| UVP | 4.499 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- leicht
- einfache Bedienung
- Sturzbügel Serie
- ABS abschaltbar
- geringer Verbrauch
- günstig
- Bremsen vorne schwach
- Getriebe hakelig
- für hartes Gelände etwas weich
- aufgrund der Sitzhöhe nichts für kleine Leute
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.107 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 915 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 292 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 28 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 25 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 125 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rahmen mit geteiltem Unterzug. | |
| Federung vorne | 41-mm USD Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 205)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Voge 300 Rally ist ein sehr günstige Enduro, die Ihrem Namenszusatz "Rally" durchaus gerecht wird. Man kann mit ihr über Stock und Stein fahren und braucht die Reise nicht unterbrechen, wenn die Straße mal zu Ende sein sollte. Bei diesem Preis darf man sich allerdings nicht wundern, wenn im Detail kleinere Probleme gibt. Die Bremsen und das etwas zu weiche Fahrwerk sind hier an erster Stelle zu nennen.Auf der Habenseite steht das geringe Gewicht und die angenehme Sitzposition, die auch ein Fahren im Stehen für längere Zeit ermöglicht. Wir sind gespannt auf die Verkaufszahlen der Voge 300 Rally, die in dieser Preisklasse quasi gar keine Wettbewerbe befürchten muss.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Voge 300 Rally vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Motorradvergleich für Tour, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Voge 300 Rally steht für leichtes Handling, unkomplizierten Fahrspaß und eine klare Ausrichtung auf Alltag und kleinere Touren. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist ein ausgewachsenes Touring-Adventure mit Fokus auf Komfort, Elektronik und Langstrecken-Eignung. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken bringen die beiden Modelle im direkten Vergleich mit, wo liegen typische Schwächen – und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundidee und Charakter: leicht & agil vs. komfortabel & touring-orientiert
Die Voge 300 Rally wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: für die Stadt, für Feierabendrunden und für Ausflüge, bei denen nicht jede Kurve geplant sein muss. Der Charakter ist eher leichtfüßig und pragmatisch. Dadurch fühlt sich das Bike auch dann entspannt an, wenn die Strecke nicht perfekt vorbereitet ist.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen deutlich stärker auf Reisen ausgelegt. Das merkt man nicht nur an der Ausstattung, sondern auch an der Art, wie das Motorrad mit Tempo, Wind und längeren Etappen umgeht. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von der Touring-Philosophie: mehr Komfort, mehr Reserven und ein deutlich breiteres Spektrum an elektronischen Helfern.
Motor und Fahrgefühl: entspannter Allrounder vs. souveräner Langstrecken-Drive
Im Vergleich zeigt sich: Die Voge 300 Rally ist eher der Typ für kontrolliertes, ruhiges Vorankommen. Sie eignet sich besonders gut für gleichmäßiges Fahren, Stadtverkehr und Touren, bei denen man nicht ständig am Limit arbeitet. Die Leistungsentfaltung ist dabei so ausgelegt, dass sie im Alltag gut nutzbar bleibt und das Motorrad nicht „zu viel“ verlangt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügiger wird oder wenn längere Autobahn- und Landstraßenetappen anstehen. Das Fahrgefühl wirkt insgesamt souveräner: Beschleunigung und Durchzug sind so abgestimmt, dass Überholmanöver und Tempowechsel weniger anstrengend wirken. Gleichzeitig bleibt die Maschine gut kontrollierbar – ein wichtiger Punkt, wenn man viele Kilometer am Stück fährt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Voge 300 Rally: Stärke ist die unkomplizierte Nutzbarkeit im Alltag; Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichem Fahrstil oder hohen Dauergeschwindigkeiten die Reserven begrenzter wirken.
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist die Souveränität bei Tempo und Strecke; Schwäche kann sein, dass das Motorrad im „Kurzstrecken-Modus“ durch Größe und Touring-Fokus weniger verspielt wirkt.
Fahrwerk und Handling: wendig im Alltag vs. stabil auf Distanz
Beim Handling zeigt die Voge 300 Rally klare Vorteile: Sie fühlt sich leichter an, lässt sich in engen Situationen gut bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Untergrund oder bei spontanen Abstechern macht die Agilität Spaß.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf Stabilität und Konstanz ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und langen Etappen wirkt das Motorrad ruhiger und „arbeitet“ mit dem Fahrer zusammen. Das Fahrwerk unterstützt damit vor allem den Touring-Einsatz: weniger Ermüdung, mehr Gelassenheit.
Was bedeutet das in der Praxis?
Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig kurze Strecken mit vielen Richtungswechseln fährt, wird die Voge 300 Rally als angenehmer empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken abspult, profitiert von der Yamaha Tracer 9 GT Plus, weil sie das Tempo und die Distanz besser „wegsteckt“.
