| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.149 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
- Drehwilliger Motor
- Präzises Fahrwerk
- Vergleichsweise alltagstauglich
- Bedienung
- Nur mittelmäßige Bremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Reihe, 4-Takt | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Reifen vorne | 110/70-17M | |
| Reifen hinten | 140/70-17M | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.MotorradTest.de auf YouTube
Voge R625 vs Yamaha R3: Vergleich der Straßenmaschinen für Alltag, Kurven und Einsteiger
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier ähnlich wirken, entscheidet in der Praxis oft das Detail: Wie fühlt sich der Motor an, wie arbeitet das Fahrwerk, wie gut passt die Sitzposition zum eigenen Körper und wie souverän reagieren Bremsen und Elektronik im Alltag? Genau darum geht es beim Vergleich Voge R625 gegen Yamaha R3. Beide Modelle sind für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant, die eine sportliche Straßenmaschine suchen – mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Grundidee und Charakter: Wie sich die beiden Motorräder im Alltag anfühlen
Die Voge R625 zielt spürbar auf einen modernen, alltagstauglichen Auftritt mit sportlichem Anspruch. Der Motor wirkt dabei so abgestimmt, dass er im Stadtverkehr nicht nur „läuft“, sondern auch angenehm durchzieht. Die Yamaha R3 verfolgt ebenfalls das Einsteiger- und Street-Konzept, setzt aber stärker auf den typischen Yamaha-Charakter: kontrollierbar, drehfreudig und mit einem Fahrgefühl, das viele Fahrer schnell „versteht“.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die R625 wirkt oft einen Tick „erwachsener“ im Durchzug und vermittelt das Gefühl, dass sie auch längere Strecken entspannt abspulen kann. Die R3 hingegen spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Tempo steigt und die Maschine in den sportlichen Bereich geführt wird.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. Drehfreude
Beim Motor ist der Unterschied weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern eher von wie die Leistung nutzbar wird. Die Voge R625 ist so ausgelegt, dass sie im Alltag häufig ohne großes Herunterschalten auskommt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn viel Stadtverkehr, Ampelstopps und zähflüssige Strecken dazugehören.
Die Yamaha R3 dagegen ist häufig dann besonders stark, wenn der Fahrer den Motor bewusst in den passenden Drehzahlbereich bringt. Das kann sich im Fahrspaß bemerkbar machen: Wer gerne sauber dosiert, Gas gibt und die Maschine aktiv bewegt, erlebt die R3 oft als sehr „direkt“ und lebendig.
Schaltverhalten und Fahrbarkeit
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen. Dennoch unterscheiden sie sich im Gefühl: Die R625 wirkt tendenziell harmonischer, wenn man gleichmäßig fährt und nicht ständig am Drehzahlrad dreht. Die R3 belohnt dagegen Fahrweise, bei der man die Gänge bewusst nutzt, um die Charakteristik auszuschöpfen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in der Kurve vs. Agilität im Stadtverkehr
Das Fahrwerk entscheidet darüber, wie sicher sich ein Motorrad bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten anfühlt. Die Voge R625 vermittelt häufig den Eindruck, dass sie auf der Straße souverän bleibt, auch wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Das ist besonders relevant, wenn regelmäßig Pendelstrecken, Kopfsteinpflaster oder schlecht asphaltierte Abschnitte dabei sind.
Die Yamaha R3 spielt ihre Stärken oft in der Agilität aus. In engen Kurven und beim zügigen Wechseln der Linie wirkt sie spritzig und leicht zu kontrollieren. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, bekommt hier ein sehr handliches Gesamtpaket.
Lenkung und Rückmeldung
Im Vergleich fällt auf: Die R625 gibt tendenziell ein ruhigeres, gleichmäßigeres Feedback, während die R3 mehr „Sportlichkeit“ über die Lenk- und Fahrbahninfos vermittelt. Beide Ansätze können je nach Fahrstil überzeugen – entscheidend ist, ob eher Komfort und Gelassenheit oder eher präzises Kurvengefühl im Vordergrund stehen.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich Tempo kontrollieren
Bremsen sind im Alltag nicht nur für Notfälle wichtig, sondern auch für das sichere Gefühl in jeder Ausfahrt. Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie kontrolliertes Verzögern ermöglichen und das Vertrauen in die Verzögerung steigern. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im „Ansprechverhalten“: Die R3 wird häufig als sehr gut dosierbar wahrgenommen, was gerade bei wechselnden Bedingungen hilft.
Die R625 wirkt dagegen oft etwas souveräner, wenn es darum geht, aus dem Alltagstempo zügig und gleichmäßig zu verzögern. Das kann sich besonders auf längeren Strecken oder bei häufigem Stop-and-go positiv auswirken.
