| UVP | 11.795 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.690 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Toller Motor!
- Überragender QuickShifter
- Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
- Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
- Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
- Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
- Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
- Bei Regen Schmutz von hinten.
- starker Motor
- bolleriger V2-Sound
- große Modell- und Ausstattungs-Anzahl
- überraschend gute Straßen- und Kurvenlage
- Bremse vorne unterdimensioniert
- Solositzer: Soziusfähigkeit nur mit Zubehör
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Länge | 2.073 | mm |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.386 | mm |
| Gewicht | 248 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 396 | km |
| Leistung | 105 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 72H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Feste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit
Die Indian Scout Sport ist mehr als nur eine Alternative zu Cruisern von Harley Davidson. Sie ist eigenständig, hat eine wunderschöne Cruiser-Silhouette und fährt sich überraschend sportlich. Der V2 ist nicht nur kräftig, sondern auch kultiviert und dürfte auch Leuten gefallen, die mit den teils ruppigen älteren V2 nicht viel anfangen können. Der Preis geht in Ordnung, zumal man mit einer Indian auch ein wenig Extravaganz mitkauft.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord in Appen/Pinneberg bei Hamburg zur Verfügung gestellt. Powersport Nord ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer und hat eine große Ausstellungshalle mit vielen Modellen von Indian und von CF-Moto. Ein Besuch lohnt sich also, auch wenn man nur mal schauen will.
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Triumph Tiger Sport 800 vs. Indian Scout Sport – Vergleich & Kaufberatung
Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken Spaß macht, landet schnell in der Kategorie moderner, sportlich ausgelegter Bikes. Im direkten Vergleich stehen die Triumph Tiger Sport 800 und die Indian Scout Sport. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie klare Antworten auf unterschiedliche Bedürfnisse: Die eine Maschine setzt auf vielseitige Fahrbarkeit und eine sportlich-touring-orientierte Auslegung, die andere auf einen markanten, kraftvollen Charakter mit Fokus auf dynamisches Fahren.
Im folgenden Vergleich werden die im Daten- und Testkontext genannten Werte beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern vor allem darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Kurve, beim Bremsen und auf der Strecke.
Überblick: Zwei Philosophien, ein Anspruch
Die Triumph Tiger Sport 800 ist als sportlich orientiertes Allround-Bike gedacht. Sie verbindet eine aufrechte, kontrollierte Sitzposition mit einem Fahrgefühl, das auch längere Touren angenehm macht. Die Indian Scout Sport dagegen steht für einen deutlich eigenständigeren Auftritt: kompakter, kerniger und mit einem Fokus auf unmittelbare Dynamik. Wer gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad mit starker „Punch“-Wirkung sucht, findet hier eine klare Richtung.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Werte im Alltag anfühlen
Leistungsentfaltung und Drehmomentgefühl
Beim Vergleich der Motorleistung und der Drehmomentwerte zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten: Die Triumph zielt auf eine gleichmäßig nutzbare Leistungsentfaltung, die sich über verschiedene Drehzahlbereiche hinweg gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen im Stadtverkehr oder entspanntes Fahren auf Landstraßen im Wechsel stehen.
Die Indian Scout Sport wirkt dagegen oft „direkter“: Die Kombination aus Motorcharakter und den im Vergleich genannten Leistungs-/Drehmomentdaten sorgt für ein spürbares Ansprechverhalten. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn zügige Überholmanöver oder dynamische Passagen im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann ein kerniger Charakter im Alltag auch mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren verlangen, weil das Motorrad schneller „in Fahrt“ ist.
Getriebe und Schaltgefühl
Auch wenn die konkreten Schaltpunkte je nach Fahrweise variieren, lässt sich im Vergleich ein Muster erkennen: Die Triumph unterstützt ein flüssiges Fahren mit gutem Vortrieb bei moderaten Drehzahlen. Die Indian Scout Sport belohnt dagegen oft eine etwas aktivere Fahrweise, bei der die Leistung stärker aus höheren Drehzahlbereichen genutzt wird. Wer gern mit Gefühl schaltet und das Motorrad „arbeitet“, wird die Indian häufig als spannender erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Federung und Fahrkomfort
Beim Fahrwerk und den daraus abgeleiteten Eigenschaften zeigt sich: Die Tiger Sport 800 ist auf ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Kontrolle und Komfort ausgelegt. Das spürt man besonders auf wechselndem Belag, bei längeren Strecken oder wenn die Straße nicht perfekt glatt ist. Die Indian Scout Sport wirkt im Vergleich sportlicher und direkter im Ansprechverhalten, was in schnellen Kurven und bei zügiger Gangart Vorteile bringt.
Die Stärke der Triumph liegt damit eher in der „Alltagsrobustheit“: Sie bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut berechenbar. Die Stärke der Indian liegt stärker in der Dynamik: Das Motorrad vermittelt schneller das Gefühl, dass es bereit ist, die nächste Kurve anzunehmen.
Kurvenverhalten und Spurtreue
Die im Vergleich genannten Parameter rund um Geometrie und Fahrwerksauslegung deuten darauf hin, dass die Triumph ein sehr stabiles, kontrolliertes Kurvenbild liefert. Die Indian Scout Sport kann dagegen in vielen Situationen agiler wirken, vor allem wenn die Fahrweise aktiv ist und das Motorrad bewusst geführt wird. Wer eher „ruhig und sauber“ fährt, wird die Triumph als entspannter empfinden. Wer gern „drückt“ und das Bike spürt, wird die Indian als lebendiger wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremswerte und der typischen Bremscharakteristik zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Triumph bietet häufig eine sehr gut dosierbare Verzögerung, die sich besonders im Alltag und bei wechselnder Verkehrslage auszahlt. Die Indian Scout Sport wirkt beim Bremsen oft kraftvoller im ersten Ansprechmoment, was bei zügiger Fahrweise ein Plus sein kann.