Komfort und Ergonomie: pragmatisch vs. touring-optimiert
Die Voge 300 Rally setzt auf eine Sitzposition, die nicht übermäßig fordernd ist. Das Motorrad bleibt dadurch alltagstauglich und eignet sich auch für Fahrer, die nicht den ganzen Tag in einer sehr sportlichen Haltung verbringen möchten. Der Komfort ist dabei eher „solide“ als luxuriös.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker auf Langstrecken-Komfort ausgelegt. Dazu gehören unter anderem Aspekte wie Windschutz, Sitzkomfort und die insgesamt stimmige Ergonomie für längere Fahrten. Gerade wenn die Strecke länger wird, zeigt sich der Vorteil: weniger Stress, mehr Fokus auf das Fahren.
Wind, Schutz und Alltag
- Voge 300 Rally: gut für spontane Ausfahrten und Alltag; weniger „Reise-Luxus“ bei sehr langen Etappen.
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: starker Schutz und Komfort für Touren; im Stadtverkehr kann die Touring-Ausrichtung etwas „größer“ wirken.
Elektronik und Assistenz: einfache Bedienung vs. umfangreiche Helfer
Im Elektronikbereich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Voge 300 Rally wirkt eher als Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das ist ein Plus, wenn man nicht ständig Menüs durchgehen möchte und die Bedienung möglichst direkt bleiben soll.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt dagegen ein deutlich breiteres Paket an elektronischen Funktionen mit. Das kann beim Fahren helfen, etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn man sich auf längeren Strecken auf das Wesentliche konzentrieren möchte. Elektronik ist hier nicht Selbstzweck, sondern soll den Touring-Alltag erleichtern.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Voge 300 Rally: Stärke ist die klare, unkomplizierte Ausrichtung; Schwäche ist, dass weniger Assistenzfunktionen vorhanden sind.
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist die Unterstützung durch moderne Elektronik; Schwäche kann sein, dass die Bedienung und das Systemverständnis etwas mehr Einarbeitung brauchen.
Ausstattung und Praxis: leichtes Gepäck vs. Touring-Setup
Bei der Voge 300 Rally steht die praktische Nutzbarkeit im Vordergrund. Das Motorrad ist so gedacht, dass man es gut in den Alltag integrieren kann: unkompliziert, handlich und bereit für kleinere Touren. Wer gern leicht unterwegs ist oder das Motorrad auch mal „zweckmäßig“ nutzt, findet hier eine passende Basis.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen ein echtes Touring-Paket. Die Ausstattung zielt darauf ab, dass längere Fahrten komfortabel bleiben – auch wenn man Gepäck dabei hat oder mehrere Tage unterwegs ist. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Reisen, bei denen man nicht ständig an Komfort und Organisation denken möchte.
Wirtschaftlichkeit und Wartungsgefühl: unkompliziert vs. Premium-Touring
Auch wenn konkrete Kosten von Nutzung, Fahrstil und Serviceintervallen abhängen, lässt sich der Unterschied im „Wartungsgefühl“ ableiten. Die Voge 300 Rally wirkt wie eine Maschine, die man pragmatisch nutzt: weniger „Show“, mehr Alltag. Das kann die Hemmschwelle senken, das Motorrad regelmäßig zu fahren.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen stärker im Premium-Touring-Segment verortet. Das bedeutet nicht automatisch höhere Belastung, aber: Wer so ein Motorrad fährt, erwartet meist auch, dass es entsprechend gepflegt und genutzt wird. Dafür bekommt man ein Gesamtpaket, das auf Langstrecke ausgelegt ist.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Voge 300 Rally: ideal für…
- Alltag und Pendeln mit vielen Stop-and-go-Situationen
- Kurze bis mittlere Touren, bei denen Agilität wichtiger ist als maximale Reserven
- Fahrer, die ein unkompliziertes Motorrad suchen, das spontan mitgenommen werden kann
Yamaha Tracer 9 GT Plus: ideal für…
- Regelmäßige Langstreckenfahrten und mehrtägige Touren
- Fahrer, die Komfort, Windschutz und Elektronik-Unterstützung schätzen
- Menschen, die auch bei Tempo und wechselnden Bedingungen souverän unterwegs sein möchten
Fazit:
Die Voge 300 Rally ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag funktionieren soll: wendig, unkompliziert und angenehm zu fahren, auch wenn die Strecke spontan wird. Sie punktet mit einem pragmatischen Konzept und einem Fahrgefühl, das nicht überfordert. Wer eher kurze bis mittlere Touren fährt und dabei Agilität sowie einfache Bedienung in den Vordergrund stellt, findet hier einen stimmigen Begleiter.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus passt dagegen am besten zu Fahrern, die regelmäßig größere Distanzen abspulen und dabei maximalen Komfort sowie moderne Elektronik-Unterstützung möchten. Sie wirkt auf langen Strecken souverän und reduziert spürbar den Stress, der sich sonst über Zeit aufbaut. Wer Touring als Lebensstil sieht und ein Motorrad sucht, das auch bei Tempo und Wind gelassen bleibt, trifft mit der Tracer 9 GT Plus die passendere Entscheidung.