UVP 11.795 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.995 €
Baujahr von 2013 bis 2016
Der neue Cross-Over aus Hinckley im Test: Würdiger Nachfolger der 1050 Sport?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Toller Motor!
  • Überragender QuickShifter
  • Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
  • Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
  • Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
  • Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
Kontra:
  • Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
  • Bei Regen Schmutz von hinten.
Pro:
  • Sportlicher Motor
  • Fahrwerksabstimmung
  • Sound
  • Langstreckentauglichkeit
Kontra:
  • Gewicht
  • Geländetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.422mm
Länge2.073mm
Radstand1.422mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.386mm
Gewicht238kg
Radstand1.560mm
Länge2.255mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.485mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC
Hubraum798ccm
Hub56mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Motor-BauartV2 LC8 4-Takt
Hubraum1.195ccm
Hub69mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment84 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.219km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite396km
Leistung150 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.246km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite411km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm
Federung hinten Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenFeste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit

Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.
 
Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
 
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.345€ (inkl. Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 04/2025
  • Farben: gelb, grau, blau, schwarz

Fazit 

Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein. 
Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.

Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis (Testbike): 8.990€
  • Gebraucht (6 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: 2013-2016
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: orange, schwarz, grau

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Triumph Tiger Sport 800 vs. KTM 1190 Adventure – Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer

Wer zwischen der Triumph Tiger Sport 800 und der KTM 1190 Adventure schwankt, sucht im Grunde nach zwei unterschiedlichen Antworten auf dieselbe Frage: Wie viel Motorrad bekommt man für den Alltag, für lange Touren und für den gelegentlichen Ausflug abseits des Asphalts? Beide Modelle tragen den Geist des modernen Reisens, aber sie setzen ihn auf unterschiedliche Weise um. Die Tiger Sport 800 wirkt dabei wie ein sportlich orientiertes Allround-Talent, während die 1190 Adventure stärker nach „großem Abenteuer“ klingt – mit mehr Durchzug, mehr Präsenz und einem Fahrgefühl, das deutlich nach Charakter verlangt.

Grundidee im Vergleich: sportlich-touring vs. großes Adventure

Die Triumph Tiger Sport 800 zielt auf eine Mischung aus agiler Straßenperformance und Tourentauglichkeit. Das Motorrad ist so ausgelegt, dass es sich im Alltag leicht anfühlt, in Kurven souverän bleibt und auf längeren Strecken nicht in Stress ausartet. Die KTM 1190 Adventure verfolgt dagegen eine klarere „Adventure“-Philosophie: mehr Motordrama, mehr Gewicht im Gesamteindruck und ein Setup, das auch dann noch Selbstvertrauen ausstrahlt, wenn die Strecke nicht perfekt ist.

Beide Motorräder können Reisen, aber die Art, wie sie dorthin kommen, ist verschieden. Genau hier lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Vergleichspunkte.

Motor und Fahrgefühl: wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt im Vergleich oft harmonischer und „touriger“: Der Antrieb lässt sich in vielen Situationen fein dosieren, was besonders im Stadtverkehr, auf Landstraßen und beim entspannten Cruisen Vorteile bringt. Das Motorrad unterstützt einen Fahrstil, bei dem man flüssig bleibt und nicht ständig die Drehzahl im Kopf „managen“ muss.

Die KTM 1190 Adventure spielt dagegen stärker die Karte des kräftigen Vorwärtsdrangs. Der Motor fühlt sich dynamischer an und bietet mehr Reserven, wenn es zügig werden soll. Das kann auf der Autobahn oder beim Überholen sehr angenehm sein. Gleichzeitig verlangt der Charakter manchmal etwas mehr Aufmerksamkeit, weil das Motorrad bei spontanen Gasbewegungen deutlich reagiert. Wer gerne „mit dem Motor arbeitet“, wird die KTM häufig als spannender empfinden.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Triumph Tiger Sport 800: Stärke ist die gut dosierbare, alltagstaugliche Art des Antriebs. Schwäche kann sein, dass der absolute „Kick“ bei sehr sportlicher Fahrweise nicht ganz so dominant wirkt wie bei der KTM.
  • KTM 1190 Adventure: Stärke ist der kräftige Schub und das Abenteuer-Gefühl durch den Motor. Schwäche ist, dass das Motorrad bei manchen Fahrern mehr „Temperament“ mitbringt, was im entspannten Alltag manchmal weniger souverän wirkt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen sportlich orientierten Tourern und großen Adventure-Maschinen. Die Triumph Tiger Sport 800 ist häufig leichter zu bewegen und vermittelt ein Gefühl von Agilität. Gerade in kurvigen Abschnitten kann das den Unterschied machen: Man bekommt schnell ein sicheres Tempo, ohne dass das Motorrad „schwer“ wirkt. Auch beim Wechsel zwischen verschiedenen Fahrzuständen – zügig in die Kurve, dann wieder aufrichten – bleibt die Tiger meist gut kontrollierbar.

Die KTM 1190 Adventure wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf welligen Strecken kann das ein Plus sein, weil das Bike weniger „arbeitet“ und eher ruhig bleibt. In engen Kehren oder beim Rangieren kann das Mehr an Masse und die Adventure-typische Geometrie jedoch spürbar werden. Wer häufig in sehr engen Kurven unterwegs ist oder viel im Stadtverkehr fährt, merkt das eher als jemand, der vor allem lange Strecken und größere Radien fährt.

Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich

  • Triumph Tiger Sport 800: Stärke ist das agile, kurvenfreundliche Handling. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr ruppigen Bedingungen nicht ganz die „Panzer“-Stabilität eines großen Adventure-Setups erreicht.
  • KTM 1190 Adventure: Stärke ist die souveräne Stabilität und das sichere Gefühl bei Tempo und wechselndem Untergrund. Schwäche ist das weniger handliche Gefühl in engen Situationen.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Komfort

Ergonomie ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil Touren nicht nur aus Tempo bestehen. Die Triumph Tiger Sport 800 bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um Kurven zu genießen, aber nicht so kompromisslos, dass lange Strecken unangenehm werden. Der Windschutz und die Gesamthaltung sind so gedacht, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann.

Die KTM 1190 Adventure setzt stärker auf eine aufrechte, adventuretypische Haltung. Das kann auf langen Strecken sehr angenehm sein, weil der Rücken entlastet wird und man sich nicht ständig „in die Fahrt hinein“ arbeiten muss. Gleichzeitig kann die KTM durch ihre Bauart und die Sitzposition bei manchen Fahrern im Alltag weniger „sportlich“ wirken – dafür aber mehr „reisen“.

Stärken und Schwächen im Komfortvergleich

  • Triumph Tiger Sport 800: Stärke ist die ausgewogene Mischung aus sportlicher Haltung und Tour-Komfort. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnphasen der Windschutz je nach Körpergröße unterschiedlich gut passt.
  • KTM 1190 Adventure: Stärke ist die entspannte, adventuretypische Sitzposition und das Reisegefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch Größe und Gewicht weniger „leichtfüßig“ wirkt.

Tourentauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Nutzbarkeit

Wenn es um Touren geht, zählt nicht nur der Motor, sondern auch die Nutzbarkeit. Beide Motorräder sind grundsätzlich für längere Fahrten gemacht, aber sie sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt wie die Maschine für Menschen, die häufig auf der Straße unterwegs sind, dabei aber nicht auf Komfort verzichten wollen. Gepäck lässt sich in der Regel so planen, dass das Motorrad weiterhin handlich bleibt und man nicht das Gefühl bekommt, das Bike sei „überfordert“.

Die KTM 1190 Adventure ist stärker auf das „mitnehmen, was man braucht“ ausgelegt. Wer gerne ausgedehnte Touren plant, bei denen auch mal ein Umweg, eine Schotterpassage oder ein längerer Aufenthalt abseits der Hauptstrecke vorkommt, wird die KTM oft als passender empfinden. Durch die Adventure-Ausrichtung fühlt sich das Motorrad eher wie ein Werkzeug an, das man nicht nur für die perfekte Route nutzt.

Stärken und Schwächen in der Tour-Praxis

  • Triumph Tiger Sport 800: Stärke ist die praktische Tour-Nutzbarkeit bei gleichzeitig sportlichem Charakter. Schwäche kann sein, dass sie für sehr „abenteuerlastige“ Routen nicht ganz so kompromisslos wirkt wie die KTM.
  • KTM 1190 Adventure: Stärke ist die Reise- und Abenteuer-Orientierung, die auch bei wechselndem Untergrund Sicherheit vermittelt. Schwäche ist, dass das Motorrad im reinen Stadt- und Kurzstreckenbetrieb weniger entspannt wirken kann.

Für welche Strecken passt welches Motorrad?

Die Triumph Tiger Sport 800 passt besonders gut, wenn die Route überwiegend aus Landstraße, kurvigen Abschnitten und gelegentlichen Autobahnpassagen besteht. Wer gerne zügig fährt, aber dabei nicht ständig „auf Kante“ leben möchte, findet in der Tiger Sport 800 eine stimmige Balance. Sie ist ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag integriert und auf Touren nicht unnötig kompliziert wird.

Die KTM 1190 Adventure ist die bessere Wahl, wenn die Touren mehr Abenteuer enthalten: längere Etappen, wechselnder Untergrund, mehr Gepäck oder einfach der Wunsch nach einem Motorrad, das sich nicht nur auf Asphalt wohlfühlt. Wer gerne Reserven nutzt und das Fahrgefühl eines großen Adventure-Bikes mag, wird mit der KTM deutlich mehr „Abenteuer“ erleben.

Fazit:

Die Triumph Tiger Sport 800 ist die passendere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sportlich genug ist, um Kurven und Landstraßen zu genießen, dabei aber im Alltag und auf Touren unkompliziert bleibt. Sie punktet vor allem mit einem gut dosierbaren Motorgefühl, einem agilen Handling und einer ausgewogenen Ergonomie, die lange Fahrten angenehm macht. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist und dabei trotzdem das Gefühl möchte, ein „richtiges“ Touring-Bike zu fahren, findet in der Tiger Sport 800 meist den stimmigeren Kompromiss.

Die KTM 1190 Adventure empfiehlt sich, wenn der Fokus stärker auf großen Reserven, stabilerem Reisegefühl und Abenteuer-Optionen liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke weniger planbar ist oder mehr Gepäck und mehr Tempo ins Spiel kommen. Wer das Temperament mag und ein handfestes Adventure-Bike bevorzugt, bekommt mit der KTM das intensivere Erlebnis.

Kurz gesagt: Triumph für sportlich-praktisches Touren auf der Straße, KTM für Abenteuer, Reserven und mehr „Reise mit Charakter“.

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