| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- einstellbares Fahrwerk von Kayaba
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Mischbereifung von Metzeler auch für leichtes Gelände geeignet
- schöner Twin-Sound
- gute Serien-Ausstattung
- günstiges Kofferset mit Top-Case erhältlich
- fantastisches Preis/Leistungs-Verhältnis!
- geringe Zuladung
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- kein Tempomat
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.395 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 174)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 181)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Stark, was Voge mit der DS 625 X für nicht einmal 7.000 Euro (brutto inkl. Überführung) auf die Beine stellt. Dieses Adventure-Bike ist qualitativ hochwertig gemacht und bietet viel gute Hardware: Z.B. ein einstellbares Fahrwerk von Kayaba, Nissin Bremsen und Metzeler Reifen - um nur ein paar Dinge zu nennen. Die Ausstattung ist also gut und auch an ein sehr ansehnliches Top-Loader Kofferset inkl. Top-Case für nur 1.299 Euro hat Voge gedacht.Wer befürchtet, hier vor irgendeinem Billo-Bike aus China zu stehen, den können wir beruhigen: Die Voge DS 625 X ist wirklich gut gemacht und bietet viele erfreuliche Details, die es bei der Konkurrenz oft nur gegen Aufpreis gibt. Beispiele gefällig? Motorschutzbügel, Alu-Motorschutz, Nebel-Zusatzscheinwerfer, Reifendruck-Kontrolle, Lauflicht-Blinker, Hauptständer, Handprotektoren, beleuchtete Schalter ... alles in Serie an Bord - für nicht mal 7.000 Euro. Unbedingt Probefahren!
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Voge DS 625 X vs. Moto Guzzi V7 III – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Voge DS 625 X steht für einen modernen, vielseitigen Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken eine gute Figur macht. Die Moto Guzzi V7 III dagegen ist deutlich stärker auf den klassischen Charakter ausgerichtet – mit dem typischen Guzzi-Feeling, das man nicht nur hört, sondern auch spürt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so interessant: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Komfort, Motorcharakter und die Art, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen?
Grundidee: Vielseitigkeit vs. klassischer Stil
Die Voge DS 625 X ist als Allrounder gedacht. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: handliche Dimensionen, ein Fahrstil, der sich nicht zu kompliziert anfühlt, und eine Ausrichtung, die sowohl Stadtverkehr als auch Landstraße gut abdeckt. Dabei spielt auch die Sitzposition eine Rolle: Sie ist so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „gegen“ das Motorrad zu arbeiten.
Die Moto Guzzi V7 III dagegen ist stärker auf den Genussfaktor ausgelegt. Hier geht es weniger um maximale Allround-Performance und mehr um das, was man beim Fahren erlebt: Motor-Vibe, Sound, ein stimmiges Gesamtbild und eine Art von Ruhe, die sich beim Cruisen besonders gut anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Klassiker anfühlt und dabei trotzdem alltagstauglich bleibt, wird an der V7 III schnell Gefallen finden.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Voge DS 625 X: dynamisch und pragmatisch
Die Voge DS 625 X wirkt im Vergleich eher pragmatisch. Der Motor liefert die Leistung so, dass man zügig vorankommt, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen. Gerade im Alltag ist das ein Vorteil: Anfahren, Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und entspanntes Dahingleiten auf Landstraßen funktionieren unkompliziert. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn der Verkehr dichter wird oder die Strecke unruhiger ist.
Auch bei längeren Fahrten spielt die Abstimmung eine Rolle: Die DS 625 X bleibt dabei insgesamt gut beherrschbar. Das macht sie interessant für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch unter der Woche zuverlässig funktioniert.
Moto Guzzi V7 III: kultiviert, markant und „Guzzi-typisch“
Die Moto Guzzi V7 III setzt deutlich mehr auf den Motorcharakter. Im Vergleich zur Voge wirkt die Guzzi oft „erwachsener“ im Gefühl: Das Ansprechverhalten ist weniger hektisch, dafür spürbar stimmig. Der Motor trägt stark zur Identität des Motorrads bei – und genau das ist der Punkt, an dem viele Fahrer die V7 III lieben.
Wer gerne im mittleren Drehzahlbereich fährt, wird das besonders genießen. Die Guzzi belohnt gleichmäßiges Fahren und vermittelt ein Gefühl von Gelassenheit. Gleichzeitig bleibt sie nicht träge: Sie zieht ordentlich an, aber eben in einer Art, die eher zum Cruisen passt als zum sportlichen „Durchziehen“.
Ergonomie und Sitzgefühl: Unterschiedliche Zielgruppen
Bei der Ergonomie zeigen sich die Unterschiede zwischen den Konzepten. Die Voge DS 625 X wirkt so ausgelegt, dass sie auch über längere Zeit bequem bleibt und sich im Alltag leicht handhaben lässt. Die Sitzposition unterstützt eine aktive, aber nicht anstrengende Haltung. Dadurch eignet sich die DS 625 X besonders für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich schnell „richtig“ anfühlt – ohne großes Umgewöhnen.
Die Moto Guzzi V7 III bietet dagegen ein klassisch geprägtes Sitzgefühl. Das Motorrad lädt zum entspannten Fahren ein, bei dem man die Umgebung mehr wahrnimmt als die nächste Kurve. Je nach Körpergröße und Fahrstil kann das sehr angenehm sein – wer jedoch viel sportlich-agil fahren möchte, könnte die Guzzi als weniger „zielgerichtet“ empfinden als die Voge.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Voge DS 625 X: kontrolliert im Alltag
Im Vergleich zeigt die Voge DS 625 X eine Tendenz zu gutmütigem Handling. Sie lässt sich im Stadtverkehr angenehm bewegen und bleibt auf Landstraßen stabil. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder man häufiger bremsen und anfahren muss, spielt die Abstimmung ihre Stärken aus: Das Motorrad wirkt berechenbar und gibt dem Fahrer das Gefühl, jederzeit eingreifen zu können.
