| UVP | 8.445 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- cooler Motor mit Charakter und Dampf
- sehr gute Serienausstattung
- kerniger Triple-Sound
- agile Maschine, leicht zu fahren
- einfache und logische Bedienung des Cockpits
- Handy-Connectivity inkl. Navi ohne Aufpreis
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
- Bremskraft vorne könnte besser sein
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.401 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.401 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.089 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein Showa Monoshock-Federbein mit Hebelumlenkung und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
"Spaß for fun" würde Johann König zur neuen Triumph Trident 660 sagen. Wir auch. Diese Maschine kann mehr, als man ihr beim Blick auf das Preisschild vielleicht zutraut. Sportliches Fahren auf der Landstraße ist das, wonach der Maschine der Sinn steht. Der Motor ist der Hammer und auch beim Thema Ausstattung ist die neue Trident 660 nun ganz weit vorne. Und das alles zu einem wirklich vernünftigen Preis - unbedingt ausprobieren!Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue Trident 660 in gelb als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Triumph Trident 660 vs KTM 890 Adventure: Vergleich für Alltag, Touren und Fahrspaß
Wer zwischen der Triumph Trident 660 und der KTM 890 Adventure schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein moderner, agiler Roadster, der auf Leichtigkeit, Alltagstauglichkeit und ein lebendiges Fahrgefühl setzt. Auf der anderen Seite wartet ein Adventure-Motorrad, das für längere Strecken, wechselnde Untergründe und mehr „Reise-Feeling“ ausgelegt ist. Beide Modelle machen Spaß – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Bühnen aus.
Grundidee im Vergleich: Roadster-Allrounder vs Adventure-Reisemaschine
Die Triumph Trident 660 ist als vielseitiger Allrounder gedacht: Sie soll sich in der Stadt genauso wohlfühlen wie auf der Landstraße. Der Fokus liegt auf einem unkomplizierten Handling, einer sportlich-natürlichen Gasannahme und einer Fahrweise, die sich schnell „richtig“ anfühlt. Die KTM 890 Adventure verfolgt dagegen eine klarere Abenteuer-Ausrichtung. Sie wirkt von der Grundkonstruktion her darauf ausgelegt, auch dann souverän zu bleiben, wenn die Strecke nicht nur aus Asphalt besteht oder wenn es Richtung längere Touren geht.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Triumph Trident 660: drehfreudig, direkt und alltagstauglich
Der Motor der Triumph Trident 660 steht für einen Charakter, der sich schnell anfühlt: Das Ansprechverhalten wirkt spontan, die Kraftentfaltung ist gut dosierbar und unterstützt sowohl entspanntes Fahren als auch zügige Passagen. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei häufigem Richtungswechsel auf Landstraßen spielt die Trident ihre Stärke aus: Sie wirkt leichtfüßig und lässt sich ohne großes Nachdenken bewegen.
KTM 890 Adventure: mehr „Bühne“, mehr Reserve
Die KTM 890 Adventure bringt einen Motorcharakter mit, der stärker auf Durchzug und Reserven ausgelegt ist. Das Fahrgefühl ist oft „breiter“: Während die Trident eher über Agilität und Drehfreude überzeugt, setzt die KTM stärker auf souveräne Kraftentfaltung über verschiedene Drehzahlbereiche. Das ist besonders auf längeren Etappen spürbar, wenn man konstant zügig unterwegs ist oder wenn das Tempo auch mal ohne großes Herumspielen am Gas gehalten werden soll.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs Stabilität
Triumph Trident 660: präzise und handlich
Beim Handling ist die Triumph Trident 660 klar im Vorteil, wenn es um schnelle Richtungswechsel und ein sportliches, direktes Fahrgefühl geht. Das Motorrad wirkt wie aus einem Guss: Kurven lassen sich zügig ansteuern, und die Maschine vermittelt ein klares Feedback. Für Fahrten, bei denen der Spaß im Vordergrund steht – etwa auf kurvigen Landstraßen oder bei dynamischer Fahrweise – ist das ein echter Pluspunkt.
KTM 890 Adventure: komfortabler, stabiler und tourentauglicher
Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke unruhiger wird oder wenn Komfort über längere Zeit wichtiger ist. Das Fahrwerk wirkt auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Dadurch bleibt das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gut berechenbar. Wer häufiger auf schlechten Straßen unterwegs ist oder Touren plant, bei denen nicht jede Kurve perfekt geteert ist, profitiert von dieser „Adventure“-Grundhaltung.
Ergonomie & Sitzposition: Wer passt besser zusammen?
Die Triumph Trident 660 bietet eine Sitzposition, die eher auf sportlich-entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das bedeutet: Man sitzt nah am Motorrad, kann aktiv arbeiten und bleibt beweglich. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das oft ideal, weil das Handling im Vordergrund steht.