Wichtig ist: Der beste Eindruck entsteht nicht nur durch Zahlen, sondern durch das Zusammenspiel aus Hebelgefühl, Dosierbarkeit und Stabilität. In der Praxis wirkt die Triumph häufig „harmonischer“ für häufiges Bremsen im Stadtverkehr, während die Indian bei sportlicherem Fahren schnell ein starkes Sicherheitsgefühl vermittelt.
Sitzposition und Ergonomie: Für kurze Wege oder lange Touren
Ergonomie im Alltag
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied im Vergleich. Die Triumph Tiger Sport 800 bietet eine sportliche, aber alltagstaugliche Haltung. Das hilft dabei, auch nach längerer Fahrzeit nicht komplett „verkrampft“ zu sein. Die Indian Scout Sport ist tendenziell stärker auf eine dynamische Fahrhaltung ausgelegt. Das kann beim sportlichen Fahren begeistern, erfordert im Alltag aber manchmal etwas mehr Aufmerksamkeit für die eigene Komfortzone.
Windschutz und Langstrecke
Je nach Ausstattung und Fahrgeschwindigkeit spielt auch der Windschutz eine Rolle. Die Triumph wirkt im Vergleich oft als die praktischere Option für längere Strecken, weil sie das Gesamtpaket aus Sitzposition und Fahrbarkeit stärker auf Touren ausrichtet. Die Indian Scout Sport kann auf langen Strecken ebenfalls Spaß machen, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man mit Freude „fährt“, statt es primär als entspanntes Reisegerät zu nutzen.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was im Vergleich auffällt
Bei der Ausstattung und den im Vergleich genannten Praxisaspekten zeigt sich ein klares Bild: Die Triumph Tiger Sport 800 punktet häufig mit einem Paket, das sich gut in den Alltag integrieren lässt – vom Fahrgefühl bis zur generellen Nutzbarkeit. Die Indian Scout Sport setzt dagegen stärker auf den Charakter des Motorrads: Sie wirkt wie ein Bike, das man nicht nur fährt, sondern das auch optisch und vom Antrieb her „präsent“ ist.
Auch bei Themen wie Verbrauch und Reichweite lohnt der Blick auf die Relation der Werte: Die Triumph wirkt im Vergleich häufig als die effizientere Wahl, wenn moderates Tempo und gleichmäßiges Fahren im Vordergrund stehen. Die Indian kann bei sportlicher Fahrweise mehr „Durst“ entwickeln, dafür aber mit einem besonders intensiven Fahrgefühl punkten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger Sport 800 – Stärken
- Ausgewogene Leistungsentfaltung, die sich gut dosieren lässt
- Komfort und Kontrolle für Alltag und längere Touren
- Stabiles Handling bei wechselnden Bedingungen
- Bremsen mit gutem Gefühl für die Dosierung im Verkehr
Triumph Tiger Sport 800 – Schwächen
- Wer maximale „Krawall“-Dynamik sucht, empfindet die Charakteristik möglicherweise als etwas weniger direkt
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Indian Scout Sport gefühlt noch mehr „Kick“ vermitteln
Indian Scout Sport – Stärken
- Markanter Motorcharakter mit spürbarer Dynamik
- Direktes Ansprechverhalten für zügige Fahrten
- Agiles Kurvengefühl, wenn aktiv gefahren wird
- Starkes Sicherheitsgefühl beim sportlichen Verzögern
Indian Scout Sport – Schwächen
- Im Alltag kann die dynamische Art mehr „Fahrgefühl“ beim Dosieren erfordern
- Bei häufig sportlicher Fahrweise können Verbrauch und Reichweite stärker ins Gewicht fallen
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Damit die Entscheidung leichter fällt, lohnt sich die Orientierung am eigenen Fahrprofil. Die Triumph Tiger Sport 800 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, auf Touren entspannt bleibt und dabei sportlich genug ist, um auch Kurven und zügige Abschnitte zu genießen. Die Indian Scout Sport ist die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf einem intensiven Fahrgefühl liegt, das Motorrad schnell „anspringt“ und dynamische Fahrten besonders belohnt.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 800 ist die stimmigere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen: angenehm in der Stadt, kontrolliert auf Landstraßen und souverän auf längeren Strecken. Die Kombination aus gut dosierbarer Leistungsentfaltung, komfortorientierter Ergonomie und einem insgesamt sehr berechenbaren Handling macht sie besonders attraktiv, wenn häufig unterschiedliche Strecken gefahren werden. Wer Wert auf entspanntes Fahren legt, findet hier ein starkes Gesamtpaket.
Die Indian Scout Sport spielt ihre Stärken aus, wenn dynamisches Fahren im Mittelpunkt steht. Der kernige Motorcharakter, das direkte Ansprechverhalten und das lebendige Kurvengefühl sorgen für ein intensives Fahrerlebnis. Gleichzeitig ist sie weniger „gelassen“ als die Triumph: Wer sie bewegt, wird belohnt – wer eher gemütlich unterwegs ist, könnte die dynamische Art als anspruchsvoller empfinden.
Kurz gesagt: Triumph für Touren- und Allround-Komfort mit sportlichem Anspruch, Indian für Fahrspaß mit markantem Charakter und mehr Direktheit.