| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.MotorradTest.de auf YouTube
Voge R625 vs. Triumph Street Triple RS: Vergleich für Alltag, Kurven und Anspruch
Wenn zwei Motorräder im selben Segment antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen: beim Anfahren im Stadtverkehr, beim zügigen Beschleunigen auf Landstraßen und natürlich in den Kurven, wenn das Tempo steigt. Genau hier lohnt sich der Blick auf den Vergleich zwischen Voge R625 und Triumph Street Triple RS. Beide sind moderne Naked Bikes mit sportlichem Anspruch, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die Voge R625 vor allem mit einem stimmigen Gesamtpaket und einem klaren Preis-Leistungs-Fokus punktet, zielt die Triumph Street Triple RS stärker auf Premium-Feeling, fein abgestimmte Performance und ein besonders dynamisches Gesamtbild.
Erster Eindruck: Charakter und Ausrichtung
Die Voge R625 wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt: unkompliziert, direkt und mit einem Motor, der sich für unterschiedliche Situationen gut dosieren lässt. Die Triumph Street Triple RS hingegen vermittelt von Beginn an den Eindruck, dass sie nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv auf Fahrspaß getrimmt ist. Das merkt man nicht nur am Look, sondern vor allem daran, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie souverän es sich in flotten Passagen bewegt.
Stärken der Voge R625
- Stimmiges Gesamtpaket für Einsteiger bis Fortgeschrittene, die ein sportliches Naked Bike suchen.
- Alltagstauglichkeit durch eine gutmütige Handhabung und ein Fahrgefühl, das nicht überfordert.
- Preis-Leistungs-Orientierung: Viele Komponenten wirken so gewählt, dass das Motorrad insgesamt rund bleibt.
Stärken der Triumph Street Triple RS
- Premium-Fahrgefühl und ein spürbar sportlicherer Charakter.
- Feinere Abstimmung bei Dynamik und Ansprechverhalten.
- Mehr „Biss“ im Fahrbetrieb, besonders wenn es zügig wird.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell: Beide Motorräder sind sportlich, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Voge R625 setzt auf einen Motor, der sich angenehm kontrollieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Ampeln, Verkehr und wechselnden Geschwindigkeiten. Die Triumph Street Triple RS spielt dagegen stärker die Rolle des „Drehzahl- und Fahrspaß-Motorrads“. Sie wirkt in flotten Situationen lebendiger und belohnt zügiges Fahren mit einem besonders dynamischen Vortrieb.
Wichtig ist dabei weniger, wer „auf dem Papier“ stärker ist, sondern wie die Leistung nutzbar bleibt. Im direkten Vergleich wirkt die Voge R625 oft dann besonders attraktiv, wenn man konstant und entspannt unterwegs ist. Die Triumph Street Triple RS ist dagegen die bessere Wahl, wenn man häufig beschleunigt, früh einlenkt und das Motorrad aktiv bewegt.
Schwächen im Vergleich
- Voge R625: Wer sehr sportliche Ansprüche hat, wird die Abstimmung möglicherweise weniger „fein“ finden als bei der Triumph.
- Triumph Street Triple RS: Der Fokus auf Performance kann im Alltag etwas mehr „Anspruch“ bedeuten – nicht im Sinne von kompliziert, sondern eher, weil das Motorrad förmlich zum zügigen Fahren einlädt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling unterscheiden sich die Motorräder spürbar. Die Voge R625 vermittelt ein kontrolliertes, sicheres Fahrgefühl. Gerade bei wechselndem Belag oder wenn die Strecke nicht perfekt ist, wirkt sie angenehm berechenbar. Das ist ein Pluspunkt für Touren, aber auch für den Alltag, wenn man nicht immer die besten Straßen erwischt.
Die Triumph Street Triple RS ist im Vergleich stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Beim Einlenken wirkt sie oft direkter, und in schnellen Passagen fühlt sie sich besonders „zusammenhängend“ an. Wer gern zügig fährt und das Motorrad als Werkzeug versteht, wird hier mehr Freude haben.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Ansätzen: Die Voge R625 bietet eine solide Bremsleistung, die im Alltag gut funktioniert und Vertrauen schafft. Die Triumph Street Triple RS wirkt dagegen in der Abstimmung oft noch einen Tick präziser – besonders dann, wenn man wiederholt stark verzögert oder in Kurven zügig Tempo abbaut. Das macht sie für sportlichere Fahrer interessant, die häufig an ihre Grenzen gehen.