Auch das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Reifenprofilen sorgt dafür, dass man nicht ständig Angst haben muss, dass jede Unebenheit „durchschlägt“. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn das Motorrad wirklich als Alltagsgerät genutzt wird.
Moto Guzzi V7 III: souverän, aber mit Cruiser-Charakter
Die Moto Guzzi V7 III fährt sich im Vergleich eher wie ein Cruiser: Sie wirkt stabil und vermittelt ein ruhiges Fahrgefühl. Das kann auf langen Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig nach Korrekturen verlangt. In Kurven folgt die Guzzi dem Fahrer, aber eben mit dem typischen Charakter eines Motorrads, das eher auf Gelassenheit als auf maximale Agilität ausgelegt ist.
Wer gerne „schwebend“ fährt und den Fokus auf Komfort legt, wird das Handling als Stärke sehen. Wer dagegen sehr sportlich unterwegs ist und häufig hart einlenkt, könnte die V7 III weniger direkt empfinden als die DS 625 X.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beim Thema Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Vorhersagbarkeit. Im Vergleich wirkt die Voge DS 625 X tendenziell so, dass man Bremsmanöver gut dosieren kann – besonders dann, wenn der Verkehr unruhig ist. Das hilft, wenn man häufig an Ampeln steht oder in Situationen kommt, in denen man schnell reagieren muss.
Die Moto Guzzi V7 III punktet ebenfalls mit einem sicheren Gefühl, aber der Charakter ist stärker auf ruhiges, kontrolliertes Fahren ausgerichtet. Das bedeutet: Wer vorausschauend fährt und das Motorrad im passenden Tempo bewegt, bekommt ein stimmiges Sicherheitsgefühl. Für sehr aggressive Bremsmanöver im sportlichen Stil kann die Voge im direkten Vergleich als „spritziger“ wirken.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur die reine Technik, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im täglichen Ablauf nutzen lässt. Die Voge DS 625 X wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung optimiert ist: Man kann sich schnell auf das Wesentliche konzentrieren – fahren, ankommen, genießen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „Spezialfälle“ braucht.
Die Moto Guzzi V7 III spielt ihre Stärken eher im Bereich Stil und Fahrkultur aus. Die Ausstattung wirkt stimmig für den Einsatzzweck, der zur V7 III passt: entspannte Touren, schöne Strecken und ein Motorrad, das man gerne zeigt. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Design, Motorgefühl und Komfort legt, wird hier schnell das richtige Gefühl finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge DS 625 X – Stärken
- Vielseitiger Charakter: passt gut zu Stadt, Landstraße und längeren Fahrten.
- Leichtes Handling: wirkt handlich und alltagstauglich.
- Pragmatische Abstimmung: vermittelt Kontrolle, ohne zu fordern.
Voge DS 625 X – mögliche Schwächen
- Wer vor allem „Kult“ und Sound-Identität sucht, findet bei der Guzzi meist mehr emotionalen Fokus.
- Für sehr cruiser-lastiges Fahren kann der Charakter weniger „entspannt“ wirken als bei der V7 III.
Moto Guzzi V7 III – Stärken
- Starker Motorcharakter: macht das Fahren besonders spürbar.
- Genussorientiertes Fahrgefühl: ideal fürs Cruisen und für schöne Touren.
- Klassisches Design: wirkt zeitlos und identitätsstiftend.
Moto Guzzi V7 III – mögliche Schwächen
- Wer maximale Agilität und sportliche Direktheit erwartet, könnte die V7 III weniger dynamisch empfinden.
- Der Fokus liegt stärker auf Fahrkultur als auf „Allround-Optimierung“ für jeden Einsatz.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Voge DS 625 X ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert funktioniert und auf unterschiedlichen Strecken zuverlässig Spaß macht. Sie eignet sich gut für Menschen, die ein ausgewogenes Gesamtpaket möchten: leicht zu bewegen, kontrolliert zu fahren und nicht nur für eine bestimmte Art von Tour gedacht. Auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger kann die DS 625 X interessant sein, weil das Motorrad insgesamt zugänglich wirkt und das Fahren nicht unnötig verkompliziert.
Die Moto Guzzi V7 III ist die richtige Wahl, wenn der emotionale Faktor im Vordergrund steht. Wer den Klang, den Charakter und das klassische Fahrgefühl sucht, findet in der V7 III ein Motorrad, das sich nicht wie ein reines Transportmittel anfühlt. Besonders für Fahrer, die gerne gleichmäßig unterwegs sind, längere Strecken genießen und ein Motorrad möchten, das optisch und akustisch eine klare Identität hat, ist die Guzzi eine sehr stimmige Option.
Fazit:
Die Voge DS 625 X gewinnt im Vergleich vor allem dort, wo Alltagstauglichkeit, unkompliziertes Handling und ein vielseitiger Einsatz zählen. Sie ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das schnell „passt“, sich leicht bewegen lässt und auf unterschiedlichen Strecken souverän bleibt. Die Moto Guzzi V7 III spielt ihre Stärken dagegen im Bereich Fahrkultur, Motorcharakter und klassischem Cruiser-Feeling aus. Wer vor allem Genuss beim Fahren sucht, den typischen Guzzi-Vibe liebt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein echtes Erlebnis anfühlt, trifft mit der V7 III die richtige Entscheidung. Kurz gesagt: Voge für den pragmatischen Allround-Einsatz, Guzzi für das besondere Gefühl auf der Straße.