| UVP | 8.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Preiskracher mit guter Ausstattung
- Motor mit Charakter und Sound
- Fahrwerk von Kayaba, Bremsen von Nissin
- Enorme Reichweite
- Bequeme Ergonomie
- Offroad-tauglich
- ungleichmässige Gasannahme
- Lastwechselreaktionen
- kein Quickshifter erhältlich
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | DOHC Reihentwin mit elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 462 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB 43mm Upside-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 207)mm | |
| Federung hinten | KYB Zentralfederbein, Federvorspannung und Dämpfung verstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-R18 | |
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin Doppelbremsscheibe ø 310 mm ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Bremsscheibe ø 240 mm ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Unterm Strich ist die Voge DS 800 X Rally eines der interessantesten Motorräder im aktuellen Mittelklasse-Adventure-Segment. Sie kombiniert eine überzeugende technische Basis mit einem mutigen Preispunkt und einer Ausstattung, die in dieser Form normalerweise deutlich mehr kostet. Der 798er Zweizylinder mit rund 95 PS passt sehr gut zur Mission des Motorrads, das KYB-Fahrwerk und die Nissin-Bremsen schaffen Vertrauen, und die 21/18-Zoll-Radkombination sorgt dafür, dass der Rallye-Anspruch nicht bloß dekorativ bleibt. Gleichzeitig sprechen der große Tank, der Langstreckenkomfort und die umfangreiche Komfortausstattung auch Fahrer an, die vor allem reisen wollen und nur gelegentlich den Asphalt verlassen.
Natürlich ist nicht alles frei von Fragezeichen. Eine noch junge Marke muss sich über Jahre hinweg Vertrauen erarbeiten, und Faktoren wie Markenimage, Restwert und flächendeckender Service spielen bei einem Reisemotorrad eine wichtige Rolle. Wer maximale Prestige-Sicherheit sucht oder kompromissloses Hard-Enduro-Feeling erwartet, wird vermutlich weiterhin zu anderen Namen greifen. Wer jedoch nüchtern auf Technik, Ausstattung, Einsatzbreite und Kaufpreis blickt, findet in der Voge DS 800 X Rally ein bemerkenswert starkes Gesamtpaket. Sie ist kein Billigbike mit großen Versprechen, sondern eine ernsthafte, vielseitige Reiseenduro, die den Wettbewerb unter Druck setzt. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein adventure-taugliches Motorrad mit echtem Gegenwert suchen, könnte die DS 800 X Rally zu den spannendsten Überraschungen der Saison zählen.Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
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Voge DS 800 X Rally vs. Zontes 703 F: Welches Motorrad passt besser?
Wer zwischen der Voge DS 800 X Rally und der Zontes 703 F schwankt, sucht meist nicht nur „ein Motorrad“, sondern eine passende Antwort auf den eigenen Fahrstil. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie klare Angebote für unterschiedliche Einsatzzwecke: Die Voge DS 800 X Rally zielt stärker auf den Abenteuer- und Tourenbereich, während die Zontes 703 F eher als sportlich-elegante Straßenmaschine wahrgenommen wird. Genau hier lohnt sich der Vergleich – denn die Stärken liegen nicht nur in der Technik, sondern vor allem im Fahrgefühl und in der Art, wie sich die Maschinen im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen.
