| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.MotorradTest.de auf YouTube
Voge R625 vs. Suzuki DR-Z 4SM – Motorradvergleich für Straße, Alltag und gelegentliches Gelände
Wer zwischen Voge R625 und Suzuki DR-Z 4SM steht, sucht meist nicht nur „das schnellere“ Motorrad, sondern die passendere Art zu fahren. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick ähnlich, weil sie für dynamische Einsätze gedacht sind – doch der Charakter unterscheidet sich deutlich. Während die Voge R625 stärker auf einen modernen, alltagstauglichen Gesamtmix aus Komfort, Fahrbarkeit und Tourenorientierung setzt, ist die Suzuki DR-Z 4SM eher die Wahl für alle, die ein leichtes, direktes und sehr auf Fahrgefühl getrimmtes Konzept bevorzugen. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Wie verhalten sich die Motorräder im Alltag, wie spielen sie ihre Stärken auf der Landstraße aus und wie gut kommen sie mit wechselnden Bedingungen zurecht?
Grundidee im Vergleich: Touren-Feeling vs. direktes Supermoto-/Enduro-Gefühl
Die Voge R625 steht für ein Motorrad, das sich wie ein „Allrounder“ anfühlt. Die Sitzposition und die Abstimmung zielen darauf ab, dass längere Strecken nicht zur Belastung werden und man auch im Stadtverkehr souverän bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist, sondern auch für regelmäßige Fahrten im Alltag.
Die Suzuki DR-Z 4SM verfolgt dagegen eine klarere Richtung: Sie ist spürbar „mechanischer“ im Gefühl. Das Motorrad wirkt agil, reagiert oft sehr direkt auf Lenkimpulse und vermittelt ein sportliches, lebendiges Fahrverhalten. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, Linien sauber anlegt und auch mal abseits der perfekten Straße Spaß sucht, wird hier eher abgeholt.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung und Ansprechverhalten unterscheiden
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Voge R625 wirkt im Alltag meist harmonischer und „gleichmäßiger“ im Antrieb. Das bedeutet: Beschleunigungen fühlen sich oft gut dosierbar an, und das Motorrad lässt sich in vielen Situationen ohne ständiges Nachregeln fahren. Gerade auf der Landstraße oder bei wechselnden Geschwindigkeiten ist das angenehm, weil man nicht ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ muss.
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt dagegen häufig mehr von dem direkten, kernigen Ansprechgefühl mit. Das kann sich wie mehr „Biss“ anfühlen, besonders wenn man zügig fährt oder das Motorrad aktiv bewegt. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl oft weniger „komfortabel geglättet“ als bei einem tourenorientierten Setup. Wer gern Gasstellung und Drehzahl bewusst steuert, wird das als Vorteil sehen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Stärken der Voge R625: gleichmäßige Fahrbarkeit, entspannteres Handling im Alltag, gut nutzbar für längere Strecken.
Schwächen der Voge R625: weniger „roh“ und direkt im Gefühl als die DR-Z 4SM – wer maximale Unmittelbarkeit sucht, könnte weniger begeistert sein.
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM: sehr direktes Ansprechverhalten, lebendiges Fahrgefühl, macht Spaß bei sportlicher Fahrweise.
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM: kann je nach Fahrstil und Streckenprofil weniger „entspannt“ wirken als die R625, besonders wenn man viel komfortorientiert unterwegs ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es im Vergleich vor allem um das Zusammenspiel aus Federung, Dämpfung und dem, was das Motorrad daraus macht. Die Voge R625 ist tendenziell auf ein ausgewogeneres Gesamtpaket ausgelegt. Das zeigt sich häufig darin, dass sie Unebenheiten ruhiger „wegsteckt“ und das Motorrad auch bei längeren Fahrten kontrolliert bleibt. In Kurven vermittelt sie ein Gefühl von Stabilität, ohne dabei komplett unhandlich zu werden.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen oft agiler und „spritziger“. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken kann das ein echter Pluspunkt sein: Richtungswechsel gehen häufig leichter von der Hand, und das Motorrad lädt zum aktiven Fahren ein. Auf der anderen Seite kann das Setup – je nach Beladung, Reifen und Fahrbahnbeschaffenheit – weniger „samtig“ wirken, wenn man sehr komfortabel unterwegs sein möchte.
Kurvengefühl und Alltag
Wenn die Straße gut ist, können beide Motorräder Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Die Voge R625 punktet eher mit einem ruhigen, berechenbaren Kurvengefühl. Die Suzuki DR-Z 4SM punktet eher mit dem direkten „Mitgehen“ des Motorrads, wodurch man Kurven sehr intuitiv anfühlen kann.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Im Vergleich zeigt sich: Die Voge R625 wirkt häufig so abgestimmt, dass das Bremsen im Alltag leicht zu kontrollieren ist. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Stadtverkehr häufig bremsen muss oder wenn die Verkehrssituation unruhig ist.
Die Suzuki DR-Z 4SM kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, allerdings oft mit einem etwas „sportlicheren“ Charakter. Das kann sich gut anfühlen, wenn man zügig fährt und das Motorrad aktiv führt. Wer dagegen sehr entspannt und gleichmäßig bremst, wird die R625 häufig als angenehmer empfinden.
Ergonomie, Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Motorrad Spaß?