Die KTM 890 Adventure positioniert den Fahrer tendenziell so, dass längere Fahrten leichter fallen. Die Sitzhaltung wirkt weniger „knapp“ und eher auf entspannteres Reisen ausgelegt. Auch wenn man nicht ständig im Offroad-Modus unterwegs ist, hilft diese Ausrichtung oft dabei, Ermüdung zu reduzieren.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf alltagstaugliche Sicherheit ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Fokus: Die Triumph Trident 660 wirkt wie ein Motorrad, das beim sportlichen Fahren schnell Vertrauen aufbaut – besonders, wenn man zügig in Kurven bremst oder beim Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern häufig arbeitet. Die KTM 890 Adventure punktet zusätzlich mit dem Gefühl von Stabilität und Kontrolle, gerade wenn man bei höheren Geschwindigkeiten oder auf längeren Strecken unterwegs ist.
Elektronik & Assistenz: Komfort und Fahrbarkeit
In der Praxis ist Elektronik mehr als nur „Gimmick“: Sie beeinflusst, wie leicht sich ein Motorrad fahren lässt und wie gut es sich an unterschiedliche Situationen anpasst. Die Triumph Trident 660 wirkt dabei wie ein Modell, das Elektronik sinnvoll einsetzt, um das Fahren unkompliziert zu machen – besonders im Alltag und bei wechselnder Fahrweise.
Die KTM 890 Adventure geht in der Regel stärker in Richtung „Tour & Vielfalt“. Das bedeutet: Wenn man unterschiedliche Untergründe, wechselnde Beladung oder längere Strecken im Blick hat, fühlt sich die KTM oft wie die Maschine an, die dafür gemacht ist, dass man sich auf das Fahren konzentriert, während die Elektronik im Hintergrund stabilisiert.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung im echten Leben
Im Alltag zählt, wie schnell man sich mit dem Motorrad wohlfühlt. Die Triumph Trident 660 wirkt dabei besonders unkompliziert: Sie ist handlich, wirkt im Stadtverkehr „einfach zu bewegen“ und passt gut zu Fahrten, bei denen man spontan unterwegs ist – etwa kurze Strecken, Pendeln oder Feierabendrunden.
Die KTM 890 Adventure ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Einsatzbereit“ an. Wer häufig Touren plant, Gepäck mitnimmt oder einfach ein Motorrad möchte, das auch für längere Abenteuer bereit ist, wird die KTM eher als „immer passend“ empfinden. Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist und maximale Leichtigkeit sucht, wird die Trident oft als angenehmer im Handling wahrnehmen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Trident 660 – Stärken
- Agiles Handling für Kurven, Richtungswechsel und dynamische Landstraßenfahrten
- Direktes Fahrgefühl mit gut dosierbarer Kraftentfaltung
- Alltagstauglichkeit durch unkomplizierte Nutzbarkeit und handliche Wirkung
- Klare Orientierung auf Roadster-Feeling statt „Reise-Overkill“
Triumph Trident 660 – Schwächen
- Wenn der Fokus stark auf langen Touren und „Adventure“-Vielseitigkeit liegt, wirkt die KTM oft passender
- Für sehr unruhige Strecken oder häufige Offroad-Ansprüche ist die Trident weniger „ausgelegt“
KTM 890 Adventure – Stärken
- Tour- und Reiseorientierung mit stabilerem Gesamtgefühl
- Mehr Reserven im Fahrbetrieb, besonders bei zügigem Tempo und längeren Etappen
- Kontrolle und Komfort bei wechselnden Bedingungen
- Adventure-Charakter, der auch abseits der perfekten Strecke Spaß macht
KTM 890 Adventure – Schwächen
- Im reinen Stadtbetrieb kann die KTM im Vergleich weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer vor allem sportliche Agilität sucht, findet in der Trident oft den direkteren Zugang
Welche Kaufentscheidung passt? Für wen ist welches Motorrad besser?
Die Triumph Trident 660 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Alltag und die Kurven im Fokus stehen: Wer ein Motorrad möchte, das schnell anspricht, sich leicht bewegen lässt und auf der Landstraße ein sehr direktes Fahrgefühl liefert, wird mit der Trident glücklich. Sie passt gut zu Fahrern, die einen modernen Roadster suchen, der nicht kompliziert ist und trotzdem sportlich wirkt.
Die KTM 890 Adventure ist die passendere Option, wenn Touren, Komfort und Vielseitigkeit wichtiger sind: Wer längere Strecken plant, häufiger unterschiedliche Straßenbedingungen hat oder ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck und wechselnden Anforderungen souverän bleibt, findet in der KTM die stimmigere Basis. Sie fühlt sich wie die Maschine an, die man nicht nur für den Feierabend, sondern auch für den nächsten großen Trip nimmt.
Fazit:
Die Triumph Trident 660 gewinnt vor allem dort, wo Agilität, Direktheit und Alltagstauglichkeit zählen. Sie ist ideal für kurze bis mittlere Strecken, für kurvige Landstraßen und für alle, die ein leicht zu beherrschendes Roadster-Gefühl suchen. Die KTM 890 Adventure ist dagegen die bessere Wahl, wenn Tourenkomfort, Stabilität und Reserven im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern weiter fahren, auch mal wechselnde Bedingungen mitnehmen und ein Motorrad möchten, das sich wie eine Reiseplattform anfühlt. Kurz gesagt: Wer maximalen Fahrspaß im „Hier und Jetzt“ will, liegt mit der Trident oft richtig. Wer dagegen die nächste große Tour und mehr Vielseitigkeit im Blick hat, trifft mit der KTM 890 Adventure die passendere Entscheidung.