UVP 11.795 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 16.449 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Der neue Cross-Over aus Hinckley im Test: Würdiger Nachfolger der 1050 Sport?
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Das kernige Power-Bike von Yamaha entpuppt sich im Test als Spaß-Granate
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Pro und Kontra

Pro:
  • Toller Motor!
  • Überragender QuickShifter
  • Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
  • Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
  • Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
  • Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
Kontra:
  • Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
  • Bei Regen Schmutz von hinten.
Pro:
  • Bums ohne Ende
  • Agiles Fahrverhalten
  • technisch (endlich) gut ausgestattet
  • gute Bremsen
  • schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
Kontra:
  • Fahrmodus nur im Stand änderbar
  • etwas seltsame Bedienung
  • Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
  • keine Handy-Connectivity

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.422mm
Länge2.073mm
Radstand1.422mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.386mm
Gewicht212kg
Radstand1.405mm
Länge2.100mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.165mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC
Hubraum798ccm
Hub56mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub51mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment84 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.219km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite396km
Leistung166 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment112 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.249km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite249km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenFeste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.
 
Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
 
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.345€ (inkl. Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 04/2025
  • Farben: gelb, grau, blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.

Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.450€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.500€
  • Baujahre: seit 2016-2018
  • Farben: schwarz, cyan, blau

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Triumph Tiger Sport 800 vs. Yamaha MT-10: Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei moderne Straßenmotorräder gegeneinander antreten, wird es spannend: Die Triumph Tiger Sport 800 steht für einen sportlich-eleganten Auftritt mit Touring-Genen, während die Yamaha MT-10 für den typischen MT-Charakter bekannt ist – direkt, aggressiv und mit viel Temperament. Beide Bikes sind für die Straße gemacht, aber sie erzählen sehr unterschiedliche Geschichten. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Modelle auf dem Papier können, sondern wie sie sich im Alltag und auf der Tour anfühlen – und wo die jeweiligen Stärken liegen.

Grundcharakter: Sporttourer mit Komfort-Anspruch vs. Naked-Performance

Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne länger fährt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: sportliche Haltung, aber nicht kompromisslos unbequem. Dazu kommt der Gedanke an Alltag und Strecke – also an Situationen, in denen Windschutz, Alltagstauglichkeit und ein ruhigerer Fahrrhythmus wichtig sind.

Die Yamaha MT-10 dagegen ist stärker auf unmittelbare Reaktion und Fahrspaß ausgelegt. Als Naked Bike steht sie für eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Das merkt man besonders beim Ansprechverhalten und beim Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“ und schnell auf Gasbefehle reagiert. Wer ein Motorrad sucht, das sich eher wie ein Impuls anfühlt als wie ein Reisebegleiter, wird hier schnell warm.

Motor & Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen

Beide Modelle setzen auf moderne Motoren, die auf der Straße überzeugen. Der Unterschied liegt vor allem im Charakter: Die Triumph Tiger Sport 800 zielt auf einen harmonischen, gut dosierbaren Vortrieb. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen im Stadtverkehr oder entspanntes Fahren auf Landstraßen im Vordergrund stehen. Die Kraft wirkt dabei eher „linear und nutzbar“, statt nur auf maximale Attacke zu setzen.

Die Yamaha MT-10 spielt dagegen die Karte „Druck aufbauen und sofort los“. Das Motorrad wirkt lebendiger, mit einem Antrieb, der sich stärker nach Performance anfühlt. Im Vergleich zeigt sich: Während die Triumph den Fokus auf kontrollierte Dynamik legt, bringt die Yamaha mehr Biss und ein spürbar sportlicheres Gefühl beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen.

Stärken & Schwächen im Motor-Charakter

  • Triumph Tiger Sport 800: Stärken liegen in der gutmütigen Nutzbarkeit und im gleichmäßigen Vortrieb. Schwäche: Wer maximale „Attacke“ sucht, könnte den Charakter etwas weniger aggressiv empfinden.
  • Yamaha MT-10: Stärken liegen in der direkten Reaktion und dem dynamischen Schub. Schwäche: Wer es sehr entspannt und feinfühlig mag, muss die Leistung stärker im Blick behalten.

Ergonomie & Sitzposition: Windschutz, Haltung und Tageskomfort

Bei der Triumph Tiger Sport 800 ist die Sitzposition so ausgelegt, dass sie sportlich bleibt, aber nicht in reine Rennstreckenhaltung kippt. Dazu kommt der Vorteil eines Konzeptes, das den Fahrtwind besser „mitnimmt“: Je nach Setup und Fahrtempo fühlt sich das Motorrad auf längeren Strecken weniger anstrengend an. Gerade bei Autobahnfahrten oder längeren Landstraßenetappen ist das ein echter Pluspunkt.

Die Yamaha MT-10 setzt auf die typische Naked-Logik: aufrechter, aber dennoch sportlich, mit viel Gefühl für die Umgebung. Das ist im Stadtverkehr oft angenehm, weil man sich schnell bewegt und die Maschine „greifbar“ bleibt. Auf längeren Strecken kann der fehlende Windschutz jedoch stärker ins Gewicht fallen – nicht als Problem, aber als Unterschied zur Triumph.