Elektronik und Assistenz
Beide Motorräder setzen auf moderne Sicherheitsgrundlagen. Die Unterschiede liegen weniger in der Existenz von Assistenzfunktionen, sondern eher darin, wie sich das Zusammenspiel aus Fahrmodus, Regelung und Fahrgefühl in der Praxis anfühlt. Wer häufig in urbanen Situationen unterwegs ist, profitiert besonders von einem System, das in kritischen Momenten ruhig und vorhersehbar arbeitet.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für längere Tage vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Alltag. Die Voge R625 wirkt häufig so abgestimmt, dass sie eine angenehme Balance zwischen sportlicher Optik und nutzbarer Alltagshaltung bietet. Das macht sie interessant, wenn nicht nur kurze Runden geplant sind, sondern auch längere Fahrten.
Die Yamaha R3 steht eher für eine sportlichere Ausrichtung. Das kann sich auf kurvigen Strecken sehr gut anfühlen, verlangt aber je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit mehr Aufmerksamkeit für die eigene Haltung. Wer gerne dynamisch fährt, wird die R3 oft als „passend“ empfinden. Wer viel im Alltag unterwegs ist und möglichst entspannt ankommen möchte, findet bei der R625 häufig den bequemeren Kompromiss.
Alltagstauglichkeit: Tanken, Pendeln, Parken und Sichtbarkeit
Im Alltag zählt nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch die Frage, wie unkompliziert das Motorrad im täglichen Betrieb bleibt. Beide Modelle sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie unterscheiden sich im Gesamteindruck: Die R625 wirkt häufig wie ein Motorrad, das man „einfach nutzt“, ohne ständig an Kleinigkeiten zu denken. Die R3 hingegen macht oft dann besonders Spaß, wenn man sich bewusst Zeit für die Fahrt nimmt – auch wenn der Weg zur Arbeit eher kurz ist.
Wartung, Service und Teile
Bei der Kaufentscheidung spielt neben dem Fahrgefühl auch die langfristige Perspektive eine Rolle. Yamaha hat traditionell ein sehr breites Händler- und Servicenetz, was bei Ersatzteilen und Wartung praktisch sein kann. Bei Voge ist die Verfügbarkeit je nach Region unterschiedlich, wächst aber kontinuierlich. Wer Wert auf eine möglichst unkomplizierte Versorgung legt, sollte die lokale Situation im Blick behalten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge R625 – Stärken
- Alltagstauglicher Motorcharakter: häufig harmonisch nutzbar, auch ohne ständig hohe Drehzahlen.
- Komfortorientierter Gesamteindruck: oft angenehm für längere Strecken und wechselnde Untergründe.
- Ruhigeres Fahrgefühl: vermittelt häufig Stabilität, besonders bei weniger perfekten Straßen.
Voge R625 – Schwächen
- Sportliche Dynamik hängt stärker vom Fahrstil ab: Wer maximal „Sport“ sucht, muss die R625 ggf. aktiver bewegen.
- Regionale Unterschiede bei Service und Teileversorgung können eine Rolle spielen.
Yamaha R3 – Stärken
- Sehr gutes, direktes Fahrgefühl: viele Fahrer empfinden die R3 als schnell „eingängig“.
- Agilität in Kurven: besonders bei dynamischer Fahrweise macht sie Spaß.
- Starke Marken- und Servicebasis: Yamaha ist in vielen Regionen gut verfügbar.
Yamaha R3 – Schwächen
- Sportlichere Ergonomie: kann je nach Körpergröße im Alltag weniger komfortabel wirken.
- Charakter verlangt mehr aktive Nutzung: wer eher entspannt fährt, muss die R3 eventuell häufiger in den passenden Drehzahlbereich bringen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Frage „Welches ist besser?“ lässt sich am Ende nur mit Blick auf den eigenen Fahrstil beantworten. Die Voge R625 ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag entspannt funktioniert, auf längeren Strecken nicht anstrengend wird und ein gleichmäßiges Fahrgefühl bietet. Wer Pendeln, Wochenendtouren und gelegentliche Ausflüge in einem Paket möchte, findet in der R625 häufig den passenden Kompromiss aus Sport und Alltag.
Die Yamaha R3 ist dagegen eine starke Wahl für alle, die Kurven mögen, die Maschine gerne aktiv bewegen und ein sehr direktes, sportliches Feedback schätzen. Wer Wert auf eine bewährte Markenbasis und ein Fahrgefühl legt, das schnell Vertrauen aufbaut, wird mit der R3 oft besonders zufrieden sein.
Fazit:
Die Voge R625 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad im Alltag souverän und unkompliziert wirkt: harmonischer Motorcharakter, ein insgesamt komfortableres Gefühl und Stabilität auf wechselndem Untergrund. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die viel im Stadtverkehr unterwegs sind, längere Strecken entspannt fahren möchten und ein Motorrad suchen, das nicht ständig „eingefordert“ werden will.
Die Yamaha R3 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn sportliche Dynamik und Agilität gefragt sind: ein sehr direktes Fahrgefühl, gute Dosierbarkeit beim Bremsen und viel Spaß bei aktiver Fahrweise. Sie ist ideal für alle, die Kurvenfahrten lieben, die Maschine gerne bewusst in den passenden Drehzahlbereich bringen und eine starke Service- und Markenbasis bevorzugen.
Kurz gesagt: R625 für den alltagstauglichen Komfort mit sportlichem Anspruch, R3 für das lebendige, kurvenorientierte Fahrerlebnis.