Grundcharakter: Adventure-Anspruch vs. straßenorientierter Fokus
Die Voge DS 800 X Rally ist vom Konzept her näher an dem, was viele als „Reiseenduro“ oder „Adventure“ bezeichnen: aufrechte Sitzposition, ein Setup, das auch abseits der reinen Asphaltlinie nicht sofort resigniert, und ein Gesamtpaket, das für längere Touren ausgelegt ist. Die Zontes 703 F dagegen wirkt stärker wie eine moderne Straßenmaschine mit dem Anspruch, sportlich zu fahren, ohne dabei komplett auf Komfort zu verzichten. Das zeigt sich bereits in der Ausrichtung: weniger „Offroad-Feeling“, mehr „dynamisch auf der Straße“.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken spielt die Frage eine Rolle, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt und wie entspannt sich die Sitzhaltung anfühlt. Die Zontes 703 F spielt hier ihre straßennahe Auslegung oft besonders gut aus: Die Maschine wirkt agiler im Handling und passt häufig besser zu typischen Alltagsrouten. Die Voge DS 800 X Rally ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie bringt durch ihren Adventure-Charakter mehr „Reise-Gen“ mit. Das kann ein Vorteil sein, wenn längere Strecken geplant sind – weniger, wenn vor allem enge Stadtpassagen dominieren.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Art von Durchzug
Beim Vergleich der Voge DS 800 X Rally und der Zontes 703 F fällt vor allem auf, dass beide Motorisierungen auf ihren jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt sind. Die Voge wirkt dabei häufig wie die Maschine, die gleichmäßig und souverän über längere Zeit arbeiten soll – mit einem Charakter, der Touren entspannt macht und auch bei wechselnden Bedingungen nicht nervös wird. Die Zontes hingegen vermittelt eher das Gefühl, dass der Motor auf der Straße „mitarbeiten“ will: dynamischer, direkter im Ansprechverhalten und oft passend, wenn zügiges Fahren und sportliche Passagen im Vordergrund stehen.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
Die Stärke der Voge DS 800 X Rally liegt darin, dass sie den Fokus auf gleichmäßige Kraftentfaltung legt. Das hilft besonders auf langen Strecken, wenn nicht jede Beschleunigung maximal ausgereizt werden muss. Eine mögliche Schwäche im Vergleich: Wer sehr „spontan“ und aggressiv aus dem Stand heraus fahren möchte, empfindet den Charakter der Zontes 703 F oft als unmittelbarer.
Die Zontes 703 F punktet dagegen häufig mit einem straßenorientierten Temperament. Das macht sie attraktiv für kurvige Strecken und für Fahrer, die gern öfter Gas geben. Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass der Fokus weniger auf „Adventure-Long-Run“ liegt. Wer regelmäßig gemischte Strecken fährt (Asphalt plus Schotter, Feldwege, Baustellen-Umleitungen), findet in der Voge oft das stimmigere Gesamtpaket.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Voge DS 800 X Rally ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, damit sie auch auf unruhigeren Strecken nicht sofort anstrengend wird. Das spürt man besonders, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Route bewusst „abwechslungsreich“ geplant wird. Die Zontes 703 F ist stärker auf das Fahrgefühl auf Asphalt getrimmt: präziseres Einlenken, ein agileres Verhalten in Kurven und ein Setup, das sich schnell „leicht“ anfühlt.
Kurven, Bremsen, Fahrgefühl
In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo spielt die Zontes 703 F ihre straßenorientierte Abstimmung aus. Die Maschine wirkt oft wie die bessere Wahl, wenn der Fokus auf dynamischem Fahren liegt. Die Voge DS 800 X Rally kann im Vergleich ebenfalls sportlich bewegt werden, aber sie wirkt eher wie die Maschine, die Stabilität und Gelassenheit priorisiert – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Auch bei der Bremsanlage zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil: Die Zontes wirkt häufig „direkter“ im Gefühl am Hebel, während die Voge eher auf kontrollierte Verzögerung und sicheres Handling über längere Zeit setzt. Beide können im Alltag überzeugen – die Frage ist, ob eher „Sportgefühl“ oder „Tourensicherheit“ im Vordergrund steht.
Ergonomie und Komfort: Sitzhaltung entscheidet
Ergonomie ist bei einem Motorradvergleich oft der Punkt, der später über Zufriedenheit entscheidet. Die Voge DS 800 X Rally bietet durch ihre Adventure-Anmutung meist eine Sitzhaltung, die für längere Strecken angenehm ist: aufrechter, mit mehr „Übersicht“ über die Straße. Das kann helfen, Müdigkeit zu reduzieren, wenn viele Kilometer am Stück gefahren werden.
