| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.090 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
- Motor
- Sound
- Materialauswahl
- Verarbeitung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Desmodromisch gesteuerter V2 | |
| Hubraum | 1.079 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
| Leistung | 86 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | MT 60 RS 120/70 ZR18 | |
| Reifen hinten | MT 60 RS 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.Fazit
Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Voge R625 vs Ducati Scrambler 1100 – Vergleich im Alltag und auf der Landstraße
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Voge R625 steht für einen modernen, unkomplizierten Einstieg in die Neo-Retro-Klasse. Die Ducati Scrambler 1100 dagegen bringt den typischen Ducati-Anspruch mit: Charakter, Präsenz und ein Fahrgefühl, das man spürt. Beide Modelle sehen nach Spaß aus – aber sie spielen ihn auf ihre eigene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich Motor, Fahrwerk, Komfort, Bremsen und der Gesamteindruck, wenn man die Werte und Eigenschaften gegeneinander hält?
Grundidee und Charakter: Neo-Retro trifft Ducati-Identität
Die Voge R625 wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag ernst nimmt: klare Linien, ein stimmiges Gesamtbild und eine Auslegung, die auf vielseitige Nutzung zielt. Die Ducati Scrambler 1100 ist dagegen stärker auf „Bühnenpräsenz“ getrimmt. Schon das Design und die Art, wie das Motorrad wirkt, signalisieren: Hier geht es nicht nur um Fortbewegung, sondern um Stil und Emotion.
Im Vergleich zeigt sich: Die R625 versucht, ein breites Publikum abzuholen – vom entspannten Stadtfahrer bis zur Person, die auch am Wochenende gerne Landstraße fährt. Die Scrambler 1100 richtet sich eher an Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich auch bei sportlicherer Gangart nicht „wegduckt“, sondern souverän mitgeht.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment vs. Ducati-Temperament
Beim Motorcharakter liegen die Unterschiede klar in der Ausrichtung. Die Voge R625 setzt auf einen Motor, der sich gleichmäßig und alltagstauglich anfühlt. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad in vielen Situationen leicht kontrollieren lässt: Anfahren, zügiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und entspanntes Dahingleiten auf der Landstraße funktionieren ohne großes „Umdenken“.
Die Ducati Scrambler 1100 spielt dagegen mit mehr Druck und mehr „Biss“. Gerade im mittleren Drehzahlbereich zeigt sich, dass die Ducati stärker auf Durchzug und spontane Reaktion ausgelegt ist. Das spürt man besonders beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven: Die Scrambler 1100 wirkt, als würde sie Reserven bereithalten, während die R625 eher den Fokus auf harmonische Alltagstauglichkeit legt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Voge R625: Stärken liegen in der gutmütigen, leichtgängigen Art und der unkomplizierten Nutzbarkeit. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die deutlich mehr „Punch“ suchen, den Charakter als weniger fordernd empfinden.
- Ducati Scrambler 1100: Stärken liegen in der spürbaren Kraftentfaltung und dem emotionalen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Performance und Präsenz liegt – wer vor allem maximal entspanntes Gleiten sucht, muss sich daran gewöhnen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität im Fokus
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder „Stabilität“ definieren. Die Voge R625 wirkt so abgestimmt, dass sie auf wechselnde Bedingungen gut zurechtkommt: glatte Stadtstraßen, mittelmäßiger Asphalt auf Landstraßen oder längere Strecken ohne ständiges Anpassen. Das Motorrad vermittelt ein ruhiges Gefühl, ohne dabei zu träge zu werden.
Die Ducati Scrambler 1100 ist spürbar „präsenter“ in der Dynamik. In schnellen Richtungswechseln und bei zügigem Tempo fühlt sich das Motorrad direkter an. Gleichzeitig bleibt es kontrollierbar, aber der Fahrer merkt: Hier ist mehr Reservenpotenzial vorhanden. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrweise dynamischer ausfällt. Wer hingegen sehr entspannt unterwegs ist, könnte die Ducati als etwas „aktiver“ empfinden.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Voge R625 bietet ein gut dosierbares Setup, das sich für den Alltag und häufiges Stop-and-go gut eignet. Die Ducati Scrambler 1100 wirkt im Vergleich kraftvoller und spricht bei sportlicherer Nutzung souveräner an. Entscheidend ist: Beide Motorräder lassen sich kontrolliert fahren, aber die Ducati bietet mehr Reserven, wenn es schneller und anspruchsvoller wird.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet
Bei Neo-Retro-Motorrädern ist die Sitzposition oft ein Schlüsselthema. Die Voge R625 zielt auf eine bequeme, alltagstaugliche Haltung. Das hilft besonders auf längeren Strecken, wenn der Körper nicht ständig „gegen“ die Ergonomie arbeiten muss. Auch im Stadtverkehr wirkt die R625 dadurch angenehm unkompliziert.
