle Richtungswechsel und kurvenorientiertes Handling (Triumph) oder Stabilität und Präsenz (Harley)?

Fazit:

Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl, wenn ein sportliches, präzises Fahrgefühl im Alltag und auf der Landstraße wichtiger ist als reiner Cruiser-Charakter. Sie passt besonders zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich dynamisch bewegen lässt, sich gut dosieren lässt und sowohl für kurze Touren als auch für längere Fahrten stimmig bleibt. Die Harley-Davidson Low Rider S ist dagegen ideal, wenn kräftiger Durchzug, Cruiser-Feeling und eine starke Ausstrahlung im Vordergrund stehen. Sie überzeugt vor allem dort, wo Stabilität, souveränes Beschleunigen und ein unverwechselbarer Charakter zählen. Wer also eher „kurvenorientiert und sportlich“ denkt, greift zur Triumph. Wer „kraftvoll, präsent und cruiserbetont“ fahren möchte, findet in der Harley-Davidson Low Rider S die passendere Wahl.

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