| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.MotorradTest.de auf YouTube
Voge R625 vs Yamaha MT-125: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und den richtigen Einstieg
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Wege gehen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Voge R625 steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit Fokus auf souveränes Fahren und spürbare Reserven. Die Yamaha MT-125 dagegen ist ein Klassiker im Segment der leichten, agilen Motorräder: kompakt, lebendig und mit dem typischen MT-Charakter, der Lust auf Kurven macht. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Praxis unterscheiden – und wo jeweils Stärken und Schwächen liegen.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Die Voge R625 wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das für längere Strecken und entspannte Fahrten ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf einem gleichmäßigen Vortrieb und einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Die Yamaha MT-125 ist dagegen stärker auf Dynamik und spontane Reaktionen ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken spielt sie ihre Stärken aus: leicht zu handeln, schnell im Kopf und mit einem Motor, der sich gern drehen lässt.
Motor und Ansprechverhalten: Wie fühlt sich die Leistung an?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Voge R625 bietet im Alltag spürbar mehr „Durchzug“, weil sie insgesamt auf einen souveränen Kraftfluss ausgelegt ist. Das bedeutet in der Praxis: weniger häufiges Nachregeln, entspanntes Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten und ein insgesamt ruhigerer Charakter. Schwäche kann dabei sein, dass der Motor weniger „spielerisch“ wirkt, wenn man genau dieses schnelle, nervöse Ansprechverhalten sucht.
Die Yamaha MT-125 setzt stärker auf den direkten Draht zum Gas. Wer gern zügig beschleunigt, findet hier ein Motorrad, das sich schnell hochdrehen lässt und dadurch auch ohne große Reserven flott wirkt. Der Vorteil: Das Motorrad fühlt sich lebendig an und macht Spaß, wenn man aktiv fährt. Die mögliche Schwäche: Bei längeren Strecken oder wenn viel Gegenwind und Steigungen zusammenkommen, ist man eher im Bereich, in dem man den Motor stärker „arbeiten“ lässt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Voge R625 zielt auf ein ausgewogenes Setup, das auch bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit kontrolliert bleibt. Das hilft besonders auf der Landstraße oder auf längeren Pendelstrecken, weil das Motorrad nicht ständig „nachjustiert“ werden muss. In Kurven vermittelt sie ein Gefühl von Stabilität, ohne dabei komplett träge zu wirken.
Die Yamaha MT-125 spielt ihre Stärken vor allem in der Beweglichkeit aus. Das Motorrad lässt sich leicht einlenken, bleibt handlich und wirkt dadurch im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken besonders attraktiv. Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass bei sehr sportlicher Fahrweise oder bei rauer Fahrbahn die Priorität eher auf Agilität als auf maximale Ruhe liegt.
Lenkung, Gewicht und Alltagspraxis
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad auf dem Papier liest, sondern wie es sich im Alltag „anfühlt“. Die Yamaha MT-125 ist durch ihre kompakte Art besonders angenehm, wenn häufig rangiert, geparkt oder im dichten Verkehr manövriert wird. Die Voge R625 wirkt dagegen wie die bessere Wahl, wenn der Fokus öfter auf flüssigem Vorankommen liegt: weniger Stress bei längeren Fahrten, mehr Gelassenheit beim Tempo und ein insgesamt erwachsener Eindruck.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „Alltagssicherheit“ und „sportlicher Reserven“. Die Voge R625 wirkt so, als sei sie auf kontrolliertes, gleichmäßiges Verzögern ausgelegt. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht ständig am Limit fährt, aber trotzdem jederzeit berechenbar bremsen möchte.
Die Yamaha MT-125 punktet mit einem direkten Gefühl am Hebel und einer Bremse, die im Alltag schnell Vertrauen aufbaut. Gerade in der Stadt, wo häufiges Verzögern und Anfahren an der Tagesordnung sind, ist das ein Plus. Eine mögliche Schwäche: Wer sehr sportlich fährt oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten bremst, könnte sich bei der MT-125 eher an die Grenzen des Systems herantasten als bei einem Motorrad, das stärker auf Reserven ausgelegt ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Die Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach ein paar Wochen noch Freude macht oder ob man sich auf Dauer „verstellt“. Die Voge R625 bietet im Vergleich einen eher entspannten Ansatz: Die Sitzposition wirkt so, als sei sie für längere Fahrten gemacht, bei denen man nicht ständig gegen den Körper arbeiten muss. Das ist ein klarer Vorteil, wenn das Motorrad auch für Wochenendtouren oder längere Strecken genutzt wird.
