| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
- Motor
- Windschutz
- Fahrstabilität
- Sound
- Quickshifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.MotorradTest.de auf YouTube
Voge R625 vs Ducati Supersport S – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Supersport-Motorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Daten auf dem Papier. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf den Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie arbeitet das Fahrwerk, wie gut lässt sich die Maschine im Alltag bewegen und wie souverän bleibt sie auf längeren Strecken? Im folgenden Vergleich stehen die Voge R625 und die Ducati Supersport S im Mittelpunkt. Beide zielen auf sportliche Dynamik, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte – und genau daraus ergibt sich, für wen welches Motorrad besonders stimmig ist.
Überblick: Zwei Supersport-Ansätze, zwei Philosophien
Die Voge R625 wirkt wie ein pragmatischer Einstieg in die Supersport-Welt: sportlich im Look, aber mit dem Anspruch, im Alltag nicht unnötig kompliziert zu sein. Die Ducati Supersport S dagegen steht für die typische Ducati-Interpretation von „sportlich“: spürbare Performance, ein klarer Fokus auf Fahrspaß und ein Gesamtpaket, das sich wie aus einem Guss anfühlt.
Im Vergleich zeigt sich schnell: Beide Motorräder liefern Fahrfreude – aber die Art, wie sie sie vermitteln, unterscheidet sich. Während die R625 eher über Zugänglichkeit und Alltagstauglichkeit punktet, spielt die Supersport S ihre Stärken besonders dann aus, wenn es zügig durch die Kurven geht und das Motorrad „arbeiten“ darf.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Thema Motorcharakter wird der Unterschied zwischen den beiden Maschinen besonders deutlich. Die Voge R625 ist darauf ausgelegt, das Fahren leicht zugänglich zu machen: Der Motor lässt sich in vielen Situationen angenehm dosieren, wodurch sich die Maschine auch im Stadtverkehr oder auf kürzeren Strecken entspannt bewegen lässt. Das macht die R625 interessant, wenn sportliches Fahren zwar gewünscht ist, aber nicht jede Fahrt in ein „Vollgas-Projekt“ verwandeln soll.
Die Ducati Supersport S setzt dagegen stärker auf das Gefühl von „Biss“: Der Antrieb wirkt präsenter, und das Motorrad reagiert oft unmittelbarer auf Gasbefehle. Dadurch entsteht schneller ein sportlicher Rhythmus – besonders bei zügiger Fahrt. Wer gern dynamisch beschleunigt und die Maschine im passenden Drehzahlbereich bewegt, bekommt bei der Supersport S spürbar mehr „Kick“.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die R625 punktet mit gutmütigerer Alltagstauglichkeit und einem Fahrgefühl, das weniger fordert. Die Supersport S wirkt dagegen intensiver und belohnt sportliche Fahrweise – kann aber dadurch für manche Fahrer im Alltag etwas „mehr Motorrad“ sein, als man auf den ersten Blick erwartet.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Bereich Fahrwerk entscheidet sich, wie souverän ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen bleibt. Die Voge R625 vermittelt ein Handling, das sich auf flüssiges Fahren konzentriert. In der Praxis bedeutet das: Die Maschine lässt sich kontrolliert einlenken, bleibt dabei gut berechenbar und wirkt nicht übertrieben nervös. Gerade auf wechselnden Straßenverhältnissen ist das ein Plus, weil es das Vertrauen erhöht.
Die Ducati Supersport S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um zügiges Kurvenfahren geht. Das Motorrad fühlt sich oft „auf Linie“ an, und die Rückmeldung aus dem Fahrwerk wirkt direkter. Das kann enormen Fahrspaß bringen, verlangt aber auch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit im Fahrstil – vor allem, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die R625 ist tendenziell die entspanntere Wahl für Alltagsfahrten und für Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes Setup suchen. Die Supersport S ist die sportlichere Option, die bei ambitionierter Fahrweise mehr Präzision und Dynamik liefert – dafür sollte man sich auf ein intensiveres Fahrgefühl einstellen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es um mehr als reine Bremsleistung. Entscheidend ist, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Die Voge R625 bietet ein Bremsgefühl, das sich im Alltag gut kontrollieren lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man in gemischtem Tempo unterwegs ist.
