| UVP | 11.795 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Toller Motor!
- Überragender QuickShifter
- Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
- Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
- Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
- Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
- Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
- Bei Regen Schmutz von hinten.
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Länge | 2.073 | mm |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.386 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 396 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Feste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Triumph Tiger Sport 800 vs Husqvarna 701 Enduro: Vergleich für Straße, Alltag und Abenteuer
Wer zwischen der Triumph Tiger Sport 800 und der Husqvarna 701 Enduro schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein sportlich ausgerichtetes Motorrad mit Touring-Anspruch, auf der anderen ein kompromissloses Enduro-Konzept, das auch abseits der befestigten Wege Spaß macht. Beide Modelle sind Allrounder in ihrem jeweiligen Sinne – aber sie setzen die Schwerpunkte unterschiedlich. Genau das macht den Vergleich so interessant.
Grundidee: Sport-Touring trifft Enduro-Charakter
Die Triumph Tiger Sport 800 ist darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu absolvieren und dabei sportlich zu wirken. Der Fokus liegt auf einem souveränen Fahrgefühl auf der Straße, guter Alltagstauglichkeit und einer Motorabstimmung, die sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen gut dosieren lässt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man nicht ständig an „Offroad“ denkt, aber trotzdem gern dynamisch fährt.
Die Husqvarna 701 Enduro dagegen kommt aus der Enduro-Ecke. Sie ist leichter im Denken und im Handling, mit einem Motorcharakter, der Lust auf Gas gibt und der auch im Gelände nicht klein beigibt. Wer häufiger Schotter, Waldwege oder unbefestigte Strecken nutzt, bekommt hier ein Motorrad, das sich weniger nach „Straßenkomfort“ anfühlt, sondern nach „Fahren und Entdecken“.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Leistungsdaten und der Art, wie die Motoren ihre Kraft übertragen, zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Triumph setzt auf einen gleichmäßigeren, tourentauglichen Charakter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig moderat gefahren wird und wenn Beschleunigung nicht nur „knallt“, sondern sich kontrolliert aufbauen soll. Dadurch wirkt die Tiger Sport 800 oft entspannter, gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und in Situationen, in denen man nicht ständig am Drehzahlfenster arbeiten möchte.
Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen spürbar „direkter“. Der Antrieb wirkt lebendiger und fordert mehr Aufmerksamkeit im Umgang mit dem Gas. Das ist ein Vorteil, wenn man gern zügig beschleunigt, wenn man Traktion im Gelände aktiv nutzt oder wenn man das Motorrad als Werkzeug für dynamisches Fahren versteht. Gleichzeitig kann diese Direktheit im Alltag bedeuten, dass man feinfühliger dosieren muss, um stets entspannt zu bleiben.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Triumph Tiger Sport 800: eher gleichmäßige Kraftentfaltung, gut dosierbar, tourentauglich – Schwäche: weniger „Enduro-Feeling“ bei sehr ruppigen Strecken oder wenn maximale Spontanität gefragt ist.
- Husqvarna 701 Enduro: lebendiger Charakter, macht im Gelände und auf Schotter besonders Spaß – Schwäche: kann auf der Straße bei ruhiger Fahrweise etwas mehr „Aufmerksamkeit“ verlangen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk Vergleich wird deutlich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte sind. Die Triumph wirkt auf der Straße eher auf Stabilität und ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl getrimmt. Das hilft besonders bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Etappen und wenn die Strecke nicht perfekt ist. Auch wenn es mal holprig wird, bleibt die Tiger Sport 800 meist gut kontrollierbar.
Die Husqvarna ist dagegen auf Agilität und „Offroad-taugliches“ Arbeiten ausgelegt. Das Handling fühlt sich oft leichter an, und das Motorrad reagiert schneller auf Lenkimpulse. Auf Schotter oder in unübersichtlichem Gelände ist das ein echter Pluspunkt. Gleichzeitig kann die Enduro-typische Auslegung auf der Straße je nach Fahrstil weniger „seidig“ wirken als bei einem stärker straßenorientierten Setup.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder bringen Bremsen mit, die für ihren Einsatzbereich passen. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Triumph wirkt im Alltag häufig harmonischer, wenn es um gleichmäßige Verzögerung und kontrolliertes Anbremsen geht. Die Husqvarna punktet vor allem dann, wenn man mit wechselnden Untergründen rechnet und wenn das Motorrad in Situationen kommt, in denen man nicht nur auf Asphalt bremst, sondern auch auf losem Untergrund.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Beim Thema Ergonomie und Sitzhöhe zeigt sich, dass beide Modelle unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Triumph bietet eine Sitzposition, die eher auf sportliches Fahren mit einem gewissen Touring-Komfort ausgelegt ist. Das hilft, wenn längere Strecken geplant sind und wenn man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „zu verkrampfen“.