Elektronik und Fahrmodi: Komfort im Alltag, Kontrolle im Sport
Moderne Naked Bikes leben von Elektronik, weil sie Fahrspaß und Sicherheit miteinander verbinden. Im Vergleich zeigt sich: Die Voge R625 bietet eine sinnvolle Auswahl an Funktionen, die das Motorrad alltagstauglich machen. Das hilft, wenn man nicht ständig an Einstellungen drehen möchte, sondern einfach fahren will.
Die Triumph Street Triple RS geht hier oft einen Schritt weiter, weil sie die Performance stärker unterstützt. Fahrmodi und Assistenzfunktionen greifen spürbarer ineinander, sodass sich die Maschine je nach Fahrstil „passender“ anfühlt. Das ist besonders relevant, wenn man zwischen gemütlicher Fahrt und sportlicher Runde wechselt.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Voge R625: Elektronik wirkt eher als praktische Unterstützung für den Alltag.
- Triumph Street Triple RS: Elektronik unterstützt stärker die sportliche Linie und macht das Motorrad in dynamischen Situationen noch stimmiger.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob man das Motorrad gern nutzt oder nach kurzer Zeit unzufrieden ist. Die Voge R625 bietet eine Sitzposition, die sich für viele Fahrer gut anfühlt – besonders, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt. Die Triumph Street Triple RS ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber im Vergleich sportlicher. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern „aktiv“ fährt. Wer dagegen lange, entspannte Touren plant, profitiert von der eher alltagstauglichen Abstimmung der Voge.
Alltag, Stadt und Tour: Welche Maschine passt besser?
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt: Anfahren, Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, jederzeit sicher zu sein. Die Voge R625 ist hier besonders stark, weil sie unkompliziert wirkt und sich gut in den Verkehr einfügt. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern auch für den täglichen Weg.
Die Triumph Street Triple RS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke mehr bietet: Landstraße, zügige Landstraßenabschnitte, kurvige Strecken und Situationen, in denen man das Motorrad wirklich ausfahren möchte. Für Touren ist sie ebenfalls geeignet, aber der Charakter lädt stärker zu sportlicher Fahrweise ein.
Preis-Leistungs-Gefühl und Kaufentscheidung
Der Vergleich zwischen Voge R625 und Triumph Street Triple RS ist auch eine Entscheidung über Prioritäten. Die Voge R625 wirkt wie ein Motorrad, das viele Fahrer mit einem guten Gesamtpaket überzeugt: solide Basis, sportlicher Anspruch und ein stimmiges Verhältnis zwischen Kosten und Fahrspaß. Die Triumph Street Triple RS ist dagegen eher die Wahl, wenn man bereit ist, mehr in Richtung Premium-Performance zu investieren und ein besonders fein abgestimmtes Fahrgefühl sucht.
Für wen welche Maschine?
- Voge R625 passt besonders gut, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag überzeugt, auf Touren zuverlässig bleibt und sportlich genug ist, ohne ständig „zu viel“ zu sein.
- Triumph Street Triple RS passt besonders gut, wenn Fahrspaß im Vordergrund steht, man häufig zügig fährt und das Motorrad in dynamischen Situationen spürbar mehr Präzision und Punch liefern soll.
Fazit:
Die Voge R625 ist die stimmige Wahl für alle, die ein sportliches Naked Bike möchten, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Touren angenehm berechenbar fährt. Im Vergleich wirkt sie besonders dann überzeugend, wenn konstantes Fahren, gutes Handling und ein rundes Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Sportdynamik. Die Triumph Street Triple RS ist dagegen die bessere Option, wenn die Priorität klar auf Performance, präziser Abstimmung und einem lebendigen Fahrgefühl liegt. Wer Kurven liebt, häufig zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, wird die Stärken der Triumph deutlich stärker spüren. Kurz gesagt: Voge R625 für den vielseitigen Alltag und entspannte bis sportliche Wochenendfahrten, Triumph Street Triple RS für Fahrer, die spürbar mehr Fahrspaß und Premium-Dynamik suchen.