| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
- Sehr handlich
- Stabiles Fahrgefühl
- Günstig
- Bedienung
- Soziuskomfort
- Motor im Vergleich zur Konkurrenz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 749 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
| Leistung | 114 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 138)mm | |
| Aufhängung hinten | Trapezschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.MotorradTest.de auf YouTube
Voge R625 vs. Suzuki GSX-S 750: Naked Bike Vergleich im Alltag und auf der Landstraße
Wenn zwei Naked Bikes auf dem Papier nach „Allrounder“ klingen, wird der Unterschied oft erst auf der Straße spürbar. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Voge R625 und der Suzuki GSX-S 750. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein sportliches, modernes Motorrad wollen – ohne sich in Richtung Vollverkleidung oder Supersport-Extrem zu verlieren. Doch während die Voge R625 ihren Fokus klar auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, setzt die Suzuki GSX-S 750 stärker auf die typische GSX-S-Charakteristik: dynamisch, direkt und mit einem Motor, der sich in vielen Situationen souverän anfühlt.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – von Motor und Fahrgefühl über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Ergonomie, Komfort und dem, was im Alltag wirklich zählt. Dabei geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das Zusammenspiel der Eigenschaften: Was fühlt sich leicht an? Was wirkt stabil? Wo macht das Motorrad im Alltag Spaß – und wo zeigt sich eine klare Stärke?
Motor und Fahrgefühl: Wie unterschiedlich beide Naked Bikes reagieren
Voge R625: gleichmäßiger Charakter für entspanntes Tempo
Die Voge R625 wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das auf „harmonisches Vorankommen“ ausgelegt ist. Der Motor liefert die Leistung so, dass sich das Fahren in der Stadt und auf der Landstraße angenehm dosieren lässt. Gerade beim Anfahren, beim Cruisen oder beim zügigen Beschleunigen aus moderaten Drehzahlen zeigt sich ein Charakter, der nicht ständig nach „mehr“ verlangt, sondern einfach mitmacht.
Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit liegt: Ampelstarts, kurze Strecken, wechselnde Geschwindigkeiten und häufiges Anpassen an den Verkehr. Die R625 wirkt dabei nicht träge, sondern eher „berechenbar“ – ein Pluspunkt für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Suzuki GSX-S 750: spürbar sportlicher, mit mehr Zuggefühl
Die Suzuki GSX-S 750 spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, wenn es um dynamisches Fahren geht. Der Motor fühlt sich oft lebendiger an, die Gasannahme wirkt direkter und das Motorrad zieht in vielen Situationen „von selbst“ weiter. Das macht Überholmanöver, zügige Landstraßenpassagen und das Fahren mit mehr Kurvenambition besonders attraktiv.
Wer gern sportlich unterwegs ist, profitiert von der Art, wie die GSX-S 750 Leistung aufbaut: nicht nur als Endbeschleunigung, sondern auch beim Herausbeschleunigen aus Kurven. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das schneller „Spaß“ erzeugt – ohne dass ständig extrem hohe Drehzahlen nötig wären.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Vergleich
Voge R625: angenehm ausgewogen für unterschiedliche Straßen
Die Voge R625 zeigt im Vergleich ein Handling, das sich auf Alltag und Landstraße gut abstimmt. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dabei zu hart zu wirken. Auf welligen Strecken oder bei wechselndem Belag bleibt das Motorrad meist ruhig genug, um entspannt zu bleiben. Gerade wenn nicht jede Fahrt perfekt vorbereitet ist, ist diese Art von Abstimmung ein echter Vorteil.
In Kurven wirkt die R625 insgesamt gut geführt: Das Motorrad lässt sich zügig in die Linie bringen, ohne dass es dabei „nervös“ wird. Gleichzeitig bleibt genug Komfort, um auch längere Strecken nicht als anstrengend zu empfinden.
Suzuki GSX-S 750: sportlicheres Gefühl, mehr „Biss“ beim Kurvenfahren
Die Suzuki GSX-S 750 setzt im Vergleich stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten. Das Motorrad wirkt oft direkter in der Lenkbewegung und vermittelt mehr Rückmeldung aus dem Vorderrad. Dadurch entsteht ein Gefühl, als könnte man die Linie aktiver gestalten – besonders auf kurvigen Strecken.
Das ist ein Plus für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“: Ein bisschen mehr Schräglage, ein früheres Einlenken, ein zügigeres Herausbeschleunigen. Gleichzeitig kann ein sportlicheres Setup je nach Fahrstil und Straßenqualität spürbarer werden. Wer häufig auf schlechten Straßen unterwegs ist, sollte darauf achten, wie das eigene Komfortempfinden ausfällt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem, wie gut beide Motorräder das Gefühl von Kontrolle vermitteln. Die Suzuki GSX-S 750 wirkt dabei oft „griffig“ und bietet ein sehr direktes Ansprechverhalten. Das hilft besonders in Situationen, in denen schnell und präzise dosiert werden muss – etwa beim Einfahren in den Verkehr oder beim zügigen Verzögern vor Kurven.
Die Voge R625 kann ebenfalls mit einem stimmigen Bremsgefühl punkten. Sie wirkt eher auf „verlässliche Alltagsperformance“ ausgelegt: genug Reserven für normale bis sportliche Fahrten, ohne dass man ständig das Gefühl hat, die Bremse müsse erst „auf Temperatur“ kommen. Insgesamt entsteht bei beiden Modellen ein sicheres Grundgefühl – die Suzuki spielt jedoch häufig die stärkere Rolle, wenn es um sportliche Bremsmanöver und maximale Direktheit geht.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt entspannter?
