| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.049 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
- Motorleistung
- Präzises Fahrwwerk
- Bremsen sehr leistungsfähig
- Schneller Quickshifter
- Tourentauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 834 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
| Leistung | 121 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 99 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 295 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.MotorradTest.de auf YouTube
Voge R 625 vs. KTM 890 Duke R – welcher Naked-Bike-Kandidat passt besser?
Wenn zwei moderne Sportnaked-Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich Motor, Fahrwerk und Elektronik im Alltag und in flotten Passagen anfühlen. Genau das wird beim Vergleich Voge R 625 gegen KTM 890 Duke R deutlich: Beide Modelle zielen auf Fahrspaß, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die Voge R 625 mit einem stimmigen Gesamtpaket und einem klaren Fokus auf Alltagstauglichkeit überzeugt, spielt die KTM 890 Duke R ihre Stärken vor allem dort aus, wo es dynamisch und präzise zur Sache geht.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Beide Motorräder gehören in die Kategorie der Naked Bikes, also in die Welt zwischen sportlicher Optik und alltagstauglicher Handhabung. Doch die Art, wie die Maschinen ihre Leistung auf die Straße bringen, unterscheidet sich spürbar. Die Voge R 625 wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man unkompliziert bewegt: angenehm dosierbar, mit einem Motor, der sich für verschiedene Geschwindigkeitsbereiche gut anfühlt. Die KTM 890 Duke R dagegen ist stärker auf „sofort mehr“ getrimmt. Das merkt man besonders, wenn das Tempo steigt und die Fahrdynamik mehr Aufmerksamkeit verlangt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Voge R 625 spielt ihre Stärken vor allem in der Alltagspraxis aus. Der Motor lässt sich meist harmonisch einsetzen, wodurch sich auch längere Strecken oder wechselnde Streckenprofile entspannt fahren. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren mit vielen unterschiedlichen Situationen fährt, profitiert von dieser gutmütigen Abstimmung.
Die KTM 890 Duke R setzt dagegen stärker auf sportliche Durchzugskraft und ein agileres Ansprechverhalten. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen wirkt die KTM oft „direkter“. Das ist ein Vorteil für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Motorrad aktiv bewegen möchten. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung dazu führen, dass man die KTM im Alltag bewusster dosiert, um den Charakter nicht zu überfordern.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Voge R 625: Stärke in der gleichmäßigen, alltagstauglichen Fahrbarkeit; Schwäche eher dort, wo maximaler Sportfokus und „Biss“ gefragt sind.
- KTM 890 Duke R: Stärke in der sportlichen Dynamik und im schnellen Vortrieb; Schwäche eher in der feineren Dosierung im Alltag, wenn man es nicht ständig sportlich angehen möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie souverän ein Motorrad in Kurven arbeitet und wie leicht es sich in Richtungswechseln bewegt. Die Voge R 625 vermittelt häufig den Eindruck, dass sie für viele Situationen „einfach passt“. Das kann bedeuten: ruhigeres Einlenken, angenehmes Handling bei moderatem bis zügigem Tempo und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach Korrektur verlangt.
Die KTM 890 Duke R ist dagegen oft spürbar sportlicher abgestimmt. Sie wirkt in dynamischen Passagen direkter und unterstützt das zügige Fahren mit mehr Rückmeldung. Wer gern Kurven aktiv ansteuert und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Linien nutzt, wird die KTM als besonders passend empfinden. Wer hingegen häufig mit wechselnden Belägen oder in weniger planbaren Situationen unterwegs ist, kann die Voge als entspannter wahrnehmen.
Kurvengefühl im Vergleich
Im Zusammenspiel aus Einlenkverhalten, Stabilität und Rückmeldung zeigt sich: Die Voge R 625 ist häufig die Wahl für „kontrolliert schnell“ – also zügig, aber ohne ständige Konzentration auf das Motorrad. Die KTM 890 Duke R ist eher „sportlich schnell“ – mit dem Potenzial, in flotten Situationen sehr präzise zu wirken, dafür aber auch mehr Anspruch an die Fahrtechnik zu stellen.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind bei Naked Bikes besonders wichtig, weil die Sitzposition und die Fahrdynamik oft schnelleres Fahren begünstigen. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die KTM 890 Duke R wirkt in der Regel dann im Vorteil, wenn es um kraftvolles, sportlich dosierbares Verzögern geht. Das gibt Sicherheit beim späten Anbremsen und in Situationen, in denen man Tempo schnell reduzieren muss.