Die Husqvarna wirkt in der Sitzposition oft „aufrechter“ und endurotypischer. Das kann im Gelände Vorteile bringen, weil man aktiver mit dem Motorrad arbeitet und die Kontrolle über das Vorderrad leichter spürt. Auf der Straße ist das ebenfalls möglich, aber wer sehr lange Autobahn- oder Landstraßenetappen plant, wird die Triumph häufig als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen bei Ergonomie
- Triumph Tiger Sport 800: komfortabler für längere Fahrten, sportlich ohne zu „radikal“ zu werden – Schwäche: weniger „Enduro-Workflow“ für Schotter und Gelände.
- Husqvarna 701 Enduro: endurotypisch aktiv, gut für unbefestigte Strecken – Schwäche: kann auf langen reinen Asphaltstrecken weniger entspannend wirken.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile
Im Elektronik Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder moderne Unterstützung bieten, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Triumph setzt stärker auf ein Paket, das das Fahren auf der Straße erleichtert: Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Motorrad je nach Situation angenehm zu bewegen. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht ständig am Setup schrauben möchte und wenn man sich auf die Strecke konzentrieren will.
Die Husqvarna bringt ebenfalls Elektronik mit, die zum Enduro-Ansatz passt. Gerade bei wechselnden Untergründen ist es ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur „Leistung“ liefert, sondern auch dabei hilft, sie sinnvoll in Traktion umzusetzen. Wer gern experimentiert oder bewusst mit dem Untergrund arbeitet, wird die Husqvarna oft als „ehrlicher“ und direkter erleben.
Alltagstauglichkeit: Reichweite, Tank und Nutzung
Bei der Alltagstauglichkeit spielen Faktoren wie Reichweite und Tank eine große Rolle. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie nicht nur für kurze Runden taugen. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Triumph wirkt häufig als „Tourenmaschine“, bei der man weniger an Tankstopps denkt und die sich für längere Tagesetappen besonders gut eignet. Die Husqvarna kann ebenfalls weite Strecken abdecken, aber sie wird oft stärker als „Route mit Abzweigungen“ genutzt – also mit mehr Variation und mehr Fokus auf das Fahren selbst.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger Sport 800 – wann sie klar gewinnt
Die Triumph Tiger Sport 800 ist besonders stark, wenn die Hauptstrecke Asphalt bleibt und wenn das Motorrad für Touren, Alltag und sportliche Landstraßenfahrten genutzt wird. Die Stärken liegen in der harmonischen Abstimmung, der gut dosierbaren Kraft und dem insgesamt runden Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht „wie ein Kompromiss“ anfühlt, sondern wie ein stimmiges Gesamtpaket, wird hier schnell fündig.
Schwächen zeigen sich vor allem dort, wo das Gelände dominiert. Für sehr groben Untergrund oder für häufiges Offroad-Fahren ist die Triumph nicht der typische Spezialist. Sie kann zwar mit unbefestigten Strecken umgehen, aber sie ist nicht die erste Wahl, wenn der Schwerpunkt klar abseits der Straße liegt.
Husqvarna 701 Enduro – wann sie klar gewinnt
Die Husqvarna 701 Enduro spielt ihre Vorteile aus, wenn Schotter, Waldwege und unbefestigte Strecken regelmäßig vorkommen. Die Agilität, der lebendige Motorcharakter und das endurotypische Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für alle, die gern „raus aus dem Alltag“ fahren. Auch wenn die Straße genutzt wird, bleibt der Fokus oft auf dem Fahrspaß – nicht nur auf dem Ziel.
Als Schwäche kann sich im Vergleich ergeben, dass die Husqvarna im reinen Langstreckenbetrieb weniger „entspannt“ wirkt als die Triumph. Wer vor allem komfortorientierte Touren plant und dabei möglichst wenig mit dem Motorrad „arbeiten“ möchte, wird die Triumph häufig als angenehmer erleben.
Welche Wahl passt zum Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden: Wer überwiegend auf Asphalt unterwegs ist, dabei sportlich fahren möchte und ein Motorrad sucht, das sich für längere Strecken stimmig anfühlt, trifft mit der Triumph Tiger Sport 800 meist die passendere Wahl. Wer dagegen regelmäßig gemischte Strecken fährt, gern Schotter und Offroad-Abschnitte einplant und ein Motorrad möchte, das sich dynamisch und endurotypisch anfühlt, wird mit der Husqvarna 701 Enduro deutlich mehr Begeisterung finden.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl für alle, die ein sportlich-tourentaugliches Motorrad suchen: harmonische Abstimmung, gut dosierbarer Motor und ein insgesamt runder Auftritt auf der Straße. Sie eignet sich besonders für längere Fahrten, für Alltag mit gelegentlichen Ausflügen und für Fahrer, die Komfort und Dynamik in einem stimmigen Gesamtpaket möchten.
Die Husqvarna 701 Enduro passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Abwechslung erwarten: Schotter, Waldwege und unbefestigte Strecken sind kein „Bonus“, sondern Teil des Plans. Der lebendige Antrieb und das agile Handling machen sie zum Spaßgerät für Entdecker. Wer allerdings überwiegend Asphalt fährt und dabei maximale Entspannung auf langen Strecken priorisiert, wird die Triumph im Vergleich meist als angenehmer erleben.