Die Ducati Scrambler 1100 bietet ebenfalls Komfort, aber mit einem etwas anderen Schwerpunkt. Die Haltung wirkt stärker auf Fahrspaß und Kontrolle ausgelegt. Das kann großartig sein, wenn die Strecke abwechslungsreich wird. Bei sehr langen, entspannten Fahrten kann sich die Ducati jedoch anders anfühlen als die R625 – nicht unbedingt schlechter, aber anders im „Arbeitsmodus“ des Fahrers.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reichweite im Blick
Im Alltag zählt nicht nur die reine Leistung, sondern auch das Gesamtpaket: Wie leicht ist das Motorrad zu bewegen, wie gut passt es in den Verkehr und wie angenehm bleibt es über Zeit. Die Voge R625 wirkt hier wie ein Motorrad, das man gerne nutzt – ohne dass man ständig an „Kosten“ oder „Aufwand“ denkt. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen Effizienz und unkomplizierte Handhabung wichtiger sind als maximale Show.
Die Ducati Scrambler 1100 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie bringt mehr „Motorrad-Feeling“ mit. Wer gerne fährt, wird die Ducati als intensiver erleben: mehr Sound, mehr Charakter, mehr Präsenz. In der Stadt kann das ein Genuss sein – gleichzeitig ist es ein Motorrad, das man eher bewusst bewegt als „nebenbei“.
Unterhalt, Service und Kostengefühl
Beim Thema Unterhalt und Service spielt nicht nur die Marke eine Rolle, sondern auch die Erwartungshaltung. Die Voge R625 wirkt im Gesamtkonzept eher auf ein vernünftiges Kosten-Nutzen-Verhältnis ausgerichtet. Die Ducati Scrambler 1100 ist dagegen ein Premium-Motorrad, bei dem viele Fahrer den Mehrwert über Fahrgefühl, Materialanmutung und Markenanspruch definieren. Wer bereit ist, dafür mehr einzuplanen, bekommt dafür ein deutlich emotionaleres Gesamtpaket.
Design und Individualisierung: Zwei Wege zum eigenen Stil
Optisch sind beide Modelle stark – aber sie setzen unterschiedliche Akzente. Die Voge R625 wirkt modern und stimmig, mit einem Look, der sich leicht in den Alltag einfügt. Die Ducati Scrambler 1100 ist stärker „statement“-mäßig: Sie zieht Aufmerksamkeit auf sich und bietet mehr Raum für den individuellen Ducati-Scrambler-Look.
Auch bei Zubehör und Tuning zeigt sich ein Unterschied im Anspruch: Die R625 lässt sich oft pragmatisch anpassen, während die Scrambler 1100 besonders gut zu Fahrern passt, die ihr Motorrad optisch und technisch stärker in Richtung „Projekt“ entwickeln möchten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Voge R625 – Stärken: unkomplizierte Alltagstauglichkeit, gut dosierbares Fahrverhalten, harmonischer Motorcharakter, angenehme Ergonomie für viele Fahrprofile.
- Voge R625 – Schwächen: weniger „Druck“ für Fahrer, die vor allem maximale Dynamik suchen.
- Ducati Scrambler 1100 – Stärken: emotionaler Motor, mehr Reserven bei zügiger Fahrweise, souveränes Sicherheitsgefühl bei dynamischer Nutzung, starke Präsenz.
- Ducati Scrambler 1100 – Schwächen: wer sehr entspannt und maximal unkompliziert fahren möchte, könnte die Ducati als intensiver empfinden; außerdem ist das Premium-Konzept meist mit höheren Erwartungen an Budget und Pflege verbunden.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradspaß gesucht wird. Die Voge R625 ist besonders passend, wenn ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Wochenendtouren gesucht wird – mit einem Motor, der sich leicht kontrollieren lässt, und einem Gesamtpaket, das nicht ständig fordert. Die Ducati Scrambler 1100 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf Charakter, Durchzug und dem intensiven Ducati-Gefühl liegt – also auf Fahrten, bei denen das Motorrad spürbar mehr „will“.
Fazit:
Die Voge R625 ist die stimmige Empfehlung für Fahrer, die ein Neo-Retro-Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert funktioniert und auf der Landstraße angenehm mitgeht. Sie punktet vor allem mit einem harmonischen, gut nutzbaren Motorgefühl, einer entspannten Ergonomie und einem Fahrverhalten, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer ein Motorrad möchte, das man regelmäßig fährt, ohne ständig Kompromisse zu spüren, liegt hier richtig.
Die Ducati Scrambler 1100 ist die Wahl für alle, die mehr Emotion und mehr Reserven wollen. Der Motor liefert spürbar mehr Druck, das Fahrgefühl wirkt dynamischer und die Ducati bleibt auch bei zügiger Fahrweise souverän. Wer Wert auf Präsenz, Charakter und ein intensives Gesamterlebnis legt, wird mit der Scrambler 1100 deutlich mehr „Motorrad“ im Kopf und im Bauch bekommen. Kurz: R625 für entspanntes Allround-Fahren, Scrambler 1100 für maximalen Charakter und dynamischen Anspruch.