Die Voge R 625 bietet ebenfalls eine solide Bremsbasis und kann im Alltag sehr gut funktionieren. Der Unterschied liegt meist im „Sport-Modus“: Wenn man wirklich zügig fährt und das Motorrad wiederholt stark verzögert, spielt die KTM ihre sportliche Ausrichtung stärker aus.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
Moderne Naked Bikes leben von Elektronik, weil sie Fahrspaß und Sicherheit miteinander verbinden. Im Vergleich fällt auf: Die KTM 890 Duke R bietet typischerweise eine sehr sportlich ausgerichtete Elektronik-Logik, die das Fahrverhalten unterstützt, ohne den Charakter zu „glätten“. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder beim sportlichen Herausbeschleunigen kann das ein echter Vorteil sein.
Die Voge R 625 ist ebenfalls auf zeitgemäßem Niveau und unterstützt das Fahren spürbar. Der Fokus wirkt dabei oft stärker auf einem harmonischen Gesamtgefühl: Elektronik als Helfer, nicht als dominierendes Element. Das ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert bedienen lässt.
Fahrmodi, Traktionskontrolle & Co.
Beide Motorräder profitieren von Systemen wie ABS und Traktionskontrolle. Der Unterschied zeigt sich eher in der Abstimmung: Die KTM wirkt in sportlichen Modi oft „aggressiver“ im Sinne von direkterer Reaktion, während die Voge eher auf gleichmäßige Fahrbarkeit setzt. Wer gern experimentiert und das Motorrad je nach Situation fein einstellt, findet in der KTM häufig mehr „Spielraum“. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das ohne viel Nachdenken zuverlässig funktioniert, wird mit der Voge sehr zufrieden sein.
Ergonomie und Alltag: Wie gut passt das Motorrad zum Tagesprogramm?
Ergonomie entscheidet darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie am Anfang. Die Voge R 625 wirkt häufig als pragmatische Wahl: Sitzposition und Bedienung sind so ausgelegt, dass man auch im Stadtverkehr oder auf längeren Strecken entspannt bleibt. Das macht sie besonders attraktiv für Pendlerinnen und Pendler oder für Touren, bei denen nicht jede Kurve „Angriff“ bedeutet.
Die KTM 890 Duke R ist ebenfalls alltagstauglich, aber spürbar sportlicher in der Ausrichtung. Das kann bedeuten: mehr Fokus auf dynamisches Fahren, eine Position, die sportlich wirkt und bei zügiger Fahrt sehr gut unterstützt. Wer viel im Stop-and-Go unterwegs ist oder lange Autobahnabschnitte fährt, sollte dennoch darauf achten, wie die eigene Körperhaltung zu diesem Charakter passt.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Voge R 625: Stärke in unkomplizierter Bedienung und entspannterem Gesamtgefühl; Schwäche eher bei maximalem sportlichem Anspruch.
- KTM 890 Duke R: Stärke in sportlicher Dynamik und präziserem Fahrgefühl; Schwäche eher in der bewussteren Dosierung und dem sportlicheren Anspruch im Alltag.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich Voge R 625 vs. KTM 890 Duke R lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer ein Naked Bike sucht, das sich im Alltag leicht bewegt, mit einem stimmigen Gesamtpaket überzeugt und auch auf längeren Strecken angenehm bleibt, findet in der Voge R 625 häufig die passendere Wahl. Sie ist besonders interessant, wenn viele Fahrten aus Stadt, Landstraße und gemischten Strecken bestehen.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das in dynamischen Situationen besonders viel Freude macht, bei dem Motor und Fahrwerk sportlich zusammenspielen und das sich wie ein Werkzeug für zügiges Fahren anfühlt, wird mit der KTM 890 Duke R sehr glücklich. Sie ist ideal für Kurvenräuber, für Fahrerinnen und Fahrer, die gern Tempo aufbauen und das Motorrad aktiv bewegen.
Fazit:
Die Voge R 625 ist die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike im Alltag überzeugen soll: unkompliziertes Handling, harmonische Fahrbarkeit und ein Charakter, der auch bei gemischten Strecken entspannt bleibt. Sie eignet sich besonders für Pendler, für Touren mit wechselndem Tempo und für alle, die sportlich fahren möchten, ohne ständig „auf Anschlag“ zu leben.
Die KTM 890 Duke R passt am besten, wenn der sportliche Fokus im Vordergrund steht: direkterer Antrieb, dynamischeres Fahrwerk und eine Elektronik, die das zügige Fahren unterstützt. Wer Kurven liebt, gern spät bremst und das Motorrad als präzises Sportgerät wahrnimmt, bekommt mit der KTM mehr „Biss“ und mehr Fahrspaß in schnellen Momenten.
Kurz gesagt: Voge R 625 für den alltagstauglichen Spaß mit unkomplizierter Linie – KTM 890 Duke R für den ambitionierten Fahrstil, bei dem Dynamik und Präzision besonders zählen.