| UVP | 11.795 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Toller Motor!
- Überragender QuickShifter
- Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
- Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
- Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
- Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
- Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
- Bei Regen Schmutz von hinten.
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Länge | 2.073 | mm |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.386 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 396 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Feste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
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Triumph Tiger Sport 800 vs. KTM 690 SMC R: Vergleich für Straße, Kurven und Fahrspaß
Wer zwischen Triumph Tiger Sport 800 und KTM 690 SMC R schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein sportlich ausgerichtetes Motorrad mit Touring-Anleihen, das auf der Straße souverän wirken will. Auf der anderen Seite geht es mit der KTM deutlich direkter zur Sache – als Supermoto gedacht, mit Fokus auf Agilität, Antritt und ein sehr unmittelbares Fahrgefühl. Beide Motorräder machen Spaß, aber sie spielen in unterschiedlichen Rollen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und für wen passt welches Konzept am besten?
Grundcharakter: Sport-Touring vs. Supermoto-Intensität
Die Triumph Tiger Sport 800 ist als sportliches Straßenmotorrad konzipiert, das auch längere Strecken angenehm abdecken soll. Die KTM 690 SMC R dagegen ist ein Supermoto, das auf kurze Wege, enge Kurven und ein sehr aktives Handling ausgelegt ist. Das merkt man nicht nur am optischen Auftritt, sondern vor allem daran, wie sich beide Maschinen im Fahrbetrieb anfühlen.
Wie sich das im Fahrgefühl zeigt
Die Tiger Sport 800 wirkt tendenziell „runder“ und auf Stabilität ausgelegt. Das macht sie besonders dann attraktiv, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, zügigen Landstraßen und wechselndem Tempo. Die KTM 690 SMC R ist dagegen spürbar „spontaner“: Sie reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, dass man das Motorrad sehr direkt steuern kann. Wer gerne aggressiv fährt oder einfach den Kick sucht, wird hier schneller „im Flow“ sein.
Motor und Antrieb: Drehmoment- und Charakterunterschiede
Beim Vergleich der Motoren fällt vor allem der unterschiedliche Charakter auf. Die Triumph setzt auf einen Motor, der sich für sportliche Fahrten gut dosieren lässt und dabei ein gleichmäßigeres Leistungsbild bietet. Die KTM 690 SMC R ist stärker auf den „Punch“ ausgelegt: Der Antritt kommt spürbar lebendig, und das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu beschleunigen und das Gas aktiv zu nutzen.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Triumph punktet, wenn es um entspanntes Beschleunigen und ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Motor und Fahrwerk geht. Das ist besonders praktisch, wenn die Fahrt nicht nur aus sportlichen Passagen besteht. Die KTM ist dagegen dann im Element, wenn es kurvig wird und man das Motorrad „arbeiten“ lassen möchte. Ihre Schwäche zeigt sich weniger im Fahrspaß als im Komfortanspruch: Wer häufig lange Strecken fährt oder sehr gleichmäßig cruisen will, wird die KTM eher als kompromissorientiert erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. maximale Agilität
Im Handling unterscheiden sich beide Motorräder deutlich. Die Tiger Sport 800 ist auf ein sportliches, aber kontrolliertes Fahrverhalten ausgelegt. Das Motorrad bleibt auch bei wechselndem Tempo und auf weniger perfekten Straßen berechenbar. Die KTM 690 SMC R ist dagegen ein echtes Agilitätswerkzeug: Sie lässt sich leicht einlenken, unterstützt schnelle Richtungswechsel und fühlt sich in engen Kurven sehr lebendig an.
Bremsen und Kurvengefühl
Beim Bremsen zeigt sich ein ähnliches Muster: Die Triumph wirkt tendenziell „tourentauglicher“, weil sie das Tempo kontrolliert und das Gefühl von Stabilität vermittelt. Die KTM kann ebenfalls stark verzögern, aber sie belohnt eher Fahrstile, bei denen man aktiv arbeitet – also mit klaren Eingriffen und einem dynamischen Umgang mit dem Motorrad. Wer eher vorausschauend und gleichmäßig bremst, wird die Triumph als entspannter empfinden. Wer gerne hart an die Kurve heranbremst und dann zügig wieder Gas gibt, findet in der KTM mehr unmittelbaren Kick.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Bei Komfort und Sitzposition entscheidet sich viel über die persönliche Erwartung. Die Triumph Tiger Sport 800 ist so ausgelegt, dass sie auch bei längeren Fahrten nicht sofort „zu viel“ wird. Die Sitzhaltung wirkt sportlich, aber nicht kompromisslos. Die KTM 690 SMC R ist sportlich und eher „direkt“: Die Haltung unterstützt das aktive Fahren, kann aber auf langen Strecken anstrengender wirken – vor allem, wenn die Fahrt nicht ständig aus Kurven besteht.