Die Zontes 703 F ist eher auf eine sportlichere, straßenorientierte Haltung ausgelegt. Das kann sich auf kurzen und mittleren Strecken sehr gut anfühlen, besonders wenn die Fahrt „aktiv“ gestaltet wird. Auf langen Touren hängt es stärker davon ab, wie die individuelle Körpergröße und Sitzgewohnheiten zusammenpassen.
Windschutz und Alltag
Beim Thema Windschutz und Verkleidung spielt die Zontes 703 F häufig ihre straßennahe Auslegung aus. Wer viel Autobahn oder schnelle Landstraßen fährt, profitiert oft von einem Setup, das den Fahrtwind besser „sortiert“. Die Voge DS 800 X Rally kann ebenfalls komfortabel sein, wirkt aber im Gesamtkonzept mehr auf „Reise“ als auf „reine Autobahnruhe“ getrimmt.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur die reine Technik, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt: Übersichtlichkeit, Schutz vor Wetter, Alltagstauglichkeit bei Gepäck und die Frage, wie leicht sich das Motorrad für unterschiedliche Touren vorbereiten lässt.
Voge DS 800 X Rally: Reise- und Abenteuer-Logik
Die Voge DS 800 X Rally wirkt wie die Maschine, die für wechselnde Bedingungen gedacht ist. Das zeigt sich in der Gesamterscheinung und im Gefühl, dass sie „mehr kann“, als nur auf perfekten Straßen zu glänzen. Wer gern Touren plant, bei denen auch mal eine Schotterpassage oder ein unbefestigter Abschnitt vorkommt, findet in der Voge oft den stimmigeren Begleiter.
Zontes 703 F: Straßenkomfort mit sportlichem Anspruch
Die Zontes 703 F steht stärker für den Alltag und für sportliche Ausfahrten. Sie passt häufig gut zu Fahrern, die regelmäßig auf Asphalt unterwegs sind und dabei Wert auf ein dynamisches, direktes Fahrgefühl legen. Auch wenn die Maschine nicht als „klassisches Adventure“ wahrgenommen wird, kann sie im Praxisbetrieb überzeugen – vor allem, wenn die Tourenplanung eher straßenlastig ist.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Voge DS 800 X Rally und Zontes 703 F lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Wer häufig lange Strecken fährt, gern entspannt unterwegs ist und dabei auch mal abseits der reinen Asphaltlinie unterwegs sein möchte, wird mit der Voge DS 800 X Rally meist zufriedener. Wer dagegen vor allem kurvige Straßen, zügige Ausfahrten und ein straßenorientiertes Fahrgefühl sucht, bekommt mit der Zontes 703 F oft die passendere Antwort.
Typische Entscheidungsszenarien
- Voge DS 800 X Rally ist besonders passend, wenn Touren „gemischt“ sind und Komfort über Distanz wichtiger wird als maximale Sportlichkeit.
- Zontes 703 F ist besonders passend, wenn der Fokus auf dynamischem Fahren auf Asphalt liegt und das Handling im Alltag eine große Rolle spielt.
Fazit:
Die Voge DS 800 X Rally ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für lange Touren suchen, bei denen die Strecke nicht immer perfekt ist. Ihr Adventure-Charakter sorgt für ein souveränes, kontrolliertes Fahrgefühl und macht sie besonders attraktiv, wenn Komfort, Vielseitigkeit und Gelassenheit im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig gemischte Routen fährt oder einfach das Gefühl mag, mit einer Maschine unterwegs zu sein, die mehr Spielraum bietet, trifft mit der Voge häufig die stimmigere Entscheidung.
Die Zontes 703 F passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem auf Asphalt unterwegs sind und ein agiles, straßenorientiertes Fahrgefühl bevorzugen. Sie wirkt oft direkter im Ansprechverhalten und unterstützt dynamisches Fahren, ohne den Alltag aus den Augen zu verlieren. Wer kurvige Strecken liebt, häufig kurze bis mittlere Touren fährt und dabei Wert auf ein sportliches Gesamtpaket legt, findet in der Zontes meist den größeren Mehrwert.
Kurz gesagt: Voge für Reise und Abwechslung, Zontes für sportliche Straße und agiles Handling.