Die Yamaha MT-125 ist dagegen stärker auf eine aktive Fahrhaltung ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für kurze bis mittlere Strecken, auf denen man gern dynamisch unterwegs ist. Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass eine aktivere Haltung auf Dauer weniger bequem sein kann, wenn sehr lange Strecken am Stück gefahren werden.
Komfort im Alltag: Wind, Vibrationen und Fahrgefühl
Im Alltag zählen Kleinigkeiten: Wie ruhig läuft das Motorrad bei konstantem Tempo? Wie gut schluckt es Unebenheiten? Wie angenehm ist das Fahrgefühl bei Stop-and-go? Die Voge R625 wirkt insgesamt wie das Motorrad, das den Komfort stärker in den Vordergrund stellt. Das hilft besonders bei Pendelrouten, bei denen man oft gleichmäßig fährt oder regelmäßig längere Abschnitte am Stück unterwegs ist.
Die Yamaha MT-125 ist dagegen ein Motorrad, das eher „mitfährt“ als „wegfährt“. Das bedeutet: Sie fühlt sich im Stadtverkehr lebendig an und macht schnell Lust auf Bewegung. Wer aber häufig lange Autobahn- oder Landstraßenabschnitte mit konstantem Tempo fährt, könnte bei der MT-125 eher das Bedürfnis haben, die Fahrt häufiger zu unterbrechen oder die Fahrweise anzupassen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge R625: Stärken
- Souveräner Fahrcharakter mit spürbarem Durchzug im Alltag
- Stabilität und ruhigeres Gefühl auf längeren Strecken
- Komfortorientierte Ergonomie, die auch für längere Fahrten passt
- Bremsgefühl mit Fokus auf kontrolliertes Verzögern
Voge R625: Schwächen
- Weniger „spielerisch“ als ein leichtes, drehfreudiges Motorrad
- Wenn ausschließlich maximale Agilität im Vordergrund steht, wirkt die Abstimmung weniger „nervös“
Yamaha MT-125: Stärken
- Agiles Handling und schnelle Reaktion im Stadtverkehr
- Direktes Motoransprechen und viel Fahrspaß beim aktiven Fahren
- Lebendiger Charakter, der Kurven und kurze Strecken besonders attraktiv macht
- Vertrauen beim Bremsen im Alltag
Yamaha MT-125: Schwächen
- Bei längeren Strecken und anspruchsvollen Bedingungen eher mehr „Arbeit“ am Gas
- Aktivere Sitzhaltung kann auf Dauer weniger entspannend wirken
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Alltag dominiert.
Voge R625 ist besonders passend, wenn…
- häufig längere Strecken oder Pendelrouten gefahren werden
- ein ruhiger, souveräner Fahrcharakter wichtiger ist als maximale Drehfreude
- Komfort und entspannte Ergonomie im Vordergrund stehen
- man Reserven bei Beschleunigung und Tempo schätzt
Yamaha MT-125 ist besonders passend, wenn…
- viel in der Stadt gefahren wird und ein leichtes Handling zählt
- kurze bis mittlere Strecken mit dynamischem Fahrstil im Fokus stehen
- ein lebendiger Motorcharakter und direktes Ansprechverhalten Spaß machen
- man ein Motorrad sucht, das schnell „zur Hand“ ist und unkompliziert bleibt
Fazit:
Die Voge R625 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag öfter nach längeren Abschnitten, entspannter Ergonomie und einem souveränen Fahrgefühl verlangt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald gleichmäßiges Vorankommen und kontrolliertes Handling wichtiger sind als maximale Agilität. Wer häufig pendelt, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das sich erwachsen und gelassen anfühlt, wird mit der R625 sehr wahrscheinlich zufrieden sein.
Die Yamaha MT-125 passt besonders gut, wenn die Fahrten vor allem aus Stadtverkehr, kurzen Strecken und kurvigen Passagen bestehen. Ihr Vorteil liegt im lebendigen Charakter: leicht zu bewegen, schnell im Kopf und mit einem Motor, der beim aktiven Fahren viel Freude macht. Wer Spaß daran hat, das Motorrad zu „nutzen“, statt es nur durchrollen zu lassen, findet in der MT-125 eine sehr passende Begleitung.
Kurz gesagt: R625 für Souveränität und Komfort, MT-125 für Agilität und Fahrspaß im Alltag.