Windschutz, Ergonomie und Streckenprofil
Auf der Straße spielt die Triumph ihre Stärken aus, wenn es um Alltag, Pendeln und längere Touren geht. Die KTM ist dagegen ideal, wenn die Route kurz ist, die Straßen kurvig sind und das Motorrad vor allem für Fahrspaß genutzt wird. Wer häufig Autobahn fährt oder viel im „gleichmäßigen Tempo“-Modus unterwegs ist, wird die Triumph meist als stimmiger erleben. Wer dagegen lieber in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig auf kleinen Strecken „spontan“ fährt, wird die KTM als deutlich wendiger und lebendiger wahrnehmen.
Elektronik, Fahrmodi und Fahrbarkeit
Beide Motorräder sind modern genug, um das Fahren sicher und kontrolliert zu gestalten. In der Praxis zeigt sich aber ein Unterschied: Die Triumph zielt stärker auf ein harmonisches Gesamtpaket, bei dem sich das Motorrad leicht in den Alltag integrieren lässt. Die KTM wirkt wie ein Werkzeug, das man bewusst einsetzt – sie macht Spaß, wenn man sie fordert und wenn man das Fahrgefühl mag, das aus dem Zusammenspiel von Motorcharakter und direktem Handling entsteht.
Stärken und Schwächen bei unterschiedlichen Fahrstilen
Die Triumph ist besonders stark, wenn das Tempo variiert und man nicht ständig „am Limit“ fahren möchte. Ihre Schwäche ist eher dort, wo maximale Supermoto-Agilität gefragt ist: Wer genau dieses Gefühl sucht, wird bei der KTM schneller das passende Werkzeug finden. Die KTM ist dagegen dann im Nachteil, wenn Komfort und entspannte Langstrecke wichtiger sind als maximale Direktheit. Dafür bietet sie ein sehr intensives Fahrgefühl, das gerade auf kurvigen Strecken schnell begeistert.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich Triumph Tiger Sport 800 vs. KTM 690 SMC R lässt sich am besten über das Einsatzprofil entscheiden. Beide Maschinen sind sportlich, aber sie definieren „sportlich“ unterschiedlich.
Triumph Tiger Sport 800: Ideal für sportliche Allrounder
Die Triumph ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert, auf Landstraßen Spaß macht und auch längere Touren nicht zur Belastung werden lässt. Wer ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrstabilität, kontrollierbarer Dynamik und alltagstauglicher Ergonomie möchte, wird mit der Tiger Sport 800 sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Sie ist besonders passend für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, aber nicht ständig das Maximum aus dem Motorrad herauskitzeln müssen.
KTM 690 SMC R: Ideal für Kurvenjäger und Supermoto-Fans
Die KTM ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem für kurvige Strecken, spontane Fahrten und ein sehr direktes Handling genutzt werden soll. Wer das Gefühl liebt, schnell einlenken zu können, das Motorrad aktiv zu bewegen und den Motorcharakter als „Antriebsmotor“ für Fahrspaß zu erleben, wird die KTM als besonders reizvoll empfinden. Sie passt weniger zu dem Anspruch, lange Strecken maximal entspannt zu absolvieren – dafür ist sie ein echtes Spaßgerät.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad als Allrounder suchen: Sie wirkt auf der Straße ausgewogen, vermittelt Stabilität und bleibt auch bei wechselndem Tempo angenehm kontrollierbar. Wer regelmäßig unterwegs ist, längere Strecken nicht scheut und dabei trotzdem sportlich fahren möchte, bekommt mit der Tiger Sport 800 ein stimmiges Gesamtpaket.
Die KTM 690 SMC R gewinnt dagegen, wenn Agilität und Direktheit im Vordergrund stehen. Sie macht besonders dann richtig Freude, wenn die Route kurvig ist, Richtungswechsel häufig vorkommen und der Fahrstil dynamisch sein darf. Für Supermoto-Fans und Kurvenjäger ist sie ein intensives Erlebnis – weniger ideal, wenn Komfort und entspanntes Cruisen überwiegen.
Kurz gesagt: Triumph für sportliche Touren und Alltagstauglichkeit, KTM für maximalen Fahrspaß, enge Strecken und ein sehr unmittelbares Handling.