Ein wichtiger Punkt im Alltag ist, wie schnell man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Voge R625 bietet in der Regel ein ergonomisches Gesamtbild, das auf längere Fahrten ausgelegt ist. Die Sitzposition wirkt oft so, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad auch für Wochenendtouren oder längere Strecken genutzt wird.
Die Suzuki DR-Z 4SM fühlt sich häufig sportlicher an. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ nutzt. Für sehr lange Strecken kann das Setup je nach Körperbau und Fahrstil jedoch weniger entspannend wirken als bei der R625.
Komfort vs. Sportlichkeit
Voge R625: eher komfortorientiert, gut für regelmäßige Nutzung und längere Touren.
Suzuki DR-Z 4SM: eher sportlich-direkt, ideal für Fahrspaß und aktives Fahren.
Reifen, Traktion und Einsatzbereich: Straße, Schotter und wechselnde Bedingungen
Beide Motorräder können je nach Bereifung und Fahrweise auch abseits des reinen Asphalts Spaß machen. Der Unterschied liegt meist darin, wie „stressfrei“ das Motorrad mit wechselnden Bedingungen umgeht. Die Voge R625 wirkt häufig so, als sei sie für gemischte Strecken gemacht, ohne dass man ständig an der Grenze fahren muss. Das ist praktisch, wenn der Alltag nicht immer planbar ist.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist oft die Wahl, wenn man bewusst mehr „Offroad-Feeling“ sucht – auch wenn es sich im Alltag eher um Schotterwege oder unebene Abschnitte handelt. Das Motorrad kann dann sehr lebendig wirken und vermittelt ein gutes Gefühl für Traktion und Kontrolle.
Wartung, Alltagstauglichkeit und Kostenfaktoren
Beim Kauf zählt nicht nur die erste Ausfahrt, sondern auch das, was danach kommt. Im Vergleich spielt die Alltagstauglichkeit eine große Rolle: Wie unkompliziert ist das Motorrad im Betrieb, wie gut ist die Versorgung mit Ersatzteilen und wie „einfach“ fühlt sich die Wartung an? Bei beiden Marken ist die Ersatzteilversorgung grundsätzlich ein Thema, das man im Blick behalten sollte – entscheidend ist aber, wie gut das Motorrad zu den eigenen Gewohnheiten passt.
Die Voge R625 wirkt häufig wie ein Motorrad, das man gern nutzt und bei dem man sich auf einen modernen, alltagstauglichen Betrieb verlassen möchte. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen oft die Wahl für Fahrer, die das Motorrad bewusst „fahren“ und nicht nur „benutzen“ wollen. Das kann bedeuten, dass man mehr Freude an der aktiven Pflege und am sportlichen Betrieb hat.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Für wen ist die Voge R625 die bessere Wahl?
Die Voge R625 passt besonders gut, wenn der Fokus auf einem ausgewogenen Motorrad liegt: Alltag, Landstraße und auch längere Touren sollen sich stimmig anfühlen. Wer ein ruhigeres, berechenbares Fahrverhalten bevorzugt, Wert auf Komfort und eine entspannte Ergonomie legt und ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach „sportlicher Arbeit“ verlangt, wird mit der R625 häufig sehr zufrieden sein.
Für wen ist die Suzuki DR-Z 4SM die bessere Wahl?
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ideal, wenn Fahrspaß und Direktheit im Vordergrund stehen. Wer gern agil unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und auch mal unebene Strecken nicht als Problem, sondern als Gelegenheit sieht, findet in der DR-Z 4SM oft genau den richtigen Charakter. Sie ist besonders spannend für Fahrer, die das Motorrad spüren möchten und sportliche Rückmeldung mögen.
Stärken-Schwächen-Übersicht im direkten Vergleich
Voge R625 – Stärken: harmonische Fahrbarkeit, eher komfortorientiertes Gesamtgefühl, gut für regelmäßige Nutzung und längere Strecken.
Voge R625 – Schwächen: weniger „roh“ und unmittelbar als die DR-Z 4SM, wer maximale Direktheit sucht, könnte weniger getroffen werden.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken: sehr direktes Fahrgefühl, agiles Handling, macht Spaß bei aktiver Fahrweise und wechselnden Untergründen.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen: kann je nach Einsatz und Fahrstil weniger entspannend wirken als die R625, besonders bei langen, gleichmäßigen Strecken.
Fazit:
Die Voge R625 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt, auf der Landstraße souverän wirkt und auch längere Touren angenehm unterstützt. Wer ein berechenbares Fahrverhalten, eine eher komfortorientierte Ergonomie und einen harmonischen Motorcharakter bevorzugt, findet in der R625 den passenden Allround-Partner.
Die Suzuki DR-Z 4SM empfiehlt sich vor allem dann, wenn Fahrspaß durch Direktheit entsteht: agiles Handling, spürbares Ansprechverhalten und ein sportliches Gefühl beim aktiven Fahren. Wer Kurven gern dynamisch anlegt, auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist und das Motorrad als „lebendiges Werkzeug“ versteht, wird mit der DR-Z 4SM deutlich mehr Freude am unmittelbaren Fahrgefühl haben.
Kurz gesagt: R625 für ausgewogenen Komfort und entspannte Vielseitigkeit – DR-Z 4SM für maximale Unmittelbarkeit, Agilität und sportlichen Charakter.