Voge R625: komfortorientiert für längere Tage
Die Voge R625 wirkt im Vergleich oft etwas „alltagsfreundlicher“ in der Sitzposition. Das bedeutet nicht, dass sie unmotiviert oder weich abgestimmt ist – eher, dass die Ergonomie weniger schnell ermüdet. Für Pendler, Wochenendfahrten und längere Strecken ist das ein klarer Vorteil.
Auch die Art, wie man sich im Cockpit bewegt, kann entscheidend sein: Wenn sich das Motorrad leicht beherrschen lässt und der Körper nicht ständig in eine bestimmte Position „gezwungen“ wird, steigt die Freude an jeder Fahrt.
Suzuki GSX-S 750: sportlich, aber mit guter Alltagstauglichkeit
Die Suzuki GSX-S 750 bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Sitzposition, wirkt aber im Vergleich tendenziell sportlicher. Das kann sich positiv auswirken, wenn das Motorrad als „Fahrmaschine“ genutzt wird: Kurven, zügige Landstraßen und dynamische Ausfahrten. Wer jedoch sehr lange Strecken am Stück fährt oder häufig im Stadtverkehr steht, kann bei einer sportlicheren Sitzhaltung schneller merken, dass man öfter „ausgleichen“ möchte.
Unterm Strich bleibt die GSX-S 750 aber ein Motorrad, das nicht nur für die Rennstrecke gedacht ist. Die Frage ist eher: Wie sportlich soll das Fahrgefühl sein – und wie wichtig ist Komfort über mehrere Stunden?
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag entscheidet selten nur der Motor. Es geht auch um Details: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Schutz vor Wind, Alltagstauglichkeit bei wechselnden Temperaturen und die Frage, wie „einfach“ sich das Motorrad in den Alltag integrieren lässt.
Die Voge R625 punktet im Vergleich häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket, das sich unkompliziert nutzen lässt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig „Erklärungen“ braucht und sich schnell vertraut anfühlt, wird hier oft fündig.
Die Suzuki GSX-S 750 wirkt dagegen stärker wie ein Motorrad, das auch bei sportlicher Nutzung seine Stärken ausspielt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B geht, sondern wenn die Strecke selbst zum Ziel wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge R625 – Stärken
- Ausgewogenes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
- Berechenbarkeit im Alltag durch gut dosierbaren Motorcharakter
- Stimmiges Gesamtpaket ohne unnötige Komplexität
Voge R625 – mögliche Schwächen
- Wenn maximal sportliche Dynamik im Vordergrund steht, wirkt die Suzuki oft „zielstrebiger“
- Je nach Fahrstil kann das sportliche Feedback weniger „direkt“ ausfallen als bei der GSX-S 750
Suzuki GSX-S 750 – Stärken
- Sportlicheres Zug- und Ansprechgefühl für dynamische Fahrten
- Direkteres Handling und mehr Rückmeldung beim Kurvenfahren
- Starke Bremsperformance mit sehr kontrollierbarem Gefühl
- Motorrad-Charakter, der Spaß auch bei zügigem Fahren erzeugt
Suzuki GSX-S 750 – mögliche Schwächen
- Bei sehr langen Tagen kann die sportlichere Ausrichtung stärker spürbar werden
- Wer primär entspannt pendelt, empfindet die Dynamik eventuell als „mehr Motorrad“ als nötig
Für wen ist welches Bike die bessere Wahl?
Die Entscheidung zwischen Voge R625 und Suzuki GSX-S 750 hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Beide sind Naked Bikes mit eigenem Charakter – aber sie bedienen unterschiedliche Prioritäten.
Voge R625: ideal für Alltag, entspanntes Cruisen und Einsteiger in die Kategorie
Die Voge R625 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht anfühlt: Pendeln, Stadtverkehr, Wochenendtouren und Strecken, auf denen nicht jede Kurve perfekt ist. Wer ein ausgewogenes Setup bevorzugt, bei dem Komfort und Kontrolle zusammenpassen, wird mit der R625 häufig sehr zufrieden sein.
Suzuki GSX-S 750: ideal für sportliche Landstraßen und Fahrer mit Anspruch an Dynamik
Die Suzuki GSX-S 750 eignet sich vor allem für alle, die mehr Dynamik wollen: zügige Ausfahrten, kurvige Strecken, häufiges sportliches Fahren und ein Motorrad, das beim Gasgeben spürbar „mitarbeitet“. Wer gern direkt und aktiv fährt, bekommt mit der GSX-S 750 oft das intensivere Fahrgefühl.
Fazit:
Die Voge R625 ist die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag souverän bleibt: angenehm dosierbar, komfortorientiert und insgesamt sehr stimmig für Stadt und Landstraße. Sie punktet vor allem mit einem ausgewogenen Gesamtpaket und einem Fahrgefühl, das nicht nach „sportlichem Modus“ verlangt, sondern einfach funktioniert. Wer entspannt unterwegs ist und auch längere Fahrten gern ohne große Ermüdung genießt, findet in der R625 einen starken Begleiter.
Die Suzuki GSX-S 750 empfiehlt sich dagegen, wenn Dynamik und Direktheit im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt im Vergleich lebendiger, bietet ein sportlicheres Ansprechverhalten und lässt sich beim Kurvenfahren oft aktiver bewegen. Wer häufig zügig fährt, Spaß an präziser Rückmeldung hat und beim Bremsen maximale Kontrolle spüren möchte, wird mit der GSX-S 750 mehr „Fahrspaß pro Situation“ erleben.
Kurz gesagt: R625 für entspanntes Allround-Fahren, GSX-S 750 für sportlichere Ansprüche und mehr Dynamik.