Was das für den Alltag bedeutet

Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph ist die passendere Wahl, wenn häufig längere Strecken gefahren werden und Komfort eine größere Rolle spielt. Die Yamaha passt besser, wenn kurze bis mittlere Touren, Stadtfahrten und spontane Fahrten im Vordergrund stehen und die direkte Naked-Anmutung wichtiger ist als maximaler Windkomfort.

Fahrwerk & Handling: Stabilität in der Kurve vs. Agilität im Flow

Beide Motorräder sind auf sportliche Straßenperformance ausgelegt, aber sie fühlen sich unterschiedlich an. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt im Kurvenrhythmus oft „ruhiger“ und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße wellig ist oder die Linie nicht perfekt glatt läuft. Das macht sie besonders stark, wenn man zügig fährt, aber nicht ständig am Limit arbeiten möchte.

Die Yamaha MT-10 ist im Vergleich häufig agiler im Kopf: Sie lädt schneller zum dynamischen Fahren ein und wirkt beim Richtungswechsel lebendiger. Wer gerne zügig durch Kurven arbeitet und das Motorrad als aktiven Partner spürt, wird das Handling der Yamaha als Vorteil sehen.

Bremsen & Stabilität beim Verzögern

Beim Bremsen zeigen sich beide Modelle auf hohem Niveau. Der Unterschied liegt eher im Gefühl: Die Triumph vermittelt oft mehr „Kontrolle“ im Alltag – besonders, wenn man häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert. Die Yamaha wirkt im sportlichen Einsatz oft noch einen Tick direkter. Beide können zupacken, aber die Triumph wirkt dabei etwas berechenbarer, während die Yamaha stärker nach Performance „ruft“.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Philosophie

Moderne Motorräder leben von Elektronik – und hier sind beide Modelle zeitgemäß aufgestellt. Im Vergleich fällt auf: Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt häufig so abgestimmt, dass sie den Fahrer im Alltag unterstützt, ohne das Fahrgefühl zu „überdecken“. Das hilft besonders, wenn unterschiedliche Straßenverhältnisse oder wechselnde Temperaturen eine Rolle spielen.

Die Yamaha MT-10 bietet ebenfalls moderne Assistenz und Regelung, die im sportlichen Fahrmodus besonders zur Geltung kommen. Das Motorrad bleibt dabei reaktionsfreudig, aber die Elektronik sorgt dafür, dass auch bei zügiger Fahrweise ein kontrolliertes Gesamtbild entsteht.

Stärken & Schwächen bei der Elektronik-Nutzung

  • Triumph Tiger Sport 800: Stärken in der alltagstauglichen Abstimmung und in einem ruhigen, gutmütigen Gesamtgefühl. Schwäche: Wer maximale „Sport-Inszenierung“ sucht, könnte die Elektronik weniger „dramatisch“ erleben.
  • Yamaha MT-10: Stärken in der sportlichen Wirkung der Regelung und im direkten Fahrgefühl. Schwäche: Wer sehr entspannt fährt, kann die Performance-„Kante“ stärker spüren.

Reisetauglichkeit & Alltag: Welche Maschine macht mehr Kilometer Spaß?

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Triumph Tiger Sport 800 ist im Vergleich klar im Vorteil, wenn es um längere Strecken geht: Windkomfort, eine ergonomische Sitzhaltung und das insgesamt ausgewogene Setup machen sie zur Maschine für Wochenendtouren und auch für längere Fahrten, bei denen man nicht nach 90 Minuten „durch“ ist.

Die Yamaha MT-10 ist dagegen die bessere Wahl, wenn die Touren eher kurz, dafür intensiver sind. Sie macht Spaß beim schnellen Wechsel zwischen Stadt und Landstraße, beim zügigen Fahren und beim spontanen „Noch eine Kurve“. Für Reisen ist sie ebenfalls geeignet – aber die Triumph wirkt dabei wie die konsequentere Reiseoption.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrgefühl besser zum eigenen Stil passt.

Triumph Tiger Sport 800 – ideal für…

  • Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber nicht dauerhaft im „Rennmodus“ fahren möchten
  • Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren und Wind sowie Ergonomie schätzen
  • Alle, die ein ausgewogenes Gesamtpaket suchen: Motor, Fahrwerk und Elektronik greifen harmonisch ineinander

Yamaha MT-10 – ideal für…

  • Fahrer, die ein direktes, lebendiges Naked Bike bevorzugen
  • Menschen, die beim Beschleunigen und beim Kurvenfahren besonders den „Biss“ spüren wollen
  • Wer häufig kurze bis mittlere Touren fährt und dabei maximalen Fahrspaß priorisiert

Fazit:

Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl, wenn ein sportlich ausgelegtes Motorrad gesucht wird, das sich auch auf längeren Strecken angenehm und kontrolliert anfühlt. Im Vergleich punktet sie vor allem durch die harmonische Abstimmung aus Motorcharakter, Ergonomie und einem insgesamt ruhigen Fahrgefühl – besonders dann, wenn Wind und Komfort eine größere Rolle spielen. Die Yamaha MT-10 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Naked Bike mit spürbarer Performance-Kante wollen. Sie wirkt direkter, lebendiger und lädt stärker zu dynamischem Fahren ein, wodurch sie auf kurzen bis mittleren Strecken besonders viel Spaß macht. Wer also eher „Tour mit sportlichem Anspruch“ fährt, greift zur Triumph. Wer „direkt, agil und mit Druck“ bevorzugt, wird mit der Yamaha glücklicher. Beide Motorräder sind stark – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.

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