Die Ducati Supersport S wirkt beim Bremsen oft „sportlicher“: Die Verzögerung spricht klar an, und das Motorrad lässt sich auch bei zügigerem Tempo zuverlässig in die Kurve bringen. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind und die Bremszone aktiv nutzen.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die R625 überzeugt mit gutem Dosierverhalten und einem souveränen Alltagsgefühl. Die Supersport S bietet tendenziell mehr sportliche Reserven und ein direkteres Ansprechverhalten – ideal für Kurvenfahrten mit mehr Tempo.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit vs. sportliche Haltung
Die Ergonomie entscheidet darüber, wie lange man gern fährt. Die Voge R625 wirkt so ausgelegt, dass die sportliche Optik nicht automatisch zu einer „harten“ Sitzposition führt. Dadurch eignet sie sich häufig besser für längere Tage oder für Fahrer, die nicht jedes Wochenende nur für die Rennstrecke planen.
Die Ducati Supersport S setzt stärker auf eine sportliche Haltung. Das kann ein echter Gewinn sein, wenn die Fahrweise dynamisch ist und man die Maschine aktiv bewegt. Auf der anderen Seite kann eine sportlichere Sitzposition bei längeren Strecken oder im Stadtverkehr spürbarer werden – vor allem, wenn man nicht an diese Art von Haltung gewöhnt ist.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die R625 ist häufig die angenehmere Wahl für gemischte Einsätze. Die Supersport S ist die passendere Option, wenn sportliche Sitzhaltung und aktives Fahren im Vordergrund stehen.
Ausstattung und Komfort: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder positioniert sind. Die Voge R625 wirkt darauf ausgelegt, das Wesentliche stark zu machen: ein stimmiges Gesamtpaket, das sportlich aussieht und sich im Alltag gut nutzen lässt. Je nach Ausstattung kann das Motorrad besonders dann überzeugen, wenn man ein Motorrad sucht, das man unkompliziert bewegt und nicht ständig „optimieren“ muss.
Die Ducati Supersport S bringt typischerweise mehr „Premium-Feeling“ in das Gesamtbild. Das zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch darin, wie das Motorrad als Paket wirkt: Bedienkonzept, Fahrgefühl und die Art, wie sich die Maschine im sportlichen Betrieb präsentiert. Wer Wert auf hochwertige Details und ein rundes Fahrerlebnis legt, wird hier eher glücklich.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die R625 punktet mit einem stimmigen, alltagstauglichen Ansatz. Die Supersport S bietet mehr Premium-Charakter und wirkt stärker auf sportliche Nutzung zugeschnitten.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Voge R625: Die passende Wahl für vielseitige Nutzung
Die Voge R625 eignet sich besonders für Fahrer, die sportlich fahren möchten, aber nicht auf Komfort und Alltagstauglichkeit verzichten wollen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, findet in der R625 oft einen guten Partner. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die sportliche Dynamik kennenlernen möchten, kann die Maschine eine sinnvolle Basis sein.
Ducati Supersport S: Die Wahl für sportliche Touren und ambitionierte Fahrweise
Die Ducati Supersport S passt besonders gut zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind und Kurvenfahrten bewusst genießen. Wer das Motorrad aktiv bewegt, die Bremszone nutzt und das Fahrwerk in sportlichem Tempo ausfahren möchte, bekommt mit der Supersport S häufig mehr „Bühne“ für den Fahrspaß. Auch für Fahrer, die bereits Erfahrung mit sportlichen Motorrädern haben, kann die Ducati die passendere Wahl sein, weil sie den sportlichen Anspruch konsequent umsetzt.
Fazit: Welche Maschine ist für wen die beste?
Die Voge R625 ist die bessere Wahl, wenn ein sportliches Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag unkompliziert bewegt und dabei trotzdem Fahrspaß liefert. Im Vergleich zeigt sie Stärken vor allem bei Zugänglichkeit, kontrollierbarem Handling und einem insgesamt entspannteren Fahrgefühl. Wer gemischte Strecken fährt – Stadt, Landstraße und gelegentliche längere Touren – bekommt mit der R625 meist das stimmigere Gesamtpaket.
Die Ducati Supersport S ist die passendere Option, wenn sportliche Fahrweise im Mittelpunkt steht. Sie wirkt präsenter beim Antrieb, bietet ein direkteres und intensiveres Fahrgefühl und spielt ihre Stärken besonders beim zügigen Kurvenfahren aus. Wer gern dynamisch unterwegs ist und das Motorrad spürbar „arbeiten“ lassen möchte, findet in der Supersport S häufig den größeren Spaßfaktor.
Kurz gesagt: R625 für vielseitige Nutzung und entspanntes sportliches Fahren, Supersport S für ambitionierte Touren und mehr Ducati-Feeling im sportlichen Betrieb.